Öffnungszeit der Dauerausstellung
Dienstag bis Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr
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Die Architektur sächsischer Textilpaläste - eine Reise durch die Entwicklung von Textilbauwerken

Noch immer genießen Schlösser und Burgen im Allgemeinen mehr Bewunderung und Ehrfurcht als Fabrikbauten. Dabei überraschen uns die steinernen Zeugen des Industriezeitalters bei aller Funktionalität oft mit ihrem Abwechslungsreichtum und der Schönheit ihrer Proportionen.

Der Chemnitzer Architekt Hans Poelzig schrieb 1930 "Eine neue Schönheit zieht herauf, die - das ist keine Frage - gerade auch in den Industriebauten selbst ihren machtvollsten Ausdruck findet. Im Osten Deutschlands wuchs seit Mitte des 18. Jahrhunderts "eine Industrieland-schaft, welche in Europa einen Seltenheitswert hat."

Bild 1: Noch im Verfall imponierend - Firma Hermann Dittrich, Foto: von Marvin Müller, 2016

Bild 1: Noch im Verfall imponierend - Firma Hermann Dittrich, Foto: von Marvin Müller, 2016

Nach der Wende haben komplette Landstriche eine De­in­du­stri­ali­sierung erfahren, deren Folge ein hoher Bestand von In­du­strie­ruinen ist.

Bild 2: Gelungene Umwidmung – An­bau aus den 30er Jahren an der ehe­maligen Firma Ernst Saupe / Wima, Foto: Irmgard Eberth, 2006

Bild 2: Gelungene Umwidmung – An­bau aus den 30er Jahren an der ehe­maligen Firma Ernst Saupe / Wima, Foto: Irmgard Eberth, 2006

Am 10. Mai 2017 wird um 19.00 Uhr im Hotel Lay Sebastian Dämmler in einem Vortrag die Industriearchitektur säch­si­scher Textilfabriken vorstellen. Inhaltlich geht er dabei auf den hi­sto­ri­schen Ablauf in der Entwicklung der Architektur spe­ziell im Bauwesen der Textilfabriken im Großraum Sach­sen ein, zeigt die interessanten Entwicklungen in den un­ter­schied­lichen sächsischen Textilrevieren und natürlich auch Beispiele aus dem Raum Limbach-Oberfrohna. Die Aus­füh­run­gen von Herrn Dämmler sind Teil des Projektes "In­du­strie­kultur Ost", dessen Ziel die Schaffung eines fotografischen Online-Archivs von Fabriken und Fabrikruinen auf dem Ge­biet der ehemaligen DDR ist. Das beinhaltet einerseits den Nachweis des industriellen Verfalls, auf der anderen Seite aber wird auch die außer­ge­wöhn­liche Architektur jeder ein­zel­nen Fabrik dokumentiert und so in Bildern erhalten. Das Projekt soll den Begriff "Industrie­kultur" und die Aus­wir­kun­gen auf die heutige Gesellschaft sowie historische Zu­sam­men­hänge den Menschen näher bringen, um ein neues Be­wusstsein über unsere industriellen Kulturgüter und unser Erbe an die Nachwelt wieder präsent zu halten. Sebastian Dämmler ist Administrator des Projekts.

unter Verwendung der Internetseite https://www.industrie-kultur-ost.de/das-projekt-i-k-o/

Stafettenübergabe

Am 30. März 2017 hat der Förderverein Esche-Museum e. V. einen neuen Vorstand gewählt.

Bild 1: Mitglieder des alten und des neuen Vorstandes

Bild 1: Mitglieder des alten und des neuen Vorstandes

Die Mitglieder des alten und des neuen Vorstandes sowie die beiden wiedergewählten Kas­sen­prü­fer stellten sich zum "Protokollfoto" auf (v.l.n.r.): Sabine Barth, Tilo Beyer (neuer Vorsitzender, Eberhard Wendisch (Kassenprüfer), Peter Barth, Irmgard Eberth, Ursula Ziemert (alle drei schei­den aus dem Vorstand aus), Helga Drechsel (Kassenprüferin), Daniel Polster, Dietrich Donner. Fotografiert hat die Museumsleiterin als "geborenes Vorstandsmitglied" Gabriele Pabstmann. Und auf dem Foto fehlt Wolfgang Ziemert, der wegen Erkrankung an der Wahl nichteilnehmen konnte, aber sein schriftliches Einverständnis zur Annahme der Vorstandsfunktion erteilt hatte. Gewählt wurde lt. Satzungsbestimmung in geheimer Wahl.

Bild 2: Die Wahlkommission

Bild 2: Die Wahlkommission

Bild 3: Männer unter sich

Bild 3: Männer unter sich

Bild 4: Frauenrunde

Bild 4: Frauenrunde

Die Pause, in der die Wahlkommission (Peter Siegel, Regina Wendisch und Steffen Grobe) die Stimm­zet­tel auszählte, nutzten die Teilnehmer für nachdenkliche und freundschaftliche Ge­sprä­che.

Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses erfüllte der neue Vorsitzende seine erste Vor­stands­pflicht und schlachtete ein Schwein - ein rundes Sparschwein. Der Verein hatte es mal bei einer Haushaltsauflösung geschenkt bekommen und über zwei Jahre den Inhalt gesammelt, jedoch mangels Öffnungsmöglichkeiten nie kontrollieren können.

Bild 5: Pausengespräche

Bild 5: Pausengespräche

Bild 6: Schwein muss man haben

Bild 6: Schwein muss man haben

Bild 7: Die neue Spendenbox

Bild 7: Die neue Spendenbox

Eine neue Spendenbox hat Tilo Beyer dem Verein schon vor seinem Amtsantritt geschenkt, so dass die neue Schatzmeisterin Sabine Barth gleich ihres zukünftigen Amtes walten und das im Sparschwein gesammelte Geld als Grundstock in die transparente Spendenbox einlesen konnte. Nach Absolvierung einiger notwendiger juristischer Formalitäten wird der neue Vorstand seine Arbeit aufnehmen und den Förderverein mit neuen Ideen und Aufgaben führen, ohne Bewährtes aufzugeben.

Bild 8: Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel und bisherige Vorsitzende Irmgard Eberth

Bild 8: Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel und bisherige Vorsitzende Irmgard Eberth

Schon vor der Wahlversammlung dankte Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel der bisherigen Vor­sit­zen­den Irmgard Eberth und damit auch den beiden anderen ausscheidenden Vor­stands­mit­gliedern für ihre Arbeit im Dienste der Stadt.

Fotos: G. Pabstmann