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Professur für Allgemeine Psychologie I & Arbeitspsychologie
Qualifikationsarbeiten

Bachelor- /Masterarbeitsthemen

Organisatorisches

Leitfaden Abschlussarbeiten


Diagnostisches Schließen

Ansprechpartner: Dr. Franziska Bocklisch und MSc. Psych. Ramona Wüstemann

Worum geht es?

Wie erklären wir, was wir beobachten? Wie kommt der Arzt zu seiner Diagnose für Symptome seines Patienten oder der Wissenschaftler für die Ergebnisse seines Experiments? Wie findet der Techniker einen Fehler im System? Und wie treffen Menschen Entscheidungen unter unsicheren Umständen oder Zeitdruck? Wir erforschen verschiedene Aspekte der Prozesse, die diagnostischen Schlüssen und Entscheidungen zugrunde liegen und ergründen u.a. den Einfluss der Informationsreihenfolge, der sprachlichen oder visuellen Repräsentation und der Unsicherheit auf das menschliche Urteil, das Blickverhalten oder die Situationseinschätzung.

  • Umgang mit Vagheit
  • Reihenfolgeeffekte beim diagnostischen Schließen
  • Beobachtung von Informationsintegration mittels Blickbewegungsmessung

Elektromobilität

Ansprechpartner: Dipl. Psych. Franziska Schmalfuß und Dipl. Psych. Susen Döbelt

Worum geht es?

Elektrofahrzeuge als ein nachhaltiges Transportmittel der Zukunft sind in aller Munde. Doch wie kommen eigentlich Nutzer mit diesem Mobilitätskonzept zurecht? Wie sieht es mit der Akzeptanz aus? Welche Rollen spielt die begrenzte Reichweite und das geräuschlose Fahren? Wie kann man Fahrer durch geeignete Displays bei der Nutzung unterstützen? Dies ist nur eine Auswahl an Fragen zur Elektromobilität, die in der Arbeitsgruppe „Green Driving“ erforscht werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei immer der Mensch-Maschine-Interaktion, Anpassungsprozessen und spezifischen Fragestellungen zur Akzeptanz neuartiger Mobilitätskonzepte.

  • Träumst auch du vom Elektrofahrzeug? Akzeptanz für unterschiedliche Fahrzeugkonzepte in verschiedenen Nutzergruppen
  • Die Wirkung der Ankerheuristik bei der Konstruktion von Präferenzen. Das Reichweiten-Paradox
  • Selbstregulation im Zusammenhang mit der Reichweite. Personenunterschiede und Lernprozesse
  • Grün, grüner, Eco-Driving - über energieeffizientes Fahren im Elektrofahrzeug: Strategien, Akzeptanz & Motivation.
  • Der Kampf um jedes Kilowatt - Was wissen Fahrer über energieeffizientes Fahren mit dem Elektrofahrzeug?
  • Wer ist der Sparsamste? Ein Vergleich zum Eco-Driving im Verbrenner- und Elektrofahrzeug.
  • Just cruising: Was macht das Fahren mit einem Elektrofahrzeug so besonders?
  • "Naturalistic Cycling Study" - Was ist bei der Nutzung von Pedelecs sicherheitsrelevant?
  • fahrE – Wie kann man Mobilität auf Kurzstrecken flexibel gestalten?
  • Adaptive Antriebe - Anforderungen künftiger Nutzer an die E-Mobilität

Bei Interesse schreibt an emobility


Verkehrspsychologie

Ansprechpartner allgemein: Dr. Matthias Beggiato und Dr. Katja Schleinitz

Worum geht es?

Die Verkehrspsychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von verschiedenen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr sowie den psychischen Prozessen während der Interaktion mit verschiedenen Verkehrsmitteln.

Der Fokus liegt auf der Erforschung von Faktoren, die das Verhalten der Verkehrsteilnehmer im Gesamtsystem Fahrer-Fahrzeug-Umwelt beeinflussen können. Umweltfaktoren (wie z. B. Wetterbedingungen oder Straßenführung in Baustellen), Faktoren des Fahrzeugs (wie z. B. die Nutzung von Fahrerassistenzsystemen oder der Fahrradtyp) sowie Variablen des Fahrers selbst (wie z. B. Alter, Fahrerfahrung oder Persönlichkeitsfaktoren) spielen dabei eine Rolle. Ein wichtiger Untersuchungsgegenstand ist der Zusammenhang zwischen Fahrerverhalten und Unfällen bzw. Gefahrensituationen. Weitere Schwerpunkte der Forschungsarbeit sind die ergonomische Gestaltung von Elementen des Verkehrssystems und die Entwicklung von Fahrertrainings oder Sicherheits- und Mobilitätsrichtlinien.

Zusammenfassend sind derzeit Abschlussarbeiten in folgenden Forschungsschwerpunkten möglich:

  • Fahrerablenkung
  • Kommunikation im Straßenverkehr
  • Fahrerinformations- und -assistenzsysteme
  • hoch- und teilautomatisiertes Fahren
  • Fahrerverhalten und dessen Anpassungsprozesse
  • ältere Fahrer
  • Radfahrerverhalten

Usability & Human Factors

Ansprechpartner: Dipl. Psych. Susen Döbelt, Dipl. Psych. Nadine Rauh, Dipl. Psych. Franziska Schmalfuß , M.Sc. Psych. Christiane Attig

Worum geht es?

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Fragestellung: Wie können technische Systeme, Produkte und Services benutzerfreundlich gestaltet werden? Allgemein spricht man von einer guten Usability, wenn ein Nutzer in einem bestimmten Kontext sein Ziel effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen kann. Darüber hinaus beschreibt die User Experience subjektive Komponenten des Erlebens und Verhaltens, welche vor, während und nach der Nutzung eines Produkts, Systems oder Services auftreten können. Bei bestehenden Produkten können Nutzertests, Verbesserungspotential hinsichtlich der Usability und User Experience aufdecken. Bereits in verschiedenen Entwicklungsphasen eines technischen Systems kann die direkte Einbindung von Nutzern wesentlich zur späteren Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz eines technischen Systems beitragen.

Die Erfassung individueller Charakteristika spielt insbesondere im Rahmen adaptiver Systeme, die sich an den einzelnen Nutzer anpassen können, eine zentrale Rolle. Dabei ist beispielsweise der Kompetenzgrad des Nutzers, der genutzt wird, um angepasste Hilfestellungen bereitzustellen, von entscheidender Bedeutung.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit dem Faktor Mensch im Rahmen von Fertigungsfabriken im Zeitalter von Industrie 4.0, höheren Automatisierungsgraden und den damit entstehenden Anforderungen und Belastungen für die Arbeiter. Unter anderem sollen neue Wege der Workload- und Stresserkennung untersucht sowie neue Anpassungs- und Reduktionsmöglichkeiten getestet werden. Neben der Usability neuer Unterstützungsgegenstände und der User Experience stehen auch die Akzeptanz und der Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit im Vordergrund.

Zusammenfassend beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe aktuell mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Auswirkungen von Latenzzeiten auf die Nutzung von Echtzeitsystemen
  • Privatsphärenbedenken bei der Nutzung mobiler Applikationen
  • Gestaltung von Werkzeugen zur Erhöhung der Transparenz hinsichtlich des persönlichen Privatsphärenrisikos
  • Identifikation beobachtbarer Indikatoren für die Kompetenz bzw. Hilfsbedürftigkeit des Nutzers eines technischen Systems
  • Gestaltung von industriellen Nutzerschnittstellen und betrieblicher Anwendungssoftware zur Unterstützung der Fabrikarbeiter im Rahmen von Industrie 4.0 und Erhöhung der Arbeitszufriedenheit

Presseartikel

  • Ein Fest in Talar und Barett

    Am 4. November 2017 findet die nächste Graduiertenfeier der TU Chemnitz statt – die Anmeldung ist bis 15. Oktober möglich …

  • Mit neuer Alumni-Strategie in die Zukunft

    TU Chemnitz möchte ihre Alumni in ein lebendiges Netzwerk integrieren - Mehr Kontakte auch außerhalb zentraler Veranstaltungen - Regionalbotschafter können "Alumni-Clubs" aufbauen …

  • Zwei Chemnitzer Professoren an der Spitze

    Wechsel im Vorstand des Fakultätentages für Elektrotechnik und Informationstechnik - Prof. Dr. Jan Mehner und Prof. Dr. Madhukar Chandra leiten zwei Jahre den Verband …

  • Supercluster „Leichtbau“ soll entstehen

    Technische Universitäten in Chemnitz und Braunschweig wollen gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern Kompetenzen im Leichtbau bündeln und internationale Spitzenstellung ausbauen …