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Fachbereich Germanistik
Fachbereich Germanistik

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das aktuelle Semester

Professur Deutsch als Fremdsprache

Das Seminar bietet eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Didaktik und Methodik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache sowie in deren wissenschaftliche Grundlagen. Im Fokus des Seminars stehen dabei das Was (didaktische Eckpfeiler wie Wortschatz, Grammatik, Alphabetisierung, Kultur und Interkulturalität), das Wie (methodische Grundlagen wie Unterrichtsplanung oder Spiele im DaZ-Unterricht) sowie die wissenschaftliche Perspektive auf das Fach (Forschungsansätze und Methoden im Fach DaF/DaZ).
Seminarbegleitend wird ein Tutorium angeboten.
 
Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche.
 

Teilnehmerkreis: B_Ge_1, B_AA_2, B_Ko_1, B_Ps_5
Dozent: Storz, C.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 11:30-13:00
Raum: 2/D101 (C24.101)
Hinweis: Bitte tragen Sie sich in die OPAL-Gruppe ein. Literatur und Materialien werden im OPAL bereitgestellt.Opal-Link: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21270855685?7

Ausgehend von den Erkenntnissen zur empirischen Zweitspracherwerbsforschung schauen wir uns im Seminar an, wie diese Erkenntnisse auf die Unterrichtspraxis von DaF/Z-Vermittlungszusammenhängen übertragen werden können. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Planung und Konzeption von Unterrichtseinheiten auf Basis der Kenntnisse über die Strukturen des Deutschen. Dafür schauen wir uns Lehrmaterial sowie Unterrichtseinheiten an und versuchen, Feedback zum Gesehen auf Basis des Gelernten zu geben. Die Seminarteilnehmer*innen sollen sich am Ende des Seminar selbst einmal am Planen einer Unterrichtseinheit probieren und ihren Kommiliton*innen Feedback zu ihrer konzipierten Unterrichtseinheit geben können.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5, M_Ko__3
Dozent: Hinzmann, F.
Literatur: wird noch bekannt gegeben
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Beginn: 16.10.
Raum: 2/W043 (C25.043)
Hinweis: Bitte tragen Sie sich für dieses Seminar im OPAL ein.

Die Vorlesung gibt einen Überblick über vermittlungsrelevante Strukturen des Deutschen. Gegenstände sind: Wortform-Bedeutungsbeziehungen, Flexion, Wortarten und Wortbildung, Satz- und Phrasenstrukturen, Verbalkomplex und Grundbegriffe der Pragmatik.

Teilnehmerkreis: B_Ge__3, SEDF__1, SELADe1, B_AA__3, B_Ko__1, B_Ko__3, B_Po__1, B_Po__3, B_Po__5, B_Ps__1, B_Ps__3, B_Ps__5, M_DK__1, M_Ko__1, M_MI__1, M_MI__3
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: Klausur
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 2/N010 (C10.010)
Hinweis: Besuchen Sie auch das Tutorium!
Beginn: 16.10.

Das Ziel eines jeden Sprachunterrichts ist die Fähigkeit des Lerners, sprachlich handeln zu können. Das Seminar führt ein in die Grundstrukturen sprachlichen Handelns (sprachliche Handlung, sprachliches Handlungsmuster, Diskurs, Text) und das Grundproblem unterrichtlichen sprachlichen Handelns (illokutives Paradoxon) und seiner unterrichtlichen Bearbeitung.

Teilnehmerkreis: M_GI__3 M_Ko__3
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: Seminararbeit (20 Seiten)
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/N102 (C10.102)
Beginn: 15.10.

Das Seminar vertieft und erweitert Grundkenntnisse in den fachkonstitutiven Disziplinen und Wissensgebieten, insbesondere Strukturen des Deutschen, Zweitspracherwerb, Sprachdidaktik,
Fach- und Wissenschaftssprache, Fertigkeiten sowie Testen und Prüfen.

Teilnehmerkreis: M_GI_1, M_Ko_3
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 2/W021 (C25.021)
Hinweis: 15.10.

Die Erforschung der Wissenschaftskommunikation ist ein zentrales Anliegen für DaF, da etliche Lerner einer kompetenten Vermittlung von Wissenschaftssprache und wissenschaftstypischen Text- und Diskursarten bedürfen. Themen der Vorlesung sind die Geschichte der Wissenschaftskommunikation, das Verhältnis zwischen Wissenschaftssprache und Allgemeinsprache, wissenschaftsstypische Text- und Diskursarten und Wissenschaftssprachkomparatistik.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5, B_AA__1, B_AA__3, B_AA__5, B_Ko__1, B_Po__1, B_Po__3, B_Po__5, B_Ps__1, B_Ps__3, B_Ps__5, M_DK__1, M_Ko__1, M_Ko__3, M_MI__1
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: PL wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 15:30-17:00
Raum: 2/N005 (C10.005)
Beginn: 16.10.

Mit Blick auf Ihre Qualifikationsschriften soll es in diesem Seminar um den wissenschaftlichen Umgang mit empirischen Daten gehen. Aus funktional-pragmatischer Sicht schauen wir uns gemeinsam Transkripte, Videoausschnitte, Lehrmaterial etc. an, um zu überlegen, wie man zu einem geeigneten Thema kommt und sich diesem dann sukzessive nähert. Am Ende des Seminars ist zudem ein Transkriptionsworkshop - Transkribieren mit EXMARaLDA - vorgesehen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5
Dozent: Hinzmann, F.
Literatur: wird noch bekannt gegeben
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Fr 11:30-13:00
Beginn: 18.10.
Raum: 1/273 (A10.273)
Hinweis: Bitte tragen Sie sich für dieses Seminar im OPAL ein.

Professur Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

„Überall ist Mittelalter“ (H. Fuhrmann). Ob auf Jahrmärkten, im Internet, in Rollenspielen, in Theater, Oper, Film und Fernsehen, in Museen, Archiven, Ausstellungen, in der Architektur und Kultur der Städte, im Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Buch: das sogenannte Mittelalter ist seit dem 16. Jahrhundert die beliebteste Projektionsfläche moderner Gesellschaften, die medial am meisten traktierte Epoche und die Mittelalter-Industrie einer der umsatzstärksten Märkte weltweit. Meine Einführungsvorlesung kann allenfalls versuchen, herauszufinden, warum das so ist. Vor allem aber will sie sich einigen wichtigen literarischen Zeugnissen der Mittelalter-Rezeption widmen: von Kaiser Maximilian I., Hans Sachs und Johann Fischart über die deutsche Romantik und Richard Wagner bis hin zur Rezeption in der DDR, Umberto Eco und den literarischen Grundlagen des Mittelalter-Tourismus. Dabei soll so verfahren werden, dass zunächst die rezipierten Werke vorgestellt werden, um dann das Spezifische der modernen Bearbeitungen auszuloten.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1, SELADe1, B_AA__3, B_Ko__1, B_Po__3, B_Po__5, B_Ps__5, M_DK__3, M_Ko__3, M_MI__3, M_Ps__1, SGWs
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 17:15-18:45
Raum: 2/N111 (C10.111)
Hinweis: Die Vorlesung beginnt am 15.10.2019. Sie ist für alle Interessierten offen. Studierende des BA Germanistik und des Lehramts Grundschule schreiben eine Klausur.

Obwohl wir ‚das Mittelalter‘ längst verklungen ist, rücken akustische Phänomene zunehmend in den Fokus der Forschung. Wir wollen uns im Seminar anhand ausgewählter Textbeispiele über die Beschreibung von akustischen verständigen und ‚Lautsphären‘ untersuchen. Dabei werden wir zum einen nach der medialen Vermittlung des Akustischen, nach der ästhetischen Umsetzung sowie nach der Funktion von Lautsphären in literarischen Texten des Mittelalters fragen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5, B_Ko__1
Dozent: Schochow-Mierke, G.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/W066 (C25.066)
Hinweis:

Mit dem Begriff des Kulturtransfers lassen sich übergreifend kulturelle Übernahmen und in Teilen damit verbundene Veränderungsprozesse erfassen und beschreiben. Für uns ist der Begriff insofern relevant, als dass wir im Seminar nach kulturellen Übernahmen (z.B. von Wissen, Objekten etc.) fragen und ihre Diskursivierung in der Literatur untersuchen wollen. Im Zentrum stehen dabei Texte wie Otfrids von Weißenburg Evangelienharmonie, Heinrichs von Veldeke Eneasroman oder Wolframs von Eschenbach Willehalm.

Teilnehmerkreis: M_GI__3, M_RK__1, M_SM__3
Dozent: Schochow-Mierke, G.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 11:30-13:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis:

Im 8. Jahrhundert setzt die schriftliche Überlieferung des Althochdeutschen, der ältesten Vorstufe des heutigen Deutschen, ein. Manches, was in diesen frühen Jahrhunderten aufgezeichnet wurde, können wir heute (Dem Pergament sei Dank!) z.T. so gut lesen, als käme es frisch aus dem Skriptorium. Im Seminar werden wir uns die vielfältige Überlieferung, die von Wortlisten über Zaubersprüche bis hin zu umfänglichen geistlichen Dichtungen reicht, als Digitalisat und Edition ansehen, die Bedingungen ihrer Entstehung beleuchten und dabei ganz nebenbei die Besonderheiten des Althochdeutschen kennenlernen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5
Dozent: Menzer, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Fr 09:15-10:45
Raum: 1/368A (A10.368.1)
Beginn: 18.10

Warum heißt das Buch eigentlich „Buch“, und warum bilden wir den Plural „Bücher“? Achtlos gehen wir an solchen Selbstverständlichkeiten vorbei („Keine Ahnung, das heißt schon immer so“), als sei Sprache – wie in der Bibel dargelegt – tatsächlich etwas von Gott Gegebenes. Demgegenüber veranschaulicht die Übung, wie komplex die hinter unserem Deutsch stehenden Sprach-Geschichten sind, wie man jedes Wort mit Gewinn auf die Goldwaage legen kann (und muss). Sie führt ein in die Grundlagen der historischen Grammatik („Bücher“) und der historischen Semantik („Buch“). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber ein Interesse an der deutschen Sprache wird vorausgesetzt. Alle Unterrichtsmaterialien werden gestellt.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1, M_GI__3, B_AA__3, B_Ko__1, B_Po__3, B_Po__5, M_DK__3, M_Ko__3, M_MI__3, M_SM__3
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 15:30-17:00
Raum: 2/N002 (C10.002)
Beginn: 14.10.

Mit ‚Traum und Vision‘ wenden wir uns einem der ältesten Begegnungsräume des Menschen überhaupt zu. ‚Traum‘ und ‚Vision‘ sind liminale Räume, die je und je eine ‚Zeit des Erwachens‘ terminieren. Der nächtliche Traum macht dies deutlich: „Häufig können wir uns an Träume erinnern, wenn auch nicht immer. In den Augenblicken des Träumens selber erleben wir, an was wir uns später erinnern. Genau genommen entsteht der Traum als Traum erst, wenn wir erwachen und uns an das Geträumte erinnern.“ (Krovoza) Bis dahin aber gilt: „Der Traum ist Welt, ist nicht irgendeine Welt, sondern die Welt.“ (von Uslar).

Wir werden uns im Rahmen des Seminars mit historischer Traum- und Visionstheorie auseinandersetzen, um uns auf dieser Basis der Traumdichtung im engeren Sinne zu widmen, angefangen bei den prophetischen Träumen der Heiligen Schrift über die klösterliche Visionsliteratur bis hin zu den epischen und lyrischen Traumwelten des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die leitende Fragestellung wird dabei sein, wie und wozu Traum(deutung) vertextet wird, mithin welche Rolle dem Träumen als Erlebnis- und Erfahrungsform dabei zukommt.

Teilnehmerkreis: B_Ge__3
Dozent: Jurchen, S.
Literatur: Ein Reader mit den entsprechenden Texten wird zu Semesterbeginn bereitgestellt.
Prüfungsleistung: Seminararbeit
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 15:30-17:00
Raum: 4/105 (B01.105)
Hinweis: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Beginn: 17.10.

Judith und Lukretia gehören zu den prominentesten Frauen der Weltliteratur. Vielfach wurden ihre Geschichten wieder- und umerzählt, in Bildteppiche eingewebt, auf (Lein)Wände gemalt. Wir wollen uns in einem ersten Schritt diesen beiden Figuren und ihren Narrativen widmen und in einem zweiten Teil nach regionalen Rezeptionszeugnissen fragen. Dabei wenden wir uns sowohl dem Judith-Lukretia-Portal am Chemnitzer Rathaus zu als auch den verschiedenen bildlichen Umsetzungen aus der Cranach-Werkstatt.

Teilnehmerkreis: M_RK__1, M_RK__3
Dozent: Schochow-Mierke, G.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis:

Interkulturelle Literaturwissenschaft interessiert sich für die interkulturellen Aspekte der Literatur. Für deren Beschreibung, Analyse und Interpretation bedient sie sich eines breiten Spektrums an solchen literatur- und kulturwissenschaftlichen Konzepten, Theorien und Methoden, die sich für eine interkulturelle Perspektivierung von Literatur besonders eignen. Ausgehend von relevanten theoriegeleiteten Grundbegriffen wie ‚Interkulturalität‘, ‚Differenz‘, das ‚Fremde‘, das ‚Andere‘ (und deren Problematisierung!) wird die Vorlesung in einige exemplarische Theorien und Methoden der Interkulturellen Literaturwissenschaft einführen. - Ausgehend von der Frage: Was ist Interkulturelle Literaturwissenschaft und wie lässt sich ihr primärer Gegenstand, die interkulturelle Literatur, näher bestimmen?, werden Theorieansätze vorgestellt, die - wie etwa die Interkulturelle Hermeneutik oder postkoloniale Theorien - jeweils grundlegende Probleme und Fragen von Interkulturalität und damit verbundenen Konstellationen (wie z.B. Kultur und Herrschaft, Identität und Differenz) reflektieren und Möglichkeiten und Grenzen interkulturellen Verstehens ausloten. Der Frage, wie diese Ansätze (auch im 'Bündnis' mit dezidiert anwendungsorientierten Theorien wie etwa Literatursemiotik oder Diskursanalyse) methodisch für die Analyse und Interpretation interkultureller Literatur produktiv gemacht werden können, kommt dabei besonderes Augenmerk zu.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__3, SGWs
Dozent: Fasbender, Ch. / Malinowski, B.
Literatur: Der Ablaufplan zu Vorlesung und Begleitübung wird in der ersten Sitzung ausgehändigt. Literaturhinweise und Textmaterial zu einer Vorlesungssequenz werden jeweils eine Woche vorher im ESEM hinterlegt.
Prüfungsleistung: PVL: Klausur (für Studierende der Interkulturellen Germanistik); für andere Studiengänge: nach Erfordernis der jeweiligen Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/N106 (C10.106)
Beginn: 15.10.

Die Übung "Einführung in die Interkulturelle Literaturwissenschaft" findet begleitend zur gleichnamigen Vorlesung statt. Sie dient dem vertieften Studium der Vorlesungsinhalte, insbesondere der methodischen Erprobung der in der Vorlesung vorgestellten Theorien an konkreten literarischen Texten. Selbstredend bietet sie die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu klären und Vorlesungsinhalte im gemeinsamen Gespräch kritisch zu reflektieren.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__3
Dozent: Fasbender, Ch. / Malinowski, B.
Literatur: Der Ablaufplan zu Vorlesung und Begleitübung wird in der ersten Sitzung ausgehändigt. Literaturhinweise und Textmaterial zu einer Vorlesungssequenz werden jeweils eine Woche vorher im ESEM hinterlegt.
Prüfungsleistung: PL: Hausarbeit (für Studierende der Interkulturellen Germanistik); für andere Studiengänge: nach Erfordernis der jeweiligen Studienordnung
Umfang:
Zeit: Mo 11:30-13:00
Raum: 2/N106 (C10.106)
Beginn: 14.10.

*Beschreibung*

Teilnehmerkreis: M_GI__3
Dozent:
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 09:15-10:45
Raum: 1/132 (A13.132)
Hinweis:

Die Kritik hat in der Literatur und im literarischen Leben immer eine wichtige Rolle gespielt: als urteilende Instanz, als öffentliche Auseinandersetzung, als Wegweiser zu den Büchern. Das Seminar wird sich damit befassen, welche Arten und Medien der Kritik es in Vergangenheit und Gegenwart gegeben hat und gibt und wie ihre heutige Praxis in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet aussieht. Auch sollten die Teilnehmer/innen selbst eine literarische Rezension anfertigen. Außerdem ist vorgesehen, einen Vertreterin oder eine Vertreterin eines typischen Berufs im literarischen Betrieb als Gast einzuladen.

Teilnehmerkreis: M_GI__3
Dozent: Müller, B.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13.30 – 15.00
Raum: 1/208
Hinweis:

Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation

Beobachtet man, wie jemand spricht, dann bewegen sich nicht nur die Lippen, sondern auch andere Artikulatoren, wie die Hände und Arme, die Füße, der Kopf oder die Augen. Schlägt man eine Zeitschrift auf und betrachtet eine Werbeanzeige, dann tragen nicht nur Schriftzeichen, sondern auch bildliche Zeichen zur intendierten Gesamtbotschaft bei. Surft man durch das Internet, nutzt Links und Suchmaschinen, dann potenzieren sich die Medien und Modalitäten. Wie wirken unterschiedliche Medien und Modalitäten zusammen? Welche Formen der Integration können wir beobachten? In dieser Vorlesung wird untersucht, wie jeweils Gestik und Rede sowie Text und Bild zusammenwirken und zur intendierten Gesamtbotschaft in der Kommunikation beitragen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1, B_Ge__3, B_Ge__5, SELADe5, B_AA__1, B_AA__3, B_Po__3, B_Po__5, B_Ps__5, M_DK__3, M_MI__3, M_Pä__1, M_Pä__3, M_Ps__1
Dozent: Fricke, E.
Literatur: wird in der Vorlesung bekanntgegeben
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 09:30-11:00
Raum: 1/201 (A10.201)
Beginn: 23.10.

Im Rahmen dieser Einführungsveranstaltung werden wir uns das Wesen und die Erscheinungsformen von Sprache erarbeiten, wie sie im Rahmen der germanistischen Sprachwissenschaft beschrieben und erklärt werden. Wir werden uns die grundlegenden Betrachtungsweisen und Grundbegriffe in den fünf linguistischen Kerngebieten aneignen (Phonologie/Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik) und anhand von Beispielen illustrieren, diskutieren und üben. So erhalten wir Einblick in die Grammatik und die damit verbundenen Strukturprinzipien menschlicher Sprache auf Laut-, Wort- und Satzebene. Wir lernen, wie die Bedeutung von Wörtern, Sätzen und Texten entsteht und wie das Handeln mit und durch Sprache erfasst und beschrieben werden kann.

Teilnehmerkreis: B_Ge_1, M_DK_3, M_MI_3
Dozent: Meiler, M.
Literatur: Grundsätzlich eignen sich zur Einführung: Meibauer, J. et al. (2007): Einführung in die germanistische Linguistik, Stuttgart: Metzler; Vollmert, J. (Hg.) (2005): Grundkurs Sprachwissenschaft. Stuttgart: UTB; Hoffmann, L. (2010): Sprachwissenschaft. Ein Reader. Berlin, New York: de Gruyter.
Prüfungsleistung: Klausur PL
Umfang: 2SWS
Zeit: Mi 15:30-17:00
Raum: 1/346 (A12.346)
Hinweis: Die Übung wird durch ein begleitendes Tutorium ergänzt, in dem das in der Übung erarbeitete Wissen anhand ergänzender Lektüre und Übungsaufgaben vertieft und erprobt wird. Es wird einen Reader geben, der im Copy-Shop Dietze (Mensagebäude) zu erwerben ist. Auf OPAL wird eine Gruppe eingerichtet. Dort bitte eintragen.
Beginn: 16.10.

Wollen wir die Struktur einer Sprache beschreiben, stellt sich die Frage, auf welcher Beschreibungsebene das geschehen soll.
Eine grundlegende Unterteilung des Sprachsystems ist die in die Bereiche Wortgrammatik und Satzgrammatik. Untersuchen wir nun in der Syntax, wie Sätze aus Wortformen aufgebaut sind, stellen wir für das Deutsche fest, dass ein bestimmter Teil der Formen flektiert ist, dass also beide Bereiche nicht strikt voneinander zu trennen sind. Zur Syntax gehört also auch die Flexion.
Im Semniar vertiefen wir den Eisenbergschen Beschreibungsapparat anhand von Beispielanalysen und betrachten gerade auch Phänomene an der Schnittstelle von Morphologie und Syntax (z.B. Partikelverben).

Teilnehmerkreis: B_Ge__3, SELADe3, B_AA__3, B_Po__3, B_Po__5, M_DK__3, M_MI__3
Dozent: Schöller, D.
Literatur: als Einstieg z.B. die Einführung in die grammatische Beschreibung des Deutschen von Roland Schäfer (3. Auflage 2018); grundlegend: Eisenbergs (2013) Grundriss der deutschen Grammatik, Band 2, Der Satz
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2SWS
Zeit: Do 17:15-18:45
Raum: 1/219 (A13.219)
Hinweis: Das Passwort für den Kurszugang auf OPAL (z.B. für den Semesterplan) wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Beginn: 17.10.

„Momente, in denen viel auf dem Spiel steht“, „There can be no whitewash at the White House”, „Wir Arbeiter sind erwacht“, „Change, yes, we can“, „Gemeinsam erfolgreich”, „I have a dream”. Framing ist ein omnipräsenter Bestandteil politischer Kommunikation und kann komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen, indem diese kognitiv mit konkreten alltäglichen Wissenskonzepten verbunden werden. Eine mögliche, daraus resultierende persuasive Wirkung auf menschliche Kognitions- und Meinungsbildungsprozesse wird als Framing-Effekt bezeichnet.

Das Ziel dieses Seminars ist es, strategisch eingesetzte Framings in ausgewählten politischen Diskursen zu identifizieren und hinsichtlich ihrer potenziellen kognitiven Wirkungen (Framing-Effekte) zu interpretieren. Hierfür erlangen Sie zunächst einen Einblick in die Frame-Semantik, den Begriff des politischen Framings sowie metaphorisch elizitierte neuronale Aspekte der Sprachverarbeitung, bevor Analysen von Framings in politischen Wahlkämpfen und Reden durchgeführt werden, die im Seminar präsentiert und im Plenum diskutiert werden.

Teilnehmerkreis: B_Ge__5, SELADe5
Dozent: Fritsche, Björn
Literatur: Hinweise zur Einführungssitzung
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2SWS
Zeit: Freitag (14-tägig, gerade KW) 13:45-17:00 Uhr
Raum: 2/N013
Beginn: 01.11.2019

Gestik kommt in der politischen Kommunikation auf unterschiedliche Weise eine besondere Relevanz zu. In Reden unterstützen und gliedern sie das Gesagte, indem sie z.B. thematische Abschnitte hervorheben. Sogar Konzeptualisierungen von politischen Positionen lassen sie sichtbar werden, wenn Argumenten unterschiedlich im Gestenraum verortet werden. Allzu häufig wird in der öffentlichen Diskussion jedoch auf ihre Bedeutung für das „Unbewusste“ Bezug genommen: Was sagen uns die Gesten über den Charakter und die Einstellung des Politikers? Im Seminar werden wir uns beiden Perspektiven sowohl theoretisch als auch praktisch widmen. Texte zur rhetorischen Gestenbetrachtung bieten die Grundlage für die Diskussion aktueller Einzelfallstudien. Parallel dazu führt eine eigene empirische Analyse eines selbstgewählten Beispiels die Textarbeit weiter und vermittelt dabei auch das methodische Handwerkszeug für die Gestenanalyse. 

Teilnehmerkreis: B_Ge__5
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 07:30-09:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis: Die Lehrveranstaltung beginnt erst am 12.11.2019. Bitte tragen Sie sich vor Beginn über OPAL in die Veranstaltung ein: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21162197010/CourseNode/91415867329508

Was ist Wissenschaft? Und wie macht man das eigentlich? Diesem grundlegenden Kompetenzziel eines jeden universitären Studiums widmet sich die Übung, indem sie maßgeblich die elementaren Techniken des Lesens, Verstehens und Schreibens wissenschaftlicher Texte vermittelt. Zur Vorbereitung der ersten schriftlichen Hausarbeit werden die verschiedenen Arbeitsschritte beginnend bei der Themenfindung über den Aufbau und die Gliederung bis hin zum Zitieren und Bibliografieren erörtert.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1
Dozent: Meiler, M.
Literatur: Zum Einstieg ins Studium empfehle ich die äußerst lesenswerte Einführung von Moll, Melanie/Thielmann, Winfried (2017): Wissenschaftliches Deutsch. Wie es geht und worauf es dabei ankommt. München: UVK/Lucius.
Prüfungsleistung: Exposé (PVL) und Hausarbeit (PL)
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 09:15-10:45
Raum: 2/D201 (C24.201)
Hinweis: Tragen Sie sich bitte in die OPAL-Gruppe ein! Dort finden Sie Informationen zur Veranstaltung und u. U. ergänzende Literatur.
Beginn: 21.10.

An der Universität sind wissenschaftliche Präsentationen und Moderationen akademischer Alltag. Anhand praktischer Übungen und zahlreicher Videobeispiele lernen Sie in dieser Übung die Grundlagen für die Gestaltung von Referaten und die Durchführung von Moderationen in Seminaren kennen. Dabei erwerben Sie die Fähigkeiten, Referate und Moderationen fachlich vorzubereiten, angemessen zu strukturieren und sprachlich und visuell anschaulich zu gestalten. Ebenso lernen Sie Techniken zum Einsatz der Stimme und des Körpers sowie die Relevanz von medialen Hilfsmitteln wie Powerpoint oder Flipchart kennen.

Diese Übung ist Teil des Moduls E „Kompetenztraining“. Techniken des wissenschaftlichen Schreibens lernen Sie in der Übung „Wissenschaftliches Arbeiten“ kennen. Die Übung „Informationskompetenz“ vermittelt Kompetenzen zur Informationsrecherche und Literaturbeschaffung.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 11:30-13:00
Raum: 2/W037
Hinweis: Die Lehrveranstaltung beginnt erst am 13.11.2019. Bitte tragen Sie sich vor Beginn über OPAL in die Veranstaltung ein: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21162197007?54

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Rhetorik sowie unterschiedliche Kommunikationsmodelle arbeiten wir praktisch am Einsatz von Stimme und Körper. Ziel ist es, klar, strukturiert und überzeugend zu sprechen. Hierfür konzentriert sich der Kurs u.a. darauf, folgende Aspekte zu trainieren: Zusammenhang von Stimme und Körper, sinnvolle Strukturierung und Aufbereitung von Themen, hörerorientierte Sprechweisen, visuell überzeugende und ansprechende Gestaltung, Prinzipien effektiver Raum- und Mediennutzung und Umgang mit Lampenfieber. Eigene Vorträge geben Ihnen die Möglichkeit, diese Aspekte praktisch an einem Thema anzuwenden.

Teilnehmerkreis: B_AICG3, B_AICG5, B_AIES3, B_AIES5, B_AIMI3, B_AIMI5, B_AIVS3, B_AIVS5, B_Po__3, B_Po__5, SGws
Dozent: Bressem, Jana
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 15:30-17:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis: Die Lehrveranstaltung wird als Blockveranstaltung angeboten. Bitte tragen Sie sich vor Beginn über OPAL in die Veranstaltung ein: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21162197005/CourseNode/91415867329508

Der 1. Veranstaltungstermin wird nach dem 29.10.2019 bekannt geben. 

Die Vorlesung gibt einen Überblick über klassische Theorien und Modelle der Semiotik sowie über Geschichte, Anwendungsfelder und interdisziplinäre Bezüge semiotischer Schulen und Traditionslinien. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Fragestellungen der aktuellen Multimodalitätsforschung liegen. Insbesondere wird herausgearbeitet, in welcher Weise eine semiotische Perspektive zur Analyse von Text-Bild-Relationen sowie Geste-Rede-Relationen beitragen kann.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__1, M_Ko_3
Dozent: Fricke, E.
Literatur: wird in der Vorlesung bekanntgegeben
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 17:15-18:45
Raum: 2/N010 (C10.010)
Beginn: 24.10.

Das Seminar behandelt klassische Texte der Semiotik und die darin entwickelten Theorieansätze. Im Vordergrund steht die tiefgehende Erarbeitung, aber auch die kritische Diskussion der diversen Forschungsansätze. Wir lernen die Vielfalt der semiotischen Traditionen kennen und stellen die Frage, wie Ansätze zusammengedacht und für heutige Kultur- und Medienanalysen fruchtbar gemacht werden können.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__1, M_Ko_3
Dozent: Siefkes, M.
Literatur:
Prüfungsleistung: M_SM_1 (SeMuKo, 1. Sem.): PL, Hausarbeit (Umfang: 20–25 Seiten, Bearbeitungszeit: 8 Wochen), Prüfungsnummer: 74202, M_GI__1 (InGe, 1. Sem.): PVL, 30-minütiges Referat mit Moderation; andere: nach Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-15:15
Raum: 1/B006 (A11.006)
Beginn: 04.11

Sprache tritt nie isoliert auf, sondern ist grundsätzlich multimodal, so die These sprachwissenschaftlicher und semiotischer Forschung. Im Rahmen dieses Seminars werden wir uns einem Bereich der Multimodalität von Sprache nähern: der Verbindung von Schrift und Bild. Ausgehend von einer Diskussion des Begriffs ‚Multimodalität’ und einer Einführung in unterschiedliche theoretische Ansätze werden wir uns grundlegende Frage- und Problemstellungen in diesem Bereich der Multimodalitätsforschung erarbeiten. Anhand aktueller Einzelfallstudien, die sich dem Verhältnis von Text und Bild in Presse, Werbung, sozialen Netzwerken u.a. widmen, erarbeiten wir uns die thematische Bandbreite und die Basis für eigene empirische Analysen. 

Teilnehmerkreis: M_SM__1, M_GI__1, M_GI__3
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 15:30-17:00
Raum: 1/B006 (A11.006)
Hinweis: Die Lehrveranstaltung beginnt erst am 12.11.2019. Bitte tragen Sie sich vor Beginn über OPAL in die Veranstaltung ein: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21162197008?56

In der Ãœbung werden die methodologischen Grundlagen für die Erhebung und Analyse multimodaler Daten erarbeitet und eingeübt. Dabei werden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden behandelt und von Fallbeispielen begleitet.
Die erworbenen Kenntnisse werden in einem eigenen kleinen Projekt angewendet.

Teilnehmerkreis: M_SM__1
Dozent: Schöller, D.
Literatur: für einen allgemeinen Ãœberblick z.B. das Methodenkapitel V im HSK-Band 38.1 Body–Language–Communication oder Part I und II im Lehrbuch Multimodality
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis: Für den Semesterplan und weitere Materialien können Sie sich hier in den Kurs auf OPAL einschreiben. Das Passwort für den Kurszugang erhalten Sie in der ersten Sitzung.
Beginn: 15.10.

Im Tutorium werden bestimmte Inhalte der Übung aufgegriffen und vertieft. Primäres Ziel ist dabei, das Design des eigenen Projekts zu entwickeln, zu planen und die Daten zu erheben.
Das Tutorium bietet außerdem die Möglichkeit, weitere Fragen und Probleme anzusprechen und zu diskutieren.

Teilnehmerkreis: M_SM__1
Dozent: Friedrich, A.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 13:45-15:15
Raum: 1/368 (A10.368)
Beginn: 29.10.

Das Seminar vertieft die Inhalte aus dem vergangenen Semester (SE Kultur und Zeichen) und wendet sie auf zunehmend komplexe mediale Konfigurationen, Zeichenkonstellationen und Interpretationsprozesse an. Dabei werden einzelne Bereiche der semiotischen Kulturanalyse (z.B. Filmsemiotik, Theatersemiotik, Semiotik der Werbung, Semiotik des Comics oder andere) theoretisch und in praktischen Analysen vertiefend behandelt. In einem semesterbegleitenden Projekt greifen die Teilnehmenden jeweils einen Themenbereich heraus und beleuchten ihn im Hinblick auf theoretische Problemstellungen und/oder durch eine empirische kultursemiotische Studie. Dabei wird auch auf die (nicht immer offensichtliche) Wahl geeigneter Analysemethoden abhängig von Hypothesen und medialen Eigenschaften des Forschungsgegenstands fokussiert.

Teilnehmerkreis: M_SM__3
Dozent: Siefkes, M.
Literatur:
Prüfungsleistung: PL Hausarbeit (Umfang: 20 bis 25 Seiten, Bearbeitungszeit: 8 Wochen), Prüfungsnummer: 74208
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 1/132 (A13.132)
Beginn: 30.10.

In diesem Seminar widmen wir uns der Betrachtung von Semantik und Grammatik aus kognitiv linguistischer Perspektive. Ausgehend von der Grundannahme, dass Sprache kein autonomes System ist, sondern mit allgemeinen Kognitionsprinzipien wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Kategorisierung, Gedächtnis und anderen Erfahrungsstrukturen, die unsere Kognition und unser Wissen ausmachen, zusammenspielt, erarbeiten wir uns zwei kognitive Grundthesen: Bedeutung ist Konzeptualisierung und Grammatik, wie auch das Lexikon einer Sprache, das Ergebnis komplexer Konzeptualisierungsprozesse. Syntaktische Phänomene lassen sich somit weitgehend als Widerspiegelungen semantisch-konzeptueller und funktionaler Prinzipien beschreiben. Auf Basis einschlägiger Texte erarbeiten wir uns zunächst die Grundannahmen und Gegenstandsbereiche der kognitiven Semantik und Grammatik bevor wir diese anhand von Einzelfalltexten auf multimodale Phänomene beziehen.

Teilnehmerkreis: M_SM__3
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-15:15
Raum: 2/D201
Hinweis: Die Lehrveranstaltung beginnt erst am 11.11.2019. Bitte tragen Sie sich vor Beginn über OPAL in die Veranstaltung ein: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/21162197009?58

Die Vorlesung vermittelt die theoretischen und methodischen Grundlagen der Digital Humanities. Sie geht auf die Entwicklung dieses dynamischen Forschungsfelds ein und gibt einen Überblick über Theorien, Methoden und Anwendungsbereiche.

Teilnehmerkreis: M_SM__1, M_GI__1, M_Ko__3, M_GI__3
Dozent: Poschinger, Felix
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2SWS
Zeit: Do 11:30-13:00
Raum: 1/B006 (A11.006)
Beginn: wegen Krankheit auf 21.11.2019 verlegt

Die Analyse und Visualisierung von Daten sind wesentliche Arbeitsbereiche der Digital Humanities. Das Seminar stellt die wichtigsten Grundlagen, Methoden und Einsatzmöglichkeiten vor. Ausgewählte Verfahren werden anhand von selbst durchgeführten Analyse- und Visualisierungsprojekten vertieft.

Teilnehmerkreis: M_SM__3, M_GI__3
Dozent: Jennifer Koch / Herr oliver Mothes
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2SWS
Zeit: Die Übung findet als Blockveranstaltung statt.
1. Termin: 15.11.2019 (12:00 - 19:00 Uhr) und 16.11.2019 (09:00 - 12:00 Uhr)
2. Termin: 13.12.2019 (12:00 - 19:00 Uhr) und 14.12.2019 (09:00 - 12:00 Uhr)
3. Termin: 24.01.2020 (10:00 - 15:00 Uhr)
Raum: 2/B401 (Ausbildungspool)
Beginn: 15.11.2019

Professur Neuere Deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft

Der Grundkurs ist für Studienanfänger/innen Lehramt Grundschule (Studiertes Fach Deutsch) konzipiert und führt am Beispiel lyrischer, dramatischer und epischer Texte in grundlegende Fragestellungen, Analyse- und Interpretationsverfahren der Literaturwissenschaft ein. Zu diesem Grundkurs wird ein wahlobligatorisches Tutorium (Tag/Zeit/Ort werden erst im Oktober festgelegt) angeboten.

Teilnehmerkreis: SELADe1
Dozent: Malinowski, B.
Literatur: Ein Reader zum Kurs liegt als Kopiervorlage ab 7. Oktober im Copy-Shop Kettler aus.
Prüfungsleistung: Klausur
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 13:45-15:15
Raum: 2/D201 (C24.201)
Beginn: Veranstaltungsbeginn: 15.10.2019

 Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Epochen der Literatur vom Barock bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der deutschsprachigen Literatur. Um sie zu verstehen und richtig einordnen zu können, gilt es dabei aber natürlich auch einen Blick auf die Literatur anderer Kulturen zu werfen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__3, SELADe7, B_AA__3, B_Ge__1, B_Po__3, B_Po__5, B_Ps__5, M_DK__3, M_Ko__1, M_Ko__3, M_MI__3, M_Ps__1
Dozent: Grube, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/D101 (C24.101)
Beginn: 22.10.

Die Übung ist als Grundkurs für StudienanfängerINNEN des BA Studiengangs Germanistik konzipiert. Am Beispiel lyrischer, dramatischer und epischer Texte führt er in grundlegende Fragestellungen, Analyse- und Interpretationsverfahren der neueren deutschen und vergleichenden Literaturwissenschaft ein.
Zu diesem Grundkurs wird ein wahlobligatorisches Tutorium (Tag/Zeit/Ort werden erst im Oktober festgelegt) angeboten.

Teilnehmerkreis: B_Ge__1, B_AA__3, B_AA__5
Dozent: Grube, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 1/368 (A10.368)
Beginn: 22.10.

»Räume in der Literatur, das sind menschlich erlebte Räume« (Hallet/Neumann). Mit dem »spatial turn« der 80er Jahre wurde ein schier unerschöpfliches Forschungsfeld eröffnet, das den Raum als eigenständige Größe in den Fokus der geisteswissenschaftlichen Disziplinen rückte. In unserem Seminar wollen wir uns mithilfe von theoretischen Ansätzen den unterschiedlichen Raumbegriffen nähern, die seitdem Eingang in die Literaturwissenschaft gefunden haben; Ziel ist es dabei, die besprochenen Theorien nicht einfach im „Raum“ stehen zu lassen, sondern sie anhand ausgewählter literarischer Texte fruchtbar zu machen. Die Auswahl der Texte wird noch bekannt gegeben.


Teilnehmerkreis: B_Ge__5, B_Po__3, B_Po__5
Dozent: N.N..
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 07:30-09:00
Raum: 4/204 (B02.204)
Beginn: 7.11.

»[...] was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerhörte Begebenheit. Dies ist der eigentliche Begriff, und so vieles, was [...] unter dem Titel Novelle geht, ist gar keine Novelle, sondern bloß Erzählung“  (Goethe an Eckermann, 1827).

Ausgehend vom "Decameron" Boccaccios, dem „Vater und Stifter der Novelle“ (F. Schlegel), wird sich das Seminar in einem ersten Abschnitt mit historischen Vorläufern novellenähnlichen Erzählens (Exempel, Märchen, Legende etc.) beschäftigen, um sodann maßgebliche Stationen der  europäischen Novellistik – u. a. Cervantes, Goethe, Kleist, Tieck, Keller, Flaubert, Hauptmann, Musil, U. Timm – ›abzuschreiten‹. In kulturhistorischer Perspektive und  detaillierten Einzelanalysen von novellistischen Erzähltexten und deren gattungstheoretischen Bestimmung wird das Seminar  den Formenwandel des Genres verdeutlichen und die Abgrenzung zu anderen Kurzprosaformen untersuchen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__3, B_Ge__5, SELADe3, B_AA__3, B_Po__3, B_Po__5, M_DK__3, M_MI__3
Dozent: Malinowski, B.
Literatur: Seminarplan und Lektüreliste werden in der ersten Sitzung ausgehändigt.
Prüfungsleistung: Referat (für Studierende des Lehramts); für andere Studiengänge: je nach Erfordernis der Studienordnung
Beginn: 16.10.
Zeit: Mi 11:30-13:00
Raum: 1/309 (A10.309)
Hinweis:

Die Weimarer Klassik wird heute zumeist für klassizistisch-antiquiert gehalten, wobei vergessen wird, dass sie zu einer Zeit entstand, in der sich die moderne bürgerliche Gesellschaft formierte. Die Veranstaltung gibt einen Einblick davon, was Goethe und Schiller von dieser Entwicklung wahrnahmen und wie sie auf die kulturellen Erfordernisse einer sich herausbildenden gesellschaftlichen Moderne reagierten. Aus diesem Ansatz lassen sich neue Zugänge zum Werk der Weimarer Klassiker entwickeln. 

Teilnehmerkreis: B_AA__3, B_Ge__3, B_Ge__5, B_Po__3, B_Po__5, M_DK__3, M_MI__3, M_Po__3, SELADe3
Dozent: Hentschel, U.
Literatur: Heikle Balancen. Die Weimarer Klassik im Prozess der Moderne. Hg. v. Thorsten Valk. Göttingen 2014; Harald Tausch: Literatur um 1800. Klassisch-romantische Moderne. Berlin 2011; Uwe Hentschel: Moderne Klassik – Klassik der Moderne? Würzburg 2006
Prüfungsleistung: gemäß Prüfungsordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-17:00
Raum: 1/368A (A10.368.1)
Hinweis: Die Einschreibung erfolgt ausschließlich durch E-Mail: uwe.hentschel@phil.tu-chemnitz.de
Beginn: 21. Oktober

Gegenstand des Seminars sind jene Texte, die in der Forschung oft unter „Erzählungen“, „Novellen“ und „Anekdoten“ firmieren (obwohl Kleist sich wenig um Gattungsbegriffe bekümmerte), jene also, die z.B. in den Erzählungen, Berliner Abendblättern, Nord und Süd, in Der Freimüthige oder im Phöbus erschienen sind. Wir lesen u.a. Michael Kohlhaas, Die Marquise von O...., Das Erdbeben in Chili, Die Verlobung in St. Domingo, Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik. Eine Legende, aber auch Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden, Über das Marionettentheater, Unwahrscheinliche Wahrhaftigkeiten, Anekdote aus dem letzten Kriege und Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft. Das Seminar führt in aktuelle und traditionelle Positionen der Kleistforschung ein (Interkulturelle Germanistik, Rhetorik, Dekonstruktion, Recht und Literatur, Typographie und Literatur, gender studies u.a.). Wenn erforderlich (z.B. bezüglich der Typographie), werden andere Kleistausgaben zum Vergleich herangezogen. Ein Reader mit ergänzenden Texten und Forschungsliteratur wird hierzu in der ersten Vorlesungswoche bei UNI-COPY Dietze bereitgestellt. Textgrundlage: Heinrich von Kleist: Sämtliche Erzählungen und andere Prosa, Stuttgart: Reclam 2011 (Reclams Universal-Bibliothek Nr. 8232, sollte angeschafft werden)

Teilnehmerkreis: SELADe5, B_AA__3, B_AA__5, M_DK__3, M_MI__3, B_Po__3, B_Po__5
Dozent: Bothe, T.
Literatur: Seminarplan und Lektüreliste werden in der ersten Sitzung ausgehändigt.
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 15:30-17:00
Raum: 1/309 (A10.309)
Beginn: 15.10

Interkulturelle Literaturwissenschaft interessiert sich für die interkulturellen Aspekte der Literatur. Für deren Beschreibung, Analyse und Interpretation bedient sie sich eines breiten Spektrums an solchen literatur- und kulturwissenschaftlichen Konzepten, Theorien und Methoden, die sich für eine interkulturelle Perspektivierung von Literatur besonders eignen. Ausgehend von relevanten theoriegeleiteten Grundbegriffen wie ‚Interkulturalität‘, ‚Differenz‘, das ‚Fremde‘, das ‚Andere‘ (und deren Problematisierung!) wird die Vorlesung in einige exemplarische Theorien und Methoden der Interkulturellen Literaturwissenschaft einführen. - Ausgehend von der Frage: Was ist Interkulturelle Literaturwissenschaft und wie lässt sich ihr primärer Gegenstand, die interkulturelle Literatur, näher bestimmen?, werden Theorieansätze vorgestellt, die - wie etwa die Interkulturelle Hermeneutik oder postkoloniale Theorien - jeweils grundlegende Probleme und Fragen von Interkulturalität und damit verbundenen Konstellationen (wie z.B. Kultur und Herrschaft, Identität und Differenz) reflektieren und Möglichkeiten und Grenzen interkulturellen Verstehens ausloten. Der Frage, wie diese Ansätze (auch im 'Bündnis' mit dezidiert anwendungsorientierten Theorien wie etwa Literatursemiotik oder Diskursanalyse) methodisch für die Analyse und Interpretation interkultureller Literatur produktiv gemacht werden können, kommt dabei besonderes Augenmerk zu.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__3, SGWs
Dozent: Fasbender, Ch. / Malinowski, B.
Literatur: Der Ablaufplan zu Vorlesung und Begleitübung wird in der ersten Sitzung ausgehändigt. Literaturhinweise und Textmaterial zu einer Vorlesungssequenz werden jeweils eine Woche vorher im ESEM hinterlegt.
Prüfungsleistung: PVL: Klausur (für Studierende der Interkulturellen Germanistik); für andere Studiengänge: nach Erfordernis der jeweiligen Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/N106 (C10.106)
Beginn: 15.10.

Die Übung "Einführung in die Interkulturelle Literaturwissenschaft" findet begleitend zur gleichnamigen Vorlesung statt. Sie dient dem vertieften Studium der Vorlesungsinhalte, insbesondere der methodischen Erprobung der in der Vorlesung vorgestellten Theorien an konkreten literarischen Texten. Selbstredend bietet sie die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu klären und Vorlesungsinhalte im gemeinsamen Gespräch kritisch zu reflektieren.

Teilnehmerkreis: M_GI__1, M_SM__3
Dozent: Fasbender, Ch. / Malinowski, B.
Literatur: Der Ablaufplan zu Vorlesung und Begleitübung wird in der ersten Sitzung ausgehändigt. Literaturhinweise und Textmaterial zu einer Vorlesungssequenz werden jeweils eine Woche vorher im ESEM hinterlegt.
Prüfungsleistung: PL: Hausarbeit (für Studierende der Interkulturellen Germanistik); für andere Studiengänge: nach Erfordernis der jeweiligen Studienordnung
Umfang:
Zeit: Mo 11:30-13:00
Raum: 2/N106 (C10.106)
Beginn: 14.10.

Das Seminar begleitet das im Modul C2 selbstständig auszuarbeitende Projekt.

 

Teilnehmerkreis: M_GI__3
Dozent: Grube, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 09:15-10:45
Raum: 1/367A (A10.367.1)
Beginn: 24.10.

Narrative von Flucht und Migration sind in ihren alltagssprachlichen, gesellschaftlich-politischen Ausprägungen präsent wie kaum je zuvor. Dabei sind Flucht- und Migrations-Narrative - nunmehr im literarischen Sinne - kein ausschließliches Phänomen der Gegenwart. In einem exemplarisch unternommenen Parcours durch die (vor allem deutschsprachige) Literatur wird sich das Seminar mit prominenten Texten, die Flucht und Migration und damit eng verbundene Themen wie Identität, Religion oder Heimat zum Gegenstand haben, befassen. Dabei geht es vor allem um die Frage, inwiefern diese Narrative auch spezifische Erzählstrategien, Erzähldiskurse und Ästhetiken hervorbringen. Der Fokus wird auf der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, insbesondere der Gegenwart liegen (u.a. von Bertolt Brecht, Anna Seghers, Peter Handke, Jenny Erpenbeck, Abbas Khider u. Sherko Fatah). Zur Gewinnung einer historisch-vergleichenden Perspektive sollen jedoch auch ältere kanonische Texte (u.a. Auszüge aus der Bibel u. Virgils "Aeneis", Goethe und Hölderin) einbezogen werden. Die Integration weiterer Genres (z.B. Graphic Novel, Film oder Kinder- und Jugendliteratur) wird von den Interessen der Seminarteilnehmer abhängen, deren eigene Vorschläge jederzeit willkommen sind.

Teilnehmerkreis: M_GI__3, M_SM__3
Dozent: Malinowski, B.
Literatur: Seminarplan und Lektüreliste werden in der ersten Sitzung ausgehändigt.
Prüfungsleistung: Prüfungs(vor)leistung in Abhängigkeit vom zweiten, im Modul B2.2 angebotenen Seminar (s. Studienordnung)
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 2/W034 (C25.034)
Beginn: 15.10.

Mit Joseph Conrads Roman "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolionalismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale ethnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns abschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. Kafka, Thomas Mann, Christa Wolf, Lukas Bärfuss). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer*innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen. Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche bei UNI-COPY Dietze bereitgestellt.

Teilnehmerkreis: M_GI__3 M_SM__3
Dozent: Bothe, T.
Literatur: Seminarplan und Lektüreliste werden in der ersten Sitzung ausgehändigt.
Prüfungsleistung: Prüfungs(vor)leistung in Abhängigkeit vom ersten, im Modul B2.2 angebotenen Seminar "Interkulturalität 1" (s. Studienordnung)
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 15:30-17:00
Raum: 1/273 (A10.273)
Beginn: 24.10.

Balladen: eine Gattung, die alle anderen umfassen soll und die doch grundsätzlich Gefahr läuft, hinter jeder der anderen zurückzubleiben. Das Seminar wird deutsche Balladen von Bürger bis Brecht – und möglichst noch bis in die nähere Gegenwart – hervorholen und analysieren. Die Theorie der Ballade soll dabei auch anhand dessen entwickelt werden, was sich die Dichter selbst dazu gedacht haben.

 

Teilnehmerkreis: B_AA__3, B_Ge__3, B_Ge__5, B_Po__3, B_Po__5, M_DK__3, M_MI__3, M_Po__3, SELADe3
Dozent: Bockelmann, E.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang:
Zeit: Fr 13:45-15:15
Raum:  1/205 (A10.205)
Hinweis:

Die Kritik hat in der Literatur und im literarischen Leben immer eine wichtige Rolle gespielt: als urteilende Instanz, als öffentliche Auseinandersetzung, als Wegweiser zu den Büchern. Das Seminar wird sich damit befassen, welche Arten und Medien der Kritik es in Vergangenheit und Gegenwart gegeben hat und gibt und wie ihre heutige Praxis in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet aussieht. Auch sollten die Teilnehmer/innen selbst eine literarische Rezension anfertigen. Außerdem ist vorgesehen, einen Vertreterin oder eine Vertreterin eines typischen Berufs im literarischen Betrieb als Gast einzuladen.

Teilnehmerkreis: M_GI__3, B_Ge_3, B_Ge_5. SELADe3
Dozent: Müller, B.
Literatur:
Prüfungsleistung: gemäß Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13.30 – 15.00
Raum: 1/208
Hinweis:

Professurübergreifende Veranstaltungen

*Beschreibung*

Modul:
Teilnehmerkreis:
Dozent:
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang:
Zeit:
Raum: 
Hinweis:

Presseartikel