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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Aktuelle Informationen

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Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2018/19 ist online!
Die PDF-Datei findet ihr HIER oder im Archiv.

Sachsen und das Rheinland: Zwei Industrieregionen im Vergleich
21.-22.09.2018 im Industriemuseum Chemnitz


Das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. veranstaltet am 21. und 22. September 2018 in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Technischen Universität Chemnitz und dem Industriemuseum Chemnitz das mittlerweile 9. Kolloquium zur Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte.





Weitere Informationen zu dem Kolloquium erhalten Sie hier.

CGS Final Interdisciplinary Conference

Am 29. und 30. Juni 2018 fand in Toruń (Polen) die Abschlusskonferenz der Copernicus Graduate School statt.


Die Copernicus Graduate School wurde 2012 in Toruń auf Initiative von Prof. Ralph Schattkowsky, Fachbereich Internationale Beziehungen Geschichte der Fakultät für Politikwissenschaft und Internationale Studien der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń/Universität Rostock etabliert. Sie begann ihr Wirken mit der ersten interdisziplinären Konferenz „Central Europe on the Threshold of the 21st Century. Interdisciplinary Perspectives on Challenges in Politics and Society“ und der ersten Sommerschule zum Thema „Models of European Civil Societies. Transnational Perspectives on Forming of Modern Societies in Central Europe.“ im gleichen Jahr. Diesen beiden Veranstaltungen folgten in den nächsten Jahren viele weitere, an denen insgesamt rund 250 Phd-Studenten, 40 Fellows und weitere Referenten teilnahmen, die aus 48 europäischen und außereuropäischen Ländern stammten.

Auf der diesjährigen Konferenz referierten als Vertreter der TU Chemnitz Prof. Dr. Miloš Řezník, Inhaber der Professur Europäische Regionalgeschichte (beurlaubt) und Dr. Stefanie Troppmann. Prof. Řezník, der über „Neo-Nationalism, Retrotopia and Politics of History“ sprach, sagte über die Konferenz: „Diese Veranstaltung hat erneut gezeigt, dass Toruń ein zentraler Anlaufpunkt für viele internationale Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler geworden ist. Die heterogenen Themen der Konferenz spiegeln auch wider, dass sich die jungen Wissenschaftler in vielen, nicht unbedingt klassischen Forschungsbereichen orientieren und engagieren.“ Interdisziplinarität und Heterogenität mit einem Schwerpunktbereich der sozialwissenschaftlichen Forschung sind Merkmale der Graduiertenschule, welche den Doktoranden auf internationaler Ebene (Cotutelle-Prozess) eine doppelte Unterstützung bietet.

Die Copernicus Graduate School ist ein internationales Netzwerk, an dem sich historische bzw. politologische Institute der Universitäten in Toruń, Chemnitz, Rostock, Olomouc (Tschechien) sowie Budapest und Szeged (Ungarn) beteiligen, das rund 20 Doktoranden aus ganz Mitteleuropa in einem Netzwerk zusammenbringt und deren wissenschaftliche Qualifizierung begleitet. Die TU Chemnitz war von Beginn an Partner der Graduiertenschule und Prof. Řezník ein Fellow der Sommerschulen. In Chemnitz fand am 17. und 18. Oktober 2013 ein Treffen der Doktorandengruppe statt, an dem 15 Doktoranden aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Belarus, Ungarn und der Ukraine, darunter auch zwei Doktorandinnen der TU Chemnitz, teilnahmen.

Weitere Auskünfte erteilt:
Dr. Stefanie Troppmann
stefanie.troppmann@...

Doppelabschluss-Masterprogramm „Europäische Geschichte“ Chemnitz/Breslau

Seit dem Frühjahr 2018 studieren Withold Zak und Pawel Sylwestrzak im Masterstudiengang „Europäische Geschichte“ an der TU Chemnitz. Sie sind die ersten Teilnehmer des unlängst angelaufenen bilingualen deutsch-polnischen Doppelabschlussprogramms „Europäische Geschichte“ (Chemnitz/Breslau). Die Einrichtung dieses in Deutschland einmaligen Studiengangs wurde von beiden Universitätsleitungen als Beitrag zur Vernetzung und Integration Europas durch eine länderübergreifende wissenschaftliche Ausbildung gefördert.

Nach dem Wintersemester 2017/18 an der Universytet Wroclawski (Breslau) folgen für die beiden Studenten nun drei Semester in Chemnitz, wobei das letzte Semester vor allem der Fertigstellung der Masterarbeiten dienen wird. Beide haben dafür bereits konkrete Projekte entwickelt und in Polen erste Vorarbeiten geleistet. Herr Sylwestrzak will die Wahrnehmung bzw. das Bild „der Deutschen“ in der (kommunistischen) polnischen Zeitung „Nowe Drogi“ in den Jahren 1956 bis 1970 analysieren. Herr Zak möchte eine wirtschafts- und sozialgeschichtlich orientierte Studie zu den eher landwirtschaftlich geprägten Regionen Oberschlesiens in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Kreise Kreuzberg und Rosenberg anfertigen. Dann werden sie einen doppelten Master- bzw. Magisterabschluss der Universitäten Chemnitz und Wroclaw in der Tasche haben.



Die Studierenden Withold Zak und Pawel Sylwestrzak mit dem Direktor des Instituts für Europäische Geschichte Prof. Dr. Rudolf Boch.

Beide sehr gut deutsch sprechende Studenten loben die hohe Qualität des Lehrangebots im Studiengang „Europäische Geschichte“ sowie das unkomplizierte und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden. Auch auf dem Campus und in der Stadt Chemnitz fühlen sie sich wohl. Die Recherchen für ihre Abschlussarbeiten werden sie freilich in den Semesterferien auch in Breslauer Archiven fortführen, aber ihre Heimatstadt ist – durchaus ein Standortvorteil für Chemnitz – nur vier Stunden Bahnfahrt entfernt.


Mehr Informationen zum Masterstudiengang finden Sie hier.

Vom Kaiserreich zur Republik. Plauen und Westsachsen im Ersten Weltkrieg

Im Herbst 2018 jähren sich das Ende des Ersten Weltkrieges, die Novemberrevolution sowie der damit verbundene Übergang von der konstitutionellen Monarchie des deutschen Kaiserreichs zur ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, zum hundertsten Mal. Während die militärische Dimension dieses Krieges gut untersucht ist, sind bis heute zahlreiche Aspekte der Geschichte der „Heimatfront“ vor allem auf lokaler Ebene unerforscht. So führte die Totalisierung des Krieges ab 1916 zu einer deutlichen Akzentverschiebung bei der Produktion von (Industrie-) Waren und Nahrungsmitteln, die mehr und mehr auf die Erfordernisse des Krieges ausgerichtet wurde. Frauen ersetzten auch in der Industrieproduktion die an der Front eingesetzten bzw. gefallenen Männer. War es auch in Plauen bereits vor 1914 zu einer zunehmenden Identifikation der Stadt und ihrer Einwohner mit dem in Plauen garnisonierten Infanterie-Regiment 134 gekommen, verstärkte sich diese Verbindung im Kriege nochmals, da zahlreiche männliche Bürger nun in „ihrem“ Regiment in den Krieg zogen. Zugleich entstanden in der Heimat Lazarette und Genesungsheime, teils auch (wie etwa in Chemnitz) Lager für alliierte Kriegsgefangene.
Diesen und weitere Aspekten der Geschichte der Kriegsjahre in der Stadt Plauen und in Westsachsen widmet sich ein wissenschaftliches Kolloquium, das am 25. und 26. Mai 2018 im Vogtlandmuseum durchgeführt wird. Das Kolloquium wird als Kooperationsveranstaltung des Vogtlandmuseums mit der TU Chemnitz/ Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Verbindung mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V./LV Sachsen durchgeführt und von der Sparkasse Vogtland unterstützt.


Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Neue Erasmus-Partnerschaft am Institut für Europäische Geschichte

Seit dem 1. April 2018 besteht zwischen dem Institut für Europäische Geschichte an der TU Chemnitz und dem Institut für Geschichte der Universität Ljubljana eine Partnerschaft im Rahmen des Erasmus+ EU-Programms.

Zustande gekommen ist diese Zusammenarbeit auf Initiative von Prof. Dr. Martin Clauss, Inhaber der Professur Europa im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, und Prof. Dr. Peter Štih, Inhaber der Professur Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Ljubljana. „Durch diese Vereinbarung bieten wir unseren Studenten die Möglichkeit, ein oder zwei Semester in Slowenien zu studieren und dabei auch das Land und seine Menschen näher kennenzulernen.“ sagt Prof. Dr. Martin Clauss über die Kooperation.

Auslandsaufenthalte und damit der akademische Austausch werden in Europa über das EU-Programm Erasmus+ gefördert. Ziel dessen ist es, die wissenschaftlichen und persönlichen Fähigkeiten als auch die diesbezügliche Entwicklung der angehenden Akademiker zu stärken.

Auskünfte erteilt die Erasmus+ Koordinatorin am Institut für Europäische Geschichte Dr. Stefanie Troppmann.

Der Chemnitzer Geschichtskalender

Der Chemnitzer Geschichtskalender wendet sich an alle Geschichtsinteressierten der Region; er verweist auf die geschichtliche Dimension des südwestsächsischen Raumes und unterstreicht die Bedeutung historischer Kompetenzen für das Verstehen politischer, gesellschaftlicher und kultureller Prozesse. Damit soll ein Bewusstsein über die geschichtlichen Entwicklungen in Chemnitz-Südwestsachsen geschaffen werden und der Austausch einer breiten geschichtsinteressierten Öffentlichkeit befördert werden.

Den Chemnitzer Geschichtskalender finden Sie hier.

Neue Publikation: Squalor von Dr. Christopher Degelmann

Sächsischer „Histourismus“
Das Landesinnovationsstipendium für Till Kronsfoth kombiniert Altertumsforschung und Tourismusförderung.

Von August 2016 bis Juli 2019 erhält der Geschichtswissenschaftler Till Kronsfoth (29) ein vom Europäischen Sozialfonds finanziertes Stipendium, damit er sich in diesen drei Jahren auf seine Promotion konzentrieren kann. Kronsfoth erforscht das Leben der drei Altertumswissenschaftler Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), Theodor Mommsen (1817–1903) und Helmut Berve (1896–1979) in Bezug auf das Bundesland Sachsen. Die Jahre, in denen die drei Historiker in Sachsen gelebt haben, haben ihr Leben und Werk nachhaltig beeinflusst, so Kronsfoth. Für ihn sind die 1.600 Euro pro Monat sehr wichtig, die er über das Landesinnovationsstipendium erhält: „Durch die Art, wie ich promoviere, kann ich mir meine Zeit relativ flexibel einteilen.“ Till Kronsfoth promoviert hauptberuflich in Geschichtswissenschaft. Nebenberuflich ist er als Schriftsteller tätig und hat zwei Romane im Selbstverlag veröffentlicht: einen Jugendroman und einen Thriller. Doch erzielt er dadurch bislang noch keinen finanziellen Gewinn. Sein Promotionsthema reizt ihn sehr: „Meiner Meinung nach ist es viel einfacher, Menschen für Geschichte zu begeistern, wenn man sich mit regionalen Themen beschäftigt, weil sie dann den Eindruck haben, dass sie etwas über die eigene Geschichte lernen.“


⇒gesamter Bericht über Till Kronsfoth in EU-Zeit 2 (2017) auf Seite 15

„Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“
Gemeinsame Tagung der Technischen Universität Chemnitz mit dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie


Der Frage und Relevanz von Wissen für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“ am 14. und 15. September 2017 an der Technischen Universität Chemnitz angenommen. Gemeinsam mit dem Leipziger Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW hat die TU Chemnitz Expertinnen und Experten der Wirtschafts-, Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften eingeladen, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wissensökonomie aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und interdisziplinär zu diskutieren.


„Die Perspektive, die Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieurwissenschaftler auf Forschungsfragen entwickelt haben, reichen nicht aus, um eine komplexe Frage wie die der Wissensökonomie zu beantworten. In interdisziplinären Teams können Individuen und ihre Ideen besser gedeihen. Wir schaffen mit unserer Perspektive der angewandten Forschung und mit unserer Beteiligung an der Tagung den Innovationsraum dafür, dass sich Forscherinnen und Forscher interdisziplinär einbringen können,“ erklärte Professor Posselt, Institutsleiter des Fraunhofer IMW bereits im Vorfeld.


Dr. Yaman Kouli, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Technischen Universität Chemnitz, moderierte den interdisziplinären Dialog und setzte Fragen und Ergebnisse in einen historischen Rahmen und Zusammenhang. Dr. Kouli betonte vor der Tagung die gesellschaftliche Verantwortung der Fachdisziplinen: „Obwohl es sich bei der wissensbasierten Wirtschaft und dem Wandel der Industrie um eine der zentralen Diskussionspunkte der Gegenwart handelt, sind die Sozialwissenschaften und auch die Wirtschaftshistoriker wenig an der öffentlichen Debatte beteiligt. Um zu verstehen, ob es sich bei den jüngsten Trends wie der Digitalisierung um tiefgreifende Revolutionen oder nur um eine Fortsetzung alter Entwicklungen handelt, ist ihr Engagement jedoch unerlässlich.“

In der Einführung beschrieb YAMAN KOULI die Herangehensweisen der verschiedenen Disziplinen, die wissensbasierte Produktion zu beschreiben. Das umfasste die soziologischen Konzepte der Wissensgesellschaft sowie die Indikatoren Innovationen (Innovationssoziologie Wirtschaftswissenschaften) und Humankapital (Wirtschaftswissenschaften, Kliometrie), um nur einige zu nennen. Dabei kritisierte er, dass die Disziplinen miteinander nur in einem schwachen Austausch stehen, weshalb auch die Widersprüche nicht offengelegt werden können.
⇒Link zum gesamten Tagungsbericht

 

"Meine Daniel-Düsentrieb-Phase ist mittlerweile vorbei"

Jun.-Prof. Marian Nebelin über seine Leidenschaft für Comics, warum er nur Professor sein möchte und was ihm an Chemnitz gefällt

In der zweiten Episode von TUCpersönlich gibt Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin, Juniorprofessur Antike und Europa der Technischen Universität Chemnitz, persönliche Einblicke. Unter anderem, was ihn am Berufsbild "Professor" reizt, warum er Comics mag und wie er Chemnitz erlebt.

Über TUCpersönlich

Der Podcast „TUCpersönlich“ wird im Staffel-Format zu je sechs Episoden produziert und über das Semester hinweg im Monats-Rhythmus in den sozialen Medien der TU  veröffentlicht. In der ersten Staffel kommen vor allem neu und kürzlich an die TU Chemnitz gewechselte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Wort. Die Reihe wird aber nach und nach auch auf bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weitere Persönlichkeiten der Universität erweitert.    

Der Podcast kann im YouTube-Kanal der TU Chemnitz abgerufen werden: http://bit.ly/TUC_YouTube

Matthias Fejes
01.12.2017

 
 
 
 

Presseartikel

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