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Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb
- Projekt

Thema

Smart Factory - Entwicklung von Prozessen und Strukturen für den Aufbau von Smart Factories in der Textilindustrie und Ableitung von typischen Industrie 4.0 Anwendungen

Förderung: Mit Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenförderprogramm
„zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ gefördert.
Projektpartner: COTESA GmbH, Terrot GmbH, Curt Bauer GmbH, CBS Information Technologies AG,
Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V., Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen,
CETEX Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen gGmbH, Fraunhofer-Institut für
Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen
und Umformtechnik

Motivation und Projektinhalt

Die Textilindustrie besitzt eine weit zurückreichende Geschichte und gehört dennoch zu den globalen Wachstumsindustrien. Das Basisvorhaben Smart Factory verfolgt das Ziel, die spezifischen Anforderungen der ausgewählten Industrie 4.0-Use Cases vernetzte Produktion, resiliente Fabrik, intelligente Instandhaltung, selbstorganisierende Logistik an die Textilindustrie herauszuarbeiten.

Die Besonderheiten des Industriebereichs Textil werden anhand von drei Fallbeispielen analysiert und beschrieben. Als Ergebnis des Vorhabens werden typische, branchenspezifische Prozesse und Strukturen für eine Smarte Textilfabrik abgeleitet, die als Basis für Folgevorhaben dienen.

Fallbeispielbezogene Projektziele

Im Fallbeispiel einer innovativen Technologie mit der Spinnen und Stricken in nur einer Anlage möglich ist, sollen die zu beeinflussenden Parameter für eine gezielte Herstellung bestimmter Produkteigenschaften und -qualitäten ermittelt und in einer Datenbank – ähnlich einem „Rezeptbuch“ – erfasst werden. Neben der Erhöhung des verfahrenstechnischen Know-hows bezüglich z.B. Anforderungen an Ausgangsmaterialien wird somit eine Grundlage für die technologische und produktorientierte Weiterentwicklung hin zur selbst-optimierenden Anlage geschaffen.

Für das Fallbeispiel Herstellung von Faserver-bundhalbzeugen soll anhand von Referenzteilen aus dem Produktportfolio des Partnerunternehmens ein Konzept zur autoklavoptimierten Prozessplanung vor dem Hintergrund des wechselnden Produktspektrums und der speziellen Randbedingungen erstellt werden.

Des Weiteren wird ein Konzept zur automatisierten, endkonturnahen Bauteilherstellung entwickelt, um eine gleichbleibend hohe Qualität bei gleichzeitig hoher Variabilität und geringen Stückzahlen zu ermöglichen und somit die Fertigung von Faserverbundbauteilen effizienter zu gestalten.

Konzept zur automatisierten, endkonturnahen Preform-Herstellung (Bild: Cetex gGmbH)

Die Schaffung von Grundlagen für eine effektivere und schlankere Produktion in der Weberei ist ein Ziel des dritten Fallbeispiels. Zudem wird eine Datenbasis und Prozessbeschreibung aufgebaut, um spätere eine schrittweise Digitalisierung der Webereiprozesse zu erreichen.

Ansprechpartner:

Prof. Egon Müller
Prof. Ralph Riedel
Michael Bojko
Nadine Göhlert
Tobias Markert
Tel. / Fax:
Tel. / Fax:
Tel. / Fax:
Tel. / Fax:
Tel. / Fax:
+49 371 531-35309 / 835309
+49 371 531-35314 / 835314
+49 371 531-30312 / 830312
+49 371 531-32843 / 832843
+49 371 531-31204 / 831204

 

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