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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen

Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2018 ist online!
Die PDF-Datei findet ihr HIER und im Archiv.

Bis auf die Matrikelnr. 47 11 03 haben alle Teilnehmer/innen die Klausurarbeit der Vorlesung von Prof. Boch "Weltwirtschaft im 20. Jahrhundert" bestanden. Die Benotungen bzw. bescheinigten Prüfungsvorleistungen sind an das ZPA weitergeleitet worden. Die oben genannte Matrikelnr. kann Prof. Boch wegen eines eventuellen Nachschreibetermins kontaktieren.

Sächsischer „Histourismus“
Das Landesinnovationsstipendium für Till Kronsfoth kombiniert Altertumsforschung und Tourismusförderung.

Von August 2016 bis Juli 2019 erhält der Geschichtswissenschaftler Till Kronsfoth (29) ein vom Europäischen Sozialfonds finanziertes Stipendium, damit er sich in diesen drei Jahren auf seine Promotion konzentrieren kann. Kronsfoth erforscht das Leben der drei Altertumswissenschaftler Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), Theodor Mommsen (1817–1903) und Helmut Berve (1896–1979) in Bezug auf das Bundesland Sachsen. Die Jahre, in denen die drei Historiker in Sachsen gelebt haben, haben ihr Leben und Werk nachhaltig beeinflusst, so Kronsfoth. Für ihn sind die 1.600 Euro pro Monat sehr wichtig, die er über das Landesinnovationsstipendium erhält: „Durch die Art, wie ich promoviere, kann ich mir meine Zeit relativ flexibel einteilen.“ Till Kronsfoth promoviert hauptberuflich in Geschichtswissenschaft. Nebenberuflich ist er als Schriftsteller tätig und hat zwei Romane im Selbstverlag veröffentlicht: einen Jugendroman und einen Thriller. Doch erzielt er dadurch bislang noch keinen finanziellen Gewinn. Sein Promotionsthema reizt ihn sehr: „Meiner Meinung nach ist es viel einfacher, Menschen für Geschichte zu begeistern, wenn man sich mit regionalen Themen beschäftigt, weil sie dann den Eindruck haben, dass sie etwas über die eigene Geschichte lernen.“


⇒gesamter Bericht über Till Kronsfoth in EU-Zeit 2 (2017) auf Seite 15

„Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“
Gemeinsame Tagung der Technischen Universität Chemnitz mit dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie


Der Frage und Relevanz von Wissen für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“ am 14. und 15. September 2017 an der Technischen Universität Chemnitz angenommen. Gemeinsam mit dem Leipziger Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW hat die TU Chemnitz Expertinnen und Experten der Wirtschafts-, Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften eingeladen, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wissensökonomie aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und interdisziplinär zu diskutieren.


„Die Perspektive, die Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieurwissenschaftler auf Forschungsfragen entwickelt haben, reichen nicht aus, um eine komplexe Frage wie die der Wissensökonomie zu beantworten. In interdisziplinären Teams können Individuen und ihre Ideen besser gedeihen. Wir schaffen mit unserer Perspektive der angewandten Forschung und mit unserer Beteiligung an der Tagung den Innovationsraum dafür, dass sich Forscherinnen und Forscher interdisziplinär einbringen können,“ erklärte Professor Posselt, Institutsleiter des Fraunhofer IMW bereits im Vorfeld.


Dr. Yaman Kouli, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Technischen Universität Chemnitz, moderierte den interdisziplinären Dialog und setzte Fragen und Ergebnisse in einen historischen Rahmen und Zusammenhang. Dr. Kouli betonte vor der Tagung die gesellschaftliche Verantwortung der Fachdisziplinen: „Obwohl es sich bei der wissensbasierten Wirtschaft und dem Wandel der Industrie um eine der zentralen Diskussionspunkte der Gegenwart handelt, sind die Sozialwissenschaften und auch die Wirtschaftshistoriker wenig an der öffentlichen Debatte beteiligt. Um zu verstehen, ob es sich bei den jüngsten Trends wie der Digitalisierung um tiefgreifende Revolutionen oder nur um eine Fortsetzung alter Entwicklungen handelt, ist ihr Engagement jedoch unerlässlich.“

In der Einführung beschrieb YAMAN KOULI die Herangehensweisen der verschiedenen Disziplinen, die wissensbasierte Produktion zu beschreiben. Das umfasste die soziologischen Konzepte der Wissensgesellschaft sowie die Indikatoren Innovationen (Innovationssoziologie Wirtschaftswissenschaften) und Humankapital (Wirtschaftswissenschaften, Kliometrie), um nur einige zu nennen. Dabei kritisierte er, dass die Disziplinen miteinander nur in einem schwachen Austausch stehen, weshalb auch die Widersprüche nicht offengelegt werden können.
⇒Link zum gesamten Tagungsbericht

 

"Meine Daniel-Düsentrieb-Phase ist mittlerweile vorbei"

Jun.-Prof. Marian Nebelin über seine Leidenschaft für Comics, warum er nur Professor sein möchte und was ihm an Chemnitz gefällt

In der zweiten Episode von TUCpersönlich gibt Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin, Juniorprofessur Antike und Europa der Technischen Universität Chemnitz, persönliche Einblicke. Unter anderem, was ihn am Berufsbild "Professor" reizt, warum er Comics mag und wie er Chemnitz erlebt.

Über TUCpersönlich

Der Podcast „TUCpersönlich“ wird im Staffel-Format zu je sechs Episoden produziert und über das Semester hinweg im Monats-Rhythmus in den sozialen Medien der TU  veröffentlicht. In der ersten Staffel kommen vor allem neu und kürzlich an die TU Chemnitz gewechselte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Wort. Die Reihe wird aber nach und nach auch auf bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weitere Persönlichkeiten der Universität erweitert.    

Der Podcast kann im YouTube-Kanal der TU Chemnitz abgerufen werden: http://bit.ly/TUC_YouTube

Matthias Fejes
01.12.2017

 
 
 
 

Presseartikel

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