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Qualitätspakt Lehre
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Teilprojekt 2: Brücken ins und im Studium bilden

Ziel:
Entwicklung von individuellen Lösungen zur Verbesserung und Angleichung des Eingangsniveaus der Studienanfänger unter Berücksichtigung der Verbesserung, Abstimmung und Kommunikation zwischen Schule und Universität sowie der Diversität der Studienanfänger.

Kurzbeschreibung:
Die Universität ist jedoch in ihrer Anschlussfunktion an die Schule ein zentraler Akteur in der Bildungskette. Brücken zwischen den einzelnen Gliedern diese Kette sind häufig schwach ausgeprägt. Die neue Herausforderung bei der Weiterentwicklung von Brückenkursen im Teilprojekt 2 ist daher in enger Verknüpfung mit dem ersten Teilprojekt zu sehen. Die Verbesserung der Abstimmung und Kommunikation an der Brücke zwischen Schule und Universität soll über die Einrichtung von Kommunikationsschnittstellen (z. B. Fachlehrertreffen, Entwicklung von Unterrichtsmodulen im Kontext des fächerübergreifenden Unterrichts) zur besseren Abstimmung über Studieneingangskompetenzen sowie zu curricularen Vorgaben und Schnittmengen führen. Unter diesen neuen Bedingungen und der überaus positiven Erfahrungen im ersten Förderzeitraum soll der wachsenden Heterogenität im Eingangsniveau der Studienanfänger zu Beginn eines grundständigen Studiums weiterhin mit Brückenkursen im Bacheloreingangsbereich begegnet und dies über Evaluierungen sowie die Analyse kritischer Prüfungsfächer ständig weiterentwickelt werden. Im Brückenkursbereich Bachelor-Master verschiebt sich die Zielgruppe der Studienanfänger zu Beginn eines Aufbaustudiums aufgrund der Zunahme des Anteils an Quereinsteigern, Hochschulexternen und internationalen Studierenden mit einem Bachelor-Abschluss einer Hochschule aus dem Ausland, die mit variierenden fachlichen Vorbildungen aufgrund unterschiedlicher Fächer, Hochschultypen und Lernkulturen an die TU Chemnitz kommen.

Im Zusammenhang mit der Brücke ins Studium steht das Mentoringprogramm „Start Smart“, welches sich bereits im ersten Förderzeitraum etablieren konnte und zu einer festen Größe in der Studieneingangsphase wurde. Die sozial-strukturelle Orientierungsperspektive des Formats „Start Smart“ soll noch stärker als bisher in die fachliche Orientierungsperspektive der Brückenkurse münden.

Mit dem Ziel der Reduzierung von Fehlleistungsquoten besonders am Übergang zwischen dem zweiten und dritten Fachsemester sollen weiterhin Vorbereitungskurse durchgeführt werden. Dazu werden die Studierenden in den Studienverlauf hinein tutoriell begleitet und unterstützt. Die Begleitung erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt 3 und den dort verfügbaren Lernräumen. Die Fortführung und Professionalisierung des bereits hervorragend etablierten Tutorenprogramms ist dafür eine essentielle Grundlage.

Ausgewählte Arbeitspakete und Maßnahmen:

  • Durchführung von Brückenkursen, Vorbereitungskursen
  • Durchführung semesterbegleitender Tutorien
  • Durchführung des Mentoringprogramms "Start Smart"
  • Durchführung der Tutorenqualifikation und des Tutorenprogramms
  • Entwicklung, Durchführung und Evaluierung von Online-Lern-Angeboten in der Studieneinstiegsphase
  • Kontaktaufbau und Schnittstellenmanagement am Übergang Schule-Studium, Aufbau eines Fachlehreraustauschs
  • Koordination der Brückenkurse der Fakultäten, Evaluierung und Prüfung kritischer Fächer zur Neuentwicklung von Brückenkursen

 

Presseartikel