Verein zur Pflege der
Industrie- und Heimatgeschichte
Förderverein Esche-Museum e.V.
Limbach-Oberfrohna
Verein zur Pflege der Industrie- und Heimatgeschichte
Förderverein Esche-Museum e.V. - Limbach-Oberfrohna
Verein zur Pflege der Industrie- und Heimatgeschichte
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Herzlich willkommen im Förderverein Esche-Museum e.V.

Seit 2019 präsentieren wir Ihnen unsere Webseite in neuem Gewand. Wir hoffen damit, die Ausgabe auf Geräten unterschiedlicher Anzeigeformate (Tablets, Smartphones) besser zu unterstützen. Weitere inhaltliche Ergänzungen sind zur Zeit noch in Arbeit. Wir würden uns über ein kon­struk­tives Feedback von Ihnen freuen.

Aktuell

Jahr der Industriekultur - Beiträge des Fördervereins Esche-Museum

Vieles von dem, was wir uns für das Jahr der Industriekultur vorgenommen haben, musste wegen der Corona Pandemie gestrichen werden. Im Hintergrund und mit der gebotenen Vorsicht aber konnten doch einige Projekte in kleineren Arbeitsgruppen realisiert werden.

Restaurierung des Grabmals der Unternehmerfamilie Raetzer

Grabmale sind unserer Meinung nach wichtige Zeugen für die Geschichte eines Ortes. Sie würdigen die Lebensleistung Verstorbener und legen auch Zeugnis ab von der Kultur unterschiedlicher Zeitepochen.

Begraben im doppelten Sinne: Grabmal der Familie Raetzer, das unter der Last des wuchernden Efeus nicht mehr zu erkennen war.
(Foto: M. Müller, August 2018)
Begraben im doppelten Sinne: Grabmal der Familie Raetzer, das unter der Last des wuchernden Efeus nicht mehr zu erkennen war.
(Foto: M. Müller, August 2018)
Das Grabmal nach vollendeter Restaurierung
(Foto: M. Müller, September 2020)
Das Grabmal nach vollendeter Restaurierung
(Foto: M. Müller, September 2020)

Ende 2018 haben wir mit der Restaurierung des Grabmals begonnen. Dabei war uns eine Spende der fünf Firmen von dem Fertigungsnetzwerk der Firmengruppe Delta Barth Anregung für die weitere Arbeit und eine große Hilfe. Das Geld reichte für die Erneuerung der beiden seitlichen Namenstafeln. Für die noch fehlenden Summen warben wir Spenden ein, auch von unseren Mittgliedern.

Jens Barth (l.) übergab im Esche-Museum am 27. November 2018 den Förderscheck der Firmen AMS Technology GmbH, Delta Barth Systemhaus GmbH, Delta proveris AG, Limbacher Ober­flächen­veredlung und Omega Blechbearbeitung
(Foto: I.Eberth)
Jens Barth (l.) übergab im Esche-Museum am 27. November 2018 den Förderscheck der Firmen AMS Technology GmbH, Delta Barth Systemhaus GmbH, Delta proveris AG, Limbacher Ober­flächen­veredlung und Omega Blechbearbeitung
(Foto: I.Eberth)
Bei der Beseitigung des verwilderten Efeus musste sogar die Spitz­hacke zum Einsatz kommen.
(Foto: I. Eberth)
Bei der Beseitigung des verwilderten Efeus musste sogar die Spitz­hacke zum Einsatz kommen.
(Foto: I. Eberth)

Die Leitung der Arbeiten lag bei dem Dreierteam Christine Erler, Marvin Müller und Ursula Ziemert. Zu den schweren Arbeiten holten sie sich weitere Vereinsmitglieder zur Hilfe.

Dann aber sah man doch schon, dass es vorwärts ging. Die Fertigstellung zog sich jedoch noch länger hin, da es Lieferschwierigkeiten für die neuen Randsteine gab. Das stellte unsere Geduld auf eine harte Probe.

Schließlich konnte Marvin Müller im Namen des Fördervereins das restaurierte Grabmal der Öffentlichkeit präsentieren.

In seiner Rede dankt Marvin Müller allen an der Restaurierung Beteiligten. Besonderen Dank für die Unterstützung sagt er dem Friedhofsgärtner Herrn Winkler und nennt auch die ausführenden Firmen, die Kretzschmar Naturstein GmbH und Metallbau Reuter & Gräfe.
In seiner Rede dankt Marvin Müller allen an der Restaurierung Beteiligten. Besonderen Dank für die Unterstützung sagt er dem Friedhofsgärtner Herrn Winkler und nennt auch die ausführenden Firmen, die Kretzschmar Naturstein GmbH und Metallbau Reuter & Gräfe.
Ein Gruppenbild zum Abschluss: (von links) Bürgermeister Robert Volkmann, Stadtrat Marvin Müller, Ursula Ziemert, Günther Voigt, Sabine Barth, Peter Barth, Stadtrat Enrico Fitzner
(Foto: I. Eberth)
Ein Gruppenbild zum Abschluss: (von links) Bürgermeister Robert Volkmann, Stadtrat Marvin Müller, Ursula Ziemert, Günther Voigt, Sabine Barth, Peter Barth, Stadtrat Enrico Fitzner
(Foto: I. Eberth)

Karlstraße erhält ein Zusatzschild

Gebäude der Textilfabrik Carl Götzes im Jahre 1925. (Foto priv.)
Gebäude der Textilfabrik Carl Götzes im Jahre 1925. (Foto priv.)
So sieht die nunmehr zur Untätigkeit verdammte Fabrik heute aus.
So sieht die nunmehr zur Untätigkeit verdammte Fabrik heute aus.

Die Karlstraße erhielt ihren Namen zu Ehren des Unternehmers Carl Götze, der 1880 dort eine Textilfabrik errichtete. Die Initiative für das Zusatzschild ging von Marvin Müller aus, der vor einiger Zeit die Firmengeschichte aufgeschrieben hat (vgl. auch Geschichte(n) / Firma Carl Götze Oberfrohna).Das Stück Straße zu seiner Fabrik musste der Unternehmer selbst finan­zieren, daher wurde sie auch nach ihm benannt.

Zur Enthüllung des Zusatzschildes kam auch der ehemalige Inhaber und letzte Betriebsleiter der Firma Carl Götze Günther Voigt (rechts).
Zur Enthüllung des Zusatzschildes kam auch der ehemalige Inhaber und letzte Betriebsleiter der Firma Carl Götze Günther Voigt (rechts).
Günther Voigt und Marvin Müller schilderten in wenigen Sätzen die Geschichte der Firma, die sich auf hochmodische Damen- und Nacht­wäsche spezialisiert hatte
Günther Voigt und Marvin Müller schilderten in wenigen Sätzen die Geschichte der Firma, die sich auf hochmodische Damen- und Nacht­wäsche spezialisiert hatte
Enthüllung des Zusatzschildes
Enthüllung des Zusatzschildes

Am 13. September 2020 enthüllte Marvin Müller das Zusatzschild. Finanziert wurde es vom Förderverein Esche-Museum. Mit dieser Aktion setzt der Förderverein die seinerzeit die vom Heimatverein begonnene Heimatkunde am Straßenrand fort (Bezeichnung vom Stadtspiegel).

Sonderausstellung

Am Küchentisch: Heimarbeit und Hausindustrie im Wandel der Zeit - 03.07-15.11. 2020

Die Region um Limbach-Oberfrohna war durch die Textilherstellung sehr lange von der Heimarbeit geprägt. Sie spielte anfangs in der Strumpfwirkerei im Verlagswesen, später als Zulieferer für Fabriken und Industriebetriebe eine wesentliche Rolle. Viele Feinarbeiten bei der Handschuh- oder Trikotagenherstellung waren tatsächlich nur in Handarbeit möglich. Erleichert wurde die Arbeit durch den Einsatz von Näh- oder Stickmaschinen. Noch gibt es Zeitzeugen, die in diesem Bereich tätig waren. Die Ausstellung zeigt im sächsischen Jahr der Industriekultur diesen wichtigen Aspekt der Arbeitswelt im regionalen Kontext.

Neue Ausstellungsstücke in der Dauerausstellung

Weltneuheit aus dem Jahre 1975 - Doppelnähstation-Saumaggregat,VEB Ingenieurbüro Trikot Limbach-Oberfrohna

In Zusammenarbeit mit dem Esche-Museum, hat sich Michael Nestripke vom Förderverein Esche-Museum um den Erwerb und den Transport der Doppelnähstation gekümmert. Dies ist eine Schenkung der Firma R.Wrzal Gebäudetechnik. Bis alles fertig ist, wird noch etwas Zeit vergehen.

Am 01.08.2019 trafen sich die Konstrukteure des ehemaligen VEB Ingenieurbüro Trikot Limbach-Oberfrohna,im Esche-Museum zu einen Erfahrungsaustausch.

Fotos: I. Eberth, M.Nestripke

Neuerscheinung am Büchermarkt

Limbach-Oberfrohna - Vom Rittergutsdorf zur Industriestadt, Neuerscheinung 2018

In rund zweijähriger Arbeit haben Irmgard Eberth, Gabriele Pabstmann und Ursula Ziemert dieses Buch über die Geschichte des Ortes und dessen Industrie verfasst.

Hinweise

Hier noch einige Hinweise bevor Sie das Esche Museum besuchen:


https://www.förderverein-esche-museum.de - 26.11.2020, 03:06 Uhr