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Lehrpraxis im Transfer plus
2. Förderperiode (2017-2020)

Kooperative Lehr-Projekte der zweiten Förderperiode (2017-2020)

Hier finden Sie alle kooperativen Lehr-Projekte, die im Rahmen der LiT.Förderung an der TU Chemnitz gefördert werden.

3. Projektkohorte | April 2019 - März 2020

Prof. Dr. Marlen Gabriele Arnold (Technische Universität Chemnitz, Professur für Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit); Prof. Dr. A. Dittmar (Hochschule Mittweida, Professur für Nachhaltiges Bauen und Betreiben)
 

Kurzbeschreibung

NACHTIGALL (Nachhaltigkeit agil lenken) ist ein didaktisches Konzept, welches es Studierenden erlaubt, sich auf innovative Weise mit den Kernfragen einer nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen. Das Lehr-/Lernkonzept integriert ein agiles Projekt, in dem der Erkenntnisprozess, nach dem Vorbild von Digitalisierungsprojekten, integrativ im Team vorangetrieben wird. Ziel ist es, den Studierenden zu agilen Fähigkeiten und einer nachhaltigen Problemlösungskompetenz zu verhelfen. Beide gelten als zentrale Voraussetzungen im Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung. Das Konzept wird im Ideenraum „nachhaltige Stadt“ pilotiert, jedoch grundsätzlich adaptierbar konzipiert.

Im Rahmen eines Moduls werden, u.a. durch digitalisierte Lehrveranstaltungen, Fachwissen und v.a. Methodenkompetenzen für die Lösung von Nachhaltigkeitsproblemstellungen erworben. Anschließend werden studentische Projekte initiiert, bei dem Studierende eigene Ideen zu einer Nachhaltigkeitsvision entwickeln, interaktiv ausgestalten und interdisziplinär bewerten. Die Studiengänge Immobilien- und Facility Management (HSMW), Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften (TUC) arbeiten dabei interdisziplinär und simultan am selben „Werkstück“. Im Thema „nachhaltige Stadt“ können beide Seiten ihre fachlichen und methodischen Fähigkeiten wirksam einbringen und vernetzen. Die agile Methode SCRUM unterstützt diesen Prozess und lädt auf kreative Weise zum Perspektivenwechsel und Erkenntnisgewinn ein. SCRUM definiert als agile Design Thinking Methode die Art der Zusammenarbeit für interdisziplinäre und digital vernetzte Teams. Der durch Ergebnisoffenheit entstehende Raum für Kreativität fördert Innovation, eine konstruktive Kultur und beschleunigt gleichzeitig die Ergebnisproduktion.

2. Projektkohorte | April 2018 - März 2019

Prof. Dr. Josef Schmied (Technische Universität Chemnitz, Institut für Anglistik und Amerikanistik); Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Kirste (Hochschule Mittweida, Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen), PD Dr. Gunter Süß (Hochschule Mittweida)
 

Motivation und Zielstellung

Durch das Projekt KoPI sollen authentische Lehrmaterialien von Studierenden für Studierende entwickelt werden, die in der Lehre zum Einsatz kommen. Die Lehrmaterialien beinhalten Aufgabenstellungen, Beispiellösungen und Materialien sowohl für ein Selbstudium als auch ein vorlesungsbegleitendes Tutorium in dem interdisziplinären Studiengang der TU Chemnitz und der Hochschule Mittweida Engery Efficiency.

1. Projektkohorte | April 2017 - März 2018

Prof. Dr. Jacob Strobel (WHS Zwickau, Angewandte Kunst Schneeberg, Professur Holzgestaltung); Aline Lohse M. A.; Johanna Muth, M. Sc. (beide TU Chemnitz, Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement)
 

Motivation und Zielstellung

Das Projekt INNO-Design schafft eine Verbindung von Theorie und Praxis zwischen Universität und Hochschule in der Lehre. Die beiden Projektpartner stellen sich der Herausforderung der digitalbasierten Kommunikation mit dem Ziel einer innovativen Produktentwicklung.

Vorgehensweise

Das Praxisprojekt findet abwechselnd an der Angewandten Kunst Schneeberg (AKS) und der Technischen Universität Chemnitz (TUC) statt. Zu Beginn lernen die Studierenden der TUC Kreativitätstechniken, Innovationsprozesse und -methoden sowie den Usability-Engineering-Prozess und seine Verfahren kennen. Mit dem gewonnenen Wissen konzipieren sie eigene Video-Tutorials zu Kreativitätstechniken im Visual Lab. Anschließend überprüfen sie diese eigenständig auf ihre Gebrauchstauglichkeit und die User Experience hin. Zusätzlich erfolgt eine externe Evaluation mittels eines Arbeitskreises an der AKS, wodurch eine kontinuierliche Verbesserung der Filme gewährleistet wird. Im Wintersemester wenden die Holzgestalter in Schneeberg diese Tutorials zu ihrer Ideenfindung für innovative Holzprodukte an.