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Prof. Dr. Frieder Kuhnert

Prof. Dr. Frieder Kuhnert

geb. 1938

Frieder Kuhnert wurde am 31. Mai 1938 in Falkenau geboren. Nach dem Schulbesuch ging er 1954 an die ABF Halle und legte dort 1956 das Abitur ab. Im gleichen Jahr nahm er ein Studium als Diplom-Mathematiker an der Universität Leningrad/UdSSR (heute St. Petersburg in Russland) auf, das er 1961 mit einer Diplomarbeit zum Thema "Pseudostöriteration für nichtsymmetrische Matrizen" erfolgreich abschloß.

Im Jahre 1965 promovierte er, ebenfalls in der UdSSR, mit dem Thema "Die Kantorowitsch-Rubinstein-Norm und ihre Anwendung auf die Konvergenz selbstadjungierter Operatoren". Von 1965 bis 1966 war er als Oberassistent an der TH Karl-Marx-Stadt tätig. 1967 wurde er zum Dozenten für Mathematik an der TH Karl-Marx-Stadt berufen. 1966 habilitierte er sich an der TH Karl-Marx-Stadt mit Thema "Zur Berechnung isolierter Eigenwerte abgeschlossener Operatoren durch Pseudostöriterationen". Von 1967 bis 1970 war er Direktor des Institutes für Mathematik. 1969 wurde er auf die Professur Numerische Mathematik berufen. 1977 weilte er als Gastprofessor an der Lomonossow-Universität Moskau.

Von 1978 bis 1987 war Prof. Kuhnert Prorektor für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik an der TH Karl-Marx-Stadt und gleichzeitig Lehrstuhlleiter des Bereiches Numerische Mathematik I. Prof. Kuhnert war von 1972 bis 1989 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Internationalen Mathematischen Zentrums "Stefan Banach" in Warschau. Er war Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates für die Hauptforschungsrichtung Numerische Mathematik. Prof. Kuhnert betreute auch Diplomarbeiten und Dissertationen.


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