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Professur für Allgemeine und Biopsychologie
Forschung - be/pe/so

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Das Projekt be/pe/so wurde am 30.04.2018 beendet. Als Abschlussbericht und Anleitung für Forschende und Praktiker gibt es einen sehr lesenswerten Leitfaden. Dieser ist über den Projektkoordinator AGJF Sachsen e.V. zu beziehen und wir digital auf der Homepage zum Verbundprojekt bereitstehen: www.bepeso.de

Berufswege und Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft

Im Zuge des Projektes be/pe/so führt die TU Chemnitz eine Bedarfsanalyse zur Entwicklung und Evaluation Instrumenten der Personal- und Organisationsentwicklung durch. Wir identifizieren außerdem gelungene Berufswege sowie Hemmnisse für ein gesundes und motiviertes Arbeitserleben. Auf Grundlage der Ergebnisdokumentation und des Ergebnistransfers entsteht so ein System zur Förderung der Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft, welches als Leitfaden für gleichartige Einrichtungen dienen wird.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist angesiedelt im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ (Laufzeit: 01.05.2015- 30.04.2018). Weitere Informationen zum Wirken der anderen Projektpartner finden Sie auf der Internetseite des Projekts: www.bepeso.de

Projektbeschreibung

be/pe/so erforscht, erstellt und verankert unter aktiver Mitwirkung der Projekt- und Umsetzungspartner ein Entwicklungsmodell mit maßgeschneiderten Instrumenten der Personal-und Organisationsentwicklung auf allen Organisationsebenen bei Trägern der Kinder-und Jugendhilfe. Bestehende Instrumente zur Kompetenzentwicklung, Laufbahngestaltung, Prävention und Vernetzung werden durch Analysen spezifisch für die Sozialwirtschaft angepasst und bei den Umsetzungspartnern erprobt und evaluiert. Die individuellen Kompetenzen der Führungskräfte und Mitarbeitenden werden durch eine bedarfsgerechte Qualifikation gestärkt. Gleichzeitig werden die lokal angesiedelten Organisationen zu regionalen Aktionspartnern vernetzt. Bisher kleinteilige Organisationen entwickeln sich zu Elementen einer Leistungskette, erweitern ihre Handlungsfähigkeit und erhalten zusätzliche Gestaltungsspielräume in einer Region, die in den kommenden Jahren vom demografischen Wandel besonders betroffen sein wird. Durch eine prozesshafte Evaluation werden die Wirkmechanismen dieser Instrumente überprüft und ein Leitfaden erstellt. Das Entwicklungsmodell adressiert individuelle Kompetenzen der Mitarbeitenden und die Handlungsfähigkeit der Organisationen gleichermaßen.

Veröffentlichungen

Körner, A., Uhlig, S., & Sperber, E. (2018). Langfristig gesund im Beruf: Auf dem Weg zu einem Kompetenzmodell für die Akteure der Sozialwirtschaft Südwest-Sachsens. In S. Kauffeld, & F. Frerichs (Eds.), Kompetenzmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen (pp. 55–70). Berlin: Springer. doi: 10.1007/978-3-662-54830-1_4

Uhlig, S., & Körner, A. (2018). Kompetenzentwicklungsbedarfe in der Sozialwirtschaft: Das Belastungs- und Beanspruchungserleben bei freien Trägern in Südwest-Sachsen. In S. Kauffeld, & F. Frerichs (Eds.), Kompetenzmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen (pp. 15–35). Berlin: Springer. doi: 10.1007/978-3-662-54830-1_2

Körner, A., & Uhlig, S. (2018). Lange, gesund und motiviert im Job? Psychosoziale Gesundheit in der Sozialwirtschaft. In Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) (Ed.), ARBEIT(s).WISSEN.SCHAF(f)T - Grundlage für Management & Kompetenzentwicklung. Dortmund: GfA-Press.acrobat download

Körner, A., Schade, H., & Uhlig, S. (2017). Zwischen Absentismus und Präsentismus – Belastungs- und Beanspruchungserleben in der Sozialwirtschaft. In A. Schorr (Ed.), Health Psychology 2017 (p. 25). Lengerich: Pabst.

Kuniß, C., Körner, A., Gruna, P., Wagner, K., Springer, J., Wild, J., Uhlig, S., & Werner C. (2017). Personal- und Organisationsentwicklung in der Sozialwirtschaft. Zeitschrift für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention - præview, 1/17, 10-11.

Körner, A., & Kuniß, C. (2016). Kann die Kinder- und Jugendhilfe den rasanten Veränderungen standhalten? Ein Blick auf die Beschäftigten in sozialen Organisationen. CORAX Fachmagazin für Kinder- und Jugendarbeit, 2, 11–12.

Körner, A., & Uhlig, S. (2016). Berufswege und Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft – Welche Kompetenzen brauchen Fachkräfte um lange, gesund und motiviert im Job zu bleiben? In Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) (Ed.), Arbeit in komplexen Systemen. Digital, vernetzt, human?! (pp. C.5.1). Dortmund: GfA-Press. doi:10.13140/RG.2.1.1501.6725
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Kooperationspartner

Die drei beteiligten Organisationen der Sozialwirtschaft und die Umsetzungspartner nutzen das in be/pe/so entstandene innovative und wirkerprobte Modell kurzfristig für die bedarfsgerechte Kompetenzentwicklung ihrer Fach- und Führungskräfte sowie für die Vernetzung der lokalen Akteure und Einrichtungen. Dadurch erhöhen sich nachhaltig die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden und die Effizienz der Arbeit. Davon profitiert in besonderem Maße die Kinder-und Jugendhilfe. Die Wissenschaftspartner integrieren die Ergebnisse nachhaltig in die Ausbildung an Fach-/Hochschulen und die Fort-und Weiterbildungsangebote landesweiter Bildungsträger. Alle Partner verbreiten die Ergebnisse und Erfahrungen in regionalen und überregionalen Fachtagen und Symposien. Der gemeinsam erarbeitete und bundesweit publizierte Leitfaden und die zu erwartenden Effekte bewirken, dass das entwickelte Modell Leuchtturmfunktion hat und bundesweit anwendbar ist.

Umsetzungspartner

Förderung