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Seniorenkolleg an der TU Chemnitz
Seniorenkolleg

Die Teilnehmer berichten über den Vortrag vom 04.06.2013

Erzgebirgskreis - mein Zuhause - meine Zukunft

Der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel referierte im Seniorenkolleg an der TU Chemnitz und stellte sich den Fragen der Teilnehmer

Landrat vogel vordemseniorenkollegZum Thema "Erzgebirgskreis - mein Zuhause - meine Zukunft" sprach der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel am 4. Juni 2013 im Seniorenkolleg an der TU Chemnitz. Trotz des regenreichen Wetters und Hochwassers in den vergangenen Tagen informierte der Landrat die fast 500 Zuhörer über die erfolgreiche Entwicklung der Wirtschafts- und Kulturregion Erzgebirge.

Mit dem Zusammenschluss der früheren Landkreise Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Stollberg und Mittlerer Erzgebirgskreis ergaben sich im Rahmen der Kreisreform für den neuen Erzgebirgskreis viele neue Aufgabenfelder, die es zu koordinieren und zu organisieren galt. Frank Vogel stellte anschaulich die Funktionsweise und Zusammensetzung des Kreistages dar, übte aber auch Kritik an wahlmüden Bürgern, die damit bestimmte Randparteien förderten. Die vielen kleinen und mittleren Unternehmen im Erzgebirgskreis konnten die Wirtschaftskrise 2008/2009 besser bewältigen als in manch anderen Regionen. Mit den Farben Grün und Silber im Logo des Erzgebirgskreises könne die Region hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, vermittelte der Referent.

In der anschließenden regen Diskussion wurde ein großes Themenspektrum aufgegriffen. Die Teilnehmenden interessierten sich besonders für den Naturschutz in Bezug auf die Neuerschließung von Wander- und Radwegen - zum Beispiel im Rahmen des Kammwegs zwischen Sachsen und Thüringen. Auch bei der Neuerschließung von Mountainbike-Routen ist hier immer zwischen der Zugänglichkeit von Gebieten und den Forderungen des Landschaftsschutzes abzuwägen. Außerdem kamen der ansteigende Drogenhandel im Grenzgebiet und die positive Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern aus dem Erzgebirge und Tschechien zur Sprache. Der eingereichte Antrag für das grenzüberschreitende UNESCO-Welterbe-Projekt "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohori" ist das beste Beispiel für die Bemühungen, um den Erhalt dieser weltweit einzigartigen Kulturlandschaft an der deutsch-tschechischen Grenze.

Autorin: Katharina Schmidt,

Seniorenkolleg an der TU Chemnitz


Dieser Beitrag wurde auch in den TU-Presseinformationen publiziert

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