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SEKTION MATHEMATIK

DIREKTOREN DER SEKTION MATHEMATIK
 
10. 9. 1968
Bildung einer Sektion Mathematik im Bestand der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Minister für Hoch- und Fachschulwesen Hermann Tschersich (l.) gratulierte Prof. Dr. Fieder Kuhnert (r.) zur Berufung als Direktor der Sektion Mathematik (Foto) und überreichte die Gründungsurkunde.

Herbst 1968
Der Wissenschaftsbereich Methodik des Mathematikunterrichts der Sektion Mathematik gestaltete mit der Pädagogischen Hochschule Potsdam eine Fachtagung der Mathematik-Methodiker der DDR.
10. 4. 1969
Die ersten ausgebildeten Oberstufenfachlehrer erhielten den akademischen Grad "Diplom-Lehrer".
1. 9. 1969
Die Sektion Mathematik begann nach neuen Grundstudienplänen eine vierjährige Ausbildung von Diplom-Mathematikern und Mathematiklehrern.
3. 12. 1969
Beschluß über die Weiterbildung der Hochschullehrer und wissenschaftlichen Mitarbeiter auf dem Gebiet der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV).
Herbst 1970
An der Sektion waren 10 Professoren und 87 wissenschaftliche Mitarbeiter tätig. Im ersten Semester wurden 99 Mathematik- und 62 Lehrerstudenten immatrikuliert.
August 1971
Umzug der Mitarbeiter der Sektion aus dem Stadtzentrum in das ehemalige Zwillingsinternatgebäude Reichenhainer Str. 39/41.
29. 5. - 1. 6. 1973
5. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der Mathematischen Physik), veranstaltet von der Sektion Mathematik und der Mathematischen Gesellschaft der DDR. (Pressemitteilung 1, Pressemitteilung 2)
23. 11. 1973
An der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt konnte der akademische Grad Dr. paed. erworben werden.
17. 6. 1974
Eine Studentenbrigade von 30 Studenten fuhr zum Bau der Baikal-Amur-Magistrale. Der Einsatz erfolgte schließlich in Shelesnogorsk im Raum Bratsk. Von der Sektion Mathematik waren dabei: Wolfgang Lucke als Brigadenleiter und die Studenten Michael Schulze, Albrecht Böttcher und Alfred Tamme.
September 1974
Für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen wurden die präzisierten Studienpläne eingeführt.
September 1974
Zur außerunterrichtlichen Weiterbildung gründete die Sektion Mathematik Zirkel zur individuellen Leistungsförderung von Schülern der Klassen 7 bis 12.
4. - 11. 4. 1975
6. FDJ-Studententage mit über 400 Veranstaltungen. An der Hochschulleistungsschau waren 1 467 Studenten mit 116 Exponaten beteiligt. In diesem Rahmen fand auch die 1. Mathematik-Olympiade für Lehrerstudenten statt.
1. 9. 1975
Einführung der präzisierten Studienpläne für die Lehrerbildung.
1975
Nutzung elektronischer Tischrechner.
28. 6. - 2. 7. 1976
Haupttagung der Mathematischen Gesellschaft der DDR an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt unter Leitung der Sektion Mathematik. Schwerpunkte waren Weiterbildung und Erfahrungsaustausch sowie Verbesserung der Praxiswirksamkeit der Mathematik zur Erhöhung der Effektivität der Wissenschaft. Teilnehmer waren ca. 1 250 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.
28. 1. 1977
Prof. Dr. A. N. Tichonow, Lomonossow-Universität Moskau, erhielt die Ehrendoktorwürde. (Fotos)
25. 10 - 4. 11. 1977
Dritte Tage der Wissenschaft und Technik unter dem Zentralthema: "Die Rolle der Mathematik und der Naturwissenschaften bei der Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts".
Dezember 1977
Dritter Zyklus der Schülerakademie an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt begann mit 400 Teilnehmern.
7. - 15. 3. 1978
9. FDJ-Studententage mit Hochschulleistungsschau der Studenten und jungen Wissenschaftler.
August 1978
Sektion erhielt die programmierbaren Tischrechner EMG 666, die für Lehre und Forschung zur Verfügung standen.
9. 9. 1978
Im Foyer des neuen Sektionsgebäudes wurde die Ausstellung "25 Jahre Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt" eröffnet.
16. - 20. 10. 1978
Die 4. Tage der Wissenschaft und Technik wurden vom Minister für Elektrotechnik und Elektronik, O. Steger, mit dem Vortrag "Die dominierende Rolle der Mikroelektronik für die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts" eröffnet.
8. - 9. 11. 1978
6. Zentrale Tagung der Methodiker des Mathematikunterrichts an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt
15. - 16. 11. 1978
1. FEM Symposium "Die Anwendung und rechnerische Realisierung der Methode der finiten Elemente" der Sektion Mathematik und der Bezirkssektion der Mathematischen Gesellschaft der DDR.
6. 4. 1979
1. Kolloquium "Geometrie und Kombinatorik" der Sektion Mathematik unter Teilnahme namhafter Wissenschaftler der TU Dresden, BA Freiberg, Universität Halle, TH Ilmenau, PH Dresden und von Vertretern der Industrie. (Artikel)
16. - 18. 5. 1979
5. Zentraler Mathematik-Wettstreit der Ingenieur- und Ökonomiestudenten der DDR an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt.
18. - 22. 6. 1979
7. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der mathematischen Physik), veranstaltet von der Sektion Mathematik und der Mathematischen Gesellschaft der DDR. (Foto)
1979
Einsatz von elektronischen Taschenrechnern.
11. - 13. 11. 1980
Bilaterales Symposium zwischen dem Institut für Angewandte Mathematik der Universität Bratislava und der Sektion Mathematik im Rahmen der internationalen Forschungskooperation.
Februar 1981
Mitwirkung der Sektion Mathematik an der Gestaltung des "Adam Ries Wettbewerbes" in Annaberg, an dem Schüler der 5. Klasse teilnahmen.
1. 9. 1981
Beginn der Ausbildung von Mathematikern mit vertieften Kenntnissen auf technischem Gebiet.
22. 10. 1981
7. Tage der Wissenschaft und Technik. Den Festvortrag hielt der Präsident der Akademie der Wissenschaften der DDR, Prof. Dr. W. Scheler, zum Thema "Die Aufgaben der Naturwissenschaften und Mathematik bei der weiteren Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts".

Folgende Veranstaltungen hatten mathematische Inhalte:

10. Jahrestagung der Hauptforschungsrichtung "Numerische Mathematik";
Kolloquium "Problemorientierte Programmsysteme in Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften".

17. - 18. 11. 1981
2. FEM Symposium der Sektion Mathematik über "Anwendung und rechnerische Realisierung der Methoden der Finiten Elemente".
Sommer 1982
Der Schüler der Spezialklasse Bodo Heise errang auf der internationalen Mathematikolympiade in Budapest den 1. Preis.
1. - 9. 1982
Mit der Einführung der neuen Ausbildungsdokumente betrug die Dauer des Lehrerstudiums 5 Jahre.
Dezember 1982
25 Jahre Ausbildung von Mathematiklehrern in Karl-Marx-Stadt.
6. 4. 1983
Prof. Dr. Hans Jäckel wurde zum Ehrensenator der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt ernannt.
3. 6. 1983
Ehrenkolloquium der Sektion Mathematik anläßlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Hans Jäckel.
20. - 24. 6. 1983
Die Sektionen Mathematik und Maschinen/Bauelemente führten die 8. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der mathematischen Physik) durch.
13. -14. 10. 1983
2. Kolloquium "Geometrie und Kombinatorik"
5. - 8. 12. 1983
Die Sektion Mathematik veranstaltete die 12. Jahrestagung der Hauptforschungsrichtung "Numerische Mathematik".
24. 2. 1984
Diplom-Mathematiker Peter Junghanns verteidigte seine Dissertation A, die auf Grund ihres hohen Niveaus als Dissertation B anerkannt wurde.
19. 4. 1984
Verleihung der Ehrendoktorwürde an den sowjetischen Mathematiker Prof. Dr. A. A. Samarski. (Fotos, Pressemitteilung)
Mai 1984
Am zentralen Mathematikwettstreit der Ingenieurstudenten der DDR beteiligten sich 5 Studenten der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt. Sie errangen einen ersten, drei zweite und einen Sonderpreis.
Oktober 1984 Vaterländischer Verdienstorden für die Sektion Mathematik (Fotos, Urkunde)
9. - 10. 10. 1984
3. Symposium der Sektion Mathematik über Anwendung und rechentechnische Realisierung der Methode der Finiten Elemente.
September 1985
Seit dem 1. 4. 1965 hatte die Technische Hochschule Karl-Marx-Stadt 1 716 Diplomlehrer für Mathematik und Physik sowie 1 305 Diplomlehrer für Polytechnik ausgebildet.
14. - 24. 10. 1985
11. Tage der Wissenschaft und Technik. Der Minister für Wissenschaft und Technik, Dr. Herbert Weiz, hielt den Vortrag zum Thema "Die Rolle der Naturwissenschaften für die Technik". Die wissenschaftlichen Veranstaltungen waren schwerpunktmäßig Problemen der Mathematik und der Naturwissenschaften gewidmet.
14. Jahrestagung der Hauptforschungsrichtung Numerische Mathematik wurde durchgeführt.
1985
Nutzung der Heimcomputer.

Dr. Wolfgang Fleischer, Absolvent der Fakultät, wurde Leiter des Mathematischen Rechenzentrums.

22. 4. 1986
1. Adam-Ries-Kolloquium zum Thema "Adam Ries - Rechenmeister und Cossist". (Einladung)
15. 5. 1986
2. Adam-Ries-Kolloquium zum Thema "Auseinandersetzungen um die mathematische Ausbildung der Ingenieure im 19. Jahrhundert"
28. 10. 1986
3. Adam-Ries-Kolloquium zum Thema "Entwicklung von Rechenhilfsmitteln und Rechenmaschinen von der Antike bis zum Anfang unseres Jahrhunderts"
14. - 15. 11. 1986
Festakt zur Verleihung des Status Technische Universität im Großen Saal der Stadthalle Karl-Marx-Stadt. Herausgabe der Festschrift "Königliche Gewerbschule Chemnitz 1836 - Technische Hochschule Karl-Marx-Stadt 1986".

Auszeichnungsveranstaltung im Opernhaus Karl-Marx-Stadt. Erstmalige Verleihung des Eduard-Theodor-Böttcher-Preises an 60 Universitätsangehörige für hervorragende Verdienste um die Entwicklung der Technische Universität Karl-Marx-Stadt.

November 1987
Kollektiv des Wissenschaftsbereiches "Numerische Mathematik" wurde mit August-Schläfer-Preis, Stufe 3, ausgezeichnet. (Foto, v. l. n. r.: Dr. Matthias Pester, Diplom-Mathematiker Friedmar Lowke, Dr. Wolfgang Fleischer, Dozent Dr. Johannes Gronitz, Diplom-Mathematikerin Gabriele Meinel)
1987
3. Kolloquium "Geometrie und Kombinatorik".
6. - 7. 2. 1988
Die Bezirks-Mathematikolympiade wurde von 16 Mitarbeitern und 32 Studenten der Sektion Mathematik unterstützt.
10. 3. 1988
5. Adam-Ries-Kolloquium zum Thema "Zur Geschichte konstruktiven Denkens in der Mathematik"
23. 3. 1988
25. Plenartagung des Wissenschaftlichen Rates: Prof. Dr. Dietrich Theß sprach zum Thema "Zu einigen Fragen der weiteren Entwicklung der Mikroelektronik in Umsetzung der Wissenschaftskonzeption der Technischen Universität Karl-Marx-Stadt". Der Rektor Prof. Dr. Krauß berichtete über "Die Ergebnisse der Forschung 1987". Während dieser Tagung wurden die Rühlmann-Preise, Stufe 1 bis 3, verliehen.
27. 6. - 1. 7. 1988
9. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der Mathematischen Physik), von der Sektion Mathematik gemeinsam mit dem Institut für Mechanik der Akademie der Wissenschaften und der Mathematischen Gesellschaft der DDR organisiert. 230 Teilnehmer aus Bulgarien, CSSR, BR Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Österreich, Polen, Ungarn, der UdSSR und der DDR. Insgesamt wurden 130 Vorträge gehalten.
12. 1. 1989
6. Adam-Ries-Kolloquium zum Thema "30 Jahre Internationale Mathematik-Olympiaden - Geschichte, Tendenzen, Erlebnisse".
3. - 6. 2. 1989
XXVIII. Bezirksolympiade Junger Mathematiker, die durch 17 Mitarbeiter und 32 Studenten der Sektion Mathematik unterstützt wurde.
Juli 1989
Erste Ergebnisse bei der Zusammenarbeit der Sektionen Automatisierungstechnik und Mathematik auf dem Gebiet der Simulation von Magnetfeldern durch Rechnerprogramme.
18. - 20. 9. 1990
5. FEM Symposium der Sektion Mathematik und der Mathematischen Gesellschaft der DDR über "Anwendung und rechentechnische Realisierung der Methode der Finiten Elemente".
27. 9. 1990
Kolloquium zum 20. Jahrestag des Lehrstuhls "Mathematische Methoden in der Wirtschaft".

© 2004