Studienschwerpunktwahl Pädagogik

Im Studiengang B.A. Pädagogik ist ein Studienschwerpunkt sowie Nebenfach zu wählen. Die Entscheidung für den Studienschwerpunkt, wie auch das Nebenfach, liegt laut § 7 Abs. 1 Studienordnung bei den Studierenden.

 §7

Inhalte des Studiums

(1) In den Pflichtveranstaltungen erhalten die Studierenden eine solide Ausbildung in den fünf Studienschwerpunkten Allgemeine Erziehungswissenschaft, Erwachsenenbildung und Weiterbildung, Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Interkulturelle Pädagogik und Methoden der Bildungsforschung.

Die Wahlmöglichkeiten der Studierenden liegen einerseits in der Wahl des Nebenfaches. Weiterhin wählen die Studierenden mit dem Gebiet des Forschungsprojekts, des Praktikums sowie der Bachelorarbeit ihren Studienschwerpunkt (Allgemeine Erziehungswissenschaft, Erwachsenenbildung und Weiterbildung, Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Interkulturelle Pädagogik oder Methoden der Bildungsforschung). Forschungsprojekt, Praktikum und Bachelorarbeit müssen in demselben Studienschwerpunkt absolviert werden. Es wird eine gleichmäßige Verteilung der Studierenden auf die Studienschwerpunkte und Nebenfächer angestrebt.

(2) Inhalte, Ziele, Lehrformen, Leistungspunkte, Prüfungen sowie Häufigkeit des Angebots und Dauer der einzelnen Module sind in den Modulbeschreibungen (siehe Anlage 2) dargestellt.

Weder in der Studienordnung, noch in der Prüfungsordnung existieren Verweise auf eine schriftliche Mitteilung der Studierenden über ihre Studienschwerpunktwahl gegenüber irgendwelchen Einrichtungen. Das heißt, die Wahl wird mit Anmeldung und Ablegung der Prüfung im jeweiligen Studienschwerpunkt definitiv. Die Zulassung zu den Prüfungen werden in § 4 Prüfungsordnung geregelt und da dort keine Beschränkungen genannt werden, sind die Studierenden in ihrer Wahl zuzulassen.

 §4

Zulassungsverfahren, Bekanntgabe von Prüfungsterminen und Prüfungsergebnissen

(1) Die Bachelorprüfung kann nur ablegen, wer

1. in den Bachelorstudiengang Pädagogik an der Technischen Universität Chemnitz immatrikuliert ist und

2. die Bachelorprüfung im gleichen Studiengang nicht endgültig nicht bestanden hat und

3. die im Einzelnen in den Modulbeschreibungen für die jeweilige Prüfungsleistung festgelegten

Prüfungsvorleistungen erbracht hat.

(2) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung ist für jede Prüfungsleistung bis spätestens drei Wochen vor Beginn des zentralen Prüfungszeitraumes der Technischen Universität Chemnitz bzw. bei Prüfungsleistungen außerhalb des zentralen Prüfungszeitraumes bis spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin schriftlich an das Prüfungsamt zu richten. Dem Antrag sind beizufügen:

1. eine Angabe des Moduls, auf das sich die Prüfungsleistung beziehen soll,

2. Nachweise über das Vorliegen der in Absatz 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen,

3. eine Erklärung des Prüflings darüber, dass die Prüfungsordnung bekannt ist und ob er bereits eine

Bachelorprüfung im gleichen Studiengang nicht bestanden oder endgültig nicht bestanden hat oder ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet.

(3) Über die Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss, in dringenden Fällen dessen Vorsitzender.

(4) Personen, die sich das in der Studien- und Prüfungsordnung geforderte Wissen und Können angeeignet haben, können in Abweichung von Absatz 1 Nr. 1 den berufsqualifizierenden Abschluss als Externer in einer Hochschulprüfung erwerben. Über den Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung sowie über das Prüfungsverfahren und über die zu erbringenden Prüfungsleistungen, die den Anforderungen der Prüfungsordnung entsprechen müssen, entscheidet der Prüfungsausschuss.

(5) Die Zulassung zu einer Prüfungsleistung der Bachelorprüfung darf nur abgelehnt werden, wenn

1. die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen oder die Verfahrensvorschriften nach Absatz 2 nicht erfüllt sind,

2. die gemäß Absatz 2 vorzulegenden Unterlagen unvollständig sind,

3. der Prüfling im gleichen Studiengang die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden hat oder

4. der Prüfling nach Maßgabe des Landesrechts seinen Prüfungsanspruch durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfungsleistung oder deren Ablegung verloren hat.

(6) Ablehnende Entscheidungen sind dem Prüfling spätestens zwei Wochen vor Prüfungsbeginn mit Angabe von Gründen und einer Rechtsbehelfsbelehrung schriftlich bekannt zu geben.

(7) Der Prüfling wird rechtzeitig sowohl über Art, Anzahl, Gegenstand und Ausgestaltung der zu absolvierenden Modulprüfungen als auch über die Termine, zu denen sie zu erbringen sind, und ebenso über die Aus- und Abgabezeitpunkte der Hausarbeiten und der Bachelorarbeit informiert. Die Bekanntgabe von Prüfungsterminen, Zulassungslisten und Prüfungsergebnissen erfolgt im Prüfungsamt. Das Nichtbestehen von Modulprüfungen wird dem Prüfling zusätzlich schriftlich bekannt gegeben.

 Eine Interessensabfrage seitens Instituts ist nett, auch für die Kapazitätsanforderungen hilfreich, für die Studierenden aber in keinem Fall bindend!

Hier auch nochmal ein offener Brief von uns an alle Studierenden des Fachbereich Pädagogik.