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Fakultät für Informatik
Informatik-Kolloquien

174. Informatik-Kolloquium

Vortrag im Rahmen seiner Habilitationsarbeit

Herr Dr. Dirk Müller



 

TU Chemnitz
Fakultät für Informatik
Professur Betriebssysteme

"Partitioniertes ratenmonotones und fristbasiertes Mehrprozessor-Scheduling für harte und weiche Echtzeitsysteme"




Mittwoch, 26.10.2011
14:00 Uhr, 1/336

Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen!


Abstract:

Echtzeitsysteme setzen zunehmend auf Mehrprozessorsysteme auf. Wichtige Echtzeit-Scheduling-Algorithmen auf einem Prozessor sind das im statischen Fall optimale ratenmonotone (Rate-Monotonic Scheduling, RMS) und das im dynamischen Fall optimale fristbasierte (Earliest Deadline First, EDF) Scheduling. Beide können zwar global auf Mehrprozessorsystemen genutzt werden, zeigen dann jedoch Schwächen bzgl. der maximalen Last. Ziel beim partitionierten Scheduling ist es, die mögliche Last im mittleren Fall zu erhöhen. Durch die enge Beziehung zum Behälterproblem sind exakte Tests NP-schwer. Oft eingesetzte hinreichende Tests, die auf einer Lastgrenze basieren, sind dagegen pessimistisch. Hier soll ein guter Kompromiss zwischen der Erfolgsrate und der Komplexität von Einplanungstests gefunden werden. Für partitioniertes RMS sollen einfach-periodische Taskmengen genutzt werden. Durch Gruppierung von Tasks mit gut zueinanderpassenden Periodendauern lässt sich der mittlere Verschnitt an CPU-Zeit bei RMS deutlich reduzieren. In weichen Echtzeitsystemen ist die Verwendung einer Schwellwert-Bedingung mit einer einstellbar hohen Wahrscheinlichkeit der Planbarkeit sinnvoll.

 


 

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