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Videoeinsatz

Videoeinsatz

Um Videos in der Lehre zu benutzen, müssen viele Faktoren beachtet werden. Die Schritte reichen von der Aufnahme über die Bearbeitung bis hin zur Bereitstellung.

Zweck von Videos in der Lehre

Videos bilden eine sinnvolle Ergänzung zu Lehrveranstaltungen oder können diese auch ersetzen.

Verglichen mit Textdokumenten erleichtern Videos oftmals das Lernen, wenn sich Gesehenes und Gehörtes besser einprägen lässt als der geschriebene Text.

Zum Bereitstellen der Videos sollten uniinterne Plattformen und Webseiten genutzt werden. Von einer Veröffentlichung über Plattformen wie beispielsweise Youtube sollte eher abgesehen, da die rechtlichen Voraussetzungen ggf. verletzt werden könnten (vgl. Youtube Nutzungsbedingen, Abschnitt 6.1 K )

Nutzungsszenario

Wichtig: Mehr als 15 Minuten je Videosequenz können Zuschauer nicht verarbeiten, die Aufmerksamkeit nimmt ab.

Videos zur Auffrischung/Prüfungsvorbereitung

Videos, die begleitend zu einer Präsenzveranstaltung eingesetzt werden und beispielsweise der Prüfungsvorbereitung dienen, können vergleichsweise einfach gehalten sein.

Im Vordergrund bei dieser Videos steht eher die reine Weitergabe von Wissen. Oftmals reicht hierzu die Übermittlung der Präsentation oder des Tafelbildes kombiniert mit der Aufnahme vom Ton des Sprechers.

Vorteile:
  • Geringer Fokus auf Audio-/Video-Synchronität
  • Keine zusätzliche Kameratechnik nötig
  • Geringer Aufwand bei der Nachbearbeitung
Nachteile:
  • Fehlende Mimik und Gestik können Aufmerksamkeit des Zuhörers verringern.
  • Live-Experimente und Eindrücke des Unterrichtsgeschehens fehlen
  • Regelmäßige Re-Produktion durch geänderte Lehrinhalte, Vorlesungsaufbau etc.

Video statt Präsenzveranstaltung

Sollen Videos die Präsenzveranstaltung ganz ersetzen, sollte die Veranstaltungsatmosphäre bestmöglich im Video abgebildet werden. Wichtig ist neben dem Bild des Sprechers vor allem auch die Gesamtsituation im Raum. Weiterhin müssen zusätzlich Präsentation und Audiokanal übertragen werden. Sinnvoll ist die Ergänzung von zusätzlichen Mehrwerten im Video, wie beispielsweise Verlinkungen, kurze Tests oder erklärende Texte.

Vorteile:
  • Wiederverwertbare Selbst-Lern-Module
  • Möglichkeit für Zugang zum Lerninhalt außerhalb der Kursangebote
  • Keine jährliche Re-Produktion notwendig
Nachteile:
  • Hoher Fokus auf Audio-/Video-Synchronität
  • Vergleichsweise hoher Bearbeitungsaufwand für erstmalige Produktion

Anleitung zur Nutzung

Videos konvertieren und speichern mit MAGMA

MAGMA ist ein Webdienst zum Bereitstellen von Video- und Audiodateien, der vom Bildungsportal Sachsen betrieben wird. Die Videodateien können als Flash-Medien und/oder HTML5 aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

MAGMA nutzen

  • Laden Sie Videos zur Vorlesung oder ganze Vorlesungsmittschnitte zur späteren Verwendung auf MAGMA hoch.
  • Wählen Sie die TU Chemnitz als Hochschule beim Login aus.
    • Der Login erfolgt am Web-Trust-Center.
  • Im Reiter "Mein Magma" fügen Sie Dateien hinzu.
  • Regeln Sie die Sichbarkeit.
  • Den aktuellen Stand Ihres Uploads sehen Sie im Reiter "Konvertierungsstatus".
  • Nach dem Upload finden Sie den Direktlink zum Video in den Videodetails (Video anklicken).
    • Diesen können Sie im OPAL einfügen (Beachten Sie Ihre gewählten Sichtbarkeitsregeln).

Vorteile

  • Speichern Sie Ihre Medien auf dem Server und stellen Sie sie den Teilnehmern Ihrer Veranstaltung als Webstream zur Verfügung.
  • Laden Sie Videos und Audiodateien hoch und konvertieren Sie diese von gebräuchlichen Videoformaten (MPEG, WMA, Quicktime, Theora etc.) in gängige Webformate (Flash, HMTL5)
  • Nutzen Sie den Direktlink um Ihre Dateien im OPAL einzubinden

Presseartikel