Verein zur Pflege der
Industrie- und Heimatgeschichte
Förderverein Esche-Museum e.V.
Limbach-Oberfrohna
Verein zur Pflege der Industrie- und Heimatgeschichte
Förderverein Esche-Museum e.V. - Limbach-Oberfrohna
Verein zur Pflege der Industrie- und Heimatgeschichte

Restaurierungen

Die Fachleute des Fördervereins Esche-Museum widmen sich der Restaurierung historischer Technik mit Fachwissen und Engage­ment. Ihr ehrgeiziges Ziel ist es, im Esche-Museum der Stadt Limbach-Oberfrohna möglichst viele Sachzeugen funktions­tüchtig zu erhalten. Angesichts des Zustandes, in dem bisweilen Maschinen und Geräte das Museum erreichen, erfordert das nicht nur umfangreiche Arbeiten, sondern auch sehr viel Optimismus.

Schwerpunkte der Restaurierungsarbeiten waren bisher vor allem Maschinen, um sie den Besuchern vorführen zu können. Inzwischen sind aber auch andere historische Objekte in die Restau­rie­rungs­ar­bei­ten einbezogen worden, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Epitaph für George Anton von Schönberg

George Anton von Schön­berg

Besitzer des Ritter­gutes Limbach
von 1746 bis 1755 (1703 - 1755)
Epitaph für George Anton von Schön­berg
Epitaph für George Anton von Schön­berg

Am 10. Februar 2015 wurde das Epitaph nach einer auf­wen­di­gen Restaurierung an seinem neuen Platz feierlich der Öffentlichkeit übergeben, das seinerzeit im Auftrag von Helena Dorothea von Schönberg, der Witwe George Antons (Besitzer des Rittergutes Limbach von 1746 bis 1755 (1703 - 1755)) in dessen Todesjahr angefertigt wurde.

Geborgen wurde die historische Tafel seinerzeit für die Sonderausstellung „500 Jahre Stadtkirche“. Sie war in einem beklagenswerten Zustand. Es hat viel Arbeit gemacht, das Epitaph für Georg Anton von Schönberg zu retten, schon die Bergung, die vor allem der Aktivität von Wolfgang Ziemert zu danken ist, war nicht einfach, die Organisation der Dauerleihe für die Stadt aufwendig. Und schließlich musste Geld beschafft werden für die Restaurierung. Wir erbaten bei den Ver­an­stal­tun­gen im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins Spenden für das Epitaph. Aber Stadt­kämme­rer Carsten Schmidt hatte bei der Finanzplanung 2013 schon gut vorgesorgt und eine För­der­mög­lich­keit für die Finanzierung des kostbaren Stückes gefunden.

Grabmal von Emil Fritzsche
Grabmal von Emil Fritzsche

Wir konnten den Großteil der Spen­den für einige Nacharbeiten und den Kauf eines Luft­befeuchters ein­set­zen, der für den Schutz des Holzes, der Farben und der goldenen Schrift erfor­derlich ist.

Grabmal von Emil Fritzsche

Mit der Restaurierung des Grabmals von Emil Fritzsche hat der Förderverein auf eine Gruppe von historischen Sachzeugen auf­merk­sam gemacht, deren Bedeutung für die Geschichte unserer Stadt offenbar bisher nur ungenügend gewürdigt wurde. Wie sonst wäre es möglich gewesen, dass von der Reihe opulenter Grab­denk­mäler von Firmengründern und -inhabern im Ober­froh­naer Friedhof nur noch dieses eine übrig ist.

Ideengeber für das Projekt war Ursula Ziemert. Die Realisierung über­nahm, wie schon beim Rebske-Gedenkstein im Stadtpark, ihr Mann Wolfgang. Es war eine langwierige und aufwendige Arbeit. Aber pünkt­lich zum geplanten Termin konnte das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Grabdenkmäler erzählen Geschichte und Geschichten. Wir sollten in Zukunft diesen Geschichten auf den Friedhöfen in Limbach-Oberfrohna mehr Aufmerksamkeit widmen.


https://www.förderverein-esche-museum.de - 17.02.2019, 13:55 Uhr