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Fachbereich Germanistik
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das aktuelle Semester

Professur Deutsch als Fremdsprache

Die Vorlesung führt ein in die zentralen Vermittlungsgegenstände des Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (deutsche Sprachstrukturen aus der Fremdperspektive, Fachsprache, Wissenschaftssprache, deutsche Literatur) sowie die Forschungsdisziplinen, die das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Vermittlung des Deutschen für spezifische kommunikative Erfordernisse bereitstellen (Linguistik, Sprachlernforschung, interkulturelle Hermeneutik und Landeskunde).

Teilnehmerkreis: B_Ge_2, B_AA_2, B_AA_3, B_Ko_2, B_Ko_6, B_Ps_2, B_Ps_6, P_PW_2, B_PW_4, B_PW_6, M_DK_2, M_Ko_2, M_Ko_4, M_MI_2
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 2/W017 (C25.017)
Beginn:  10. April

Ausgehend von den "großen Hypothesen" zum Zweitspracherwerb befasst sich das Seminar mit den Erkenntnissen der Zweitspracherwerbsforschung und ihren Implikationen für eine Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache sowie für die sprachliche Integration von Migranten (Sprachstandsmessung, Bilingualismus, Mehrsprachigkeit und muttersprachlicher Unterricht).

Teilnehmerkreis: B_Ge__4, B_Ko_2
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: Hausarbeit (alternativ zum Seminar Linguistik und Didaktik DaFZ im 5. Semester) - 4 ECTS (ohne Hausarbeit); 6 ECTS (mit Hausarbeit)
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 15:30-17:00
Raum: 2/W037 (C25.037)
Beginn: 11. April

Die erfolgreiche Vermittlung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache erfordert eine präzise Kenntnis der deutschen Sprachstrukturen, auch aus komparativer Perspektive, und ihres Erwerbs. Das Seminar vermittelt vertiefte Kenntnisse der Strukturen der deutschen Sprache aus der Eigen- und Fremdperspektive (insbesondere Wortarten, syntaktische Funktionen, topologische Satzstruktur, Phrasensyntax, Kasus, Verbmorphologie, Wortbildung, Sprachtypologie) und führt in die Zweitspracherwerbsforschung ein (insbesondere Spracherwerbshypothesen, Erwerbssequenzen, Profilanalyse). Diese Erkenntnisse werden anschließend auf die sprachdidaktischen Konzepte gängiger Lehrwerke und institutionell relevanter Prüfungsformate bezogen.
Für diejenigen, die noch den alten Master studieren, zählt das als das Seminar "Medium Sprache".

Teilnehmerkreis: M_GI__2
Dozent:  Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2SWS
Zeit: Mi 11.30-13.00
Raum: 2/W044
Beginn: 10. April

Gegenstand des Kolloquiums sind die zentralen Schritte bei der Abfassung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit: Themenfindung, Formulierung der wissenschaftlichen Fragestellung, Literaturauswahl, Lektüre und Auswertung wissenschaftlicher Literatur auf die eigene Fragestellung hin; Untersuchungsmethoden; Darstellung des Forschungsstandes, Darstellung des eigenen Untersuchungsvorhabens, Präsentation der Untersuchungsergebnisse, Resümieren.

Teilnehmerkreis: M_Ge__4, B_Ge__6
Dozent: Thielmann, W.
Literatur:
Prüfungsleistung: aktive Mitarbeit und Präsentation des eigenen Vorhabens
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 13:45-15:15
Raum: 2/N102 (C10.102)
Beginn: 11. April

Ausgehend von den großen Hypothesen zum Zweitspracherwerb befasst sich das Seminar mit den Erkenntnissen der Zweitspracherwerbsforschung und ihren Implikationen für eine Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache sowie für die sprachliche Integration von Migranten (Sprachstandsmessung, Bilingualismus, Mehrsprachigkeit und muttersprachlicher Unterricht).

Teilnehmerkreis: SELADe6, SEDF__2, B_Ko__2
Dozent: Hinzmann, F.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2SWS
Zeit: Mo 15:30-17:00
Raum: 1/367 (A10.367)
Hinweis: Informationen zum Reader werden noch bekannt gegeben. Bitte tragen Sie sich in den OPAL-Ordner zur Lehrveranstaltung ein.
Beginn: 1. April

Sprachlernspiele,, Theaterpädagogik, Lernerautonomie, Fertigkeitentraining – diese und andere  methodische Eckpfeiler erfahren selten eine linguistische Beschreibung. Dabei stößt man bei einem Zusammendenken von Linguistik und Methodik auf interessante Fragen. Beispielsweise: Was passiert sprachlich beim Spielen im Unterricht? Was genau trainieren Hörübungen und wie kann das Hören im Diskurs tatsächlich trainiert werden? Was bedeutet Lernerautonomie in Bezug auf die mentale Handlungsplanung? Welche Rolle spielt es für die Sprachförderung, ob Hörerrückmeldungen im Frontalunterricht zugelassen werden?
Das Seminar dient der intensiven Auseinandersetzung mit Methoden der Sprachvermittlung auf Basis funktionalpragmatischer Grundlagentexte. Dabei soll der Fokus sowohl auf linguistischen Analysen als auch auf unterrichtspraktischen Aspekten liegen. Zusätzlich wird das empirische Arbeiten erprobt.
Denn Ziel des Seminars ist es, auf Basis gründlicher theoretische Vorüberlegungen eine Sprachförderung im Vorschulbereich vorzubereiten, durchzuführen und anschließend aus linguistischer Perspektive zu analysieren.


Teilnehmerkreis: B_Ge__6, B_Ge__4, B_AA__2, B_AA__4, B_Ps__2, B_Ps__4, B_Ps__6, B_PW__2, B_PW__4, B_PW__6, M_Ko__2, M_Ko__4
Dozent: Storz, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 11:30-13:00
Raum: 1/367 (A10.367)
Beginn: 10. April

Professur Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Warum heißt das Buch eigentlich „Buch“, und warum bilden wir den Plural „Bücher“? Achtlos gehen wir an solchen Selbstverständlichkeiten vorbei („Keine Ahnung, das heißt schon immer so“), als sei Sprache – wie in der Bibel dargelegt – tatsächlich etwas einmal von Gott Gegebenes. Demgegenüber veranschaulicht die Übung, wie komplex die hinter unserem Deutsch stehenden Sprach-Geschichten sind, wie man jedes Wort mit Gewinn auf die Goldwaage legen kann (und muss). Sie führt ein in die Grundlagen der historischen Grammatik („Bücher“) und der historischen Semantik („Buch“). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber ein Interesse an der deutschen Sprache wird vorausgesetzt. Alle Unterrichtsmaterialien werden gestellt.


Teilnehmerkreis: SELADe2, StGenSS
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 17:15-18:45
Raum: 2/N002 (C10.002)
Beginn: 2. April

Zweifellos gehören Artus und die Ritter der Tafelrunde zu den bekanntesten Figuren der mittelalterlichen Literatur. Die Romane, die ihre Geschichten erzählen, stießen bereits im 12. Jahrhundert bei den europäischen Adligen auf große Resonanz. Mithin dienten die verschiedenen und doch immer gleichen zuvorderst unterhaltsamen Erzählungen um den legendären bretonischen König und seine Vasallen der Verhandlung aktueller Themen, der Selbstdarstellung und nicht zuletzt der kulturellen Selbstvergewisserung der adligen Elite.
Die Vorlesung widmet sich insbesondere den deutschsprachigen Artusromanen des Mittelalters und gibt neben einem Einblick in die Stoffgeschichte einen Überblick über die wichtigsten Texte und führt in die Gattung ein.


Teilnehmerkreis: B_Ge__6, B_Ge__4, B_AA__2, B_AA__4, B_Ko__4, B_Ko__6, B_PW__4, B_PW__6, M_DK__2, M_MI__2, StGenSS
Dozent: Schochow-Mierke, G.
Literatur: Volker Mertens: Der deutsche Artusroman, Stuttgart 1998;Wolfgang Achnitz: Deutschsprachige Artusdichtung des Mittelalters. Eine Einführung, Berlin/Boston 2012.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 13:45-15:15
Raum: 2/D101 (C24.101)
Beginn: 2. April

Mittelalterliche Dichter geben sich in aller Bescheidenheit gerne Namen, die auf ihr textuelles Handwerk verweisen, so auch ‚Der Stricker‘. Seine Kleinepik darf sich zum gepflegten Kanon der Altgermanistik zählen.
Wir werden im Rahmen der Übung Erzählungen des Strickers aus dem Mittelhochdeutschen ins Neuhochdeutsche übersetzen, aber auch neuhochdeutsche Übersetzungen seiner Texte kritisch vergleichend unter die Lupe nehmen: Übersetzungstheorie, Übersetzungspraxis und Textkritik reichen einander schärfend die Hand.     
Basales Ziel der Übung ist die Ausbildung von erfahrungsbasiertem Wissen zu Fallstricken des Übersetzens im Allgemeinen und des Übersetzens aus dem Mittelhochdeutschen im Besonderen. Kenntnisse aus der sprachgeschichtlichen Einführung werden hierbei nicht nur theoretisch aufzufrischen, sondern – Juhu! – praktisch zu (re-)aktivieren sein.
Die Teilnehmer der Übung werden darum gebeten, sich die bei Reclam verlegte Textausgabe zuzulegen:  
Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch, übers. und hrsg. von Otfrid Ehrismann, Stuttgart 2011.

Teilnehmerkreis: B_Ge__2
Dozent: Jurchen, S.
Literatur: s.o.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-15:15
Raum: 2/W044 (C25.044)
Beginn: 8. April

Neidhart von Reuental gilt als einer der bekanntesten Dichter des 13. Jahrhunderts. In seiner gleichnamigen Paraderolle ‚Neidhart, der Bauernfeind‘ hat er viele literarische Liebhaber und vor allem literarische Nachahmer seines Stils (Pseudo-N.) gefunden. Neidhart wurde zur Marke und Maske, Begründer einer ganzen Neidhart-Tradition: ob nun in Form des sogenannten Neidhartspiels, ob in Form des Neidhart Fuchs oder auch in Form von Gastauftritten seiner zur literarischen Figur gewordenen Person in Werken von Dichterkollegen. Heinrich Wittenwiler etwa lässt einen gewissen Neidhart in seinem schlagkräftigen Ring zum Turnier gegen die Lappenhauser Bauern antreten. Was die mit einem einfachen Strohwisch bewaffneten Bauern nicht wissen: Neidhart verbirgt unter seinem Strohwisch einen Eisenkolben.
Wir werden uns im Rahmen des Seminars vornehmlich mit den Liedern Neidharts auseinandersetzen, um von diesen zur Betrachtung des berühmten Veilchenschwanks zu gehen. Am Beispiel der literarischen Adaptation des Veilchenschwanks wird Neidharts literarische Fernwirkung exemplarisch aufgezeigt.   
Die Teilnehmer des Seminars werden darum gebeten, sich die bei Reclam verlegte Textausgabe zuzulegen:  
Neidhart von Reuental. Lieder: Auswahl mit Melodien zu neun Liedern. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch, übers. und hrsg. von Helmut Lomnitzer, Stuttgart 1993.


Teilnehmerkreis: B_Ge__4
Dozent: Jurchen, S.
Literatur: s.o.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 1/368A (A10.368.1)
Beginn: 10. April

In der Verständigung einer Gesellschaft über das, was aus ihrer Vergangenheit in die Gegenwart hineinragt, spielten Sagen von jeher eine große Rolle. Sie erklärten etwa, warum eine bestimmte Schlacht verloren gehen musste, ein bestimmter Bergrücken eine unverwechselbare Form hat und warum der Berg so heißt, wie er heißt. Indem Sagen ein Wissen zu bewahren vorgeben, das sich keiner rationalen Deutung unterwerfen lässt, öffnen sie das Tor in eine von ganz anderen Kräften durchwaltete Welt. Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, Typen von Sagen zu identifizieren und die Mächte, die in ihnen wirken, besser verstehen zu lernen. Für ein produktives Vorverständnis ist es hilfreich, vor Semesterbeginn in die Deutschen Sagen der Brüder Grimm (Auswahl in Reclams UB, 4,80 Euro) hineingesehen zu haben.


Teilnehmerkreis: SELADe4
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 2/N002 (C10.002)
Beginn: 2. April

Grammatiken und Wörterbücher für ‚richtiges und gutes Deutsch‘ suggerieren eine Festigkeit der deutschen Sprache, die gar nicht vorliegt. Über Jahrhunderte war die Sprache einem ständigen Wandel unterworfen – und sie ist es noch. Was heute als Norm gilt, kann morgen schon wieder überholt sein. Und dabei betrifft Sprachwandel keineswegs nur die Ebene der Lexik, die in der aktuellen Diskussion um Entlehnungen aus dem Englischen meist besonders präsent ist. Wandel vollzieht sich auf allen Ebenen der Sprache und folgt dabei jeweils eigenen Prinzipien. Im Seminar wollen wir historischen Wandelerscheinungen auf den Grund gehen und neue Tendenzen diskutieren.


Teilnehmerkreis: B_Ge__4
Dozent: Menzer, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 11:30-13:00
Raum: 1/375 (A10.375)
Beginn: 1. April

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ihr Fachwissen über antike, mittelalterliche und moderne Transformationsprozesse in gesellschaftliche Wirklichkeiten umsetzen wollen. Ein thematischer Schwerpunkt könnte bei auf das Mittelalter bezogenen „Spielen“ liegen: ihren historischen Hintergründen, ihrer Phänomenologie und ihren aktuellen Einsatzbereichen.


Teilnehmerkreis: M_RK__2
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2SWS
Zeit: Mo 17:15-18:45
Raum: 2/TW11/205 (C35.205)
Vorbesprechung: 8.4., 17.15, THW 11, Raum 205

Die Überlieferung der mittelalterlichen Literatur ist zum Teil durch aufwendig gestaltete Text-Bild-Verhältnisse bestimmt. In zuweilen reich bebilderten Handschriften wird uns so die Handlung etwa der Artusromane nicht nur im Text, sondern auch im Bild vor Augen geführt.
Das Seminar widmet sich dem komplexen Text-Bild-Gefüge anhand ausgewählter Handschriften prominenter Romane. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach dem intermedialen Zusammenspiel von Text und Bild, nach der Funktion der Bilder, nach ihrer spezifischen Ästhetik und Vermittlungsabsicht sowie nach der Poetik von illustrierten Epenhandschriften.


Teilnehmerkreis: M_Ge__4; M_RK_2
Dozent: Schochow-Mierke, G.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 09:15-10:45
Raum: 1/132 (A13.132)
Hinweis: Sichere Textkenntnis der folgenden Texte wird vorausgesetzt: Wolfram von Eschenbach „Parzival“ und „Willehalm“ sowie Wirnt von Grafenbgerg „Wigalois“.
Beginn: 3. April

Die Diskussion über „Liebe im Mittelalter“ krankt maßgeblich an dem unausrottbaren Bedürfnis, die überlieferten literarischen Texte auf hinter ihnen stehende „Lebenswelten“ zu transzendieren. Sollte man sie, wie Norbert Elias es getan hat, aus einer Zivilisationsgeschichte am besten ganz ausklammern? Oder sollte man sich eingestehen, dass das über Jahrhunderte in Okzident und Orient geführte, überaus vielstimmige Gespräch über bzw. zwischen Mann und Frau einfach nicht auf einen bequemen Nenner zu bringen ist, der der Moderne ermöglicht, das Lied von der überwundenen Barbarei anzustimmen? Wir schauen uns ein paar Wegmarken an: etwa den frühen und den hohen Minnesang, Frauenlieder, Mädchenlieder, Tagelieder, Pastourellen, aber auch Petrarcas Sonette, lateinische Liebestheorie, altnordische und arabische Dichtung oder obszöne Lieder und Rätsel. Wir wollen die Erkenntnisse sammeln, bündeln und im gemeinsamen Blockseminar mit der NDVL am Semesterende von der Kette lassen. – Alle Texte werden ausgeteilt bzw. zur Verfügung gestellt. – Interessierte sind willkommen. 

Modul: B1
Teilnehmerkreis: M_GI__2, M_SM__2
Dozent: Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 2/W066 (C25.066)
Hinweis: Vorbesprechung: 2.4., 13.45, THW 11, Raum 205; Beginn: 10.4.

Das Blockseminar führt die beiden Master-Seminare der Mediävistik und NDVL aus dem Modul B1 veranstaltungsformativ zusammen. Anhand des seminarübergreifenden Themas »Liebe« setzen sich beide Seminargruppen vertieft und produktiv konfligierend mit den besonderen Inhalten des jeweils anderen Seminars auseinander, um einen neuen Erfahrungshorizont hinsichtlich wissenschaftlichem Denken, Diskursen und interkultureller Orientierung zu gewinnen. Es wird eine besondere Form des Seminars mit Plenum und Diskussionsformaten kreiert (z.B. Vortrag/Response), das Antinomien und polyvalente Differenzen von Forschungspositionen analysiert sowie im Hinblick auf Methoden und Nutzenperspektiven theoretische Grundlagen hinterfragt. Neben produktiven Irritationen, die erzeugt werden sollen, werden insbesondere die Rezeptions- und Produktionsfähigkeiten der Seminarteilnehmer*innen für deren Rolle als aktive Wissensproduzent*innen im Seminarkontext geschärft.

Modul: B1
Teilnehmerkreis: M_GI__2
Dozent: Bothe, T. / Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: -
Raum: -
Hinweis: Zu diesem Seminar findet am 02.04.19 um 13:45h [Thüringer Weg 11, Raum: 205 (C35.205)] eine Vorbesprechung statt. Veranstaltungstermin: voraussichtlich am Ende der Vorlesungszeit im Juli.

*Beschreibung*

Modul:
Teilnehmerkreis: M_GI__2
Dozent: Müller, B.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang:
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 3/B101 (E02.101)
Hinweis:

Professur Germanistische Sprachwissenschaft

„Das Bezeichnende, als etwas Hörbares, verläuft ausschließlich in der Zeit und hat Eigenschaften, die von der Zeit bestimmt sind […]. Dieser Grundsatz leuchtet von selbst ein, aber es scheint, daß man bisher versäumt hat, ihn auszusprechen, sicherlich, weil er als gar zu einfach erschien; er ist jedoch grundlegender Art und seine Konsequenzen unabsehbar […].“ (de Saussure, Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft)
Sprechen/Schreiben organisiert Zeichen in der Zeit. Die Kommunizierenden sind in diesem Prozess immer gemeinsam – wenngleich je und je unterschiedlich – engagiert. Hintergehen lässt sich dieser grundlegende, mediale Aspekt von Sprache nicht. Das Seminar exploriert diesen Aspekt im Hinblick auf die unterschiedlichen Dimensionen und Ausprägungen: So zum Beispiel im Hinblick auf die Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes, im Hinblick auf dialogische Kommunikationsformen, die auf diverse Medientechniken zurückgreifen, im Hinblick auf die Synchronisierung von Erwartungen, im Hinblick auf die grammatiktheoretischen Implikationen, die die Zeitlichkeit von Sprache mit sich bringt (bspw. für die Syntax) u. a. m.


Teilnehmerkreis: B_Ge__2, B_AA__2, B_AA__4, B_Ps__6, B_PW__4, B_PW__6, SELADe6
Dozent: Meiler, M.
Literatur: Ein Reader wird zu Semesteranfang beim Copyshop Dietze zu erwerben sein.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 19:00-20:30
Raum: 2/B101 (C22.101)
Hinweis: Tragen Sie sich bitte in die OPAL-Gruppe ein! Dort finden Sie Informationen zur Veranstaltung und Literaturhinweise.
Beginn: 9. April

Das Ziel dieser Vorlesung besteht darin, Einsichten in die wesentlichen Phänomene der Morphologie des Deutschen (Flexion und Wortbildung) zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt entsprechen der Schnittstellenbezeichnung ‚Morphosyntax‘ darin, die funktionale Leistung morphologischer Formen und Strukturen für die Bildung syntaktischer Einheiten unterschiedlicher Art sowie umgekehrt syntaktische Phänomene mit Rückwirkung auf Wortbildungsprozesse in den Blick zu nehmen.

Modul:
Teilnehmerkreis: SELADe2, B_Ge__2, B_AA__2, B_EuKA4, B_EuSA4, B_EuWA4, B_PW__4, B_PW__6, M_DK__2, M_MI__2
Dozent: Meiler, M.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 09:15-10:45
Raum: 1/201 (A10.201)
Hinweis: Tragen Sie sich bitte in die OPAL-Gruppe ein! Dort finden Sie Informationen zur Veranstaltung und Literaturhinweise.
Beginn: 10. April

Wie können wir Sprachgebrauch (möglichst objektiv) untersuchen? Und (wie) lassen sich linguistische Theorien an der empirischen Realität verifizieren/falsifizieren? Wie können auch extralinguistische Faktoren berücksichtigt werden (bspw. Textsorte, Medium, aber auch Arealität, Alter, Geschlecht, soziale Gruppe etc.)?
Eine gute Möglichkeit bieten (große) elektronische Korpora mit (mehrdimensional) aufbereiteten Sprachdaten. Im Zuge der Digitalisierung wurden quasi auch die Methoden der Sprachwissenschaft stetig revolutioniert, auch wenn es Belegsammlungen natürlich schon viel länger gibt (z.B. zur Erstellung von Wörterbüchern oder Sprachatlanten). Die moderne sprachtechnologische Bearbeitung (Tokenisierung, Lemmatisierung, Wortartentagging etc.) erlaubt das Erstellen von umfangreichen Archiven, die so durch Benutzerschnittstellen auch einfacher auf unterschiedliche Fragestellungen hin abgefragt werden können. Trotz dem technologischen Fortschritt ist die Erhebung und Aufbereitung von gesprochenen (multimodalen) Sprachdaten noch mit erheblichem manuellen Aufwand verbunden, weshalb (leider) überwiegend schriftsprachliche Korpora in großem Umfang zugänglich sind (vgl. z.B. die Korpora am IDS in Mannheim). Das IDS bietet mit der Datenbank für Gesprochenes Deutsch mittlerweile aber auch ein umfangreiches Archiv (aufbereiteter) gesprochener Sprache. Mit dem Red-Han-Archiv gibt es außerdem eine umfangreiche Ressource zur Erforschung multimodaler Kommunikation.
Zu Beginn des Seminars thematisieren wir die Differenzierung zwischen System und Gebrauch, lernen unterschiedliche Theorieansätze kennen (z.B. generative vs. gebrauchsbasierte) und gehen zentralen Streitfragen nach: Was sagen Gebrauchsdaten über die Sprache an sich aus und wie ist mit Variation umzugehen? Der theoretische Hintergrund soll dazu befähigen, die im weiteren Verlauf zu besprechenden Texte zu verstehen, einzuordnen und zu reflektieren. Methodisch soll dies durch eine Einführung in die korpuslinguistische Arbeitsweise geschehen. Wir besprechen, welche Korpora es gibt und wie diese aufgebaut sind. Zudem wird gezeigt, wie unterschiedliche Korpora abgefragt werden können. Der Kurs vermittelt dabei auch Basiswissen zu Statistik für Linguist*inn*en.
In den zu haltenden Referaten werden am Ende des Seminars eigene kleine korpuslinguistische Untersuchungen präsentiert (corpus-based oder corpus-driven).

Teilnehmerkreis: B_Ge__4 B_PW__4, B_PW__6, SELADe4, B_Ps__6
Dozent: Schöller, D.
Literatur: zur Einführung z.B.: Keibel, Holger, Marc Kupietz, Rainer Perkuhn (2012): Korpuslinguistik. Paderborn: Wilhelm Fink; Lemnitzer, Lothar, Heike Zinsmeister (2015): Korpuslinguistik. Eine Einführung. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: Narr; und der HSK-Band 29 (2008/9) (v.a. Vol. 2) Corpus Linguistics. Siehe auch online: Bubenhofer, Noah: Einführung in die Korpuslinguistik. Praktische Grundlagen und Werkzeuge; Wynne, Martin (Hrsg.)(2005): Developing Linguistic Corpora: a Guide to Good Practice. Oxford: Oxbow Books; Für Interessierte methodisch vertiefend: Gries, Stefan (20132): Statistics For Linguistics With R. A Practical Introduction. Berlin/Bosten: Walter de Gruyter; Gries, Stefan (20172): Quantitative Corpus Linguistics with R. A practical Introduction. NY/Oxon: Routledge. Darüber hinaus gibt folgender Sammelband eine gute Übersicht zu unterschiedlichen linguistischen Ansätzen: Heine, Bernd, Heiko Narrog (Hrsg.)(2010): The Oxford Handbook of Linguistic Analysis. Oxford: Oxford University Press. Eine gute Einführung in die Soziolinguistik ist z.B.: Wardhaugh, Ronald, Janet M. Fuller (2015): An Introduction to Sociolinguistics. Wiley Blackwell. Siehe auch: Felder, Ekkehard (2016): Einführung in die Varietätenlinguistik. Darmstadt: WBG.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 17:15-18:45
Raum: 2/D101 (C24.101)
Hinweis: Bitte zur besseren Semesterplanung frühzeitig auf OPAL in den Kurs eintragen, wenn Sie ein Referat halten wollen. Das Thema und die Analyse sind rechtzeitig vor dem Referat in (mindestens) einer Sprechstunde abzusprechen.

Als besondere Form der Bedeutungskonstitution, die Abstrakta durch den Rückgriff auf Konkreta erfahrbar und verstehbar machen, sind Metaphern nicht nur in der Sprachwissenschaft, sondern vor allem auch in der Multimodalitätsforschung in den letzten Jahren zunehmend in den Blick geraten. Dabei ist die Bandbreite der untersuchten Themen groß: politische Diskurse sind ebenso Gegenstand der Untersuchung wie auch Populärkultur. Im Rahmen des Seminars erarbeiten wir uns zunächst aktuelle Theorien der Metapher bevor wir das Zusammenwirken von Sprache mit Gesten und Bildern in der Herstellung multimodaler Metaphern analysieren.

Teilnehmerkreis: B_Ge__4 B_Ko__4, B_PW__4, B_PW__6, SELADe6
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: nach Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 17:15-18:45
Raum: 2/D221 (C24.221)
Beginn: 3. April

Das Kolloquium hat das Ziel, die Bachelor-Kandidat/inn/en bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Abschlussarbeiten im Bereich germanistische Sprachwissenschaft zu beraten und zu unterstützen.


Teilnehmerkreis: B_Ge__6
Dozent: Meiler, M., Fricke, E.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 07:30-09:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis: Die erste Sitzung wird am 10.04.2019 stattfinden. Bei Bedarf werden die weiteren Veranstaltungen geblockt.

In diesem Kolloquium werden zum einen Themengebiete aus dem Bereich der Sprachwissenschaft des Deutschen gezielt vertieft, zum anderen können die Teilnehmer ihre schriftlichen Abschlussarbeiten als „work in progress“ präsentieren und diskutieren.


Teilnehmerkreis: M_Ge__4
Dozent: Fricke, E.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 13:45-15:15
Raum: 2/A001 (C21.001)
Hinweis: Diese Veranstaltung wird als Blockveranstaltung angeboten. Teilnahmeinteressierte melden sich bitte für eine Terminvorbesprechung bis zum 15. April 2019  bei Herrn Rennert unter sekretariat.efricke@phil.tu-chemnitz.de an.

*Beschreibung*

Modul:
Teilnehmerkreis: B_Ge__6, M_Ge__4
Dozent: Fricke, E.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang:
Zeit: Di 15:30-17:00
Raum: 2/TW11/205 (C35.205)
Hinweis:

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Rhetorik sowie unterschiedliche Kommunikationsmodelle arbeiten wir praktisch am Einsatz von Stimme und Körper. Ziel ist es, klar, strukturiert und überzeugend zu sprechen. Hierfür konzentriert sich der Kurs u.a. darauf, folgende Aspekte zu trainieren: Zusammenhang von Stimme und Körper, sinnvolle Strukturierung und Aufbereitung von Themen, hörerorientierte Sprechweisen, visuell überzeugende und ansprechende Gestaltung, Prinzipien effektiver Raum- und Mediennutzung und Umgang mit Lampenfieber. Eigene Vorträge geben Ihnen die Möglichkeit, diese Aspekte praktisch an einem Thema anzuwenden.

Modul: Module anderer Studiengänge
Teilnehmerkreis: SGphilSS, B_AICG4, B_AICG6, B_AIES4, B_AIES6, B_AIMI4, B_AIMI6, B_AIVS4, B_AIVS6, B_PW__2, B_PW__4, St.GenSS
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Fr 11:30-13:00
Raum: 1/368A (A10.368.1)
Beginn: 2. April

Wenn wir sprechen, sprechen wir nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Händen. Redebegleitende Gesten, d.h. kommunikative Bewegungen der Hände und Arme, sind ein integraler Bestandteil des Sprechens und der Sprache. Die Gestikforschung ist ein noch junges, stetig wachsendes und interdisziplinäres Forschungsfeld, das verschiedene Disziplinen wie bspw. (kognitive) Linguistik, Psycholinguistik, Interaktionsforschung und den Bereich der künstlichen Intelligenz in sich vereint. Ausgehend von klassischen Texten erarbeiten wir uns in diesem Seminar das Feld der Gestikforschung und verschaffen uns einen Überblick über zentrale Fragestellungen und Phänomene in der linguistisch und semiotischen Untersuchung von Rede-Geste Relationen. In einem weiteren Schritt werden wir anhand kleiner eigener empirischer Analysen die vorgestellten Perspektiven anwenden und diskutieren.

Teilnehmerkreis: M_SM_2, M_GI_2
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 11:30-13:00
Raum: 1/368 (A10.368)
Beginn: 1. April

In der Übung werden die Kenntnisse aus der Übung „Grundlagen des empirischen Arbeitens“ vertieft und bezüglich bestimmter methodischer Anwendungsbereiche erweitert. Die Übung führt in allgemeine Methoden zur Bearbeitung und Auswertung von multimodalen Daten ein, wobei das eigene Praktikum (angeleitet durch Aufgaben und Probleme) im Vordergrund steht. Geplant ist, dass bezogen auf die ausgewählten Schwerpunkte auch Themen in Absprache mit den Studierenden festgelegt werden können. Zentrales Ziel wird sein, die eingeübten Methoden auf das eigene Studiendesign anzuwenden und die erhobenen Daten auszuwerten. Das grundlegende Analysewerkzeug für audiovisuelle Daten ist die Software ELAN, in die eingeführt wird. ELAN bietet weitere Schnittstellen zum Einlesen von extern gespeicherten und bearbeiteten Daten (z.B. CSV/TSV-Dateien, TextGrid-Dateien aus Praat). Zudem können Webdienste für automatische Annotationsverfahren aufgerufen werden. Darüber hinaus lernen wir für bestimmte Schwerpunkte weitere Tools kennen.
Geplante Schwerpunkte:
Einführung in ELAN [+Datenspeicherung und Verarbeitung mit XML]
Transkription von Rede und Geste Annotationen von Rede und Geste, Text und Bild
Sprachtechnologische Bearbeitung [z.B. Tokenizing, Lemmatization etc.]
Fragen und Herausforderungen der Annotation und Analyse [z.B. Comics und Webseiten]
Erstellen von Analyseschemata Abfragen und (quantitatives)
Auswerten [z.B. Reguläre Ausdrücke und Statistik]

Teilnehmerkreis: M_SM__2
Dozent: Schöller, D.
Literatur: zur Einführung z.B. das ELAN-Manual; Selting et al. (2009): Gesprächsanalytisches Transkriptionssystem 2 (GAT2); allgemein das Methodenkapitel V im HSK-Band 38.1 Body–Language–Communication und insbesondere Bressem (2013): Transcription systems for gestures, speech, prosody, postures, and gaze und Bressem, Ladewig, Müller (2013): Linguistic Annotation System for Gestures; siehe auch (insbesondere Kap. 2.2) Gries&Berez (2017): Linguistic Annotation in/for Corpus Linguistics. In: Ide&Pustejovsky (Hrsg.) (2017): Handbook of Linguistic Annotation, S. 379–409. Dordrecht: Springer.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 09:15-10:45
Raum: 1/368 (A10.368)
Hinweis: Bitte auf OPAL in den Kurs eintragen und zu den Sitzungen Ihren Laptop mitbringen!


Teilnehmerkreis: M_SM__2, M_GI__2
Dozent: N.N.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit:
Raum:
Beginn: Das Seminar wird nicht am 11. April beginnen, sondern als Blockveranstaltung angeboten. Nähere Informationen dazu erfolgen zu gegebener Zeit über die Mailinglisten der entsprechenden Studiengänge. Wir bitten um Verständnis.

Ausgehend von einer Erarbeitung kultursemiotischer Ansätze wird die grundlegende Rolle von Zeichen und Zeichensystemen für Kulturen reflektiert, das Verständnis zeichentheoretischer und multimodaler Ansätze umfassend vertieft und auf Problemstellungen aus verschiedenen Kulturbereichen angewandt.


Teilnehmerkreis: M_GI__2, M_SM__2
Dozent: Siefkes, M.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Do 15:30-17:00
Raum: 2/N102 (C10.102)
Hinweis: Beginn 11. April. (Die Seminartermine ab Juni werden geblockt; Besprechung der Blocktermine erfolgt am 11.04.)

Im Rahmen dieses Seminars erarbeiten wir uns Prozesse der Bedeutungs- und Zeichenherstellung aus kognitiver Perspektive. Anhand einschlägiger Texte aus der Semiotik, der kognitiven Linguistik und den Kognitionswissenschaften erarbeiten wir uns fundierte Kenntnisse zu Theorien und Modellen, die den Zusammenhang von Kognition und Zeichen zu fassen suchen. Gemeinsam erarbeiten wir uns zentrale Konzepte, wie Konzeptualisierung, Schematisierung, Verkörperung, Ikonizität und Metaphorizität und wenden diese auf Beispiele aus zwei großen Bereichen der Multimodalitätsforschung (Text-Bild und Rede-Geste Relationen) an.

Teilnehmerkreis: M_SM__2
Dozent: Bressem, J.
Literatur:
Prüfungsleistung: nach Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-15:15
Raum: 1/132 (A13.132)
Beginn: 1. April

Professur Neuere Deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft

(Natur-)Wissenschaft, Technik und Literatur, oft aufgefasst als einander entgegen gesetzte Weisen, die Welt zu erschließen, zu deuten und zu verstehen, treten insbesondere in der Moderne in eine ebenso komplexe wie spannende Beziehung. Diese Allianz zwischen 'scientia', 'technica' und 'poetica' möchte die Vorlesung näher betrachten. Folgende Fragen werden uns dabei beschäftigen: Wie setzen sich literarische und poetologische Texte mit Theorie und Praxis der modernen Naturwissenschaften, der Technik und Technologie auseinander? Welche naturwissenschaftlichen und technologischen Diskurse, Themen und Motive greift die Literatur auf? Wie sind wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Praktiken in die Literatur integriert, wie werden sie dichterisch fortgesetzt, metaphorisch funktionalisiert? Prägen große naturwissenschaftliche und technische Entdeckungen die Sprache, den Erzählstil, generell die literarischen Verfahrensweisen von Literatur? Was leistet die Literatur – für sich selbst, für die Gesellschaft, für Wissenschaft und Technik –, wenn sie Wissenschaft und Technik rezipiert? – Ausgehend von einem historischen Rückblick, der relevante Stationen im Verhältnis von (Natur)Wissenschaft, Technik und Literatur skizzieren wird, legt die Vorlesung den Fokus auf prominente Fallbeispiele der europäischen und amerikanischen Literatur. Auf der Grundlage ausgewählter Texte von Hermann Broch, Bertolt Brecht und Vladimir Nabokov über Italo Calvino und Wolfgang Koeppen bis hin zu Thomas Pynchon, Michel Houellebeque und Daniel Kehlmann soll sodann der Bogen von der klassischen Moderne über die Postmoderne bis zur Gegenwart gespannt und maßgebliche Entwicklungen jenes ebenso kritischen wie produktiven Dialogs zwischen 'science', 'fiction' und 'technology' aufgezeigt werden.

Teilnehmerkreis: B_Ge__6, B_Ge__4, B_AA__2, B_AA__4, B_Ko__4, B_Ko__6, B_Ps__6, M_DK__2, M_DK__4, M_MI__2, M_Ps__2, StGenSS
Dozent: Malinowski, B.
Literatur: Literaturhinweise und Textmaterial zu einer Vorlesungssequenz werden jeweils im OPAL hinterlegt.
Prüfungsleistung: PVL Klausur für Profilierer NDVL und für diejenigen, die das Ergänzungsmodul "Germanistik" belegen.
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 09:15-10:45
Raum: 2/W017 (C25.017)
Beginn: 2.April
Hinweis:

Kaum eine kulturgeschichtliche Epoche hat die gegenwärtige Physiognomie Europas so nachhaltig geprägt wie die Aufklärung. Freiheit, Vernunft, Toleranz, Bildung, Humanismus, bürgerliche Emanzipation, Fortschritt gehören zu den zentralen Konzepten und Werten, die den Geist der Aufklärung bestimmen. Das Seminar lädt zu einem Streifzug durch Philosophie und Literatur dieser äußerst vielgestaltigen, alle Lebensbereiche umwälzenden Bewegung ein. Im Lichte relevanter wissenschaftlicher und philosophischer Positionen werden prominente Gattungen und Gattungstheorien (Lehrgedicht, Fabel, Bürgerliches Trauerspiel, Bildungs- und Briefroman) untersucht. Dabei sollen auch kleinere, in die Epoche ‚eingelagerte‘ Strömungen wie die Empfindsamkeit oder der Sturm und Drang in den Blick genommen und auf ihre kritisch-ambivalente Beziehung zur Aufklärung befragt werden.

Teilnehmerkreis: B_Ge_2, B_AA__2, B_AA__4, B_Ko__4, B_Ps__6, B_PW__4, B_PW__6, M_DK__2, M_Ko__2, M_Ko__4, M_MI__2
Dozent: Malinowski, B.
Literatur: Seminarplan und Lektüreliste werden in der ersten Sitzung ausgehändigt.
Prüfungsleistung: Moderation, Hausarbeit
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 15:30-17:00
Raum: 2/W066 (C25.066)
Beginn: 1. April
Hinweis:

Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal gehören zu den bedeutensten Vertretern der Wiener Moderne. Das Seminar, das eine hohe Lesebereitschaft voraussetzt, widmet sich der Werkgenese der beiden Autoren vor dem Hintergrund der Epoche.

Teilnehmerkreis: B_Ge__2, B_AA__2, B_AA__4, B_Ko__4, B_Ps__6, B_PW__4, B_PW__6, M_DK__2, M_Ko__2, M_Ko__4, M_MI__2
Dozent: Grube, C.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 13:45-15:15
Raum: 2/N006 (C10.006)
Beginn: Das Seminar wird als Blockseminar zwischen 15.7 und 17.7 stattfinden. Vorbesprechung dazu ist Di. 14. Mai 13:45 in Raum 2/N006

Werther ist nicht der empfindsam bis leidenschaftlich Liebende, der allein deswegen den Tod sucht, weil sein Liebesanspruch unerfüllt bleibt. Der Roman ist viel mehr als eine gut inszenierte Dreiecksgeschichte. Hier konstituiert sich ein modernes Individuum und zeigt erstmals eine mentale Zerrissenheit, wie sie den Bürger bis in unsere Gegenwart hinein charakterisiert. Werther ist, wie herausgearbeitet werden soll, nicht der einzige „gekreuzigte Prometheus“(Lenz), der sich in der Literatur des Sturm und Drangs finden lässt.

Teilnehmerkreis: B_Ge__4, B_Ko__4, SELADe4, SELADe6
Dozent: Hentschel, U.
Literatur: Handbuch Sturm und Drang. Hg. v.  Matthias Luserke-Jaqui, Berlin u. Boston: de Gruyter 2017; Matthias Buschmeier: Sturm und Drang: Epoche - Autoren - Werke, Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft 2013.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 13:45-17:00 (14-tägig)
Raum: 1/368A (A10.368.1)
Hinweis: Die erste Veranstaltung findet am 8. April statt. Die Einschreibung erfolgt ausschließlich durch E-Mail.

Goethe hat sich nicht nur theoretisch so tief in die Kunst des Versbaus versenkt wie wenige andere Schriftsteller, er hat auch mehr unterschiedliche Versmaße verwendet als die meisten. Er setzt sogar verschiedene Arten des Versbaus ein, die er zum Teil als Erster so recht für das Deutsche erschlossen hat. Nicht alles gelingt, es gibt selbst bei Goethe ganz miserable Verse. Insgesamt jedoch ist sein Werk überreich an Beispielen, wie Verse mit Bedacht dem dichterischen Gegenstand anzumessen sind.

Teilnehmerkreis: B_Ge__4, B_Ko__4, SELADe4, SELADe6
Dozent: Bockelmann, E.
Literatur: Christian Wagenknecht: Deutsche Metrik. Eine historische Einführung. Ab 2. Auflage 1989.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Fr 13:45-15:15
Raum: 1/273 (A10.273)
Hinweis:

Gegenstand des Seminars ist die schwedische TV-Serie »Real Humans« (schwed. »Äkta människor«, deutsch: »Echte Menschen«), die nicht nur von der FBW das »Prädikat besonders wertvoll« erhalten, sondern es mittlerweile auch in deutsche Ethiklehrbücher der Klassen 11 bis 13 geschafft hat – und die wir mit Perspektive auf das Themenfeld »Mensch und Technik« untersuchen wollen. Zuvörderst werden technikphilosophische und filmanalytische Grundlagen erarbeitet, dann die aktuelle Forschungslage zur Serie erkundet und das Seminar dann in einem dritten Teil mit Überlegungen zum Post- und Transhumanismus abgeschlossen. Ein Reader wird in der ersten VL-Woche im Copyshop Dietze bereitgestellt.

Teilnehmerkreis: B_Ge__4, B_Ko__4, SELADe4, SELADe6
Dozent: Bothe, T.
Literatur: Real Humans (original title: Äkta Människor) Season 1 (Sweden 2012). HOP 2014. Region 4 DVD. PAL. Allgemein: Peter Fischer (Hg.), Technikphilosophie: Von der Antike bis zur Gegenwart, Leipzig 1996. Spezifisch: Aino-Kaisa Koistinen, »Real Humans«, in: Science Fiction Film and Television, 8/3 (2015), S. 414–418. Lars Koch, »›Real Humans‹ – Überbietung des Menschen«, in: Pop. Kultur und Kritik, Band 3, Heft 2 (Sep 2014), S. 24–34. Marie-Hélène Adam / Julia Knifka, »Beyond the Uncanny Valley. Inszenierung des Unheimlichen als Wunsch- und Angstbilder in der Serie Echte Menschen – Real Humans«, in: Marie-Hélène Adam / Szilvia Gellai / Julia Knifka (Hgg.), Technisierte Lebenswelt: Über den Prozess der Figuration von Mensch und Technik, Bielefeld 2016, S. 341–365. Ein Reader wird in der ersten VL-Woche im Copyshop Dietze bereitgestellt.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mi 19:00-20:30 Uhr
Raum: 2/N102 (C10.102)
Hinweis: Staffel eins und zwei der Serie sind kostenlos auf Watchbox verfügbar [www.watchbox.de]. Bei Bedarf wird u. U. ein Film-Tutorial eingerichtet.
Beginn: 03. April

»Das Medium Liebe [ist] selbst kein Gefühl, sondern ein Kommunikationscode, nach dessen Regeln man Gefühle ausdrücken, bilden, simulieren, anderen unterstellen, leugnen und sich mit all dem auf die Konsequenzen einstellen kann, die es hat, wenn entsprechende Kommunikation realisiert wird« (Luhmann). Dieses komparatistisch angelegte Seminar thematisiert die literarischen Darstellungen von Beziehungsweisen und Liebeskulturen in interkultureller Perspektive. Es gibt drei mehr oder weniger gewichtete Themenschwerpunkte: Erstens den Flirt, der – ziellos, ästhetisch als Zweckmäßigkeit ohne Zweck (Kant) – vor allem in der rhetorischen Differenz zur ergebnisheischenden Verführung interessiert. Zweitens die textuellen Darstellungen sadomasochistischer Fetische, die, nach dem Motto »a fetish is a story mascquerading as an object« (Stoller), bei der Lektüre extreme Fremdheitserfahrungen bis zum »shock« (Felski) bieten. Und zuletzt das »Zentralproblem einer Medienrealität der Liebe« (Jahraus), die Frage nämlich, was passiert, wenn eine Dritte oder ein Dritter im Spiel ist?, Literatur also in der Darstellung der Liebeskulturen die Monogamie wie auch das zweisame romantische Liebesideal subvertiert (ménage à trois/Polyamorie). Wir verhandeln Fragen nach der Liebe als drittem Raum, der Fremdheit der (literarischen) Sprache, dem Liebestod und Eros als das radikal Fremde (Waldenfels), sowie dem Fremden als das noch Unbekannte. Fremdheit kann hierbei Gegenbild sein, aber auch Ergänzung. Des Weiteren werden die Grenzen und das Ethos des Verstehens von Facetten der Liebe im Rahmen einer Suspendierung eineindeutiger Bedeutung ausgelotet. Fragen nach Differenz, Alterität und Identität für die Literatur als Simulationsraum fremdkultureller Erfahrung (Gutjahr/Hofmann) werden gestellt, aber auch jene textuellen/rhetorischen Mittel der Verfremdung (z.B. Ironie, Groteske) in den Blick genommen, die die Darstellung interkultureller Literatur mitbedingen können. Schlussendlich wird uns eine auch literaturgeschichtliche Fragestellung interessieren: Wenn es richtig ist, dass die »glückliche Liebe« in der Literatur kaum eine Geschichte hat: »Happy love has no history. Romance only comes into existence where love is fatal, frowned upon and doomed by life itself« (Rougemont), »was kommt [dann] nach der romantischen Liebe?« (Neuhaus) – die Polyamorie? Und wie ist es um diese Beziehungsweise bestellt?
Wir lesen vorerst und nach Absprache (in Auszügen) Texte von Homer, Goethe, Kleist, Kafka, Simone de Beauvoir, Wilhelm Genazino, Muriel Spark, Edward Lee, Peter Stamm, Feridun Zaimoglu, Lukas Bärfuss, Phoebe Ann Miller, Ronja von Rönne, Donat Blum u.a. Ein Reader wird in der zweiten VL-Woche im Copyshop Dietze bereitgestellt.


Teilnehmerkreis: M_GI__2
Dozent: Bothe, T.
Literatur: Saniye Uysal Ünalan, »Liebe als ›Dritter Raum‹ Feridun Zaimolus Liebesbrand als interkultureller Roman«, in: ZiG, Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 1/4 (2013), S. 157–172. Stefan Neuhaus (Hg.), Figurationen der Liebe in Geschichte und Gegenwart, Kultur und Gesellschaft, Würzburg 2012. Daniel Hoffman-Schwarz / Barbara Natalie Nagel / Lauren Shizuko Stone (Hgg.), Flirtations. Rhetoric and aesthetics this side of seduction, New York 2015. Rafał Pokrywka (Hg.), Der Liebesroman im 21. Jahrhundert, Würzburg 2017. Bernhard Waldenfels, Studien zur Phänomenologie des Fremden (I–III), Frankfurt am Main: Suhrkamp 1997/98/99. Ein Reader wird in der zweiten VL-Woche im Copyshop Dietze bereitgestellt.
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 13:45-15:15
Raum: 2/TW11/205 (C35.205)
Hinweis: Zu diesem Seminar – das mit dem Seminar der Mediävistik am Semesterende in das gemeinsame Blockseminar (vgl. Studienordnung, Modul B1) überführt wird – findet am 02.04.19 um 13:45 Uhr [Thüringer Weg 11, Raum: 205 (C35.205)] eine Vorbesprechung (Fasbender/Bothe) statt.
Beginn: 9. April

Das Blockseminar führt die beiden Master-Seminare der Mediävistik und NDVL aus dem Modul B1 veranstaltungsformativ zusammen. Anhand des seminarübergreifenden Themas »Liebe« setzen sich beide Seminargruppen vertieft und produktiv konfligierend mit den besonderen Inhalten des jeweils anderen Seminars auseinander, um einen neuen Erfahrungshorizont hinsichtlich wissenschaftlichem Denken, Diskursen und interkultureller Orientierung zu gewinnen. Es wird eine besondere Form des Seminars mit Plenum und Diskussionsformaten kreiert (z.B. Vortrag/Response), das Antinomien und polyvalente Differenzen von Forschungspositionen analysiert sowie im Hinblick auf Methoden und Nutzenperspektiven theoretische Grundlagen hinterfragt. Neben produktiven Irritationen, die erzeugt werden sollen, werden insbesondere die Rezeptions- und Produktionsfähigkeiten der Seminarteilnehmer*innen für deren Rolle als aktive Wissensproduzent*innen im Seminarkontext geschärft.

Modul: B1
Teilnehmerkreis: M_GI__2
Dozent: Bothe, T. / Fasbender, Ch.
Literatur:
Prüfungsleistung: laut Studienordnung
Umfang: 2 SWS
Zeit: -
Raum: -
Hinweis: Zu diesem Seminar findet am 02.04.19 um 11:30h [Thüringer Weg 11, Raum: 205 (C35.205)] eine Vorbesprechung statt. Veranstaltungstermin: voraussichtlich am Ende der Vorlesungszeit im Juli.

Das Kolloquium dient der gezielten Vorbereitung von Abschlussarbeiten im Bereich der Neueren Deutschen und Vergleichenden Literaturwissenschaft. Es bietet zum einen die Möglichkeit, laufende Arbeitsprojekte – Bachelor-, Masterarbeiten – vorzustellen und zu diskutieren. Zum anderen kann und soll es aber auch der Vertiefung textanalytischer und -interpretatorischer Kompetenzen dienen. Die konkrete Ausrichtung und Gestaltung des Kolloquiums wird von der Nachfrage und den Bedürfnissen der Examenskandidaten abhängen.

Teilnehmerkreis: B_Ge__6, M_Ge__4
Dozent: Malinowski, B.
Literatur:
Prüfungsleistung:
Umfang: 2 SWS
Zeit: Mo 17:15-18:45
Raum: 2/N105 (C10.105)
Beginn: 1. April
Hinweis: Programmbesprechung erfolgt in der ersten Sitzung.

Totengespräche sind in der europäischen Literatur eine prominente Gattung, die in der Antike ihren Ursprung nahm und seither in verschiedenen Formen adaptiert und weiterentwickelt wurde. In der Lehrveranstaltung werden die Entstehungskontexte und exemplarisch die vielfältigen literarischen Adaptionen dieser fiktiven Dialogform in der Antike und Moderne in den Blick genommen – von Homer und Lukian über Wieland und Goethe bis hin zu Brecht und Enzensberger. 

Teilnehmerkreis: B_Ge_2+4+6; B_EG_2+4+6; M_GE_4; M_GI_2; M_DK_2; M_EG_2; M_EI_2+4; M_MI_2; M_PW_2+4;M_RK_2+4
Dozent: Nebelin, M., Malinowski, B.
Literatur: Zur Einführung: Baumbach, Manuel: Totengespräche, in: DNP 15/3, 2003, 520–524; Brändle, Rudolf/Graf, Fritz: Katabasis, in: DNP 6, 2003, 327–330; Haase, Mareile: Totenbefragung, in: DNP 12/1, 2003, 706f.; Johnston, Sara Iles: Restless Dead. Encounters between the Living and the Dead in Ancient Greece, Berkeley u.a. 1999; Krapinger, Gernot: Art. „Totengespräch“, in: G. Ueding (Hg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Bd. 10, Darmstadt 2011, Sp. 1308-1316; Ogden, Daniel: Greek and Roman Necromancy, Princeton 2001
Prüfungsleistung: je nach Modulbelegung
Umfang: 2 SWS
Zeit: Di 11:30-13:00
Raum: 2/W035 (C25.035)
Beginn: 2. April
Hinweis: Ein Reader zum Seminar liegt als Kopiervorlage ab 25. März 2019 im Copy-Shop Kettler aus. Ferner wird in der Bibliothek ein Semesterapparat eingerichtet.

Professurübergreifende Veranstaltungen

Ihr sitzt in den Seminaren und besprecht Texte, die sich wiederum auf Texte beziehen, denen wiederum Theorien zugrunde liegen, die (natürlich) Allgemeingut sind und dann fragt ihr euch, ob das Wissen um diese Texte und Gedanken vorausgesetzt wird und wann ihr euch das angeeignet haben solltet? Lasst uns gemeinsam einen Kanon für euer Studium wichtiger theoretischer Grundlagentexte bestimmen und miteinander besprechen.

Mehr Infos unter https://germanistiklektueretuc.com


Hinweis: Erstes Planungstreffen: Donnerstag, 04.04.19, 18:00 Uhr, TW 11, Raum 205

*Beschreibung*

Modul:
Teilnehmerkreis:
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Hinweis:

Presseartikel