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Institute of Political Science
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Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler publizieren regelmäßig die Ergebnisse ihrer Forschung. Die Webseiten der Professuren informieren Sie über den vollen Umfang der Publikationstätigkeit, eine aktuelle Auswahl finden Sie hier.

Kai Oppermann/Klaus Brummer/Sebastian Harnisch/Diana Panke: Foreign Policy as Public Policy? Promise and Pitfalls, Manchester, Manchester University Press 2019.

This book examines how foreign policy analysis can be enriched by 'domestic realm' public policy approaches, concepts and theories. Starting out from the observation that foreign policy has in many ways become more similar to (and intertwined with) 'domestic' public policies, it bridges the divide that still persists between the two fields. The book includes chapters by leading experts in their fields on arguably the most important public policy approaches, including, for example, multiple streams, advocacy coalition, punctuated equilibrium and veto player approaches. The chapters explore how the approaches can be adapted and transferred to the study of foreign policy and point to the challenges this entails. By establishing a critical dialogue between approaches in public policy and research on foreign policy, the main contribution of the book is to broaden the available theoretical 'toolkit' in foreign policy analysis.

Kai Oppermann/Andreas Kruck/Alexander Spencer: Political Mistakes and Policy Failures in International Relations, Palgrave: Basingstoke, 2018.

This edited volume analyzes mistakes in different areas of international relations including the realms of security, foreign policy, finance, health, development, environmental policy and migration. By starting out from a broad concept of mistakes as “something [considered to have] gone wrong” the edited volume enables comparisons of various kinds of mistakes from a range of analytical perspectives, including objectivist and interpretivist approaches, in order to draw out answers to the following guiding questions: How does one identify and research a mistake? Why do mistakes happen? How are actors made responsible? When and how do actors learn from mistakes?

Christian Schweiger/Anna Visvizi (Hrsg.): Central and Eastern Europe in the EU. Challenges and Perspectives under Crisis Conditions, London 2018.

Since the onset of the global financial crisis in 2008, the EU has been in almost permanent crisis mode. It is witnessing new dimensions of internal differentiation among its member states, and the migration crisis has shown that the Central and Eastern European countries (CEEs) in particular are slowly but certainly transforming themselves from predominantly passive policy-takers towards becoming more active players in the process of shaping the EU’s governance agenda.
This edited volume offers the first comprehensive and critical insight into how the CEEs position themselves in the EU’s changing internal and external environment, their stance towards the European integration process under current crisis conditions, and what political and economic strategies they prioritize.

Wolfram Hilz/Antje Nötzold (Hrsg.): Die Zukunft Europas in einer Welt im Umbruch. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Beate Neuss, Wiesbaden 2018.

In dieser Festschrift stehen die drei großen Forschungsfelder von Beate Neuss im Mittelpunkt: Europäische Integration, transatlantische Beziehungen und aktuelle Sicherheitsherausforderungen. Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes, Praktiker und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, analysieren Aspekte, die angesichts der aktuellen Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union, an ihrer Peripherie und im transatlantischen Verhältnis im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs hochaktuell sind. Neben den Herausforderungen für die deutsche Politik und die europäische Ebene werden auch die Wechselwirkungen in der EU, zwischen den transatlantischen Partnern und bei spezifischen Sicherheitsherausforderungen beleuchtet. Darüber hinaus werden aktuelle Veränderungen in Deutschland und dessen sich verändernde Rolle in Europa und der Welt angesprochen.

Tom Mannewitz/Eckhard Jesse (Hrsg.): Extremismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, Baden-Baden 2018.

Das Handbuch vermittelt Einblicke in einen Zweig der Politikwissenschaft, der aufgrund der unlängst gewachsenen extremistischen Herausforderungen besonders sichtbar, aber auch streitbar ist. Den Schwerpunkt der 16 möglichst einheitlich gehaltenen Beiträge bilden theoretische Konzepte, empirische Analysen vergangener und aktueller Phänomene sowie Ansätze zur Erklärung von Einstellungen, Handlungen und Wahlergebnissen. Die Bundesrepublik Deutschland steht dabei im Vordergrund. Extremismus ist eine Sammelbezeichnung für höchst heterogene Phänomene, die den demokratischen Verfassungsstaat, der auf Pluralismus, Menschenrechten und Gewaltenkontrolle basiert, direkt oder indirekt ablehnen. Äquidistanz gegenüber allen Formen – rechter, linker, fundamentalistischer Art – ist ein Gebot, dem sich die normative Extremismusforschung ebenso verpflichtet fühlt wie der Beschreibung und Ergründung der Gefahren für den demokratischen Verfassungsstaat.

Christian Schweiger: The Global Financial Crisis and the Euro Crisis as Contentious Issues in German-American Relations, in: German Politics 27 (2018), Heft 2, S. 214-229.

Beate Neuss/Antje Nötzold (Hrsg.): Türkei - Schlüsselakteur für die EU? Eine schwierige Partnerschaft in turbulenten Zeiten, Baden-Baden 2018.

Der Tagungsband zur internationalen und interdisziplinären Konferenz vom Mai 2017 analysiert den Stand und die Perspektiven der türkisch-europäischen Beziehungen aus dem Blickwinkel beider Akteure. Neben dem Stand des EU-Beitrittsprozesses des Landes sowie der innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei seit dem Putschversuch vom Juli 2016 werden mit dem Flüchtlingsabkommen, der Kooperation mit Ankara in EU und NATO sowie dem deutsch-türkischen Verhältnis prägende Aspekte der Beziehungen en détail betrachtet. Darüber hinaus bietet der Band eine Untersuchung der türkischen Politik im Hinblick auf regionale sicherheitspolitische Herausforderungen wie die Kurdenproblematik und den Syrien-Konflikt. Neben deutschen Türkei-Experten und Autoren, die lange in der Türkei gelebt haben, tragen auch türkische Autoren zu einer umfassenden Analyse der EU-Türkei-Beziehungen im aktuellen Kontext bei.

Tom Mannewitz (Hrsg.): Die Demokratie und ihre Defekte. Analysen und Reformvorschläge, Wiesbaden 2018.

Dieses Buch versucht die Leerstelle bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Defekten der Demokratie zu füllen. Zwar blüht die Demokratieforschung, doch die systemimmanenten Defekte der Demokratie genießen eine vergleichsweise geringe (wenngleich wachsende) wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Zu diesen Problemen zählen etwa ihr „short-termism“ und die „Unbeständigkeit der Zahl“, die Neigung zur „Tyrannei der Mehrheit“ und Kompetenzmängel beim Demos wie beim Führungspersonal. Die Autoren dieses Bandes – renommierte Experten auf dem Gebiet der Demokratieforschung – greifen je einen Defekt heraus, beleuchten ihn eingehend und diskutieren institutionenreformerische Lösungsvorschläge.

Christiana Gransow: Public Value-Konzepte im öffentlichen Rundfunk. Eine vergleichende Analyse europäischer Rundfunksysteme, Wiesbaden 2018.

Die Dissertationsschrift untersucht die Implementierungen des Public-Value-Tests in zehn europäischen Rundfunksystemen. Der Vergleich zeigt, sobald ein Regulierungsmechanismus besteht, der die Angebote der öffentlichen Medienanbieter auf deren Beitrag zur Erbringung des gesetzlichen Auftrags prüft, wird der Umfang des gesetzlichen Auftrags im Hinblick auf die Onlineangebote und -aktivitäten bewusst weit vom Gesetzgeber gefasst, um den Ex-ante-Test zu vermeiden. Denn erweist sich nicht nur das Ausführen des Prüfverfahrens als schwierig sowie zeit- und kostenintensiv, sondern auch das Bestimmen des Schlüsselbegriffs Public Value ist eine Herausforderung. Anschließend formuliert die Autorin entlang von institutionellen sowie organisatorischen Kriterien ein Vergleichsmodell der einzelnen Public Value-Tests.

Alexander Gallus/Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D), Band 29, Baden-Baden 2017.

Der 29. Band dokumentiert, kommentiert und analysiert umfassend die Entwicklung im Berichtsjahr 2016. Neben Analysen, Daten und Dokumenten findet sich eine Literaturschau zu den wichtigsten Publikationen zu Fragen von Extremismus und Demokratie in Geschichte und Gegenwart. Aktuelle Schwerpunkte bilden u.a. Parteiverbote im internationalen Vergleich, Form und Gestaltwandel des "Trotzkismus", die Anziehungskraft des Dschihadismus auf Jugendliche, die Ideologien der "Neuen Rechten" wie der "Reichsbürger".

Tom Mannewitz (Hrsg.): Politische Kultur in der »Stadt der Moderne«. Chemnitzer Einstellungen zu Demokratie, Politikern und Teilhabe, Chemnitz 2017.

Politische Kultur hat politischer Kultiviertheit wenig zu tun. Sie erfasst vielmehr die „subjektive Dimension von Politik“ – Meinungen, Einstellungen und Werte der Bevölkerung gegenüber Politikern, dem Parlament, den Institutionen uvm. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Deutschen Wiedervereinigung fragt dieses, aus einem Forschungsseminar an der TU Chemnitz hervorgegangene Umfrageprojekt nach ausgewählten Aspekten der lokalen politischen Kultur in Chemnitz. Dazu zählen die Wahrnehmung der politischen Institutionen, die Einschätzung der demokratischen Teilhabechancen, das Sozialkapital sowie schließlich die Nutzung digitaler Medien.

Alexander Gallus/Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D), Band 28, Baden-Baden 2016.

Der 28. Band dokumentiert, kommentiert und analysiert umfassend die Entwicklung im Berichtsjahr 2015. Neben Analysen, Daten und Dokumenten findet sich eine Literaturschau zu den wichtigsten Publikationen aus dem Bereich der Extremismusforschung. Aktuelle Schwerpunkte bilden u. a. der Aufstieg der AfD und deren extremistische Tendenzen, die „Logik der Gewalt“ rechtsextremistischer wie jihadistischer Gruppierungen, der Terror des „Islamischen Staates“ und die Entwicklung des Extremismus in der Türkei.

Alexander Gallus (Hrsg.): Meinhof, Mahler, Ensslin. Die Akten der Studienstiftung des deutschen Volkes, Göttingen 2016.

Ulrike Meinhof, Horst Mahler und Gudrun Ensslin waren nicht nur Begründer der Rote Armee Fraktion, sondern gehörten auch zum exklusiven Stipendiatenkreis der Studienstiftung des deutschen Volkes. Bislang befanden sich die Förderakten unter Verschluss. Die hier erstmals veröffentlichten Studienstiftungsakten sind gerade insofern ein beunruhigendes Zeugnis, als sie belegen, wie schwer nur im Terrorismus endende Biografien sich prognostizieren lassen. Die Unterlagen bieten mehr Anhaltspunkte für alternative Lebensverläufe und bestätigen doch, wie wenig nur ein hohes Maß an Intelligenz vor Radikalisierung und politisch motivierter Gewaltanwendung schützt. Von den jeweiligen „Gesamtpersönlichkeiten“ ihrer Stipendiaten versprach sich die Studienstiftung »hervorragende Leistungen im Dienste des Volksganzen«.

Tom Thieme (Hrsg.): 25 Jahre deutsche Einheit. Kontinuität und Wandel in Ost- und Westdeutschland, Chemnitz 2016.

Der Sammelband behandelt ausgewählte Aspekte des Zusammenwachsens von Ost- und Westdeutschland 25 Jahre nach der Wiedervereinigung: Dominieren Gemeinsamkeiten oder Unterschiede das Verhältnis beider Landesteile zueinander? Neben Gesamtbilanzen zur Demokratieentwicklung und zur politischen Kultur stehen Politikfeldanalysen wie die Sozial-, Bildung- und Zuwanderungspolitik im Mittelpunkt.

Gloe, Markus/Haarmann, Lutz/Thieme, Tom (Hrsg.): Standort­bestimmung Deutschland­forschung, Berlin 2016.

Den aktuellen Entwicklungstrends der Deutschlandforschung verpflichtet, entstand im Jahr 2013 innerhalb der GfD die Idee einer Nachwuchstagung. Diese fand am 6./7. November 2014 in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Technischen Universität Dresden statt. Die im Band versammelten Beiträge lassen sich entlang von vier Gegenstandsbereichen strukturieren: DDR, Bundesrepublik (vor 1989), Transformationsprozesse und Systemvergleiche.

Antje Nötzold: Ukraine—Out of the Spotlight, Out of the West’s Interest? German and U.S. Viewpoints on the Resolution of the Ukrainian-Russian Conflict and Its Security Implications, in: AICGS: Transatlantic Perspectives, 11. Dezember 2015.

Alexander Gallus/Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D), Band 27, Baden-Baden 2015.

Die 27. Ausgabe des „Jahrbuchs Extremismus & Demokratie“ versammelt wieder vielfältige Analysen, Dossiers und Literaturbesprechungen zu politikwissenschaftlichen und zeithistorischen Themen. Die Protestbewegung PEGIDA gerät dabei ebenso in den Blick wie der aktuelle Rechts- und Linkspopulismus in Europa, die Gefahr des Salafismus in der Bundesrepublik ebenso wie die Entwicklung des deutschen Parteiensystems nach den Wahlen 2014.

Tom Thieme: Eliten und Systemwechsel. Die Rolle der sozialistischen Parteiführungen im Demokratisierungsprozess, Baden-Baden 2015.

Eliten gelten als die Schlüsselakteure von Systemwechseln – ihre Ziele, Strategien, Handlungen und Präferenzen entscheiden die Prozesse. Während der Friedlichen Revolutionen vermieden sie die „Chinesische Lösung“, aber befürworten sie zugleich Demokratie und Freiheit? Die Rolle der SED/PDS-Parteielite im Demokratisierungsprozess der DDR und – kontrastiv – in den Staaten Ostmitteleuropas zu beleuchten, ist Gegenstand der Habilitationsschrift.

Tom Thieme: Realisten oder Realitätsverweigerer? Die (post)kommunistischen Eliten und der Systemwechsel, in: APuZ, 65 (2015) 47-48, S. 3-10. bpb

Frank Schale/Ellen Thümmler (Hrsg.): Den totalitären Staat denken, Baden-Baden 2015.

Ein neu erschienener Sammelband behandelt unterschiedliche Deutungen des totalitären Staates: von Hannah Arendt über Raymond Aron, Georges Bataille bis John Maynard Keynes. Dreizehn Beiträger gehen zugleich der Frage nach, was Politik, Staat und Demokratie für die Beobachter des totalitären Staates sein sollten. Die Herausgeber Frank Schale und Ellen Thümmler verknüpfen darin intellektuelle Debatten um den Totalitarismus.

Alexander Gallus/Axel Schildt/Detlef Siegfried (Hrsg.): Deutsche Zeitgeschichte - transnational, Göttingen 2015.

Deutsche Zeithistoriker haben längst begonnen, grenzüberschreitende Beziehungen von Menschen, Ideen und Gütern zu untersuchen. Aber nach wie vor ist innerhalb transnationaler Forschungen ein Ungleichgewicht konzeptionell-theoretischer Debatten gegenüber empirischen Einzelforschungen zu konstatieren. Die vergleichs- und beziehungsgeschichtlichen Fallstudien zu Politik und Wirtschaft, zu globalem Engagement, zu Lebensstilen und Konsummustern, zu Medien und Erinnerungskulturen regen zur Diskussion und Differenzierung prominenter Leitbegriffe wie »Amerikanisierung«, »Westernisierung«, »Europäisierung«, »Globalisierung« und »Modernisierung« an.

Eckhard Jesse (Hrsg.): Wie gefährlich ist Extremismus? Gefahren durch Extremismus, Gefahren im Umgang mit Extremismus, ZPol Sonderband 2015 I, Baden-Baden 2015.

Der Band untersucht die Frage, inwiefern der Extremismus eine Gefahr für den demokratischen Verfassungsstaat bedeutet und/oder eine Gefahr für Leib und Leben. Die Gefahr für die Demokratie kann nicht nur von Extremisten ausgehen, sondern auch von Nicht-Extremisten.

Mit Beiträgen von Eckhard Jesse, Tom Thieme, Tom Mannewitz, Uwe Backes, Steffen Kailitz, Armin Pfahl-Traughber, Claus Leggewie, Horst Meier und Lazaros Miliopoulos.

Beate Neuss: Sicherheitspolitische Herausforderungen an ein gefährdetes Europa, in: Bernhard Vogel (Hrsg.): Heimat, Vaterland, Europa. Festschrift zum 70. Geburtstag von Hans-Gert Pöttering, Köln, Weimar, Wien 2015, S. 393-406.
Beate Neuss: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis. Über Zeitenwechsel in der Begabtenförderung, in: Politische Meinung 533, Juli/August 2015, S. 65-69.

Tom Mannewitz: Politische Kultur und demokratischer Verfassungsstaat. Ein subnationaler Vergleich zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung, Baden-Baden 2015.

Politische-Kultur- und Demokratieforschung gehören spätestens seit der dritten Demokratisierungswelle zu den dynamischsten Subdisziplinen der internationalen Politikwissenschaft. Diese Studie modifiziert und überführt das Konzept der „Embedded Democracy“ in eine wertezentrierte, zweidimensionale Typologie politischer Kultur. Sie unterscheidet Haltungen zu obligatorischen von Haltungen zu fakultativen Elementen konstitutioneller Demokratie und widmet sich im empirischen Teil der Frage, ob es in Deutschland nach über zwei Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung so etwas wie eine „innere Einheit“ gibt.

Tom Mannewitz: Politische Kultur im subnationalen Vergleich – Anregungen zur Revitalisierung eines Forschungsgegenstandes der deutschen Politikwissenschaft, in: Zeitschrift für Politik 62 (2015), Heft 1, S. 31-48. Nomos eLibrary

Beate Neuss/Antje Nötzold (eds.): The Southern Mediterranean. Challenges to the European Foreign and Security Policy, Baden-Baden 2015.

Der Tagungsband zur internationalen und interdisziplinären Konferenz 2014 analysiert mit Blick auf die Umbrüche in den Ländern des südlichen Mittelmeers die Herausforderungen der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Neben einer Bilanz der Europäischen Nachbarschaftspolitik und der Erfahrungen des Europäischen Auswärtigen Diensts in den Ländern der südlichen Peripherie werden die sozio-ökonomischen und sozialen Dynamiken sowie die Bedeutung gesellschaftlicher Akteure, insbesondere islamistischer Gruppen für die Entwicklungen der Region und die EU Politik untersucht. Darüber hinaus integriert der Band die Perspektiven der Türkei und Israels auf die Entwicklungen in der Region.

Gerd Strohmeier: Die Bundestagswahl 2013 unter dem reformierten Wahlsystem: Vollausgleich der Überhangmandate, aber weniger Erfolgswertgleichheit, in: Karl-Rudolf Korte (Hrsg.): Die Bundestagswahl 2013 – Analysen der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung, Wiesbaden 2015, S. 55–78. SpringerLink

Beate Neuss (Hrsg.): Kroatien in der EU. Stand und Perspektiven, Hamburg 2015.

Kroatien ist jüngstes Mitglied der Europäischen Union. Sein Beitritt zum 1. Juli 2013 erfolgte nach langen komplizierten Verhandlungen, weil der aus einem Sezessionskrieg entstandene Staat mit besonderen Schwierigkeiten im Transformationsprozess konfrontiert war. Die Autoren dieses Bandes gehen den Fragen nach, welche spezifisch kroatischen Probleme die Reformprozesse behinderten, wie gut gelungen die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation ist oder ob die Aufnahme zu früh erfolgte. Ferner untersuchen sie, welche Aufgaben auch nach dem Beitritt noch zu bewältigen sind, damit das Land von seiner Mitgliedschaft voll profitieren kann.

Beate Neuss: Standortbestimmung Deutschlands in Europa, in: Marianne Kneuer (Hrsg.): Standortbestimmung Deutschlands: Innere Verfasstheit und internationale Verantwortung, Baden-Baden 2015, S. 25-52.

Eckhard Jesse/Thomas Schubert (Hrsg.): Friedliche Revolution und Demokratie. Perspektiven nach 25 Jahren, Berlin 2015.

25 Jahre nach der friedlichen Revolution beschreiben ehemalige Bürgerrechtler, politische Akteure und Historiker nicht nur ihren je persönlichen Blick auf das Epochenjahr 1989, sondern sie werfen auch einen aktuellen Blick auf die deutsche Demokratie. Der Band geht auf eine Ringvorlesung an der TU Chemnitz zurück und enthält u.a. Beiträge von Karl Schwarzenberg, Richard Schröder, Thomas Krüger, Roland Jahn, Peter Brandt, Horst Teltschik, Gerd Poppe und Wolfgang Berghofer.

Tom Mannewitz: 25 Jahre nach der Wiedervereinigung: Welche Demokratie wollen die Deutschen?, in: Deutschland Archiv Online vom 22.1.2015.

Sebastian Liebold/Peter Karl Becker: Kleiner Markt im großen Plan Drei Unternehmerinnen in der DDR, Leipzig 2015.

Die Autoren stellen drei Unternehmerinnen in der DDR vor, die mit ihrem von der Elterngeneration geprägten Geschäftssinn einem doppelten Dilemma trotzten: Sie entsprachen zwar dem sozialistischen Prinzip, wonach Frauen eine selbstständige Rolle haben sollten – tatsächlich hatten aber vor allem in Staat und Wirtschaft der DDR Männer das Sagen. Auf der Höhe der Unternehmensforschung präsentieren die Autoren einen kaum mehr erinnerten »Typus der Unternehmerin« in Wort und Bild.

Tom Mannewitz: Regionale politische Kultur zwischen Symbolanalysen und Surveydaten – methodische, konzeptionelle und geografische Desiderate der deutschen Forschung nach 1990, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft 24 (2014), S. 525-545. Nomos eLibrary
Ellen Thümmler: Totalitarian Ideology and Power Conflicts – Waldemar Gurian as International Relations Analyst after the Second World War, in: Felix Rösch (Ed.): Émigré Scholars and the Genesis of International Relations. A European Discipline in America?, Basingstoke 2014, S. 132-153.
Frank Schale/Hubertus Buchstein: Introduction to Otto Kirchheimer: Elite-Consent-Control in the Western Political System (1964), in: Redescriptions 18 (2014), S. 140-148.

Alexander Gallus/Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D), Band 26, Baden-Baden 2014.

Das Jahrbuch will die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem politischen Extremismus fördern. Aktuelle Schwerpunkte der Analysen bilden die Debatte um eine Reform des Verfassungsschutzes, eine Neurezeption des Staatsrechtslehrers Gustav Radbruch, das Verhältnis von Geschichtspolitik und Extremismus sowie ein Dekalog zur Demokratiereform. Das Länderporträt ist Island gewidmet, das biographische Diether Dehm. Dossiers behandeln die militant linke Szene in Hamburg, Dschihadistinnen und das Phänomen der „Reichsbürger“.

Tom Mannewitz: Demokratisch-konstitutionell, aber illiberal: Deutschlands politische Kultur als Herausforderung für den demokratischen Verfassungsstaat, in: Eckhard Jesse/Tilman Mayer (Hrsg.), Deutschland herausgefordert, Berlin 2014, S. 145-173.
Tom Thieme: Zwischen Überzeugung, Pragmatismus und Ohnmacht. Die ostmitteleuropäischen Parteieliten und die Systemtransformationen 1989/90, in: Gerbergasse 18 19 (2014), Heft III, S. 8-12.
Antje Nötzold: Der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag: Stolperstein oder Wegweiser zur Lösung des Nuklearkonflikts mit Iran?, in: Andreas M. Bock/Ingo Henneberg (Hrsg.): Iran, die Bombe und das Streben nach Sicherheit. Strukturierte Konfliktanalysen, Baden-Baden 2014, S. 111-132.

Eckhard Jesse/Thomas Schubert/Tom Thieme: Politik in Sachsen, Wiesbaden 2014.

Der Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick zu den wichtigsten politischen Strukturen, Prozessen und Akteuren im Freistaat Sachsen seit 1990. Die Kapitel folgen der Leitfrage nach einem "sächsischen Weg": Wie stellen sich die "sächsischen Verhältnisse" konkret dar, und wie fügen sie sich in den allgemeinen deutschen Kontext ein? Das Buch ist bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung kostenlos erhältlich.

Frank Schale: Jurist im Porträt: Otto Kirchheimer (1905-1965) - Zwischen allen Stühlen, in: Recht und Politik 50 (2014), Heft 4, S. 226-232.

Eckhard Jesse/Sebastian Liebold (Hrsg.): Deutsche Politikwissenschaftler - Werk und Wirkung. Von Abendroth bis Zellentin, Baden-Baden 2014.

Demokratie, Pluralismus, Integration – Thesen der Politikwissenschaft prägen die Kultur der Bundesrepublik Deutschland. Dahinter stehen Namen wie Karl Dietrich Bracher, Ernst Fraenkel oder Helga Haftendorn. Dieser Band bietet eine vergleichende Würdigung von Werk und akademischer wie öffentlicher Wirkung von 50 wichtigen deutschen Politologen. Er versteht sich als Nachschlagewerk, Studienbuch und Essayband mit Beiträgen von 50 ausgewiesenen Politologen über ihre Fachkollegen.

Sebastian Liebold: Technik und Gesellschaft. Die heutige TU als Chemnitzer Ort des Wissens, in: Sächsische Heimatblätter 60 (2014), Heft 4.
Gerd Strohmeier: Funktioniert Weimar auf EU-Ebene? Reflektionen zur Europawahl 2014 ohne Sperr­klausel, in: Zeitschrift für Politik 61 (2014), Heft 3, S. 346-368. Nomos eLibrary

Alexander Gallus (Hrsg.): Helmut Schelsky – der politische Anti-Soziologe. Eine Neurezeption, Göttingen 2013.

Der Band stellt den Wissenschaftler, Soziologen und Hochschulmanager Schelsky vor, ordnet ihn als Intellektuellen in die Ideen- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts ein, erörtert sein Wissenschaftsverständnis und präsentiert eine kritische Re-Lektüre ausgewählter Arbeiten.

Ellen Thümmler: Form und Funktion. Das Demokratie-Verständnis der Köln-Mannheimer-Schule, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft (2014), Heft 3, S. 44-51.
Antje Nötzold: Winston Churchill (1874-1965), in: Winfried Böttcher (Hrsg.): Klassiker des europäischen Denkens. Friedens- und Europavorstellungen aus 700 Jahren europäischer Kulturgeschichte, Baden-Baden 2014, S. 493-499.

Beate Neuss/Hildigund Neubert (Hrsg.): Mut zur Verantwortung. Frauen gestalten die Politik der CDU, Köln 2013.

Anfangs noch reduziert auf Frauen- und Familienpolitik und nicht selten kritisch beäugt von männlichen Weggefährten, mussten sich Christ­liche Demokratinnen ihren Platz in der CDU erobern und manche Hürden überwinden. In bisher nicht dagewesener Breite und Tiefe berichten sie in diesem Buch über Wege zur Durchsetzung ihrer Ideen und Vorhaben. Jede dieser Frauen hat ihren eigenen Weg eingeschlagen und beschritten. Es ergibt sich eine beeindruckende Bilanz erfolgreicher christdemokratischer Politik.

Sebastian Liebold: Das Alter der Bundesrepublik. Theodor Eschenburg und die helle Gegenwart, in: MUT 49 (2014), Heft 1, S. 61-63.
Beate Neuss: Brücken nach Osten, in: Jahrbuch des Föderalismus 2014, Baden-Baden 2014, S. 63-78.

Gerd Strohmeier/Christoph John: Militärische und zivile Führungskräfte bewerten die aktuelle Situation der Bundeswehr. Zielgruppenbefragung der TU Chemnitz im Auftrag des Deutschen BundeswehrVerbandes (Download)

Das Ziel des Projekts besteht darin, die Neuausrichtung der Bundeswehr umfassend zu beurteilen und damit zu begleiten. Dazu werden Führungspersonen in allen Teilstreitkräften und Organisationsbereichen der Bundeswehr in mehreren Erhebungswellen befragt. Die Einschätzung ausgewählter Zielgruppe ist besonders wichtig, da es sich hierbei um diejenigen handelt, die die Neuausrichtung und ihre Bestandteile als Vorgesetzte umsetzen und an Untergebene kommunizieren.

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