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Qualitätspakt Lehre
Qualitätspakt Lehre

Teilprojekt 4: Kompetenzentwicklung ermöglichen

Ziel:
Ermöglichung einer flexiblen und individualisierbaren Ausgestaltung von Lehr- und Studienstrukturen in Bezug auf Schlüsselkompetenzerwerb unter Berücksichtigung von individuellen Studienverläufen und bildungsbiografischen Übergangsszenarien (Teilprojekt 4)

Kurzbeschreibung:
Mit dem Ziel der flexiblen und individualisierbaren Ausgestaltung von Lehr- und Studienstrukturen in Bezug auf Schlüsselkompetenzerwerb soll ein flexibel gestaltbares Studienprogramm „Akademische und Generische Kompetenzen“ eingerichtet werden. Zunächst soll das Programm das Studiengangsportfolio der TU Chemnitz additiv ergänzen und zum Teil über das im Teilprojekt 3 etablierte Workshopangebot im Lern|RAUM generiert werden. Später ist eine schrittweise und modularisierte Integration in die Studiengänge zu erproben. Insgesamt soll dadurch ein individuell gestaltbares und flexibel zu modularisierendes Kompetenzangebot auf fach- und fakultätsübergreifender Ebene vorgehalten werden. Konkret sollen in der Planung, Entwicklung und Erprobung des Programms zunächst Wahlmodule in folgenden Bereichen entstehen: Problemlösen und Logik, Wissenschaftssprache, Wissenschaftliches Arbeiten, Methodenkompetenz, Interkulturalität, Diversität und Lernkulturen, Lerntechniken, Projektmanagement etc.

Zudem soll gemeinsam mit den Fakultäten geprüft werden, inwiefern Tätigkeiten im Bereich der Tutorenqualifizierung, des Mentorings, bzw. allgemein im Rahmen von bürgerschaftlichen Engagement und Service Learning im Programm Berücksichtigung über Anrechenbarkeit im Studienleistungssystem finden können.

Auf der anderen Seite sollen Anwendungsbezüge im Studium verstärkt werden.

Lehre beschränkt sich in vielen Fällen auf die Vermittlung theoretischer Inhalte. Die anwendungsbezogene Relevanz der gelehrten Inhalte wird den Studierenden vor allem im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich oft nicht ausreichend deutlich. Dabei sind die Errungenschaften der Theoretiker meist direkt im näheren Umfeld der Universität zu finden. Da für die Initiierung und Koordination einer Vernetzung von regionaler Forschungspraxis und anwendungsorientierter Lehre bei den Lehrenden meist nur geringe Ressourcen zur Verfügung stehen, wird dieses Potential oft nicht genutzt. Aufgabe des Teilprojekts 4 ist es, Schnittstellen zwischen Lehrenden und regionalen Kooperationspartnern, deren Arbeitsumfelder solche Elemente beinhalten und die einen anwendungsorientierten Bezug zur Lehre aufweisen und forschendes Lehren und Lernen ermöglichen, herzustellen. Konkrete Arbeitsaufgaben beinhalten hier die Absprache mit Lehrenden, in welchen Bereichen der Lehre sich praktische Beispiele zum Verständnis der Inhalte eignen, das Recherchieren von geeigneten Anwendungsbeispielen in der Region sowie die Kontaktaufnahme und Abstimmung mit den potenziellen Praxispartnern. Um eine Implementierung in die Lehre zu ermöglichen, ist der Aufbau und die Erprobung struktureller Systemlösungen (Datenbanken für Lehr- und Praktikumspartner, Anwendungsnetzwerk etc.) an einer Pilotfakultät vorgesehen, die später auf andere Fakultäten übertragen werden können.

Ausgewählte Arbeitspakete und Maßnahmen:

  • Aufbau eines additiven Programms zu akademischen und generischen Kompetenzen
  • Weiterentwicklung des Kompetenzprogramms und Integration in vorhandene Studienstrukturen
  • Aufbau einer Kontaktstelle "Lehre-Anwendungs-Dialog"

Presseartikel