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Fakultät für Maschinenbau
Studierende

Alle Studiengänge (außer Systems Engineering und Mikrotechnik/Mechatronik)

Die Praktika sind wesentlicher Bestandteil der Ausbildung mit dem Ziel, Fertigungsverfahren in Industrieunternehmen praktisch kennen zu lernen.

Dauer und zeitliche Anordnung der Praktika

Das Grundpraktikum (mind. 6 Wochen) sollte vor Beginn des Studiums absolviert werden und ist bis spätestens zum Beginn des 3. Fachsemesters nachzuweisen. Es ist Zulassungsvoraussetzung für Prüfungen am Ende des 3. Semesters (siehe § 3 der jeweiligen Studienordnung).
Das Grundpraktikum kann in einem zusammenhängenden Zeitabschnitt oder in zwei bis drei Teile gesplittet absolviert werden.

Wichtig:
Die Praktikanten müssen den Unternehmen für den Zeitraum des jeweiligen Praktikums uneingeschränkt, d. h. ohne Unterbrechung und mit voller wöchentlicher Arbeitszeit, zur Verfügung stehen. Der Nachweis der erfolgreich absolvierten Praktika ist Voraussetzung für die Erlangung des Bachelorgrades.

Inhaltliche Ausrichtung und Zielstellung des Grundpraktikums

Das Grundpraktikum dient dem Erwerb praktischer Erfahrungen in den Grundlagen der Be- und Verarbeitung von Werkstoffen in der industriellen Fertigung. Unter Anleitung fachlicher Betreuer soll der Praktikant verschiedene grundlegende Fertigungsverfahren und -einrichtungen kennen lernen und sich mit dem organisatorischen Ablauf und typischen Problemen in Unternehmen auseinandersetzen.

Das Grundpraktikum umfasst die folgenden Tätigkeitsbereiche GP 1 bis GP 4, von denen mindestens drei Bereiche nachzuweisen sind:

  • GP 1: Spanende Fertigungsverfahren
    Beispiele: Sägen, Feilen, Bohren, Gewindeschneiden, Drehen, Fräsen, Schleifen, ...
  • GP 2: Umformende Fertigungsverfahren
    Beispiele: Kaltformen, Biegen, Richten, Pressen, Walzen, Ziehen, Schneiden, Stanzen, Nieten, Schmieden, ...
  • GP 3: Urformende Fertigungsverfahren
    Beispiele: Gießen, Sintern, Kunstoffspritzen, Laminieren, ...
  • GP 4: Füge- und Trennverfahren
    Beispiele: Löten, Schweißen, Kleben, Brennschneiden, Wasserstrahlschneiden, Laserschneiden, ....

Die Aufteilung und zeitliche Abfolge kann frei gestaltet werden. Innerhalb der gewählten Tätigkeitsbereiche sollen die Studierenden entsprechend den Gegebenheiten des Ausbildungsbetriebes jeweils möglichst mehrere der zu jedem Tätigkeitsbereich beispielhaft angegebenen einzelnen Tätigkeitsfelder kennen lernen.

Nachweis und Zeugnis
Für die Anerkennung des Grundpraktikums sind im Praktikantenamt der Fakultät für Maschinenbau (Reichenhainer Str. 70, Zi. A017)
  • die vollständig ausgefüllte Praktikumsbescheinigung
    oder
    ein Arbeitszeugnis (enthält auf dem Unternehmens-Kopfbogen mind. Namen des Praktikumsunternehmens, Praktikumszeitraum, Praktikumsinhalte sowie Namen, Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort des Praktikanten)
  • ein vom Unternehmen bestätigter Praktikumsbericht
jeweils im Original vorzulegen.
Der Praktikumsbericht hat einen Umfang von ca. 6 bis 12 Seiten. Er besteht aus den Teilen
  • nach Tagen gegliederte zeitliche Übersicht der Tätigkeiten (stichpunktartig, z.B. in Tabellenform)
  • Erfahrungsbericht über die eigenen im Praktikum gemachten Erfahrungen, sachlich gegliedert, vollständig ausformuliert, mit geeigneten Skizzen oder Bildern vervollständigt. Er sollte auch eine kurze Einleitung zum Praktikumsunternehmen und eine Zusammenfassung enthalten. Rein theoretische Ausführungen zu den Fertigungsverfahren sind nicht notwendig und werden nicht anerkannt.
Die kompletten Unterlagen sind spätestens bis zum 20. Dezember des 3. Semesters einzureichen (siehe auch § 3, Absatz (2) der jeweiligen Studienordnung und entsprechende Modulbeschreibung).

Mikrotechnik/Mechatronik

Systems Engineering

Presseartikel