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Seniorenkolleg an der TU Chemnitz
Seniorenkolleg

Das Seniorenkolleg an der TU Chemnitz auf der Weltkonferenz zur Bildung Älterer an der Universität Toulouse 2.-4.6.2014

Auf Einladung der Internationalen Assoziation der Universitäten des 3.Lebensalters (AIUTA) hielt der wissenschaftliche Leiter des Seniorenkollegs, Prof. Dr. Roland Schöne, als einziger deutscher Vertreter einen Vortrag zur Bildung Älterer und gemeinsam mit Jüngeren in Deutschland vor 80 Konferenzteilnehmenden aus über 20 Ländern von 5 Kontinenten.

Neben den Experten aus Europa (Deutschland, Frankreich, Großbrittanien, Island, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden) waren auch Vertreter aus Nordafrika ( Kanada, USA), Mittelamerika (Costa Rica), Südamerika (Brasilien, Chile, Kolumbien), Afrika (Mauritius, Nigeria, Senegal), Australien und Asien (China, Indien, Kambodscha, Singapur) mit Beiträgen vertreten.

Das umfassende Vortragsprogramm und die Diskussion bestätigen die weiter zunehmende weltweite Verbreitung der Bildungsangebote für die wachsende der Zahl der Älteren an Universitäten des 3. Lebensalters (U3A) auf allen Kontinenten. Als Prof. Schöne vor 10 Jahren in China erste Vorträge zu diesem Thema hielt, war die Bildung Älterer dort noch unbekannt. Jetzt berichtete Prof. Xinli Yuan und seine Delegationsmitglieder von über 500 U3A, die gegenwärtig in China aktiv sind – zunehmend auch infolge des demographischen Wandels durch die Ein-Kind-Familienpolitik. . Zahlreiche Regierungen wie China, Kambodscha, Polen, Tschechien u.a. fördern diese Bildungsprogramme für Ältere finanziell. Auch kleine afrikanische und asiatische Länder bieten inzwischen Bildungsprogramme und Bildungsreisen für Senioren in ihre Länder an.

Die fortgeschrittenen Erfahrungen zur Seniorenbildung aus Chemnitz zur medialen Bildung über Video-Online-Konferenzen, Inklusionsaktivitäten, intergenerativen Bildung mit Schülern und internationalen Studierenden sowie zur internationalen Kooperation mit Konferenzen und Projektarbeit fanden reges Interesse in der Diskussion.

Text und Foto: Prof. Dr. Roland Schöne

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