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Ziele des Fördervereins

Zweck des Vereins ist der Zusammenschluss von Bürgern der Stadt Limbach-Oberfrohna zur Heimat- und Kulturpflege. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, Geschichte, Tradition, Eigenart und Brauchtum zu pflegen, zu vermitteln und in der Öffentlichkeit zu fördern, insbesondere die Förderung der Erforschung, Bewahrung und Darstellung des historischen Erbes und Wirkens, als auch der Stadt- und Regionalgeschichte im traditionellen Raum Limbacher Land, der Industriegeschichte, im Besonderen der Handwirkerei und der historischen Entwicklung der Maschenwarenindustrie Westsachsens von der Zeit Johann Esches bis zur Gegenwart.

Ziel ist dabei auch die Förderung des Esche-Museums Limbach-Oberfrohna als Haus der Industrie- und Regionalgeschichte. Dabei soll dazu beigetragen werden, dass die bewahrenswerte Geschichte der Region von Limbach-Oberfrohna im Bewußtsein der Bürger einen festen Platz erhält.

Im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit stehen folgende Aspekte:

  • die Mitwirkung bei der Sammlung, Bewahrung, Erforschung und Präsentation von Zeugnissen der Geschichte des definierten Sammlungsgebietes. Leitlinie ist dabei die durch den Limbach-Oberfrohnaer Stadtrat beschlossene Museumskonzeption in ihrer jeweils gültigen Fassung,
  • die Unterstützung des Esche-Museums mit Arbeitsleistungen sowie finanziellen materiellen und immateriellen Zuwendungen,
  • die Mitwirkung bei Veranstaltungen, Sonderausstellungen und ähnlichem, eine beratende Begleitung des für das Museum verantwortlichen Personals
  • durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit, die dazu beiträgt, die Liebe zur Heimat und die Achtung vor dem hohen Niveau der Arbeit unserer Vorfahren zu wecken und zu festigen, insbesondere auch bei jungen Leuten;
  • am Schutz und der Gestaltung der Stadt- und Heimatlandschaft mitzuwirken sowie für die Erhaltung charakteristischer Bauten, Denkmäler, Kulturgüter und Sachzeugen einzutreten;
  • die Bestrebungen des Landschaftsschutzes und die Notwendigkeit des Umweltschutzes zu unterstützen;
  • die Neugründung, den Wiederaufbau und die Pflege eines Heimatmuseums zu fördern und zu unterstützen, was im Rahmen des Esche-Museums erfolgt.
Vereinsgeschichte

Der Förderverein wurde unter der Bezeichnung Förderverein Industriemuseum Limbach-Ober­frohna e.V. im März 2001 von 13 Mitgliedern gegründet.

Das Industriemuseum erhielt im Oktober 2007 durch Stadtratsbeschluß den Namen „Esche-Museum". Das führte zur Umbenennung des Vereins in Förderverein Esche-Museum.

Wir Mitglieder des Vereins haben Freude daran, dass die Stadt Limbach-Oberfrohna mit dieser Bauhülle eine der ersten beiden Strumpffabriken der Gründerfamilie Esche und eine der ersten Wirkwarenfabriken Deutschlands besitzt, die Zeugnis von frühen Phasen der Entwicklung der Region ablegt.

Wir freuen uns, dass wir nach Jahrzehnten der Stagnation jetzt in der Lage sind, dieses Kleinod in Etappen zu einem Museum für Industrie- und Regionalgeschichte umzugestalten und der Nachwelt erhalten zu können.

Aus dieser Freude erwächst die Verantwortung, zur Sanierung und Restaurierung, zur Pflege und gehaltvollen Nutzung dieses Industriedenkmals nach Kräften beizutragen.

Satzung
§ 1 Name und Sitz
(1)Der Verein führt den Namen „Förderverein Esche-Museum e.V."
(2)Der Verein hat seinen Sitz in Limbach-Oberfrohna.
(3)Der Verein erlangt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rechtsfähigkeit.
§ 2 Zweck des Vereins
(1)Zweck des Vereins ist der Zusammenschluss von Bürgern der Stadt Limbach-Oberfrohna zur Heimat- und Kulturpflege. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, Geschichte, Tradition, Eigenart und Brauchtum zu pflegen, zu vermitteln und in der Öffentlichkeit zu fördern, insbesondere die Förderung der Erforschung, Bewahrung und Darstellung des historischen Erbes und Wirkens, als auch der Stadt- und Regionalgeschichte im traditionellen Raum "Limbacher Land“, der Industriegeschichte, im Besonderen der Handwirkerei und der historischen Entwicklung der Maschenwarenindustrie Westsachsens von der Zeit Johann Esches bis zur Gegenwart.
(2)Ziel ist dabei auch die Förderung des Esche-Museums Limbach-Oberfrohna als Haus der Industrie- und Regionalgeschichte. Dabei soll dazu beigetragen werden, dass die bewahrenswerte Geschichte der Region von Limbach-Oberfrohna im Bewußtsein der Bürger einen festen Platz erhält.
(3)Im Besonderen geht es dabei um:
 a)die Mitwirkung bei der Sammlung, Bewahrung, Erforschung und Präsentation von Zeugnissen der Geschichte des definierten Sammlungsgebietes. Leitlinie ist dabei die durch den Limbach-Oberfrohnaer Stadtrat beschlossene Museumskonzeption in ihrer jeweils gültigen Fassung,
 b)die Unterstützung des Esche-Museums mit Arbeitsleistungen sowie finanziellen materiellen und immateriellen Zuwendungen,
 c)die Mitwirkung bei Veranstaltungen, Sonderausstellungen und ähnlichem, eine beratende Begleitung des für das Museum verantwortlichen Personals
 d)durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit, die dazu beiträgt, die Liebe zur Heimat und die Achtung vor dem hohen Niveau der Arbeit unserer Vorfahren zu wecken und zu festigen, insbesondere auch bei jungen Leuten;
 e)am Schutz und der Gestaltung der Stadt- und Heimatlandschaft mitzuwirken sowie für die Erhaltung charakteristischer Bauten, Denkmäler, Kulturgüter und Sachzeugen einzutreten;
 f)die Bestrebungen des Landschaftsschutzes und die Notwendigkeit des Umweltschutzes zu unterstützen;
 g)die Neugründung, den Wiederaufbau und die Pflege eines Heimatmuseums zu fördern und zu unterstützen, was im Rahmen des Esche-Museums erfolgt.
§ 3 Gemeinnützigkeit
(1)Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
(2)Der Satzungszweck wird verwirklicht durch eigene Forschungsarbeiten, Vergabe von For­schungs­auf­trä­gen, Vergabe und Betreuung von Praktikumsaufgaben, Mitwirkung beim Sammlungsaufbau und der Pflege des Sammlungsbestands im Esche-Museum sowie Vorträge und Publikationen, außer­dem durch das Anbringen stadtgeschichtlich relevanter Gedenk- und Hinweistafeln sowie das Pflanzen von Bäumen und Mitwirkung bei der Pflege von Anlagen der Stadt.
(3)Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf darüber hinaus keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4)Der Förderverein arbeitet politisch und konfessionell neutral.
(5)Die Mitglieder des Vereins vertreten dessen Ziele sachkundig und aktiv.
§ 4 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 5 Mitgliedschaft
(1)Der Verein hat Mitglieder, Ehrenmitglieder und Fördermitglieder.
(2)Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten oder öf­fent­li­chen Rechts werden.
(3)Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Vor­stand.
(4)Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen.
(5)Die Mitgliedschaft endet
 a)mit dem Tod des Mitglieds oder mit der Auflösung der juristischen Person,
 b)durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied; der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres zulässig;
 c)durch Ausschluss aus dem Verein.
(6)Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist. Der Beschluß ist dem Mitglied in schriftlicher Form unter Angabe der Gründe auszuhändigen.
(7)Personen, die sich um die Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben, können durch den Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind hinsichtlich der Rechte den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt. Für sie entfällt jedoch die Beitragspflicht.
(8)Fördermitglieder unterstützen den Verein durch unregelmäßige Geld- oder Sachspenden oder durch Arbeitsleistungen. Sie unterliegen nicht der Beitragspflicht.
(9)Der Leiter / die Leiterin des Esche-Museums vertritt als geborenes Mitglied des Vorstandes die Stadt als den Träger des Museums. Er / sie ist beitragsbefreit.
§ 6 Vereinshaushalt
(1)Der Verein finanziert sich aus
 a)Beiträgen der Mitglieder und Förderer,
 b)Zuschüssen,
 c)Spenden,
 d)Erträgen im Ergebnis der Durchführung von Veranstaltungen und durch Publikationen.
(2)Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt und gesondert in einer Beitragsordnung geregelt. Die Beiträge sind für das laufende Geschäftsjahr spätestens bis 31. März zu entrichten.
(3)Die Verwendung der Mittel erfolgt unter Beachtung einer vom Vorstand bestätigten Kassenordnung.
§ 7 Rechte der Mitglieder
(1)Jedes Mitglied (außer Fördermitgliedern) hat das Abstimmungsrecht. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.
(2)Das Mitglied kann schriftlich einem anderen Vereinsmitglied eine Stimmvollmacht erteilen.
(3)Bei außergewöhnlichen Umständen kann bei Wahlen von der Briefwahl bzw. bei Abstimmungen von einer brieflichen Abstimmung Gebrauch gemacht werden.
(4)Jedes Mitglied hat das uneingeschränkte Recht, an den Versammlungen und der Wahl der Organe des Vereins teilzunehmen.
(5)Für die praktische Tätigkeit, insbesondere auf den Gebieten „allgemeine Stadtgeschichte“ und „Industriegeschichte“, finden sich die Mitglieder in Form von Arbeitsgruppen und Interessengruppen zusammen. Die Arbeitsgruppen und Interessengruppen können sich eigene Ordnung gemäß dieser Satzung geben.
§ 8 Pflichten der Mitglieder
(1)Die Mitglieder sollen am Vereinsleben teilnehmen und sind verpflichtet,
 a)den Verein in seinen Bestrebungen und seiner Arbeit zu unterstützen und alles zu unterlassen, was dem Zweck des Vereins entgegensteht,
 b)den Mitgliedsbeitrag pünktlich zu bezahlen,
 c)das Statut einzuhalten,
 d)jeden Anschriftenwechsel dem Vorstand mitzuteilen.
(2)Veröffentlichungen durch Mitglieder im Namen des Vereins, die mit den Zielen, Aufgaben oder Tätigkeiten des Vereins in irgendeiner Beziehung stehen, sind mit dem Vorstand abzustimmen.
§ 9 Erlöschen der Rechte und Pflichten
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder erlöschen mit dem Ende der Mitgliedschaft. Vereinsbesitz ist in jedem Falle bis zum Wirksamwerden des Endes der Mitgliedschaft zurückzugeben. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
§ 10 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand,
3. die Kassenprüfer.
§ 11 Mitgliederversammlung
(1)Das höchste Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
(2)Die ordentliche Mitgliederversammlung wird bei Bedarf, jedoch mindestens einmal jährlich, vom Vorstand einberufen. Dazu sind alle Mitglieder mindestens drei Wochen vor dem festgelegten Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
(3)Die Versammlung wird vom Vorsitzenden oder einem seiner Vertreter geleitet. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
 a)Entgegennahme des Jahresberichtes mit Jahresrechnung des Vorstandes; Befund darüber sowie bei Zustimmung Entlastung des Vorstandes,
 b)Wahl des Vorstandes und Abberufung einzelner Mitglieder des Vorstandes,
 c)Wahl der Kassenprüfer,
 d)Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
 e)Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
(4)Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über die Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung.
(5)Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Grundsätzlich werden Abstimmungen offen durchgeführt. Eine geheime Abstimmung muss allerdings dann erfolgen, wenn dies von der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Beschlüsse zur Satzungsänderung bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitgliederversammlung.
(6)Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist vom Vorsitzenden oder vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen. Darin sind insbesondere die gefassten Beschlüsse aufzuführen.
(7)Der Vorstand hat unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 25 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen.
§ 12 Der Vorstand
(1)Der Vorstand besteht aus 5 Personen. Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden, den Schatzmeister und den Schrift­führer.
(2)Den Vorstandsmitgliedern können neben ihren Rechten und Pflichten unterschiedliche Ar­beits­ge­bie­te namentlich zugeordnet werden (z. B.: „Allgemeine Stadtgeschichte“, „Industriegeschichte“ oder andere).
(3)Der Verein wird im Rechtsverkehr durch den 1. Vorsitzenden allein oder durch zwei Vor­stands­mit­glie­der gemeinsam vertreten.
(4)Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht durch die Satzung oder durch Gesetz der Mitgliederversammlung übertragen wurden. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
 a)Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,
 b)Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
 c)Erstellung des Haushaltplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes,
 d)Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,
 e)laufende Geschäftsführung.
 Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
(5)In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll sich der Vorstand mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung beraten.
(6)Der Vereinsvorstand kann zu seinen Sitzungen Sachverständige mit beratender Stimme hinzuziehen.
(7)Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Nach Ablauf der Wahlzeit bleibt er bis zur Neuwahl oder Wiederwahl im Amt. Fällt ein Mitglied des Vorstandes während der Wahlperiode aus nicht vorhersehbaren Gründen aus, dann kann der Vorstand für die Zeit bis zum Ablauf der Wahlperiode ein Ersatzmitglied ernennen.
§ 13 Satzungsänderung
(1)Anträge auf Änderung der Satzung sind an den Vorstand zu richten. Der Vorstand ist verpflichtet, diese Anträge auf die Tagesordnung der nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Mit­glie­der­ver­samm­lung zu setzen.
(2)Anträge auf Änderung der Satzung können von jedem Vereinsmitglied gestellt werden.
§ 14 Auflösung des Vereins
(1)Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mit­glie­der­ver­sammlung mit Zweidrittelmehrheit der teilnehmenden Mitglieder beschlossen werden. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung vor­schrifts­mäßig mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden beschließen kann.
(2)Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung gemeinnütziger, kultureller Traditionen.
(3)Darüber entscheidet die Mitgliederversammlung.
(4)Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Zustimmung des Finanzamts ausgeführt werden.
§ 15 Inkrafttreten der Satzung
(1)Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 18. 07. 2013 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(2)Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.
gez. Irmgard Eberth
Vereinsvorsitzende
Die Satzung wurde am 14.10.2013 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Chemnitz eingetragen und ist damit gültig.
Aufnahmeantrag

Ich bitte um Aufnahme als Mitglied in den Förderverein Esche-Museum e. V. als

 Privatperson
 Schüler, Student
 Firma

Ich habe Satzung und Beitragsordnung des Vereins zur Kenntnis genommen und erkenne diese an.

Angaben zur Person

Anrede Frau     HerrTitel
Vorname*Name*
Beruf*Geburtsdatum*
Straße*Hausnummer*
PLZ*Ort*, Land
TelefonTelefax
E-Mail*URL

Mitgliedsbeitrag

Nach bestätigter Aufnahme in den Förderverein zahle ich meine Mitgliedbeiträge in Höhe von 20,00 € jährlich durch:
 Lastschrifteinzug
 Überweisung auf das Vereinskonto
 Einsendung eines Verrechnungsschecks

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Datenschutz

Der Förderverein nimmt den Datenschutz sehr ernst. Personenbezogene Daten werden auf unseren Webseiten nur in dem Umfang erhoben, wie sie aus technischen Gründen erforderlich sind. In keinem Fall werden die erhobenen Daten an Dritte weitergegeben. Mit der Absendung dieses Formulars stimmen Sie der Übermittlung und Speicherung Ihrer Daten zum Zwecke der Vorbereitung Ihrer Migliedschaft im Förderverein zu.

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Beitragsordnung
1.Der Förderverein Esche-Museum e. V. finanziert sich aus
  1. Beiträgen der Mitglieder und Förderer,
  2. Zuschüssen,
  3. Spenden,
  4. Erträgen im Ergebnis der Durchführung von Veranstaltungen und durch Publikationen.
2.
  1. Der Mindestbeitrag beträgt für Privatpersonen 20,00 € pro Person.
  2. Schüler und Studenten zahlen einen Beitrag von 10,00 €.
  3. Für Firmen beträgt der Mindestbeitrag 40,00 €.
3.Eine mögliche Beitragsanpassung wird in den Wahlversammlungen durch Versammlungsbeschluss festgelegt.
4.In begründeten wirtschaftlichen Härtefällen kann der Vorstand vorübergehende Beitragsentlastung oder -befreiung beschließen.
5.Der Beitrag ist zu zahlen bis spätestens 31. März des Beitragsjahres.
Diese Beitragsordnung wurde in der Mitgliederversammlung am 13.01.2011 beschlossen und trat laut Beschluss Nr. FVEM 2/2011 am 01. 01.2012 in Kraft.
Spenden

Viele Arbeiten im Vereinsleben und im Museum können durch Vereinsmitglieder oder andere ehrenamtlich Tätige realisiert werden. Aber für Material, Restaurierungen sowie zum Ankauf des einen oder anderen historischen „Schnäppchens" braucht man Geld.

Wir freuen uns daher immer über Spenden!

Viele Spender haben unsere Arbeit schon mit kleinen und größeren Geldbeträgen unterstützt und wir haben das Geld zur Rettung so mancher Textilie, Maschine oder so manchen Bildes verwenden können. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können Spenden für unsere Arbeit steuerlich geltend gemacht werden.

Doch nicht nur Geld ist nötig. - Wir suchen auch Sachzeugen der allgemeinen Ortsgeschichte für unsere Dauerausstellung.

Wir bitten alle, besonders die Limbacher und Oberfrohnaer, uns dabei zu unterstützen. Haben Sie irgendwo auf dem Boden, im Keller oder im stillen Kämmerlein Gegenstände, die etwas von der Stadtentwicklung erzählen können? Dann bringen Sie uns bitte diese Exponate möglichst zusammen mit der Geschichte des Gegenstandes, damit wir sie der Öffentlichkeit im Museum präsentieren können.

Es würde uns sehr helfen, wenn Sie uns diese Sachzeugen als Schenkung überlassen könnten.

Sammlungsgut

In der Sammlungskonzeption des Esche-Museums, die von der Museumsleiterin gemeinsam mit Vereinsmitgliedern erarbeitet worden ist, heißt es:

„Das Sammelgebiet leitet sich aus den Stadt- und Industriegeschichten von Limbach und Oberfrohna sowie der umliegenden Region ab. Von Burgstädt und Mühlau über Limbach-Oberfrohna bis Grüna und Hohenstein-Ernstthal erfolgte eine annähernd parallele Entwicklung der Wirkindustrie. Erfindungen, Maschinen und vor allem Erzeugnisse aus Limbach und dieser Region haben deutschland- und weltweit für die Entwicklung der Wirkerei Impulse gesetzt. Limbach wurde zudem mit der Gründung der ersten Wirkschule zum weltweit anerkannten Zentrum für die Ausbildung von Wirkereifachleuten.

Hauptthema der Sammlung ist die Entwicklung der Wirkerei von Johann Esche bis zur Gegenwart mit dem dazugehörenden Maschinenbau und den gefertigten Produkten. Das war die Grundlage für ein blühendes Gemeinwesen.

Im Hinblick auf die Textilerzeugnisse konzentriert sich die Sammlung auf die vier Bereiche Strumpf, Handschuhe, Unterwäsche und Nähwirkerzeugnisse. Schon jetzt reicht der Sammlungsbestand vom Anfang des 18. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert und umfasst etwa 12 000 Objekte. Davon gehören über 8 000 zur Mustersammlung, die Exponate zu nahezu allen Sortimenten der Wirkerei und Strickerei enthält. Maschinen und Geräte der Wirkerei- und Strickereigeschichte sind mit rund 800 Exponaten vertreten. Die in Limbach außerordentlich enge Verbindung von Stadt- und Industrieentwicklung wird im Sammlungsbestand dokumentiert durch etwa 2 300 Bilddokumente und Archivalien sowie ca. 500 Objekte zur Stadt- und Regionalgeschichte. Sie belegen die ungewöhnlich erfolgreiche Entwicklung der Limbacher Wirkerei von der handwerklichen Heimarbeit über die Kleinindustrie bis hin zu weltbekannten Unternehmen, geprägt von herausragenden Persönlichkeiten.

Bereits jetzt ist der vorhandene Bestand von Sachzeugen bedeutend und zeichnet sich aus durch seine deutschlandweit einmalige annähernde Vollständigkeit zur Darstellung der Sparte der Wirkerei und Strickerei, heute zumeist als Maschenwarenindustrie bezeichnet."

So weit die Sammlungskonzeption.

Lücken im Sammlungsbestand gibt es leider hinsichtlich der Stadtgeschichte. Bei der 1964 erfolgten Auflösung des Heimatmuseums sind viele Objekte verkauft, als Dauerleihgaben an andere Museen gegeben worden oder durch unsachgemäße Lagerung verdorben oder auch sogar verschludert worden. Dokumente, Bilder und Zeichnungen aus dem Heimatmuseum gibt es noch. Einiges konnte wieder zurückgeholt werden, anderes als Dauerleihgabe von Museen (z.B. vom Deutschen Historischen Museum Berlin) wieder eingegliedert werden. Aber die Sammlung von Sachzeugen für die Entwicklung der Stadt, des Gemeinwesens und für das Alltagsleben muss als wichtige Aufgabe fortgesetzt werden.