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Humangeographie Ostmitteleuropas

Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands. Teilprojekt 4: Rolle der Zivilgesellschaft und Einstellung der Aufnahmegesellschaft (2018-2020)

Zielsetzung des Projekts: Migrations- und Integrationsforschung in Deutschland war bislang überwiegend auf Großstädte ausgerichtet. Durch die Entwicklung der Flüchtlingszahlen seit 2014 sehen sich jedoch auch Kleinstädte und Dörfer in ländlichen Räumen verstärkt mit Flüchtlingshilfe- und Integrationsaufgaben konfrontiert. Dabei variieren die Reaktionen von kurzfristig orientierter Nothilfe bis hin zu langfristig angelegter Integrationspolitik. Von einigen Kommunen und Landkreisen in ländlichen Regionen wird die flüchtlingsbedingte Zuwanderung nicht ausschließlich als humanitäre Aufgabe, sondern auch als Entwicklungschance im Kontext von Abwanderung, Alterung und Fachkräftemangel gesehen. Empirisch fundierte Antworten auf die Frage, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann, fehlen jedoch bislang. Das Verbundprojekt „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“ wird diese Forschungsfrage intensiv und vergleichend in ländlichen Landkreisen in vier Bundesländern untersuchen. Es verfolgt die Zielsetzung, Voraussetzungen erfolgreicher Integration zu identifizieren, Erfolgsfaktoren zu benennen, politischen Handlungsbedarf in Bezug auf das Thema Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen offenzulegen und Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Laufzeit: Januar 2018 bis Dezember 2020

Finanzierung: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Projektleitung: Prof.in Dr. Birgit Glorius

Projektbearbeitung:  Miriam Bürer, M.A.; Hanne Schneider, M.A.

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