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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Studium

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/19

 

Prof. Dr. Martin Clauss

Vorlesung: Chemnitz: Stadt der Vormoderne (Ringvorlesung)
B_EG PM 3, PM 4; B_GE; B_EU; B_PW; M_EI; M_GE; M_RezKult; SGWs


Zeit: mittwochs, 19.00-20.30 Uhr
Beginn: 17.10.2018
Raum: 1/201


Das Stadtjubiläum im Jahr 2018 bezieht sich auf eine Urkunde aus dem Mittelalter: in einem auf 1143 datierten Diplom König Konrads III. wird erstmals der locus Kameniz genannt. Chemnitz ist eine mittelalterliche Stadt. In diesem Sinne nimmt sich die Vorlesung der Stadtgeschichte von den Anfängen bis zum Ende des dreißigjährigen Krieges an und spürt damit dem vormodernen Chemnitz nach. Dieses zeichnet sich durch eine interessante und facettenreiche Geschichte aus.
Im Rahmen dieser Vorlesung werden neben dem Dozenten zahlreiche weitere Expertinnen und Experten aus verschiedenen Chemnitzer Kultureinrichtungen zu ihren Spezialthemen referieren. So wird den Studierenden ein abwechslungsreiches Programm geboten. Einzelne Themen externer Referentinnen und Referenten sind etwa: Stadtarchäologie, Chemnitzer Lateinschule, Paulus Niavis, Lucretia in Chemnitz und Chemnitz im 30-jährigen Krieg.


Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2018 per eMail an, wenn Sie die VL besuchen möchten: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de>


Zur vorbereitenden Lektüre:
Viertel, Gabriele; Weingart, Stephan: Geschichte der Stadt Chemnitz. Vom "locus Kameniz" zur Industriestadt. Gudensberg-Gleichen 2002.

Prof. Dr. Martin Clauss

Hauptseminar: Pferde und Reiten im Mittelalter
M_EG SM 2; M_RezKult D, E


Zeit: mittwochs, 11.30-13.00 Uhr
Beginn: 17.10.2018
Raum: 2/W021

Das Mittelalter war eine "horsy society". Pferde spielten als Transportmittel, Waffe, Status-symbol, und manchmal auch als Nahrung eine zentrale Rolle in allen Kulturkreisen. Der mittelalterliche Adel war ein Krieger- und ein Reiter-Adel: am Reittier konnte man die Bedeutung des Reiters ablesen.
Dieses Hauptseminar untersucht die Themen Pferde und Reiten unter kulturwissenschaftlicher Perspektive. Dabei wird eine große Bandbreite von Quellen erschlossen (Historiographie, Literatur, Bilder, normative Texte, Verwaltungsschriftgut, Bestiarien u.v.m.). Die Sprachanforderungen richten sich nach der jeweils einschlägigen Studienordnung


Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2018 per eMail an, wenn Sie das HS besuchen möchten: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

 

Zur vorbereitenden Lektüre:
Clauss, Martin: Waffe und Opfer. Pferde in mittelalterlichen Kriegen. In: Rainer Pöppinghege (Hg.): Tiere im Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart. Paderborn 2009, S. 47–63.

 

Prof. Dr. Martin Clauss

Hauptseminar: Was Sie schon immer über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit wissen wollten

M_EG SM 2; M_EI; M_RezKult D, E; M_GE


Termine werden nach der Anmeldung in Absprache mit den Studierenden festgelegt.


In diesem Blockseminar können Sie Themen zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Europas ganz nach Ihrer Interessenlage einbringen und behandeln. Diese können allen Bereichen der Geschichte – inklusive Rezeptionen und Transformationen – entnommen werden.
Das Seminar besteht aus einer Erarbeitungsphase, in der Literatur, Quellen und Methodik der Themeninterpretation in mehreren Einzelgesprächen zwischen Studierenden und Seminarleiter besprochen werden. In einem Präsentationsteil werden die Ergebnisse der Recherche allen TeilnehmerInnen vorgestellt und diskutiert. Die Themen müssen am Anfang des WiSe mit dem Seminarleiter abgesprochen werden, der aus Ihren Vorschlägen einen Seminarplan für den Präsentationsteil des Blockseminars erstellt. Das Seminar richtet sich an den Studienbedingungen der TU Chemnitz aus. Anliegen sind: individuelle Betreuung der Studierenden, Rücksichtnahme auf Fernleihzeiten, Reaktion auf die jeweiligen Studienanforderungen der Studierenden (Modulstruktur).
Die Anrechnung der Veranstaltung in die Module der Studienordnung MEUGE hängt vom jeweils behandelten Thema ab. Die Sprachanforderungen richten sich nach der Studienordnung.


Anmeldung zwingend erforderlich: Name, Matrikelnummer, Studiengang, Modul und The-menvorschlag mit Bibliographie (mind. zwei Monographien und fünf Aufsätze) per Mail an Gabriele Wagner (Sekretariat Prof. MA/FNZ) bis zum 10.10.2018: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

Prof. Dr. Martin Clauss /Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin

Geschichtswissenschaftliches Forschungskolloquium

Zeit: dienstags, 19.00-20.30 Uhr
Beginn: 09.10.2018
Raum: 2/N102

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung nur etwa alle zwei Wochen stattfindet. Die genauen Einzeltermine (immer: dienstags, 19.00-21.30 Uhr im Raum 2/N102) werden vorab durch Aushang im Institut und auf den Homepages der Professur Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie der Juniorprofessur Antike und Europa mit besonderer Berücksichtigung der Antikerezeption bekanntgegeben.
Das Geschichtswissenschaftliche Kolloquium bietet einen Raum zur Diskussion aktueller Projekte, Perspektiven und Tendenzen der geschichtswissenschaftlichen Forschung. Dazu werden in etwa zweiwöchigem Rhythmus laufende Arbeiten von Historikerinnen und Historikern der TU Chemnitz sowie von auswärtigen Gästen vorgestellt. Das Angebot richtet sich an interessierte Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie die weitere Öffentlichkeit der TU Chemnitz und der Wissenschaftsregion Chemnitz.

 

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Proseminar: Das Studium der historischen Wissenschaften – Eine Einführung für StudienanfängerInnen

B_EG BAS1


Zeit: donnerstags, 17.15-18.45 Uhr
Beginn: 18.10.2018
Raum: 2/D301


Jegliches wissenschaftliches Arbeiten hat sich an Kriterien wie Transparenz und Überprüfbarkeit auszurichten. Das Erlernen dieser Grundvoraussetzungen muss am Anfang eines jeden Studiums stehen. Daher zielt dieses Seminar darauf ab, die grundlegenden Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft exemplarisch anhand der Epoche des Mittelalters zu vermitteln. Hierzu wird am Beispiel ausgewählter Ereignisse, Zusammenhänge und Forschungsprobleme die Methodik des historischen Arbeitens erlernt. Im Zentrum des Stoffes stehen dabei Recherchemittel und -methoden sowie der Umgang mit Quellen und wissenschaftlicher Literatur bis hin zu den Präsentationsformen und dem Verfassen wissenschaftlicher Texte durch die SeminarteilnehmerInnen.


Das Seminar ist für die StudienanfängerInnen des Bachelorstudiengangs im Wintersemester 2018/19 verpflichtend.


Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2018 per eMail an, wenn Sie das PS besuchen möchten:
kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de
Nachmeldungen werden noch in der ersten Seminarsitzung entgegengenommen.

 

Literatur:
Hans-Werner Goetz, Proseminar: Geschichte Mittelalter. (UTB 1719) 4. Auflage. Stuttgart 2014.
Martina Hartmann, Mittelalterliche Geschichte studieren. (UTB Basics) 3. Auflage. Konstanz 2004.
Stefan Jordan, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft. (UTB 3014) 3. Auflage. Paderborn 2016.
Eine weiterführende Literaturliste wird im Laufe des Seminars ausgegeben.

 

Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin/ Prof. Dr. Martin Clauss/ M. Ed. Nele Schopf
Hauptseminar/Übung: Köln in Antike und Mittelalter (mit Exkursion)

B_EG PM 4, PM 6; M_EG SM 1, SM 2, EM 1; M_RezKul VMC, VMD, EMG; B_GE


Zeit: Blocktermine nach Vereinbarung
Exkursionstermin: 14.-18. Januar 2019
Erstbesprechung: 23.10.18 um 15.00 Uhr


Köln, „die schönste Stadt, die entstanden jemals in deutschen Landen“, so beschrieb der Verfasser des Annoliedes die Rheinstadt im 11. Jahrhundert. Vieles von dem, worauf sich diese dichterische Würdigung der Stadt Köln bezog existiert heute nicht mehr, rekonstruieren lassen sich aufgrund archäologischer Funde und reichhaltiger Schriftzeugnisse dennoch einige Aspekte gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebens des antiken und mittelalterlichen Kölns. So ist beispielsweise mit dem „Römerturm“ ein Stück der antiken Stadtmauer erhalten, mit deren Bau die Römer im Anschluss an die Erhebung der Ubiersiedlung zur „Kolonie“ um 50. n. Chr. begonnen hatten. Rund 400 Jahre markierte die Stadtmauer die rechtsrheinische Grenze des römischen Reiches, bis die Franken die Stadt einnahmen und in ihr Reich integrierten. Während des ganzen Mittelalters spielte die katholische Rheinstadt eine bedeutsame Rolle: von hier aus wurden die Friesen und Sachsen christianisiert, die Kölner Erzbischöfe waren es, die die Krönungen der deutschen Könige durchführten und mit rund 40000 Einwohnern war Köln die größte hochmittelalterliche Stadt des Heiligen Römischen Reiches. Und noch immer werden archäologische Funde gemacht, die das Bild Kölns in Antike und Mittelalter mit neuen Erkenntnissen erhellen und zu einer ständigen Aktualisierung der Kölner Stadtgeschichte führen.  Gegenstand der Exkursion wird unter anderem die Besichtigung antiker und mittelalterlicher Zeugnisse im Stadtzentrum Kölns sein, der Besuch thematisch relevanter Museen wie der des „Römisch-Germanischen-Museums“ sowie die Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungskontroversen der Geschichte Kölns in Antike und Mittelalter. Von allen Studierenden wird ein inhaltlicher Beitrag in Form eines Referates erwartet.


Die Kosten für Übernachtung, An- und Abreise sowie Museumsbesuche betragen pro Person circa 200€, von denen die Fakultät im Nachhinein 60% erstattet, so dass die tatsächlichen Teilnahmekosten pro Person bei circa 80€ liegen werden.


Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich: per Mail mit Studiengang, Modul und Matrikelnummer an Nele Schopf bis zum 01.10.2018: nele.schopf@s2018.tu-chemnitz.de

Einführende Literatur:
Dietmar, Carl, Das mittelalterliche Köln, 3. verb, Aufl., Köln 2006. Ders. / Trier, Markus, Colonia. Stadt der Franken. Köln vom 5. bis 10. Jahrhundert, 2. Aufl., Köln 2011. Eck, Werner, Köln in römischer Zeit: Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Ro-manum (Geschichte der Stadt Köln, Bd. 1), Köln 2004.

 

Dr. Paolo Cecconi
Übung: Einführung in die Archivkunde und Schriftkunde des Mittelalters

B_EG PM 4, M_EG EM 1


Termine: 19.10., 26.10., 9.11., 16.11., 23.11., 30.11.18
Zeit: jeweils 13.00-14.30 Uhr
Raum Rh. 39/333

In dieser Übung gewinnen Sie Kenntnisse für einen leichten Zugang zu den historischen Quellen der deutschen und europäischen mittelalterlichen Geschichte. Pergamente, Handschriften, Bücher, Urkunden waren in den verschiedenen Epochen unterschiedlich geschrieben. Die Schreibungen waren und sind Bestandsteil der Authentizität des Objekts und Anerkennungsmittel der Hoheit und der politischen Bedeutung der Entscheidungsträger, die dank und durch geschriebene Mitteilungen, ihre Entscheidungen nicht nur bekannt sondern auch wirksam machten. Heute werden solche Mitteilungen in den Archiven aufbewahrt und zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, folgende Frage nach dem Seminar beantworten zu können: "Wie lese ich dieses Objekt?". Inhalt: Einführung in die Schreibungen vom 8. bis 14. Jahrhundert anhand von Quellen des Stadtarchivs und anderer Archive und Einführung in die Funktionen und Aufgaben eines Archivs.

Anmeldung ist zwingend erforderlich: per Mail mit Studiengang, Modul
und Matrikelnummer an Gabriele Wagner (Sekretariat Prof. MA/FNZ) bis
zum 10.10.2018: kontakt-professur-mittelalter@phil.tu-chemnitz.de

 

 

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