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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Laufende Forschungsprojekte

Laufende Forschungsprojekte

ESF-gefördertes Landesinnovationspromotionsstipendium

„Altertumswissenschaftler in der sächsischen Moderne“

Drittmittelgeber: ESF (über SAB und SMWK)

Stipendiat: Till S. Kronsfoth, M.A.

Laufzeit: 8/2016–7/2019

Beschreibung des Dissertationsprojekts: Sachsen spielte bei der Ausbildung der Altertumswissenschaften als Wissenschaftsdisziplin in der Moderne (18.–21. Jh.) eine wichtige, wenngleich bis heute erheblich unterschätzte Rolle: Wissenschaftsgeschichtlich bedeutsame und über ihre Werke bis in die Gegenwart einflussreiche Altertumswissenschaftler erfuhren entscheidende Prägejahre in Sachsen. Zu denen, die auch einer weiteren Öffentlichkeit bekannt sind, gehören Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), Theodor Mommsen (1817–1903) und Helmut Berve (1896–1979). Ihre sächsischen Erfahrungen haben nachhaltig ihr Leben und Werk beeinflusst; insofern sind diese Altertumwissenschaftler Exponenten einer Erfahrungsgeschichte der sächsischen Moderne. Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Erforschung der sächsischen Biographieabschnitte der genannten Altertumswissenschaftler und ihrer Verortung in einer Geschichte der sächsischen Moderne.

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ESF-gefördertes Landesinnovationspromotionsstipendium
 

„Antike und Antikerezeption in der Landes- und Regionalgeschichtsschreibung der sächsischen Moderne. Wissenschaftsgeschichte – Regionale Identität – Tourismuswirtschaft“


 

Drittmittelgeber: ESF (über SAB und SMWK)
 

Stipendiatin: Nele Schopf, M. Ed.
 

Laufzeit: 2/2018–1/2021
 

Ausgangspunkt des vorliegenden Dissertationsprojekts ist die Beobachtung, dass die antiken Bezüge in der sächsischen Geschichtsschreibung im Gegensatz zu Themen des Mittelalters und der Moderne bisher nicht hinreichend erforscht worden sind. Das Ziel der Promotion ist es daher, diese Forschungslücke zu schließen. Dazu werden die Antikebilder und die Formen der Antikerezeption in der sächsischen Landes- und Regionalgeschichtsschreibung der Moderne rekonstruiert. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Versuchen moderner Geschichtsschreiber, aus antiken Quellen vermeintlich antike Ursprünge der Sachsen als Gruppe herzuleiten. Dabei ist die Frage nach den Hintergründen solcher zumeist unhistorischer Konstruktionsleistungen leitend, wobei der Blick auch auf die damit verbundenen Vorstellungen regionaler Identität und deren kulturtouristische Potentiale gerichtet wird.

 

 

 

ESF-gefördertes Landesinnovationspromotionsstipendium

„Antike und Antikenrezeption in sächsischen Museen. Bestandsentwicklung – Ausstellungsgeschichte - Technologiewandel“
 


Drittmittelgeber: ESF (über SAB und SMWK)

Stipendiat: Mathias Herrmann

Laufzeit: 09/2017-10/2020

Beschreibung des Dissertationsprojekts: Obwohl Sachsen, räumlich wie auch verflechtungsgeschichtlich gesehen, nie Teil der antiken Welt gewesen ist, befinden sich heute große Mengen kulturgeschichtlich wertvoller Exponate aus dieser Zeit in Museen und Ausstellungen des Freistaates. Zu verdanken ist dieser Umstand der Sammlungstätigkeit von sächsischen Kurfürsten, Königen und auch Privatpersonen, die damit unter anderem ihre Faszination für die antike Welt zum Ausdruck brachten. Neben Originalen findet sich aber auch ein Großteil an Ausstellungsgegenständen, die einen Antikenrezeptionshintergrund aufweisen, beispielsweise hinsichtlich der Art der künstlerischen Darstellung oder der handwerklichen Gestaltung. Aufgabe des Dissertationsprojekts ist es, die Bestände beider Bereiche (originale Gegenstände und Objekte mit Antikenverweis) zu sichten, Ausstellungsgeschichte und Technologiewandel innerhalb der sächsischen musealen Institutionen nachzuvollziehen und diese im Rahmen kulturtouristischer Vernetzungskonzepte miteinander zu verbinden.

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