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Professur Sportpsychologie (mit Schwerpunkt in Prävention und Rehabilitation)
Laufende Projekte

„PROCARE – Prävention in Pflegeeinrichtungen“

Unter Berücksichtigung des demographischen Wandels sowie des erhöhten Bedarfs an Altenpflegekräften ist es Vorhaben dieses Projekts, die Angestellten von stationären Pflegeheimen (Pflegekräfte und Arbeitnehmer der Hauswirtschaft) und die Bewohner der Pflegeheime im Anschluss an eine individuelle Bedarfsbestimmung nach dem BASE-Konzept (Wollesen, Wenzel, Lex & Mattes, 2016) mit einem bewegungsorientierten Präventionsprogramm zu erreichen. Das PROCARE Programm beinhaltet folgende Ziele: die Förderung von Gesundheitspotenzialen und Mobilität, den Ressourcenausbau multimorbider Personen, die Umsetzung des Settingansatzes sowie die Fokussierung auf die Pflegekräfte mit Hilfe einer Partizipation aller Beteiligten. In sechs Pflegeeinrichtungen mit Standpunkt in verschiedenen Stadtteilen von Chemnitz und näherer ländlicher Umgebung sollen diese Ziele umgesetzt werden.

Das Projekt findet in Kooperation mit sechs anderen Universitäten (Frankfurt, Erlangen-Nürnberg, Karlsruhe, Stuttgart, Paderborn, Bremen) unter Leitung der Universität Hamburg und auf Basis des Pflegepräventionsgesetztes (§5 des SGB XI) statt.

 

Für weitere Informationen: PROCARE auf ResearchGate

Ansprechpartner: Dr. Julian RudischInna Bragina, Katharina Zwingmann

Laufzeit: Januar 2018 – Juni 2020

Förderer: Techniker Krankenkasse

 

Erste Ergebnisse des Standpunktes Hamburg sollen auf dem Kongress „Armut und Gesundheit 2018“ präsentiert werden.

 

Neuro-Enhancement durch aktive Pausen

Das seit September 2017 vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Förderung kognitiver Fähigkeiten älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere in Bezug auf das Arbeitsgedächtnis und die Adaptationsfähigkeit. Das Vorhaben unterliegt der Annahme, dass akute körperliche Aktivität neurophysiologische und neurochemische Prozesse anregt, welche für die Kognition förderlich sind. Aufgrund dessen sollen die Parameter (Umfang, Intensität und zeitliche Taktung) für optimale Effekte körperlicher Aktivität sowie die zugrunde liegenden Erklärungsansätze untersucht und anschließend im Betriebskontext umgesetzt werden.

 

ESF Promotionsstipendium  

an Katharina Zwingmann

Laufzeit: Oktober 2016 - Oktober 2019

Förderer: Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)

 

SENDA

Im August 2017 ist das Projekt „SENDA - Sensorgestützte Systeme zur Frühdiagnostik dementieller Alterserkrankungen“ gestartet. Ziel des Projektes ist es, neue Möglichkeiten zur Erkennung von Demenz in frühen Stadien der Erkrankung zu untersuchen. Häufig beginnen dementielle Veränderungen bereits lange Zeit vor dem Auftreten erster klinischer Symptome. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Veränderungen im motorischen System (z. B. unterschwellige Veränderungen im Gang) bereits in sehr frühen Stadien der Demenz beschrieben werden können und diese häufig geistigen Leistungseinschränkungen vorhergehen. Ziel des Projektes ist es, motorische Funktionen wie zum Beispiel das Gehen mit sensorgestützten Systemen zur Früherkennung von dementiellen Entwicklungen bei älteren Menschen zu untersuchen. 

Das Projekt wird in Kooperation mit den Professuren für Sportpsychologie (mit Schwerpunkt in Prävention und Rehabilitation, Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage), Bewegungswissenschaften (Prof. Dr. Thomas L. Milani), Digital- und Schaltungstechnik (Prof. Dr.-Ing. Gangolf Hirtz) und Analysis (Prof. Dr. Peter Stollmann) der TU Chemnitz umgesetzt. Die Nachwuchsforschergruppe ist ESF gefördert.

 

Für weitere Informationen: Internetseite SENDA, SENDA auf ResearchGate

Ansprechpartnerin: Dr. Katrin Müller

Laufzeit: August 2017 - Juli 2020.

Förderer: Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)

 

Multitasking

Die Anforderungen unserer modernen Gesellschaft stellen die Menschen häufig vor Situationen, die unsere Fähigkeit zum Multitasking beanspruchen. Im Zusammenhang mit diesen Situationen wird dabei häufig von Leistungseinbußen, Fehlern und Unfallrisiken gesprochen.

a) Multitasking unter ökologisch validen Bedingungen

In dem seit Oktober 2016 laufenden Promotionsvorhaben werden unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen in Situationen mit Mehrfachanforderungen untersucht. Besonderes Merkmal der Studie ist die Nutzung sogenannter „virtual realities“ (reale, alltagsnahe Umwelten, anstelle klassischer Laboruntersuchungen) in denen die Probanden in einem Fahrsimulator ein Auto lenken, und in einem Spaziergang-Simulator belebte Straßen überqueren während kognitive Zweitaufgaben bewältigt werden müssen. Untersucht wird, wie sich Multitasking Situationen auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken.  

Das Projekt wird in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln umgesetzt:

 

ESF Promotionsstipendium  

an Christin Janouch

Laufzeit: Oktober 2016 - Oktober 2019

Förderer: Europäischer Sozialfond          

 

b) DFG Priority Program „Multitasking"

Das DFG Schwerpunkt Programm bringt unterschiedliche Forschungsperspektiven zum Thema menschliche Leistungsfähigkeit in Situationen mit (kognitiven) Mehrfachanforderungen (Multitasking) zusammen. Das Ziel des Projekts ist es, ein theoretisches und integratives Rahmenkonzept bereitzustellen auf dessen Grundlage Multitasking als Aspekt menschlichen Verhaltens erklärt und ein entsprechendes Trainingsprogramm entwickelt werden kann.

 

Für weitere Informationen: DFG Priority Program

Ansprechpartnerin: Claudia Voelcker-Rehage

Laufzeit: Oktober 2015 - September 2018

Förderer: Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG)

 

PROMOTE

Im Februar 2015 fiel der Startschuss für das Public Health Projekt AEQUIPA. AEQUIPA ist ein regionales Präventionsforschungsnetzwerk, an dem sechs Hochschulen und zwei Forschungsinstitute sowie die Gesundheitswirtschaft Nordwest beteiligt sind. Die Kernthemen des Netzwerks sind Bewegungsförderung bei älteren Menschen ab 65 Jahren, die Nutzung neuer Technologien in der Prävention und gesundheitliche Chancengleichheit. AEQUIPA besteht aus sechs verschiedenen Teilprojekten. Das Teilprojekt PROMOTE hat das Ziel, unterschiedliche Typen von Instrumenten zur Förderung eines aktiven Lebensstils im Alter zu entwickeln und deren Effektivität zu vergleichen.

Für weitere Informationen: Aequipa

Ansprechpartnerin: Inna Bragina

Laufzeit: Februar 2015 - Januar 2018

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

re-LOAD (ORA DFG)

Seit Mai 2014 läuft das internationale Forschungsprojekt „re-LOAD“ (= Motor skill Learning in OlderADults: neurocognitive correlates, differences, and interventions to enable healthy aging). Die Studie wird in Kooperation mit der University of Michigan, Universiteit Twente und der Universität des Saarlandes durchgeführt und von der deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) gefördert. Im Rahmen von „re-LOAD“ wird untersucht, wie sich altersbedingte Veränderungen sowie körperliche Aktivität auf das motorische Lernen auswirken.

 

Für weitere Informationen: re-LOAD auf ResearchGate

Ansprechpartnerin: Lena Hübner

Laufzeit: Mai 2014 - März 2018

Förderer: Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG

Seniorentanz

Im Projekt "Neurophysiologische Korrelate des Seniorentanz" werden die Auswirkungen langjähriger Tanzaktivität im Seniorenalter auf die geistige, körperliche und psychische Gesundheit älterer Frauen untersucht. Damit soll das mögliche Potential von organisiertem Seniorentanz als ganzheitliche Intervention für erfolgreiches Altern genauer geprüft und wissenschaftlich belegt werden. Über die Erhebung neurophysiologischer Daten (Magnetresonanztomographie, MRT) werden Hinweise auf anatomische Unterschiede sowie unterschiedliche Ruheaktivierungsmuster und Durchblutungszeiten des Gehirns bei Seniorentänzerinnen und gleichaltrigen Vergleichsprobandinnen, die nicht regelmäßig tanzen, gesammelt.

 

Ein Beitrag über das Projekt in der Zeitschrift "Senioren tanzen": Seniorentanz fördert die geistige Fitness

Ansprechpartner in der Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage

Beginn: April 2013

Förderer: Bundesverband Seniorentanz e.V.Fraunhofer MEVISRobert-Bosch-Stiftung

 

Bremer-Hand-Studie@Jacobs

Die Bremer-Hand-Studie@Jacobs beschäftigt sich mit der Frage, wie Alter und Expertise die manuelle Handgeschicklichkeit beeinflussen. Es werden grundlegende Mechanismen erforscht, die für altersbedingte Veränderungen der manuellen Handgeschicklichkeit sowie der Lernkapazitäten (Plastizität) in verschiedenen Altersgruppen verantwortlich sind. Es wird außerdem untersucht, inwiefern ältere Arbeitnehmer ihre feinmotorische Leistung durch Training verbessern können.

 

Für weitere Informationen: Bremer-Hand-Studie@Jacobs auf ResearchGate

Ansprechpartner in der Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage

Beginn: 2010

Förderer: Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG)