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Seniorenkolleg an der TU Chemnitz
20 Jahre Seniorenkolleg

20 Jahre Seniorenkolleg an der Technischen Universität Chemnitz – Ein Kurzporträt

Ein Beitrag von Kathrin Weinrich, Ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU Chemnitz,

anlässlich des 20 jährigen Bestehens des Seniorenkollegs an der TU Chemnitz

 

Der Gestaltung des demografischen Wandels fällt im Hinblick auf die ständig steigende Anzahl älterer Bürger eine herausragende Rolle zu. 

„Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.“, sagte Ursula Lehr, Gerontologin und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO).

Diesem „Wie“ widmete sich die vom Allensbacher Institut für Demoskopie im Auftrag des „Generali Zukunftsfonds“ (Hrsg.) erstellte „Generali Altersstudie 2013“. Sie untersuchte die Lebenssituation von älteren Menschen in Deutschland. Die Befragungsergebnisse dieser Studie zeigen, wie ein Großteil der Generation 65 plus heute lebt, denkt und sich engagiert.

Befragt nach ihren größten Wünschen für die Zukunft antworten 86 Prozent der beteiligten 65- bis 85-jährigen Senioren: „Dass ich möglichst lange geistig fit bleibe.“ Aber wie kann man das erreichen? Lebenslanges Lernen ist eine Antwort darauf. Zum Erhalt der geistigen Fitness zählt der kontinuierliche Wissenserwerb in der nachberuflichen Lebensphase, um den Anschluss an die sich drehende Welt nicht zu verlieren und sich weiterhin in die Gesellschaft einzubringen. Bildung nimmt mit zunehmendem Alter einen besonderen Stellenwert ein und ist Bestandteil eines eigenständigen und selbstbestimmten Lebens.

Seit nunmehr 20 Jahren wird das Konzept des Lebenslangen Lernens am Seniorenkolleg der TU Chemnitz umgesetzt. Das Seniorenkolleg ist ein Weiterbildungsangebot für ältere Bürger der Stadt und der Region. Im Rahmen eines fächerübergreifenden Vorlesungsprogramms mit Überblickscharakter vermittelt es interessierten Bürgern, insbesondere jenen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, Informationen zu Themen aus Naturwissenschaft, Technik, Geistes-, Musik- und Politikwissenschaft sowie Kunst und Kultur. Auch Regionales steht dabei im Fokus. Das Seniorenkolleg fördert soziale Kontakte unter gleichgesinnten Älteren und baut Brücken zur jüngeren Generation.

Die Gründung des Seniorenkollegs erfolgte im Jahre 1993 auf Initiative des Leiters der Professur Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung, Prof. Dr. Roland Schöne, der seitdem als dessen wissenschaftlicher Leiter wirkt. In den vergangenen 20 Jahren nahm das Seniorenkolleg eine kontinuierliche Entwicklung. Dies betrifft sowohl die Erweiterung seines Leistungsprofils als auch die Teilnehmerzahlen.

Beschränkte sich das Bildungsangebot in den Anfangsjahren ausschließlich auf Vorlesungen, steht jetzt eine Vielzahl von weiteren Angeboten zur Verfügung, wie Kurse, Exkursionen, die Beteiligung an bundesweiten Online-Vorlesungen und an europäischen Projekten, Kulturveranstaltungen u.a.m.

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