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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Aktuelle Informationen

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Die TU Chemnitz ehrt die Dissertation von Jan Vondráček an der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhundert mit einem Preis

Am 8. November 2018 übergab die Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. in einer Feierstunde im Hörsaalgebäude neun Universitätspreise. Sie sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden damit die jeweils besten Abschlussarbeiten aller Fakultäten und des Zentrums für Lehrerbildung. (...) Für die Philosophische Fakultät der TU Chemnitz nahm den Universitätspreis 2018 Dr. Jan Vondráček entgegen. Seine Dissertation über „Herrschaft, Verwaltung und Alltag im Protektorat Böhmen und Mähren. Alltägliches Wirtschaften im politischen Bezirk Kladno 1939 bis 1945“ wurde ausgezeichnet. Sponsor war die Stadt Chemnitz.
(Quelle: "Uni-aktuell"-Meldungen der Pressestelle der TU Chemnitz)

Jan Vondráček arbeitet seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.

Hier gelangt Ihr zu dem gesamten Artikel auf Uni aktuell.

Tagungsbericht: Karrieren in Preußen ‒ Frauen in Männerdomänen
Jahrestagung der Preußischen Historischen Kommission widmete sich vom 1. bis 3. November 2018 der Gender-Perspektive in der maskulin-dominierten Monarchie der Hohenzollern
.

Die preußische Monarchie wird primär mit maskulinen Herrschaftsallegorien besetzt – die preußischen Uniformen der „Langen Kerls“, die strenge Disziplin in den Militärkorps oder die Tafelrunde Friedrichs des Großen, an der nur Männern die Teilnahme gestattet war, prägen hier weithin das Bild. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechtes in Deutschland 1918 setzte die diesjährige Expertentagung der Preußischen Historischen Kommission – organisiert vom Chemnitzer Institut für Europäische Geschichte in Kooperation mit dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin – hierzu einen Kontrapunkt. Gefragt wurde nach den Handlungsspielräumen weiblicher Akteure in preußisch-deutschen Männerdomänen unter Bezugnahme auf Perspektiven der Frauen-, Gender- und Sozialgeschichte. Vier Sektionen spannten den Bogen vom alltäglichen Leben der Frauen in ihrem Arbeitsumfeld, über Kunst, Militär, Politik und Diplomatie.

Die diesjährige Tagung zeichnete sich durch eine Verbindung der oftmals aus der Zeit gefallen scheinenden Preußenforschung mit Aspekten der als modern geltenden Genderwissenschaft aus. Preußische Themen erwiesen durch diese ungewohnte Verbindung, einmal mehr, ihre ungebrochene Aktualität.


Hier gelangt Ihr zum vollständigen Artikel auf „Uni aktuell“.


Einige der Tagungsteilnehmer waren (v.l.) Antonia Sophia Podhraski (TU Chemnitz), Dr. Florian Simon (Verlagschef Duncker & Humblot, Berlin), Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll (Inhaber der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhundert an der TU Chemnitz), Prof. Dr. Jürgen Kloosterhuis (bis 2017 Direktor des Geheimen Staatsarchivs, Berlin), Dr. Hendrik Thoss (Wiss. Mitarbeiter an der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhundert an der TU Chemnitz). Foto: privat.

Geschichtswissenschaftliches Kolloquium im Wintersemester 2018/2019

Veranstalter: Prof. Dr. Martin Clauss & Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin
Ort: TU-Chemnitz | Neues Hörsaalgebäude | Raum 2/N102 (neu: C10.102)
Zeit: dienstags, 19.00-20.30 Uhr


Die PDF-Datei findet ihr HIER.

Ringvorlesung: Chemnitz - Stadt der Vormoderne

Im Rahmen des Stadtjubiläums findet im Wintersemester 2018/19 eine Ringvorlesung statt, in der das vormoderne Chemnitz im Mittelpunkt steht. Es geht um die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung bis ins 17. Jahrhundert.

   Wann? Mittwoch, 19.00 – 20.30 Uhr
   Wo? TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Raum 1/201, 09111 Chemnitz


Hier geht es zum Programm!
Alle Vorträge werden zudem auf der Website des Chemnitzer Geschichtskalenders veröffentlicht: www.geschichtskalender.  

Bericht: Workshop und Tagung der Prinz-Albert-Gesellschaft
Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts widmete sich in zwei Veranstaltungen den historischen Verbindungslinien von Großbritannien und Europa


“Taking back control!“ ist eines der wohl einschlägigsten Slogans der Brexit-Debatte. Das Wort
back verdeutlicht, dass aktuelle oberflächliche Ursachenzuschreibungen die Entscheidung vom 23. Juni 2016 nicht ausreichend zu erklären vermögen. Vor diesem Hintergrund veranstalteten die Prinz-Albert-Gesellschaft (Franziska Bartl, Geschäftsführerin) und die Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Technischen Universität Chemnitz (Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Vorsitzender der Prinz-Albert-Gesellschaft) in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt (Prof. Dr. Stefan Schieren) in Coburg eine wissenschaftliche Konferenz, deren Hauptaugenmerk den historischen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zum Kontinent galt.



Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmer aus Chemnitz (v.l.): Franziska Bartl, Ullrich Michael Rasche, Natalie Bleyl, Prof. Dr. Klaus Stolz, Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Antonia Podhraski, Patricia Otto, Jasmin Hain. Foto: privat 

Gesamter Workshop- und Tagungsbericht

Doppelabschluss-Masterprogramm „Europäische Geschichte“ Chemnitz/Breslau

Seit dem Frühjahr 2018 studieren Withold Zak und Pawel Sylwestrzak im Masterstudiengang „Europäische Geschichte“ an der TU Chemnitz. Sie sind die ersten Teilnehmer des unlängst angelaufenen bilingualen deutsch-polnischen Doppelabschlussprogramms „Europäische Geschichte“ (Chemnitz/Breslau). Die Einrichtung dieses in Deutschland einmaligen Studiengangs wurde von beiden Universitätsleitungen als Beitrag zur Vernetzung und Integration Europas durch eine länderübergreifende wissenschaftliche Ausbildung gefördert.

Nach dem Wintersemester 2017/18 an der Universytet Wroclawski (Breslau) folgen für die beiden Studenten nun drei Semester in Chemnitz, wobei das letzte Semester vor allem der Fertigstellung der Masterarbeiten dienen wird. Beide haben dafür bereits konkrete Projekte entwickelt und in Polen erste Vorarbeiten geleistet. Herr Sylwestrzak will die Wahrnehmung bzw. das Bild „der Deutschen“ in der (kommunistischen) polnischen Zeitung „Nowe Drogi“ in den Jahren 1956 bis 1970 analysieren. Herr Zak möchte eine wirtschafts- und sozialgeschichtlich orientierte Studie zu den eher landwirtschaftlich geprägten Regionen Oberschlesiens in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Kreise Kreuzberg und Rosenberg anfertigen. Dann werden sie einen doppelten Master- bzw. Magisterabschluss der Universitäten Chemnitz und Wroclaw in der Tasche haben.



Die Studierenden Withold Zak und Pawel Sylwestrzak mit dem Direktor des Instituts für Europäische Geschichte Prof. Dr. Rudolf Boch.

Beide sehr gut deutsch sprechende Studenten loben die hohe Qualität des Lehrangebots im Studiengang „Europäische Geschichte“ sowie das unkomplizierte und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden. Auch auf dem Campus und in der Stadt Chemnitz fühlen sie sich wohl. Die Recherchen für ihre Abschlussarbeiten werden sie freilich in den Semesterferien auch in Breslauer Archiven fortführen, aber ihre Heimatstadt ist – durchaus ein Standortvorteil für Chemnitz – nur vier Stunden Bahnfahrt entfernt.


Mehr Informationen zum Masterstudiengang finden Sie hier. 

Neue Erasmus-Partnerschaft am Institut für Europäische Geschichte

Seit dem 1. April 2018 besteht zwischen dem Institut für Europäische Geschichte an der TU Chemnitz und dem Institut für Geschichte der Universität Ljubljana eine Partnerschaft im Rahmen des Erasmus+ EU-Programms.

Zustande gekommen ist diese Zusammenarbeit auf Initiative von Prof. Dr. Martin Clauss, Inhaber der Professur Europa im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, und Prof. Dr. Peter Štih, Inhaber der Professur Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Ljubljana. „Durch diese Vereinbarung bieten wir unseren Studenten die Möglichkeit, ein oder zwei Semester in Slowenien zu studieren und dabei auch das Land und seine Menschen näher kennenzulernen.“ sagt Prof. Dr. Martin Clauss über die Kooperation.

Auslandsaufenthalte und damit der akademische Austausch werden in Europa über das EU-Programm Erasmus+ gefördert. Ziel dessen ist es, die wissenschaftlichen und persönlichen Fähigkeiten als auch die diesbezügliche Entwicklung der angehenden Akademiker zu stärken.

Auskünfte erteilt die Erasmus+ Koordinatorin am Institut für Europäische Geschichte Dr. Stefanie Troppmann.

Neue Publikation: Squalor von Dr. Christopher Degelmann

 
 
 
 

Presseartikel

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    46. Internationale Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache findet vom 28. bis 30. März 2019 in Chemnitz statt – „Fachkräftegewinnung und dauerhafte Integration“ ist Thema einer Resolution …