Navigation

Inhalt Hotkeys
Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Lehre

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/18

 

Prof. Dr. Martin Clauss

Vorlesung: Die mittelalterliche Stadt
B_EG PM 1, PM 3, PM 4, EM 1, PM 6, B_GE


Zeit: donnerstags, 09.15-10.45 Uhr
Beginn: 12.10.2017
Raum: 2/D221

 

Die mittelalterliche Stadt
Die moderne europäische Stadt ist eine Erfindung des Mittelalters. Zahlreiche Städte Europas – so auch Chemnitz – wurden im Mittelalter gegründet und verdanken etliche ihre Charakteristika diesem Umstand. In der Vorlesung wird in verschieden Aspekte der Stadtgeschichte zum lateineuropäischen Mittelalter eingeführt: Quellenlage, Definitionen und Abgrenzungen, Alltagsgeschichte, Sozialgeschichte, Rechtsgeschichte.
Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen.


Literatur:
Eberhard Isenmann: Die deutsche Stadt im Mittelalter, 1150-1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung, Stadtregiment, Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft. Wien, Köln, Weimar 2012.

Prof. Dr. Martin Clauss

Hauptseminar: Was Sie schon immer über das Mittelalter oder die Frühe Neuzeit wissen wollten
MEUGE SM 2, MA RezKult Modul D


Raum und Zeit des Blockseminars werden noch mitgeteilt.

In diesem Blockseminar können Sie Themen zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Europas ganz nach Ihrer Interessenlage einbringen und behandeln. Diese können allen Bereichen der Geschichte – inklusive Rezeptionen und Transformationen – entnommen werden.
Das Seminar besteht aus einer Erarbeitungsphase, in der Literatur, Quellen und Methodik der Themeninterpretation in mehreren Einzelgesprächen zwischen Studierenden und Seminarleiter besprochen werden. In einem Präsentationsteil werden die Ergebnisse der Recherche allen TeilnehmerInnen vorgestellt und diskutiert. Die Themen müssen am Anfang des WiSe mit dem Seminarleiter abgesprochen werden, der aus Ihren Vorschlägen einen Seminarplan für den Präsentationsteil des Blockseminars erstellt. Das Seminar richtet sich an den Studienbedingungen der TU Chemnitz aus. Anliegen sind: individuelle Betreuung der Studierenden, Rücksichtnahme auf Fernleihzeiten, Reaktion auf die jeweiligen Studienanforderungen der Studierenden (Modulstruktur).
Die Anrechnung der Veranstaltung in die Module der Studienordnung MEUGE hängt vom jeweils behandelten Thema ab. Die Sprachanforderungen richten sich nach der Studienordnung.


Anmeldung für Studierende ab dem zweiten Semester zwingend erforderlich: Name, Matrikel-nummer, Studiengang, Modul und Themenvorschlag mit Bibliographie (mind. zwei Monographien und fünf Aufsätze) per Mail bis zum 02.10.2017 an: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

 

Prof. Dr. Martin Clauss

Proseminar: Geschichte der Stadt Chemnitz vom 12. bis zum 17. Jahrhundert

B_EG PM 1, PM 3, PM 5, B_GE


Zeit: donnerstags, 13.30-15.00 Uhr
Beginn: 12.10.2017
Raum: 2/D201


In diesem Seminar werden wichtige Aspekte der Chemnitzer Stadtgeschichte von der Gründung der Stadt bis zum Ausgang des 30jährigen Krieges an Hand der edierten Quellen erarbeitet.
Die Sprachanforderungen richten sich nach der Studienordnung.


Literatur:
Gabriele Viertel/Stephan Weingart, Geschichte der Stadt Chemnitz. Vom "locus Kameniz" zur Industriestadt. 1. Aufl. Gudensberg-Gleichen 2002


Anmeldung für Studierende ab dem zweiten Semester zwingend erforderlich: Name, Matrikelnummer, Studiengang, Modul per Mail bis zum 02.10.2017 an: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

Prof. Dr. Martin Clauss

Übung: Krieg und Umwelt in globalhistorischer Perspektive (1200-1550)
B_EG PM 1, PM 4, PM 5, PM 6


Zeit: dienstags, 13.30-15.00 Uhr
Beginn: 10.10.2017
Raum: 2/D201

Globalgeschichte, Umweltgeschichte und kulturhistorische Militärgeschichte – in diesem Seminar werden verschiedene moderne Forschungsansätze der Geschichtswissenschaft zusammengeführt. Kriege werden von ihren Umweltbedingungen beeinflusst und haben Auswirkungen auf die Umwelt, in der sie ausgefochten werden. Diese Beeinflussungen haben stets eine sozial- und kulturhistorische Dimension; diese wird das Seminar im globalen Vergleich (Europa, Asien, Afrika, Amerika) erarbeiten und vergleichen.
Die Sprachanforderungen richten sich nach der Studienordnung. Lektüre englischer Texte ist verpflichtend.


Literatur:
Roland Wenzlhuemer, Globalgeschichte schreiben. Eine Einführung in 6 Episoden. (UTB Ge-schichte, 4765). Konstanz, München 2017; Verena Winiwarter/Martin Knoll, Umweltgeschichte. Eine Einführung. (UTB Geschichte, Naturwissenschaften, 2521). 1. Aufl. Köln 2007
Hughes, Donald J, An environmental history of the world. New York: Routledge, 2001),’Introduction. History and ecology’, pp. 1-11; Helen J. Nicholson, Medieval warfare. Theory and practice of war in Europe, 300-1500. Basingstoke, New York 2004


Anmeldung für Studierende ab dem 2. Semester zwingend erforderlich: Name, Matrikelnummer, Studiengang, Modul per Mail bis zum 02.10.2017 an: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

 

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Proseminar: Methodik des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens

B_EG BAS1


Zeit: donnerstags, 17.15-18.45 Uhr
Beginn: 12.10.2017
Raum: 2/D301


Jegliches wissenschaftliches Arbeiten hat sich an Kriterien wie Transparenz und Nachvollziehbarkeit auszurichten. Das Erlernen dieser Grundvoraussetzungen muss am Anfang eines jeden Studiums stehen. Daher zielt dieses Seminar darauf ab, die grundlegenden Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft exemplarisch anhand der Epoche des Mittelalters zu vermitteln. Hierzu wird am Beispiel ausgewählter Ereignisse, Zusammenhänge und Forschungsprobleme die Methodik des historischen Arbeitens erlernt. Im Zentrum des Stoffes stehen dabei Recherchemittel und -methoden sowie der Umgang mit Quellen und wissenschaftlicher Literatur bis hin zu den Präsentationsformen und dem Verfassen wissenschaftlicher Texte durch die Seminarteilnehmer.


Das Seminar ist für die StudienanfängerInnen des Bachelorstudiengangs im Wintersemester 2017/18 verpflichtend.


Anmeldung ist zwingend erforderlich: per Mail bis zum 02.10.2017 an: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de
Nachmeldungen werden noch in der ersten Seminarsitzung entgegengenommen.

 

Literatur:
Hans-Werner Goetz, Proseminar: Geschichte Mittelalter. (UTB 1719) 4. Auflage. Stuttgart 2014; Martina Hartmann, Mittelalterliche Geschichte studieren. (UTB Basics) 3. Auflage. Konstanz 2004; Stefan Jordan, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft. (UTB 3014) 3. Auflage. Paderborn 2016.


Eine weiterführende Literaturliste wird im Laufe des Seminars ausgegeben.

 

Lehrveranstaltungen des Sommersemester 2017

 

PD Dr. Christian Jörg

Vorlesung: Das Reich und Italien im Spätmittelalter und zu Beginn der Frühen Neuzeit (ca. 1310-1559)
B_EG PM 1, PM 2, PM 3, PM 4, PM 6, EM 1; B_EU SK1; B_PW


Zeit: donnerstags, 9.15-10.45 Uhr
Beginn: 13.04.017
Raum: 2/D221


Die Vorlesung widmet sich dem Agieren des Reichsoberhaupts in Nord- und Mittelitalien, das als Regnum Italiae zum Imperium gehörte. Nach dem Untergang des staufischen Hauses waren die Einflussmöglichkeiten des Königtums südlich der Alpen zwar deutlich zurückgegangen, doch blieb Italien aufgrund der möglichen Einkünfte, der Herrschaftslegitimation und des Rombezugs des mittelalterlichen Kaisertums stets bedeutsam für die Reichsherrschaft. Umgekehrt war auch der Herrscher für die Akteure innerhalb Reichsitaliens aufgrund der dortigen Polyzentrik als Legitimationsgarant eigener Herrschaft und Herrschaftsansprüche bedeutsam, wurde teilweise aber auch bekämpft, wenn die Interessenkonstellationen gegensätzlich waren. Von dem Romzug Heinrichs VII. bis zu den sogenannten Italienkriegen des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit werden die Rahmenbedingungen politischen Handelns in Reichsitalien in den Blick genommen.


Literatur
Roland PAULER:, Die deutschen Könige und Italien im 14. Jahrhundert. Von Heinrich VII. bis Karl IV., Darmstadt 1997; Alfred HAVERKAMP: Italien im hohen und späten Mittelalter 1056-1454, in: Handbuch der europäischen Geschichte II. Europa im Hoch- und Spätmittelalter, Ferdinand SEIBT (hg.), Stuttgart 1987, S. 546-681; Malte HEIDEMANN: Heinrich VII. (1308-1313): Kaiseridee im Spannungsfeld von staufischer Universalherrschaft und frühneuzeitlicher Partikularautonomie, Warendorf 2008 (Studien zu den Luxemburgern und ihrer Zeit 11); Ellen WIDDER: Itinerar und Politik. Studien zur Reiseherrschaft Karls IV. südlich der Alpen, Köln / Weimar / Wien 1993 (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittel-alters. Beihefte zu J.F. Böhmer, Regesta Imperii 10).

PD Dr. Christian Jörg

Hauptseminar: Der Aufstieg der Staufer. Reichspolitik und europäische Konstellationen (ca. 1070-1155)
B_EG PM 6, M_EG SM 2; M_RezKult Modul D


Zeit: mittwochs, 7.30-9.00 Uhr und Blockveranstaltung am 23.06./03.07.2017
Beginn: 12.04.2017
Raum: 2/N105


Die populäre Wahrnehmung verbindet mit staufischen Herrschergestalten vor allem Friedrich I. Barbarossa und Friedrich II. als herausragende Vertreter einer scheinbaren hochmittelalterlichen Kaiserherrlichkeit. Konrad III. als der erste König aus staufischem Hause ist dagegen allgemein im historischen Bewusstsein deutlich weniger präsent, was in noch stärkerer Form für die im Umfeld der letzten salischen Kaiser ihren Aufstieg erlebenden Vorfahren der späteren Herrscher gilt. Dennoch lassen sich mit Blick auf den konfliktreichen Weg zum Königtum wesentliche Rahmenbedingungen der Reichspolitik und der europäischen Konstellationen während des späten 11. Jahrhunderts sowie im Verlaufe der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts aufzeigen.


Literatur:
Jürgen Dendorfer / Hubertus Seibert (Hgg.): Grafen, Herzöge, Könige: der Aufstieg der frü-hen Staufer und das Reich (1079-1152), Ostfildern 2005; Gesellschaft für staufische Ge-schichte e.V. (Hg.): Konrad III. König und Reich, Göppingen 2012 (Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst 30); Wolfram Ziegler: Königstreue und Widerstand. Studien zur staufi-schen Opposition unter Lothar III. (1125-1137), Wien 1998; Hansmartin Schwarzmaier: Pater imperatoris. Herzog Friedrich II. von Schwaben, der gescheiterte König, in: Jürgen Petersohn (Hg.), Mediaevalia Augiensia. Forschungen zur Geschichte des Mittelalters, Stuttgart 2001 (Vorträge und Forschungen 54),S. 247-284.

PD Dr. Christian Jörg

Proseminar: Die Zeit König Wenzels (reg. 1376-1400/19). Konfliktfelder und Rahmenbedingungen spätmittelalterlicher Königsherrschaft
B_EG PM 1, PM 3, EM 2, B_GE


Zeit: donnerstags, 7.30-9.00 Uhr
Beginn: 13.04.2017
Raum: 2/D221


Am 20. August 1400 wurde König Wenzel auf Betreiben der rheinischen Kurfürsten abgesetzt, worauf am folgenden Tag die Wahl des Pfalzgrafen Ruprecht zum König erfolgte. Wenzel wurde ein umfassendes Versagen u.a. in den Fragen der Kirchenpolitik während des Schismas, des Schutzes der Interessen des Reiches in Italien, der Friedenswahrung im nordal-pinen Reichsgebiet und der Sicherung des Reichsguts zum Vorwurf gemacht. An dem Zu-standekommen der Situation auf vielen dieser Problemfelder waren die rheinischen Kurfürsten zuvor aufgrund ihres Agierens entlang eigener Interessen freilich nicht unbeteiligt. Mit der Absetzung erreichte der Gegensatz zwischen dem König aus dem Hause der Luxemburger und der kurfürstlichen Opposition im Reich seinen Höhepunkt, der aber noch nicht den Ab-schluss der Konflikte bildete. Wenzel verweilte zwar weiter in seinem Königreich Böhmen, erkannte aber die Absetzung nicht an, weshalb auch Teile der Reichsangehörigen – wie etwa die Reichsstädte – zunächst bezüglich einer offenen Abkehr von Wenzel zumindest zurück-haltend blieben und eine gegebenenfalls auch militärische Entscheidung abwarteten.


Literatur:
Alois Gerlich: Habsburg – Luxemburg – Wittelsbach im Kampf um die deutsche Königskrone. Studien zur Vorgeschichte des Königtums Ruprechts von der Pfalz, Wiesbaden 1960; Eberhard Holtz: Reichsstädte und Zentralgewalt unter König Wenzel, 1376-1400, Warendorf 1993 (Studien zu den Luxemburgern und ihrer Zeit 4); Jörg K. Hoensch: Kaiser Sigismund. Herrscher an der Schwelle zur Neuzeit 1368-1437, München 1996; Martin Kintzinger: Wen-zel (1376-1400, 1419), in: Bernd Schneidmüller / Stefan Weinfurter (Hgg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (911-1519), München 2003, S. 433-445; Volker Rödel (Bearb.): Der Griff nach der Krone. Die Pfalzgrafschaft bei Rhein im Mittelalter. Begleitpublikation zur Ausstellung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und des Generallandesarchivs Karlsruhe, Regensburg 2000.

PD Dr. Christian Jörg

Übung: Das Konstanzer Konzil (1414-1418) und die Reichsgeschichte. Quellen – Forschungstraditionen – Forschungsperspektiven
B_EG PM 1, PM 2, PM 3, PM 4, PM 6, EM 1, M_RezKult Modul D


Zeit: mittwochs, 11.30-13.00 Uhr
Beginn: 12.04.2017
Raum: 2/N105


1414 trat in der Kathedralstadt Konstanz am Bodensee eine Versammlung zusammen, die nach der allgemeinen Wahrnehmung vor allem das seit 1378 andauernde Große Abendländische Schisma beenden sollte. Seit dem vorangegangenen Konzil in Pisa, das in dieser Hin-sicht 1409 letztlich kläglich gescheitert war, beanspruchten drei Päpste die Nachfolge Petri. Den verschiedenen Initiativen des römisch-deutschen und ungarischen Königs Sigismund, der damit freilich durchaus eigene politische Interessen verband, war es zu verdanken, dass jenes Konzil in Konstanz und damit im nordalpinen Reichsgebiet einberufen worden war. Nicht zuletzt dem Engagement Sigismunds war es zudem geschuldet, dass das Konzil in den folgenden Jahren bis zu seinem Ende im Jahr 1418 zu dem herausragenden Forum der europäischen Politik wurde. Die reichspolitische Bedeutung des Konzils – von der Verhandlung verschiedenster Konflikte bis hin zu den weitreichenden Initiativen des Reichsoberhaupts, die später als erste Bemühungen um eine Reichsreform eingeordnet werden sollten, am Bodensee – gerät bei der Untersuchung dieses spätmittelalterlichen Großereignisses (auch anlässlich des 2014 begangenen 600. Jahrestags) häufig in Vergessenheit. Hier bieten sich für zukünftige Forschungen noch zahlreiche Möglichkeiten und Betätigungsfelder.
Den zentralen Aspekten will die Übung auf Basis der zahlreichen Quellen im Detail nachgehen.


Literatur:
Walter BRANDMÜLLER: Das Konzil von Konstanz 1414-1418, 2 Bände, Paderborn 1991-1997 (Konziliengeschichte Reihe A. Darstellungen 1); Ansgar FRENKEN: Die Erforschung des Konstanzer Konzils (1414-1418) in den letzten 100 Jahren, Paderborn 1993 (AHC 25); Ivan HLAVÁČEK / Alexander PATSCHOVSKY (Hgg.): Reform von Kirche und Reich zur Zeit der Konzilien von Konstanz (1414-1418) und Basel (1431-1449). Konstanz-Prager His-torisches Kolloquium (11.-17. Oktober 1993), Konstanz 1996; Heribert MÜLLER / Johannes HELMRATH (Hgg.): Die Konzilien von Pisa (1409), Konstanz (1414-1418) und Basel (1431-1449). Institutionen und Personen, Sigmaringen 2007 (VUF LXVII); Heribert MÜL-LER: Die kirchliche Krise des Spätmittelalters: Schisma, Konziliarismus und Konzilien, München 2012 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 90); Odilo Engels: Der Reichsgedanke auf dem Konstanzer Konzil, in: Historisches Jahrbuch 86, 1966, S. 80-106; Johannes Helmrath: „Geistlich und werntlich“? Zur Beziehung von Reichsversammlungen und Konzilien im 15. Jahrhundert, in: Peter Moraw (Hg.), Deutscher Königshof, Hoftag und Reichstag im späteren Mittelalter, Stuttgart 2002 (Vorträge und Forschungen 48), S. 477-517.

 

 

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Proseminar: Königtum und Krieg im Hochmittelalter
B_EG PM 1, PM 3, PM 5


Zeit: 1. Sitzung 07.04.2017, 9.15-10.45 Uhr
2. Sitzung 14.04.2017, 9.15-13.15 Uhr
3. Sitzung 23.06.2017, 9.15-15.00 Uhr
4. Sitzung 24.06.2017, 9.15-15.00 Uhr
Raum: 2/Rh.39/333

Anmeldung erfolgt per E-Mail an den Dozenten (sebastian.schaarschmidt@phil.tu-chemnitz.de) bis 03.04.2017


Das Königtum hat als am weitesten verbreitete Herrschaftsform des Mittelalters zu gelten. Kriegszüge dienten mehrheitlich gerade dazu, im Rahmen organisierter Gewalthandlungen Herrschaftswillen durchzusetzen. Während des Seminars soll das Verhältnis von Königtum und Krieg anhand kulturwissenschaftlicher Fragestellungen näher analysiert werden. Dabei soll anhand ausgewählter Zeugnisse gefragt werden, welches Bild vom König im Krieg gezeichnet wird. In welcher Rolle nahm ein Herrscher an den Kriegshandlungen teil? War er Kombattant in erster Reihe oder taktischer Befehlsgeber auf dem Feldherrenhügel? Welche Erwartungshaltung bestand gegenüber dem mittelalterlichen König in Bezug auf seine Kriegsteilnahme. Thematisch wird sich das Seminar dabei vorrangig auf die Herrscher des hochmittelalterlichen römisch-deutschen Reiches und Italiens konzentrieren.


Literatur:
Martin Clauss / Andrea Stieldorf / Tobias Weller, Hg., Der König als Krieger. Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter. Beiträge der Tagung des Zentrums für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (13. - 15. März 2013), Bamberg 2015.

 

Presseartikel