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Schnelleinstieg

Schnelleinstieg Digitale Lehre

Hier beschreiben wir Lehrszenarien, die Lehrende für die schnelle Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre nutzen können.

Bereitstellen von Unterlagen

Bereiten Sie Vorlesungsunterlagen und Übungen soweit auf, dass diese selbstständig durchgearbeitet werden können. Die Unterlagen sollten keine Textlücken mehr enthalten. Ihre Unterlagen können Sie mit Erklär- bzw. Demovideos aus dem Internet, Literaturhinweisen oder Linklisten zum Selbststudium ergänzen.

Erstellen Sie in der Lernplattform OPAL einen Kurs je Lehrveranstaltung. Einen vergleichbaren Kurs können Sie sich in unserem OPAL-Beispiel anschauen.

Zur Bereitstellung der Dokumente haben Sie zwei von der TU Chemnitz bereitgestellte Optionen – die Lernplattform OPAL oder die TUCCloud. Wir empfehlen Ihnen generell zur Nutzung der Lehrplattform OPAL. Dateien wie Skripte und Übungsunterlagen können Sie in Ordnern/Unterordnern im OPAL-Kurs anordnen: Kursbaustein: Ordner.

  • Das Material kann komplett oder abschnittsweise hochgeladen werden.
  • Eine Strukturierung und datumsabhängige Freigabe (Zugang) kann optional erfolgen.

Videos und ergänzende Informationen, wie beispielsweise eine Übersicht zum Lernabschnitt, können individuell in einem grafischen Editor erstellt werden: Kursbaustein: Einzelne Seite.

Im Literaturverzeichnis können vorhandene Bibtex-Dateien importiert oder selbst erstellt werden: Kursbaustein: Literaturverzeichnis.

Die Rückgabe von Übungsaufgaben können Sie ebenfalls in OPAL organisieren, indem Sie in einem separatem Kursbaustein Ordner die Zugangsregeln anpassen:

  • Herunterladen für Lernende gesperrt,
  • Hochladen für Lernende erlaubt

Beachten Sie bitte: die Lerner sehen die anderen Dateien im Ornder, können diese jedoch nicht herunterladen. Sollen Lernende keine anderen Dateien sehen, muss der Aufgabenbaustein verwendet werden, dort wird für jede Rückgabe ein eigener Ordner erstellt.

Sie können die Rückgaben auch klassisch über E-Mail organisieren. Empfehlen Sie zur Ablage der Dateien den TUCcloud-Dienst des URZ tuc.cloud mit Freigabe.

Einen Plattform zum Austausch von Fragen, Lösungsansätzen und Problemenbehandlungen bieten Sie Studierenden über ein integriertes Forum im Kurs. Hier können Kursteilnehmende selbstständig Themen anlegen und diskutieren (Kursbaustein Forum).

Fügen Sie Ihrem Kurs einen Mitteilungsbaustein hinzu, so können Sie Mitteilungen verfassen, die sowohl im Kurs selbst angezeigt, als auch per E-Mail an die Kursteilnehmende versandt werden (Kursbaustein Mitteilung). So informieren Sie beispielsweise über neu hochgeladenen Skripte.

Didaktische Tipps

Gerade für die Selbstlernphasen, aber auch zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen ist es wichtig, den Lernenden umfangreiches Material zur Verfügung zu stellen. Je nach Lernszenario kann es sinnvoll sein, die Unterlagen so aufzuarbeiten, dass diese auch ohne eine begleitende Veranstaltung zu verstehen sind. Ergänzen Sie Ihre Unterlagen mit eigens erstellten oder schon bestehenden Erklär- bzw. Demovideos (z. B. aus dem Videocampus Sachsen), Literaturhinweisen bzw. Linklisten für ein Selbststudium.

Gerade wenn durch eine große Anzahl an asychronen Veranstaltungsteilen der Kontakt zu Studierenden nicht ständig sicher gestellt werden kann, ist es wichtig, Kommunikationsangebote zu unterbreiten.

In OPAL haben Sie die Möglichkeit, über das Forum eine Plattform zum Austausch von Fragen, Lösungsansätzen und Problemenbehandlungen anzubieten. Zudem können sich Studierende gegenseitig unterstützen, selbständig Themen anlegen und Fragen diskutieren. Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Forum auch didaktisch einzubinden und beispielweise die Diskussion bestimmter Fragestellungen in diesen Kursbaustein zu verlagern und eine Diskussion zu inhaltlichen Themen anzuregen.

Wenn Sie auf eine E-Mail Liste verzichten wollen, können Sie in OPAL auch einen Mitteilungsbaustein anlegen. Damit können Sie Mitteilungen verfassen, die sowohl im Kurs selbst angezeigt, als auch per E-Mail an die Kursteilnehmenden versandt werden (Kursbaustein Mitteilung). So informieren Sie beispielsweise über neu hochgeladenen Skripte.

Audioaufnahmen

Eine einfache Möglichkeiten, Lehrunterlagen zu begleiten ist es, Tonaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Diese Audiodateien können Sie in OPAL zum Anhören anbieten. Wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, ist der Speicherplatzbedarf mit ca. 50 MByte pro 90-minütiger Vorlesung auch überschaubar, quasi ein kleiner Podcast für Ihre Lehre!

So könnte es aussehen: Kursbeispiel in OPAL

Tonaufnahmen können direkt mit dem Smartphone erstellt werden – in ruhiger Umgebung auch ohne Headset mit dem eingebauten Mikrofon. Für Android nutzen Sie beispielsweise die kostenlose App „Diktiergerät“. Stellen Sie in dieser App über die Einstellungen die Aufnahmequalität auf „durchschnittlich“. Starten Sie mit ein paar Probeaufnahmen. Sorgen Sie dafür, dass keine Störgeräusche (Lüfter, Tastaturklicks, andere Stimmen) die späteren Hörenden strapazieren.

Sie können natürlich auch andere Apps testen oder die Aufnahmen am Laptop bzw. PC mit einem Headset erstellen. Achten Sie darauf, dass die App die Daten unbedingt lokal und nicht in einer Cloud speichert. Es sollte MP3 in einer Qualität von 64 kbit/s gespeichert werden – für Sprache verständlich bei kompakten Daten (1 Minute etwa 0,5 MByte).

Nehmen Sie „Audioschnipsel“ von ca. 5 bis 10 Minuten Länge auf und erläutern Sie dort z. B. die Vorlesungsfolien (wie in der Vorlesung). So brauchen Sie nicht zu schneiden und die entstehenden Dateien sind relativ klein. Auch der Hörer kann später zwischen den Aufnahmen wechseln. Hören Sie sich die Aufnahmen an.

Wenn Sie zufrieden sind, laden Sie die Dateien in OPAL hoch.

Achten Sie bitte auf den Speicherplatz. Im OPAL-Ordner haben sie ein Standard-Kontingent von 1 GByte (das sind ca. 30h Audioaufnahmen bei 0,5 MByte/min). Auf Anfrage erhöhen wir die Quota im OPAL-Ordner.

Löschen Sie nicht mehr benötigte Daten im Kurs spätestens zum Semesterende und bevor Sie den Kurs kopieren.

Dazu benötigen Sie die Audiodateien auf Ihrem Laptop oder PC. Sie kennen sicher Wege, wie Sie die Dateien vom Smartphone dorthin bringen. Mit „Diktiergerät“ können Sie die Dateien teilen, z. B. per Bluetooth oder E-Mail.

In Ihrem OPAL-Kurs fügen Sie einen Kursbaustein „Einzelne Seite“ vor oder nach dem Ordner ein, in den Sie z. B. die Vorlesungsfolien abgelegt haben. Die „einzelne Seite“ selbst können Sie außerhalb des Kurseditors gestalten – rechts oben über „Bearbeiten“. Im Bearbeitungsmodus gehen Sie auf Menü „Einfügen → Video“, dann hinter „Quelle“ das Symbol für den Ordner, nun das Symbol „Pfeil nach oben“ zum Hochladen der Datei. Wählen Sie Ihre Audio-Datei (.mp3) aus und klicken Sie auf Upload. Sie sehen nun die Datei in der Liste, klicken Sie auf das Plus-Symbol rechts, dann of „Ok“. Im Text erscheint ein Platzhalter, den Sie auch über Ausschneiden und Einfügen an eine andere Stelle platzieren können. Fügen Sie noch einige Erklärungen im Text ein, was die Hörer erwartet. Speichern und schließen Sie die Bearbeitung, um das Ergebnis zu sehen – und zu hören. Korrigieren und ergänzen Sie bei Bedarf. Das Aussehen der Leiste zum Abhören der Aufnahmen können Sie nicht beeinflussen, das macht der Browser der Zuhörenden.

Haben Sie alles richtig gemacht, sieht das Ergebnis in etwa so aus: Beispielkurs in der Lernplattform OPAL

Es gibt zudem einen Kursbaustein Kursbaustein Podcast, mit dem Sie Ihre Audioaufnahmen auch elegant zur Verfügung stellen können.

Videomittschnitte

Die Videoaufzeichnungen ermöglichen es, Wissen an die Lernenden visuell und auditiv zu übermitteln. Durch die multimediale Nutzung von Video, Audio und Präsentationen oder Bildschirmsequenzen (z. B. Programmbeispiele), können Lerninhalte gesamtheitlich vermittelt werden.

Screencasts, also Bilschirmaufzeichnungen, können genutzt werden, um beispielsweise die Nutzung von Programmen und Werkzeugen zu erläutern. Somit können auch Folien vertont und als Videodatei bereitgestellt werden. Screencasts enthalten i. d. R. nicht das Videobild der oder des Sprechenden, sondern kommen ohne zusätzlichen Videokanal aus und können auch ohne Ton bereitgestellt werden.

Zur Aufzeichnung von Screencasts stehen unterschiedliche Möglichkeiten bereit. Kurze Aufnahmen können beispielsweise direkt in Microsoft PowerPoint erstellt und eingefügt werden. Hier können Sie Screencasts mit gesprochenen Erklärungen über den Ribbon „Einfügen“ realisieren. Dort finden Sie im Bereich Medien den Button „Bildschirmaufzeichnung“. Sie können den Screencast direkt in Ihre PowerPoint-Folie integrieren oder extern speichern. Weitere Informationen dazu finden Sie in den FAQ für Lehrende unter „Wie kann ich technisch meine Vorlesung auf Video umstellen?“ und auch beim MS Office Support.

Zum Erstellen von Videoaufzeichnungen können verschiedene Werkzeuge genutzt werden. In Microsoft PowerPoint können kurze Aufnahmen direkt erstellt und eingefügt werden. Hier können Sie Screencasts mit gesprochenen Erklärungen über den Ribbon “Einfügen„ realisieren. Dort finden Sie im Bereich Medien den Button “Bildschirmaufzeichnung„. Sie können den Screencast direkt in Ihre PowerPoint-Folie integrieren oder extern speichern. Weitere Informationen dazu finden Sie in den FAQ für Lehrende unter „Wie kann ich technisch meine Vorlesung auf Video umstellen?“ und auch beim MS Office Support.

Ein sehr umfangreichens Werkzeug ist OBS Studio. Hier können beliebige Videoquellen (Fenster, Programme, Webcam) ausgewählt und individuell angeordnet werden. Das Programm steht für alle Betriebssysteme (Windows, Linux, macOS) kostenfrei zum Download bereit. Beim ersten Start führt ein Assisstent durch die Programmkonfiguration.

  • wählen Sie die Option “Für das Aufnehmen optimieren […]„
  • wählen Sie im nächsten Schritt die Auflösung (Bildschirmauflösung ist empfehlenswert).
  • die Einstellung von 30 fps ist vollkommen ausreichend

Ist die Konfigurations abgeschlossen, können Sie die Aufnahme beginnen.

  • Wählen Sie im Fenster Quellen (unten) alle Aufnahmequellen (z. B. Präsentation und Webcam).
  • Ordnen Sie die Quellen nach Ihren Wünschen im Vorschaufenster an.
  • Starten Sie die Aufnahme mit dem Button unten rechts.
Screenshopt OBS

Die Aufnahme wird standardmäßig direkt im Home-Verzeichnis (z. B. „Eigene Dateien“) als Dateityp .mkv abgelegt. Über Datei → Aufnahme remuxen wandeln Sie die Datei in eine .mp4-Datei um.

Für den Einstieg können wir das kostenfreie Werkzeug OpenShot. OpenShot ist für alle Betriebssysteme (Windows, Linux, macOS) erhältlich. Starten Sie mit einfachen Schritten zum Kennenlernen der Oberfläche. Wählen Sie unter Datei → Datei importieren die Quell-Datei (z. B. Aufnahme aus OBS) aus. Diese Datei ziehen Sie nun mit der Maus in die obere Spur (unterer Fensterbereich). Screenshot OpenShot In der Videovorschau können Sie den Zeitpunkt auswählen, zu dem ein Schnitt erfolgen soll. Setzen Sie ein Markierung (Pfeil grün, Marke hinzu). Sie können das Video mit Hilfe der Schere an den Marken schneiden (Schere auswählen und Schnittpunkt anklicken). Deaktivieren Sie das Werkzeug Schere wieder, nachdem alle Schnittpunkte gesetzt sind. Überflüssige Videosequenzen, z. B. am Anfang und am Ende, können Sie nun entfernen. Exportieren Sie das Video über Datei → Video exportieren im Format .mp4 (HDV 720p 30fps).

Videodateien können ziemlich groß werden. Achten Sie bitte auf Speicher-Ressourcen und entfernen Sie Videos auch wieder aus dem Dateisystem.

Mit Magma steht uns seit langer Zeit eine Videoportal bereit, welches Videos konvertiert und zum Einbinden auf Webseiten verfügbar macht.

Beachten Sie: In Magma können Dateien mit einer maximalen Größe von 2GB hochgeladen werden. Reduzieren Sie die Dateigröße bitte vor dem Upload, z. B. durch Aufteilen in mehrere kleinere Videos.

Melden Sie sich mit Ihrem TU-Chemnitz-Login an (bei erstmaliger Nutzung des Dienstes müssen Sie sich per E-Mail an e-learning@... als Autor freischalten lassen). Fügen Sie Ihr Video unter „Mein Magma“ hinzu. Stellen Sie die Sichtbarkeit auf den Wert „Alle“, wenn Sie das Video auf Webseiten oder OPAL veröffentlichen wollen. Starten Sie die Konvertierung, indem Sie die Videoqualität auswählen. Als Format wählen Sie bitte in jedem Fall HTML5-Medium aus. Wählen Sie Ihr Video nach Abschluss der Konvertierung aus. Unter dem Video finden Sie alle Konvertierungsversionen. Den Link zum Einbetten des Videos erhalten Sie, wenn Sie den Link in der Spalte „Qualität“ auswählen.

Screenshot Magma

Hier finden Sie den Direktlink zum Video. Wenn Sie das Video auf einer OPAL-Seite einfügen wollen, markieren Sie den Quelltext zum Einbinden und kopieren den in die Zwischenablage. In OPAL können Sie in einem Kurbaustein „Einzelne Seite“ das Video einfügen: Bearbeiten Sie die Seite, schalten Sie in den Quelltext um und fügen Sie den in Magma kopierten Quelltext an eine passende Stelle ein:

Magma: Codeschnipsel für das Einfügen von Videos

Virtuelle Konferenzräume – Videokonferenzen

Mit einem System auf Basis der Software BigBlueButton können Sie Videokonferenzen im Webbrowser durchführen:

Zugang zum Sytem

Lesen Sie Hinweise zu Funktionen, Tipps für Teilnehmende und Empfehlungen für Moderierende, didaktische Hinweise usw. auf den Webseiten zu BigBlueButton.

Zudem stehen öffentliche virtuelle Räume (Common Rooms) über BPS Online Meetings zur Verfügung.

Vorteil dieser Lösung ist, dass alle Daten nur auf Servern der TU Chemnitz gespeichert werden und ausschließlich gesicherte Übertragungsprotokolle zum Einsatz kommen.

Wir stellen virtuelle Konferenzräume bereit, die – in Anlehnung an den neuen Common Room (Uni-aktuell-Artikel) – als offene Lern- oder Beratungsräume von jedem TU-Mitglied als Treffpunkt zum Austausch genutzt werden können.

Zugang zu den virtuellen Räumen

Die Plattform BigBlueButton bietet Audio-, Video- und Chatfunktionen, man kann Präsentationen und Bildschirm(fenster) teilen, gemeinsam Notizen schreiben, auf einem Whiteboard zeichnen und kleine Umfragen starten.

Eine Reservierung ist (wie im Common Room) nicht möglich. Wenn noch ein Raum verfügbar ist, können Sie diesen betreten und nutzen. Zum Raum gibt es keinen Zugriffschutz, jeder TU-Benutzer/jede TU-Benutzerin kann einen Raum betreten und wieder verlassen. Als Moderator sehen Sie die Liste aller Teilnehmenden im Raum und können Gäste bitten, den Raum zu verlassen.

Wir werden demnächst weitere virtuelle Räume bereitstellen, die für sinnvolle Szenarien – Seminare, Beratungen, Sprechstunden – reserviert werden können. Siehe Aktuelle Entwicklungen im Bereich Videokonferenzen

Beispielkurse in OPAL

In Rahmen von LiT.Shortcuts, aber auch in offenen OPAL-Kursen stellen Lehrende Materialien bereit und teilen Konzepte zur digitalen Lehre. Hier finden Sie einige Beispiele, die fortlaufend ergänzt werden.

Sonstige Lehrbeispiele

  • Podcast „Trafohaus/Lehre“ des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen 
  • LiT.Shortcut: Ad hoc Lehrdigitalisierung (Philipp Wabnitz, Fakultät Maschinenbau)

Presseartikel