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MethodenKompetenzZentrum
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Impressionen zum Vortrag "Doping: Raubbau oder Wundertüte?"

von Prof. Dr. Dr. Perikles Simon

Die Vortragsreine des Methodenkompetenzzentrums fand am 01.07.2015 ihre Fortsetzung mit der Lesung von Prof. Dr. Dr. Perikles Simon zum Thema "Doping: Raubbau oder Wundertüte?". Im Hörsaal N012 hörten interessierte Studenten, Wissenschaftler und Alumni den Ausführungen zu.

Inwieweit muss Doping, definiert als nicht-indizierte Anwendung von Mitteln und Methoden zur Leistungssteigerung, behandelt werden und wie kann man es leistungsphysiologisch erfassen? Letzteres bedarf einer hohen interdisziplinären Arbeit und gestaltet sich daher äußerst aufwendig. Prinzipiell ist der Nachweis vieler Dopingverfahren einschließlich des Gendopings möglich, wobei die ständige Weiterentwicklung des Dopings eine stete Entwicklung der Nachweisverfahren notwendig macht. Zudem wird für diese Zwecke eine Vielzahl von Experten benötigt.

  • Prof. Dr. Dr. Perikles Simon - Doping: Raubbau oder Wundertüte?
  • Prof. Dr. Dr. Perikles Simon - Behandlung von Doping als Szenario der "Krankheit im Sport" oder als "Epidemie"
  • Prof. Dr. Dr. Perikles Simon - "Immer der erste zu sein und vorzustreben vor anderen" (Übersetzung aus dem 6. Gesang von Homers Ilias als Synonym für den Leistungsgedanken im Sport)
  • Prof. Dr. Dr. Perikles Simon - "Mit seiner Leistung und einer möglichen Leistungsverbesserung bleibt man in seiner eigenen Klasse"
  • Prof. Dr. Dr. Perikles Simon

Theoretisch ist somit die Wissenschaft in der Lage Doping zu erkennen. Die praktische Umsetzung der Kontrollen und Nachweise gestaltet sich hingegen schwierig. Laut Simon besteht eine Möglichkeit zur Bekämpfung von Doping in der Aggravierung des Problems und damit einhergehend eher einer Präventionsmaßnahme denn einer Behandlung des bereits bestehenden Problems.

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