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Hinweise und Checklisten

Hinweise und Checklisten für Studierende und Prüfende

Für Studierende

Digitale Prüfungen sind für viele eine neue Form, Prüfungen abzulegen. Mit der Prüfungsform sind mitunter einige Sorgen verbunden, gerade was die technische Umsetzbarkeit anbelangt. Dabei ist es relativ unwahrscheinlich, dass es zu technischen Störungen kommt, wenn man einige Dinge beachtet.

Mit der Auflistung zahlreicher Fragen und Antworten sowie der Benenneung von Ansprechpersonen zum Thema wollen wir Sie über die Durchführung digitaler Prüfungen informieren.

Hinweise zum Datenschutz finden Sie auf der Seite des Datenschutzbeauftragten .

  • Computer/Notebook mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher
  • stabile Internetverbindung (mind. 300 kBit/s Up- und Download) bei Proctoring mit einer Aufsichtsperson. Ihre Netzanbindung direkt in die Uni können Sie mit dem Speedtest des Universitätsrechenzentrums testen.
  • Studierendenausweis
  • Browser, vorzugsweise Mozilla Firefox oder Chrome
  • ggf. Scanner/Gerät zur Aufnahme von Bildern (Kamera, Handy, etc.) für die Durchführung von digitalen Prüfungen auf Papier

Hinweis: Im begründeten Fall können Laptops mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie vorinstallierter Software (Mozilla Firefox, LibreOffice) in der Bibliothek für die Prüfung ausgeliehen werden. Hinweise zur Technikausleihe finden Sie im Dienstangebot des URZ Laptopausleihe für Prüfungen

Die hier gelisteten Punkte sind Empfehlungen. Der oder die Prüfende kann unter Umständen andere Hinweise zum Ablauf seiner Prüfung erteilen. Bitte beachten Sie immer die Informationen zu den einzelnen Prüfungen.

  • Sitzen Sie allein in einem geschlossene Raum (keine Gemeinschaftsküche, Mensa, Balkon u. Ä.)
  • Jegliche Kommunikation mit anderen Personen ist ein Verstoß gegen die Prüfungsordnung und kann entsprechend geahndet werden (sofern es sich nicht um eine Gruppenarbeit handelt).
  • Sorgen Sie für ein ruhiges und störungsfreies Arbeitsumfeld.
  • Ihr Arbeitsplatz sollte leer bzw. aufgeräumt sein (ohne andere Unterlagen als erlaubte Hilfsmittel).
  • Lesen Sie die Bedingungen bei der Einschreibung zur Prüfung durch, schreiben Sie sich ein, wenn Sie mit den Bedingungen wirklich einverstanden sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle Geräte aufgeladen sind, bzw. das Ladekabel angesteckt ist.
  • Halten Sie ggf. leeres Papier, Schreibmaterial und, sofern zugelassen, andere Hilfsmittel wie den Taschenrechner bereit.
  • Zur Identifikation dient der Studierendenausweis

Studierende können auf der Prüfungsplattform TUCexam in einer Demo-Klausur den Ablauf kennenlernen und verschiedene Fragetypen ausprobieren.

Der genaue Ablauf der Prüfung ist abhängig von Dozent oder Dozentrin, der Prüfungsordnung und dem Prüfungsformat. Scheuen Sie sich nicht, bei etwaigen Fragen und Unsicherheiten den Dozenten oder die Dozentin im Vorfeld der Prüfung zu kontaktieren.

  1. Sie erhalten im Vorfeld der Prüfung genaue Informationen zum Ablauf und zu den Bedingungen Ihrer Prüfung von den Prüfenden. Hierin finden Sie auch alle notwendigen Links.
  2. Die meisten Prüfungen finden auf der Prüfungsplattform TUCexam statt. Melden Sie sich bereits im Vorfeld an und machen Sie sich mit der Plattform vertraut. Wir haben zur Demonstration der möglichen Fragetypen Ihrer Prüfung eine Beispielklausur erstellt (ohne Bewertung). Sie können diese bearbeiten, um ein Gefühl für den Umgang mit der Plattform zu bekommen.
  3. Am Prüfungstag starten Sie Ihre Prüfung gemeinsam mit allen anderen Studierenden. Sie rufen dazu einen Prüfungskurs auf der Prüfungsplattform auf und starten die Prüfung. Sie müssen dann zunächst auf die Freischaltung durch den Prüfenden oder die Prüfungsaufsicht warten. Lassen Sie dabei das Fenster offen, die Ansicht aktualisiert sich automatisch.
  4. In der Regel geben die Dozierenden einen Notfallkontakt für den Fall technischer Störungen an. Bitte wenden Sie sich bei Problemen zuerst an die Dozierenden/die Prüfungsaufsicht.
  • Seien Sie pünktlich da (etwa 30 Minuten vor Prüfungsbeginn), um technische Probleme rechtzeitig zu beheben.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle Geräte aufgeladen sind, bzw. das Ladekabel angesteckt ist.
  • Halten Sie ihren Studierendenausweis zur Identifikation sowie ggf. leeres Papier, Schreibmaterial und, sofern zugelassen, andere Hilfsmittel wie einen Taschenrechner bereit.
  • Richten Sie ihre Kamera und ihren Arbeitsplatz so ein, dass die Prüfungsaufsicht, wie vorgeschrieben, umgesetzt werden kann (Siehe: „Wie kann die Prüfungsaufsicht (Proctoring) umgesetzt werden?“)

Eine Prüfungsaufsicht kann durch Webkonferenzdienste, in den meisten Fällen durch den uni-internen Videokonferenzdienst BigBlueButton des Universitätsrechenzentrums, durchgeführt werden.

Beachten Sie folgende Hinweise, um sich optimal auf die Prüfung mit Proctoring vorzubereiten:

  • Testen Sie die Verbindung zum Konferenzsystem im Vorfeld.
  • Sollten Sie während der Klausur Ihre Webcam angeschaltet lassen müssen, dann sitzen Sie so, dass Ihre Hände und die Tür zu sehen sind.
    • Gegebenenfalls werden Sie von der Aufsicht aufgefordert, einen Schwenk im Zimmer durchzuführen.
    • Nur die Aufsichtsperson kann das Bild Ihrer Webcam sehen, die anderen Studierenden sehen Ihr Bild nicht.
      Zeichnung Kamerasicht auf Prüfling und Tür
      Zeichnung Kameraposition und Sichtradius
  • In der Liste der Teilnehmenden wird Ihnen nur die Prüfungsaufsicht angezeigt. Fragen können Sie in Form einer privaten Chatnachricht stellen.
  • Muten Sie Ihren Ton, andernfalls werden auch Hintergrundgeräusche wie das Tippen der Tastatur in die Konferenz übertragen, das stört die anderen Teilnehmenden.
  • Nutzen Sie – wenn möglich – für das Proctoring einen anderen Laptop/PC als für die Prüfung im Prüfungsbrowser. Sollte es zu Lastproblemen während der Webkonferenz kommen, können Sie auf diese Weise zumindest die Prüfung weiter bearbeiten.

Bei Problemen kontaktieren Sie sofort die Prüfungsaufsicht oder den Prüfenden unter den Ihnen mitgeteilten Kontaktdaten. Ein Verbindungsabbruch (auch unverschuldet) kann zum Abbruch der Prüfung führen.

Für die Darstellung von Diagrammen, Lösungswegen mit Formeln oder Reaktionsgleichungen sind die Werkzeuge, die OPAL und ONYX zur Aufgabenstellung und -bearbeitung bieten, nicht ausreichend. Nichtsdestotrotz existieren umfangreiche Möglichkeiten, eine digitale Durchführung zu ermöglichen.

Eine Möglichkeit ist die Bearbeitung vollständiger Klausuren auf dem Papier.

  • Dazu bekommen Sie eine Aufgabenstellung, die Sie in einer bestimmten Zeit handschriftlich unter Zuhilfenahme der zugelassenen Hilfsmittel bearbeiten müssen.
  • Im Anschluss müssen die Ergebnisse von Ihnen eingescannt oder abfotografiert und an den Prüfenden übermittelt werden. Bitte beachten Sie dazu insbesondere die vorgeschriebene Dateigröße, um Probleme beim Hochladen zu minimieren (Siehe: „Tipps bei der Datenübertragung“).
  • Gegebenenfalls muss das erstellte Original nachträglich ebenfalls an den Prüfenden gesendet werden.
  • Der genaue Ablauf der Abgabe wird von den Dozierenden und dem Prüfungsformat vorgeschrieben. Möglich ist beispielsweise das Hochladen der digitalisierten Aufzeichnungen in einen Abgabeordner von OPAL oder die Nutzung des Bausteins Upload-Aufgabe innerhalb von ONYX/TUCexam.

Eine weitere Möglichkeit ist die Durchführung einer Hybrid-Klausur, bei der nur einzelne Aufgaben, die nicht durch die Prüfungsplattform abgebildet werden können, auf dem Papier zu lösen sind. Die Abgabe erfolgt analog.

Bitte beachten Sie, dass die Prüfung nicht parallel an mehreren Geräten geöffnet werden kann, das heißt, es ist nicht möglich, die Prüfung am PC zu starten und bei einer Upload-Aufgabe am Handy nochmals die Prüfung aufzurufen. Wird die Prüfung über den PC bearbeitet, ist also ein Transfer der digitalen Aufzeichnungen auf diesen zwingend erforderlich.

Eine Prüfungsaufsicht ist über die Webcam durch Webkonferenzen möglich (Siehe: „Wie kann die Prüfungsaufsicht (Proctoring) umgesetzt werden?“).

Die Digitalisierung der handschriftlichen Erarbeitungen kann mittels eines Scanners, eines Handys oder eines Fotoapparats erfolgen.

Fotos vom Handy bzw. der Kamera können Sie beispielsweise per Bluetooth oder durch den Anschluss des entsprechenden Kabels an Ihren PC übertragen, um diese wie vorgeschrieben dem Prüfenden zu übermitteln. Zudem ist eine Übertragung durch die Nutzung der TUCcloud möglich

Zu beachten ist die Größe der hochzuladenden Dateien. Insbesondere Fotos können einen Speicherplatz von 5 bis 10 MB benötigen, sodass der vorgeschriebene Upload-Speicher schnell überschritten werden kann bzw. das Hochladen viel Zeit in Anspruch nimmt. Daher kann eine Bildverkleinerung bzw. Komprimierung notwendig werden.

Eine Verkleinerung des Bildes kann unter Windows 10 durch die vorinstallierte App „Fotos“ vorgenommen werden. Eine vergleichbare Anwendung gibt es auch für macOS Nutzer.

Durch einen Rechtsklick auf das in dem Programm geöffnete Bild wird eine Reihe von Befehlen angezeigt. Durch einen Klick auf den Befehl „Größe ändern“ erscheint ein neues Fenster: Es kann zwischen drei Bildgrößen (S, M oder L) und einer benutzerdefinierten Auswahl gewählt werden. Empfehlenswert ist hierbei die Wahl der Bildgröße M (oder S). Im letzten Schritt muss der Speicherort sowie der Name der verkleinerten Bilddatei festgelegt werden.

Bitte Öffnen Sie das verkleinerte Bild anschließend noch einmal und überprüfen die Qualität, bevor Sie dieses an den Dozierenden übermitteln.

Eine Bildkompimierung kann durch die Nutzung der frei erhältlichen Software GIMP, welche durch die Betriebssysteme macOS, Linux und Windows unterstützt wird, vorgenommen werden.

Durch die folgenden Schritte kann eine Bildkomprimierung vorgenommen werden:

  1. Öffnen Sie das Foto in GIMP: Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf das Register „Datei“ und auf den Befehl „Öffnen“. Wählen Sie das zu bearbeitende Bild aus. Alternativ kann der Befehl durch die Tastenkombination Strg+E aufgerufen werden.
  2. Öffnen Sie erneut das Register „Datei“ in der Menüleiste und wählen Sie den Befehl „Exportieren“ aus. Alternativ kann der Befehl durch die Tastenkombination Strg+E aufgerufen werden.
  3. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem der Speicherort sowie der Dateiname festgelegt werden können. Klicken Sie auf das „+“ unter Dateityp: Dadurch wird eine Liste ausgeklappt, welche die unterschiedlichen Exportmöglichkeiten darstellt. Wählen Sie hier die Speicherung als „JPEG“-Bild aus.
  4. Klicken Sie auf den Button „Exportieren“: Es öffnet sich ein weiteres Fenster, in welchem die Qualität des Bildes und damit die Dateigröße eingestellt werden können. Setzen Sie ein Kreuz unter „Vorschau im Bildfenster anzeigen“, um die Dateigröße anzeigen zulassen. Durch das Variieren der Qualität mithilfe der Bildlaufleiste (Scrollbar) kann diese verändert werden.
  5. Durch einen weiteren Klick auf „Exportieren“ wird der Vorgang abgeschlossen und das komprimierte Bild am angegebenen Ort gespeichert.

Empfehlenswert ist es die von Ihnen gewählte Variante der Bildkomprimierung oder Bildverkleinerung vor der Prüfung einmal zu testen, um im Ablauf sicherer zu werden und ein Gefühl für den ungefähren Zeitaufwand sowie für die resultierende Bildqualität zu bekommen.

Checklisten für Prüfende

Wenn Sie sich für eine digitale Prüfung entscheiden, stellt sich als Nächstes die Frage, wie Sie diese technisch umsetzen. Vorab ist zu erwähnen: Viele Studierende haben noch keine Erfahrungen mit digitalen Klausuren. Hier ist es wichtig, ihre Angst zu nehmen und detailliert darüber zu informieren, wie die Prüfung abläuft. Die Erfahrungen aus dem Sommersemester 2020 zeigen: Es kommt relativ selten zu technischen Störungen, in der Regel läuft die Prüfung ohne Probleme ab.

Die TU Chemnitz hält mehrere Möglichkeiten zur Durchführung von Prüfungen bereit. Take-Home Exams und Hausarbeiten können Sie über den OPAL-Aufgabenbaustein einbetten. Für schriftliche Klausuren eignet sich die Prüfungsplattform TUCexam. Die hier aufgeführte Checkliste soll eine Orientierung für Sie darstellen. Nicht alle Schritte sind für alle Prüfungsformen notwendig. Sollten Sie Fragen oder Beratungsbedarf haben, stehen Ihnen die Mitarbeitenden des E-Learning-Teams gern zur Verfügung.

Hinweise zum Datenschutz finden Sie auf der Seite des Datenschutzbeauftragten .

Bitte beachten Sie: Unter https://tucexam.tu-chemnitz.de finden Sie eine Übersichtseite zu den Servern der Prüfungsplattform. Aktuell haben wir zwei Serversysteme im Einsatz.

Server exam.tu-chemnitz.de:

  • Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
  • Fakultät für Maschinenbau
  • Fakultät für Mathematik
  • Fakultät für Naturwissenschaften
  • Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Server maxexam.tu-chemnitz.de:

  • Fakultät für Informatik
  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  • Philosophischen Fakultät
  • Zentrum für Lehrerbildung
  • Zentrum für Fremdsprachen

Sie müssen die Prüfung bereits auf dem korrekten Server anlegen.

Welche Schritte sind vor der Prüfung notwendig?

Für eine Online-Prüfung in TUCexam benötigen Sie einen Kurs mit den Kursbausteinen „Einschreibung“ und „Test“, die entsprechend konfiguriert werden. Dazu haben wir in der Lernplattform OPAL eine Vorlage erstellt. Wie sie die Vorlage nutzen können und eine Prüfung anlegen, lesen Sie in der Beschreibung zur Prüfungsplattform TUCexam.

Wichtige Hinweise zur Durchführung der Prüfung

Auch wenn eine digitale Prüfung vermuten lässt, wenig Personal zur Betreuung zu benötigen, ist es ratsam, eine weitere Person, hinzuzuziehen, welche zum Beispiel den technischen Ablauf überwacht, gerade bei größeren Kohorten. Weiterhin sollten Sie eine Notfallnummer bereithalten, sollte es bei den Studierenden zu technischen Störungen kommen. Planen Sie unbedingt genug Zeit ein, um eine Kontrolle der Studierendenausweise über BigBlueButton durchzuführen, sollten Sie eine Closed-Book-Klausur schreiben. Weiterhin bietet es sich an, die Durchführung der Klausur im Vorfeld zu testen.

Checkliste Prüfung erstellen – Lernplattform OPAL

    • Studierende melden sich an der Prüfungsplattform an
    • Studierende machen sich mit dem Aufbau der Fragen zu Prüfung vertraut
    • allgemeine Demo-Prüfung auf Prüfungsplattform
Ergänzende Hinweise:

Checkliste Prüfung veröffentlichen – Prüfungsplattform TUCexam

Checkliste Prüfungsaufsicht anlegen –BigBlueButton

    • Zugangscode generieren (Würfelsymbol)
    • Teilnehmende beim Betreten stummschalten EIN
    • Freigabe durch Moderator/Moderatorin, bevor der Raum betreten werden kann EIN
    • Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmende kann das Meeting starten AUS
    • Alle Nutzerinnen und Nutzer nehmen als Moderator/Moderatorin teil AUS
    • Aufzeichnung ermöglichen AUS
    • Betreten des Raums erfordert Authentifizierung EIN

Planen Sie immer genügend Zeit vor der Prüfung ein (bis zu 45 Minuten), um ggf. aufkommende technische Probleme im Vorfeld klären zu können.

Checkliste Prüfungsaufsicht BigBlueButton vorbereiten (ca. 45 Minuten vorher)

    • Webcam freigeben Freigeben
    • Sichtbarkeit der Webcam (Einstellungen unterschiedliche benannt in verschiedenen Browsern)
      • Nur Moderatoren sehen Webcams (Firefox, MacBook Chrome) Gesperrt
      • Webcams aller Teilnehmer sehen (Windows Chrome) Gesperrt
    • Mikrofon freigeben Gesperrt
    • Öffentliche Chatnachrichten senden Gesperrt
    • Private Chatnachrichten senden Freigegeben
    • Geteilte Notizen bearbeiten Gesperrt
    • Andere Teilnehmer in der Teilnehmerliste sehen Gesperrt

Alle Einstellungen werden beim Schließen der Konferenz zurückgesetzt!

Checkliste Prüfungsaufsicht BigBlueButton Teilnehmende einlassen (ca. 30 Minuten vorher)

  • Zeichnung zeigt Kamerasicht auf Prüfling vorm Rechner mit Tür im Hintergrund
    Zeichnung von Kameraposition und Sichtradius

Checkliste Prüfungsaufsicht BigBlueButton während der Prüfung

Checkliste Prüfungsplattform

Hinweise:
  • Studierende starten den Test und warten auf Freigabe, die Prüfung beginnen zu können
  • Schließen des Prüfungsfensters (ONYX-Ansicht) führt zum Unterbrechen der Prüfung (auch bereits vor Prüfungsbeginn)
  • Das Gewähren zusätzlicher Zeit beim Fortsetzen ist optional und individuell.

Plagiatsprüfung

Zur Prüfung von Plagiaten kann durch das URZ ein Zugang zur Online-Software Docoloc bereitgestellt werden. Eine Lehrstuhllizenz muss im Vorfeld beschafft werden. Melden Sie Ihren Bedarf frühzeitig an, ggf. müssen weitere Lizenzen beschafft werden.

Bewertung der Prüfung

Im Bewertungswerkzeug der Prüfungsplattform TUCexam können Sie die Auswertung für alle Aufgaben (nutzerunabhängig) durchführen. Automatische Bewertungen aus ONYX können nachträglich auch angepasst werden.

Nach Abschluss der Bewertung können Sie die Sichtbarkeit der Ergebnisse im Prüfungskurs aktivieren.

Datenarchivierung

Vor Beginn der nächsten Prüfungsphase wird die Prüfungsplattform TUCexam geleert, und alle Prüfungen und Ergebnisse werden gelöscht. Über die Datenarchivierung (Prüfungskurs auf Prüfungsplattform → Funktionbereiche (oben Mitte) → Pfeil unten → Datenarchivierung) haben Sie nach Abschluss Ihrer Prüfung die Möglichkeit, die Ergebnisse und Bewertungen aller Teilnehmenden zu exportieren. Speichern Sie die Daten sicher auf Netzlaufwerken der Universität ab.

  • Datum, Uhrzeit, Dauer der Prüfung
  • Prüfungsform
  • Eine zweite Kontaktmöglichkeit während der Prüfung (E-Mail, Telefonnummer) für die Kommunikation zu möglichen technischen Problemen.
  • Liste aller Hilfsmittel
  • Regeln für Toilettenpausen
  • Regelungen bei Verbindungsabbrüchen (Abbruch Proctoring, Abbruch Prüfungsplattform)

Didaktische Hinweise

Allgemeines zur Wahl einer geeigneten Prüfungsform

Generell hängt die Prüfungsform eng mit den Lehr- und Lernzielen Ihrer Veranstaltung zusammen. Mögliche Prüfungsformate sind zumeist in den Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen festgelegt. Die Auswahl eines geeigneten Formats sollte sich an den zu Beginn festgelegten Lernzielen und an den Lernaktivitäten orientieren. Näheres zur Formulierung von Lernzielen finden Sie in der Handreichung zur Lernzielformulierung. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, schon zu Beginn des Semesters während der Planung der Veranstaltung ein geeignetes Prüfungsformat festzulegen, um etwaige Lernaktivitäten daran zu orientieren. Prüfungen sollten die Studierenden ermutigen, die Kompetenzen, welche als Lernziele festgelegt wurden, einzusetzen und den Lehrenden die Möglichkeit geben, das Erlangen der Kompetenzen zu beobachten, um den Studierenden ein entsprechendes Feedback zu geben.

Bei der Entwicklung von lernzielorientierten Prüfungsaufgaben können Sie sich an der in der Handreichung beschriebenen Taxonomie der kognitiven Lernziele orientieren. Prüfungen im Hochschulkontext sollten idealerweise auf Taxonomiestufen angesiedelt sein (>2), dies gibt auch der Hochschulentwicklungsrahmen vor.

Abbildung: Übertragung der Taxomoniestufen nach Bloom auf verschiedene Prüfungsformen, eigene Darstellung

Demnach reproduzieren Prüfungen nicht Fachwissen, sondern sind handlungsorientiert gestaltet: erlangtes Wissen wird angewendet. Die Wiedergabe von Definitionen, das Erläutern von Fachbegriffen oder die Abfrage von Formeln siedelt sich auf den unteren Kompetenzstufen an und sollte nicht Teil einer Hochschulprüfung sein. Vielmehr sollte jenes Wissen zur Anwendung kommen. Dies kann beispielsweise im Anwenden von Formeln oder der Interpretation von Definitionen an geeigneten Beispielen passieren. Noch komplexer gestaltet sich die Analyse oder das Bewerten von Fallbeispielen auf der Basis von theoretischem Wissen. Wird, wie beispielsweise im Rahmen einer Masterarbeit, neues Wissen auf Basis von der Generierung und Auswertung wissenschaftlicher Daten produziert, siedelt sich dies auf der höchsten Kompetenzstufe an. Sicherlich orientiert sich die Gestaltung und die Wahl der Prüfungsform auch an den Kapazitäten der Lehrperson, die Ergebnisse zu bewerten. Etwa für große Kohorten kann es schwierig werden, kompetenzorientierte Prüfungen in höheren Taxonomiestufen anzubieten, da der Bewertungsaufwand automatisch höher ist. Je nach Fachbereich und Prüfungsordnung kann es an dieser Stelle beispielsweise sinnvoll sein, die Prüfung zu teilen und einen schriftlichen Multiple-Choice Teil sowie eine schriftliche Ausarbeitung, die dann kürzer ausfallen kann, einzufordern. Weiterhin können Gruppenarbeiten und Zwischentests während des Semesters sowie kontinuierliche Abgaben den Bewertungsaufwand am Ende verringern.

Diversität und Barrierefreiheit

Chancengleichheit ist ein Gütekriterium für digitale Prüfungen. Das heißt, es handelt sich dabei um eine zentrale Anforderung an digitale Prüfungen. In (digitalen) Prüfungen gilt der allgemeine Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz): Das heißt, für alle Personen, die zu prüfen sind, sollen identische Prüfungsbedingungen vorhanden sein. Auch unter Wahrung des Gütekriteriums „Chancengleichheit“ in digitalen Prüfungen, sollte bei der Planung und Konzeption von digitalen Prüfungen darauf geachtet werden, welcher Zusammenhang zwischen verschiedenen Diversitätsdimensionen und der Prüfungsdurchführung bestehen könnte. Zwei Beispiele sollen hier näher erläutert werden:

Diversitätsdimension „Behinderung und chronische Erkrankung“

Auch digitales Prüfen muss von vornherein barrierefrei angelegt sein – denn auch hier gilt die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV).

Das betrifft vor allem:

  • Tools und Lernmanagementsysteme, die für digitale Prüfungen genutzt werden
  • Dokumente und Materialien, die in digitalen Prüfungen genutzt werden
  • Bewertungsinstrumente
  • bestimmte Aufgabentypen, die Barrieren u. a. für Studierende mit Sehbeeinträchtigungen enthalten können (z. B. Drag- & Drop-Aufgaben können.)

Sollten Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nicht in der allgemein üblichen Weise an der digitalen Prüfung teilnehmen können, so besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Nachteilsausgleich zu beantragen. Hinweise dazu sind u. a. hier zu finden: Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung . Weitere Hinweise zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auch im Modul "Inklusion und Barrierefreiheit in der digitalen Lehre".

Diversitätsdimension „Geschlecht“

Im Prozess der digitalen Transformation im Hochschulbereich gibt es Geschlechterunterschiede (ungleicher Zugang zur Digitalisierung, Unterschiede im Nutzungsverhalten und der Teilhabe an digitalen Trends). Dies sollten Sie bei der Prüfungsplanung berücksichtigen und ggf. (für alle Studierende) die Möglichkeit anbieten, digitale Tools zu testen.

Was können Sie bedenken?

  • Ist die Angabe des Geschlechts in Kombination mit dem an der Hochschule eingetragenen Namen notwendig?

    → Diskriminierungsrisiko für trans* Studierende

  • Welcher Aufgabentyp wird gewählt?

    → Aufgabentypen haben mitunter eine Geschlechterkomponente. Frei zu formulierende Texte werden meist von Personen bevorzugt, die sich dem weiblichen Geschlecht zuordnen.

  • Achten Sie auf eine geschlechtersensible/diversitätssensible Ansprache in Prüfungen.

Häufige Fragen bei der Prüfungsdurchführung

Digitale Prüfungen sind für viele eine neue Form, Prüfungen abzulegen. Hin und wieder kommt es zu wiederkehrenden Problemen bei der Durchführung.

Mit der Auflistung zahlreicher Fragen und Antworten wollen wir Sie bei der Durchführung unterstützen. Zusätzlich erhalten Sie Hilfe über unsere Support-Hotline.

Bitte beachten Sie: Die erste Ansprechperson für Probleme während der Prüfung ist immer die jeweilige Dozentin/der jeweilige Dozent. Sie oder er entscheidet, ob das Problem die weitere Durchführung der Prüfung beeinflusst.

Allgemein

Anders als bisher angekündigt, werden die Prüfungen nicht nach Größe, sondern wie folgt verteilt:

Server maxexam.tu-chemnitz.de:

  • Fakultät für Informatik
  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  • Philosophischen Fakultät
  • Zentrum für Lehrerbildung

Server exam.tu-chemnitz.de:

  • Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
  • Fakultät für Maschinenbau
  • Fakultät für Mathematik
  • Fakultät für Naturwissenschaften
  • Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Als Prüfer/Prüferin müssen Sie Prüfungen manuell auf dem richtigen Server importieren.

Studierende erfragen den Link zur Prüfung beim Prüfer/bei der Prüferin.

Kontrollieren Sie Ihren Browser. Stellen Sie sicher, dass Sie zur Prüfungsteilnahme Firefox oder Chrome nutzen. Möglicherweise verhindern Browser-Plugins (Adblocker, Javascript-Blocker o. Ä.) die korrekte Ansicht. Lesezeichen oder abgelaufene Browser-Cookies verhindern möglicherweise eine korrekte Teilnahme. Optional starten Sie die Prüfung in einem privaten Browser-Tab (Cookies und Plugins sind deaktiviert und beeinflussen nicht die Prüfung).

Verzichten Sie während der Prüfungsdurchführung auf die Nutzung von „F5“ zum Reload von Seitenelementen. Sie werden automatisch zur Prüfung weitergeleitet, sobald die Prüfungsaufsicht die Prüfung startet.

Verzichten Sie auf die Nutzung des Zurück-Buttons, wenn eine Rückwärtsnavigation durch die Prüfenden erwünscht ist, navigieren Sie im Navigationsbaum links.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung wird Mozilla Firefox oder Chrome empfohlen.

Überprüfen Sie Ihre Internet-Konnektivität. Fällt das Internet aus, ist die aktuelle Seite weiterhin verfügbar, Ergebnisse können ergänzt werden. Sobald Sie wieder mit dem Internet verbunden sind, funktioniert auch die Navigation wieder. Ihre Eingaben werden abgespeichert.

Ist in der Prüfung eine lineare Navigation eingestellt, funktioniert die Navigation nicht über die Navigtionsleiste links sondern nur über den Button „weiter“.

Abbrüche können durch Verbindungsprobleme oder vorzeitiges Schließen des Prüfungsfenster enstehen. Mögliche Gründe hierzu sind unter anderem die Nutzung von „F5“ – dies lädt den OPAL-Kurs neu, ein Beenden des Wartefensters vor dem Prüfungsstart oder das Schließen des Prüfungsfensters ohne Prüfungsabgabe.

Die Prüfungsaufsicht entscheidet individuell über Möglichkeiten zum Fortsetzen einer Prüfung.

Zum Fortsetzen wechselt der/die Teilnehmende wieder in die Prüfung und startet den „Wartebereich“. Die Prüfungsaufsicht kann die Prüfung unter Gewährung einer zusätzlichen Zeit (fünf Minuten empfohlen, wegen möglicher Synchronsationsverluste) fortsetzen. Der/die Teilnehmende erhält die identische Prüfung (gleiche Aufgabenauswahl, gleich Variablen), alle Eingaben sind, sofern möglich, gespeichert. Achtung: Ohne Gewährung einer Zusatzzeit, läuft die Prüfungszeit auch während der Unterbrechung weiter. Hat der Teilnehmer vor Unterbrechung noch 15 Minuten Prüfungszeit, die Unterbrechung dauert 10 Minuten, beträgt die Restzeit noch 5 Minuten!

Der/die Teilnehmende beendet seine Arbeit ordnungsgemäß über die Schaltfläche „Prüfung abgeben.

Aus Performance-Gründen werden die Daten (Ergebnisse, Status der Prüfung) alle fünf Minuten zwischen ONYX und OPAL synchronisiert. Im Falle eines Abbruchs, können unter Umständen die Eingaben der letzten fünf Minuten fehlen. Geben Sie daher beim Fortsetzen der Prüfung mindestens fünf Minuten zusätzliche Prüfungszeit. So können die fehlenden Eingaben nachgeholt werden.

Die Prüfenden bzw. die Prüfungsaufsicht sind durch den Studierenden zuerst zu kontaktieren. Nur diese entscheiden, ob ein Fortsetzen/Ablegen der Prüfung nach Problemlösung möglich ist.

Durch die Prüfungsaufsicht sollten im Vorfeld alternative Kontaktmöglichkeiten kommuniziert werden (z. B. Rufnummer, E-Mail-Adresse), die auch bei Internetproblemen der Teilnehmenden erreichbar sind.

Für die Prüfungsaufsicht wiederum steht ein telefonischer Support zur Verfügung. Benennen Sie, wenn möglich, eine verantwortliche Person, falls mehrere Personen in der Prüfungsaufsicht beteiligt sind.

Prüfung erstellen

Tests stehen regulär nur im Aufgabenpool des oder der Besitzenden zur Verfügung. Wollen Sie einen Test gemeinsam erstellen, müssen Sie – analog zur Erstellung eines gemeinsamen Aufgabenpools – die Rechte einer weiteren Person übertragen (ONYX → Aufgabenpool → Aktionen (in Tabelle rechts). Damit andere Kursverantwortliche den Test ebenfalls dem Prüfungskurs hinzufügen können, müssen Sie die Berechtigung „Verantwortlich (alle Rechte)“ wählen.

Verwenden Sie keine „riesigen“ Bilder in Tests, sondern komprimieren Sie diese für eine Anzeige im Browser. Dies reduziert Probleme beider Archivierung und verringert die Ladezeit bei den Teilnehmenden erheblich.

Zugang zur Prüfung

  1. Ist der genutzte Link zur Prüfung korrekt?
  2. Sind die letzten Änderungen publiziert?
  3. Kontrollieren Sie die Zugangsregeln!
    • Ist der Kurs sichtbar für registrierte Nutzerinnen/Nutzer?
    • Ist der Zugang im Kurs beschränkt? Im Vorlagenkurs für digitale Prüfungen war eine Beschränkung für Mitarbeitende auf Kursebene eingestellt.
  4. Ist die Anzahl der Versuche limiert? Hat der/die Teilnehmende das angegebene Limit überschritten?
    • Setzen Sie die Versuchsanzahl im Bewertungswerkzeug zurück.
    • Verzichten Sie auf die Wiederverwendung eines Prüfungskurses. Für Wiederholende können hierbei Probleme auftreten.

Ja, fügen Sie die zusätzliche Teilnehmenden in eine neue Gruppe ein und berechtigen Sie diese im Kurseditor → Zugang → Gruppenabhängig.

Publizieren Sie die Änderungen!

Für Nutzerinnen und Nutzer, die die Prüfung bereits durchführen, wird die Änderung nicht sichtbar, die neuen Teilnehmenden haben nun auch Zugang zur Prüfung, müssen jedoch den Kursbaustein zur Prüfung erneut aufrufen oder ggf. den OPAL-Kurs neu laden.

Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Link nutzen. Zur ordnungsgemäßen Durchführung wird Mozilla Firefox oder Chrome empfohlen.

Wurde im Vorfeld bereits schon einmal versucht, die Prüfung zu starten? Wenn dieser Versuch vor mehr als zwei Stunden stattfand, wird der Test als Prüfungsabbruch gewertet, auch wenn die Prüfung selbst noch nicht durchgeführt werden konnte. Die Anzahl der Versuche muss in diesem Fall im Bewertungswerkzeug manuell zurückgesetzt werden.

Verhindern Sie den vorzeitigen Prüfungsstart, indem Sie den Zugang zum Prüfungsbaustein auf 30 Minuten vor Prüfungsstart beschränken.

Nachträgliche Anpassungen

Haben Sie die Version in OPAL ausgetauscht? Wenn nicht, tauschen Sie die Version, kontrollieren Sie das Datum der letzten Änderung in der Testkonfiguration, z. B.
Version: v3, erstellt am am 15.01.2021 um 17:06 Uhr
Letzte Änderung: am 15.01.2021 um 17:06 Uhr

Haben Sie die letzten Änderungen im OPAL-Kurs publiziert? Wenn noch offene Änderungen im Kurs sind, ist der Button zum Publizieren (rechts) grün hinterlegt.

Deaktiveren Sie die Prüfungssteuerung, sichern Sie die Änderung und aktivieren Sie die Prüfungssteuerung wieder (neu publizieren). Solang die Prüfungssteuerung aktiv ist, stellt das System sicher, dass die Teilnehmenden immer die gleiche Prüfung angezeigt bekommen.

Punktzahl, Aufgaben, Ergebnisse oder bewertbare Aufgabenbestandteile können nur geändert werden, wenn die Prüfung noch nicht startete. Es wird eine neue Version des Tests erstellt, und alle bisherigen Ergebnisse werden gelöscht.

Kleine Textänderungen beeinflussen im Korrekturmodus nicht die bisherigen Ergebnisse. Die Version des Testes wird dabei nicht getauscht.

Die Änderungen müssen auch in OPAL ausgetauscht und neu publiziert werden. Die Prüfungssteuerung ist dazu zu beenden (publizieren!) und erneut zu starten (publizieren!). Durch die Bereitstellung einer neuen Prüfungsversion wird die aktuelle Prüfungsdurchführung unterbrochen. Tauschen Sie Aufgaben während einer laufenden Prüfung nur im Notfall und nach Rücksprache mit den Teilnehmenden.

Prüfungssteuerung

Wenn Sie das Fenster schließen, wird die Prüfung unterbrochen, der Dozent/die Dozentin kann Sie zum Fortsetzen über die Prüfungssteuerung berechtigen. Wenn der Zeitpunkt des Schließens mehr als zwei Stunden in der Vergangenheit lag, ist die Prüfung abgebrochen und der Versuch ist gezählt. Bitten Sie im Fall eines Abbruchs vor Prüfungsstart den Dozenten/die Dozentin, den fehlerhaften Versuch zurückzusetzen.

Es kommt darauf an, ob sie die Prüfung fortsetzen oder neu beginnen. Beim Fortsetzen sollten sie genau die Prüfung sehen, die sie unterbrochen haben, möglicherweise fehlen systembedingt bereits abgegebene Aufgaben der letzten 3-5 Minuten. Die Prüfungszeit zählt weiter, wenn Sie keine Zusatzzeit geben, fehlt dem Teilnehmer die Zeit des Verbindungsabbruchs. Beim Neustart werden die bisher abgegebenen Aufgaben nicht mit gezeigt, der Test ist komplett neu. Der vorherige Versuch wird dann als abgebrochen markiert und ist einsehbar.

Die Erteilung von Zusatzzeit ist nur bei Abbruch der Prüfung und Anforderung der Prüfungsfortsetzung möglich.

Bei Vergabe von Zusatzzeit zum Nachteilsausgleich legen Sie einen separaten Prüfungskurs mit geänderter Prüfungszeit für eine Gruppe von Teilnehmenden an.

Für den Nachteilsausgleich empfehlen wir einen zusätzlichen Testbaustein für eine separate Gruppe an Teilnehmenden. In diesem hinterlegen Sie eine Kopie Ihres Prüfungstests mit angepasster Zeitdauer. Die Gewährung zusätzlicher Zeit ist aktuell nur möglich wenn der Teilnehmer erst die Prüfung abbricht und dann eine Fortsetzung durch Sie gestartet wird. Dieses vorgehen ist für den Fall gewünschten Fall aber nicht Anwenderfreundlich zu gestalten.

Bewertungswerkzeug

Bewertungen können nicht gelöscht werden. Beim Export der Prüfung auf die Prüfungsplattform werden die Bewertungen als Referenzen nicht mit importiert.

Bitte legen Sie für jeden Prüfungsdurchgang einen separate Prüfung auf der Prüfungsplattform an.

Das Bewertungswerkzeug kann nicht parallel von mehreren Betreuenden genutzt werden, auch nicht, wenn unterschiedliche Aufgaben bewertet werden. Die Änderungen des einen überschreiben die Bewertungen des anderen beim Abspeichern.

Nein, das Bewertungswerkzeug kann nicht parallel von Betreuenden genutzt werden, auch nicht, wenn unterschiedliche Aufgaben bewertet werden. Die Änderungen des einen überschreiben die Bewertungen des anderen beim Abspeichern.

Wird ein Teilnehmer nicht im Bewertungswerkzeug angezeigt, ist er vermutlich in keiner Prüfungsgruppe eingeschrieben. Ergänzen Sie den Teilnehmer einfach manuell in der entsprechenden Gruppe. Dann können Sie die Ergebnisse im Bewertungswerkzeug einsehen.

Dies tritt auf, wenn der Prüfling nach Abschluss aller Aufgaben oder Erreichen des Zeitlimits nicht auf „Abschließen“ drückt. Die Ergebnisse sind in diesem Fall dennoch vollständig übermittelt. Sollten Sie keinen Zugriff auf die Ergebnisdaten haben, wenden Sie sich bitte unverzüglich an den Support.
Die in ONYX definierte Punktzahl kann bei der Bewertung individuell reduziert werden. Auch automatisch bewertete Aufgaben können nachträglich geändert werden.
Die in ONYX definierte Punktzahl kann bei der manuellen Bewertung eines Tests mit einer höheren Punktzahl überschrieben werden. Es erscheint in diesem Fall zwar ein Hinweis, welche Auswirkungen dies ggf. mit sich bringt, die neue Punktzahl wird jedoch korrekt verarbeitet.
Ja, das ist so gewollt. Wenn Studierende von ihrem Recht zu Prüfungseinsicht Gebrauch machen, würden sie sonst die Kommentare einsehen können.

Presseartikel