Integration? Vom Engagement in der Aufnahmegesellschaft

In Fortsetzung zum letztjährigen Kooperationsprojekt zwischen der ‚Bürgerstiftung für Chemnitz‘ und der ‚Initiative Europa-Studien‘ findet am 13. Oktober ab 10 Uhr eine Tagung zu (möglichen) Voraussetzungen für eine gelingende Integration durch freiwilliges Engagement in Chemnitz und Sachsen statt, kurz: ‚Integration – Zwischen Ehrenamt und Wissenschaft‘. Zum einen sollen mögliche Handlungsgebiete in dem Themenbereich Migration und Integration aufgezeigt werden. Zum anderen sollen gemeinsam Antworten auf die Frage ‚Wie kann gute Integration gelingen?‘ gefunden werden. Um diesen Aspekten gerecht zu werden, wird es neben Vorträgen, eine Workshop-Phase und zum Abschluss eine Podiumsdiskussion geben.

Warum es diese Tagung gibt? Die große Bereitschaft ankommenden Flüchtlinge zu helfen, zeigt: Es gibt ein enormes Potenzial an sozialem und politischem Engagement in der Gesellschaft. Dieses Engagement ist unabdingbar für eine offene und inklusive Gesellschaft und ermöglicht erst gesellschaftliches Miteinander. Somit ist gesellschaftliches Engagement eine zentrale Ressource für die Bewältigung der aktuellen Aufgaben und Herausforderungen bei der Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen. Diese Flüchtlingsarbeit und Integration sind langfristige Aufgaben, die stetig mit Leben gefüllt werden müssen. Deshalb zielt die Tagung darauf ab Engagierte für die Freiwilligenarbeit im Bereich Migration und Integration zu begeistern und für eigenes Handeln zu ermächtigen.

Die Tagung richtet sich vornehmlich an Erstsemester_innen, da diesen Studierende gleich zu Beginn ihres Studiums aufgezeigt werden soll, inwieweit sie sich mit dem Themenfeld Integration auseinandersetzen können und welche Möglichkeiten es in der Stadt Chemnitz gibt, sich ehrenamtlich zu engagieren. So soll unter anderem aufgezeigt werden, dass neben dem prototypischen Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit, auch die klassische Forschung ein Einsatzbereich sein kann. Die Veranstaltung steht ganz unter dem Motto ‚Von Studierenden für Studierende‘ und soll somit einen Einblick in ein möglichen Studierendenleben geben. Die Projektgruppe der TU Chemnitz ‚Medien und Asyl‘ wird zunächst eine allgemeine Einführung in das Thema geben, danach werden die Teilnehmenden auf drei Workshops aufgeteilt: (1) Der Weg in die Zukunft – Integration als Einbahnstraße oder gesamtgesellschaftliche Verantwortung?, (2) Es gibt Kurse für Alles! // Integration & informelle Bildung“ sowie (3) Integration durch Ehrenamt – Chancen und Herausforderungen. Die Workshops werden geleitet von Robinson Dörfel, Student der Pädagogik und Mitwirkender im Projekt Flüchtlinge in Sachsen. Janna Rückert, Studentin und aktive beim Netzwerk n, zusammen mit Rawad Altaweel. Sowie Riccardo Krüger von der Bürgerstiftung für Chemnitz mit Runa Richter von der Save-Me-Kampagne. Im Anschluss werden alle Workshopleitenden an einer Podiumsdiskussionen teilnehmen, die Ergebnisse aus den Workshops vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Alle Interessierten werden gebeten sich bis zum 07.10.2016 unter Angabe des präferierten Workshops bei Björn Elsen (björn.elsen@s2014.tu-chemnitz.de) zu melden, da die Teilnehmeranzahl pro Workshop auf 12 Personen begrenzt ist.

VeranstaltungsortTU Chemnitz – Orangerie, Raum 2/N113

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