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Links und Navigation

Zurück/Vorwärts
Allen HypertextSystemen liegt ein gemeinsames Problem zugrunde, das bei den Printmedien nicht vorhanden ist: Wenn jemand in einem Hypertext-System "zurückgeht", ist das nicht dasselbe wie wenn er in einem Printmedium "zurückblättert". Im letzten Fall ist die Reihenfolge physikalisch festgelegt, im Falle Hypertext nicht. Wenn der Anwender auf einen Link klickt, kann er - je nach Beschaffenheit des Links - an eine andere Stelle auf derselben Seite, auf eine andere Seite innerhalb der Site oder auf eine andere Seite außerhalb der Site gelangen. Mit Hilfe der Browser-Funktionen "Vorwärts" und "Zurück" kann der Anwender nur innerhalb der von ihm selbst gewählten Link-Abfolge navigieren.


Seite vor und zurück
Für den Informationsdesigner sind Hypertext-Links nicht nur von Vorteil. Durch die vielfältigen Möglichkeiten des virtuellen Standortswechsels kann der Nutzer sich überfordert fühlen - er ist verwirrt und sucht nach Orientierung. Er möchte eine inhaltlich logische Abfolge von Dokumenten/Leseschritten erkennen.

Um dem Anwender eine mögliche Abfolge anzubieten, die der inhaltlichen Struktur der Site entspricht, und ihm damit die Orientierung zu erleichten, reichen die Browser-Schaltflächen "Vorwärts" und "Zurück" allerdings nicht aus. Zu diesem Zweck werden häufig eigene Schaltflächen eingesetzt, die diese Abfolge verdeutlichen, z.B. "Seite zurück" bzw. "nächste Seite".

Diagram of hypertext link.

Hier sehen Sie, daß, auch wenn der Anwender durch einen Link von Seite eins der ersten Ebene der Web-Site direkt auf Seite sechs der zweiten Ebene gebracht wurde, die Seiten der zweiten Ebene selbst eine inhaltliche Abfolge bilden, die durch "Zurück" und "Vorwärts" nicht gefunden werden kann. In diesem Fall wäre es vorteilhaft, wenn die Seiten selbst Navigationselemente für ihre Abfolge beinhalteten, z.B.:

Linear series of Web pages.

Dem Wunsch nach Orientierung kann man mit Hilfe von Buttonleisten gerecht werden, auf denen neben Hinweisen auf eine dokumentimmanente Sequenz auch Informationen zum jeweiligen "virtuellen Ort" angegeben werden, der über sie erreicht werden kann, z.B.:

Example of a button bar.

C/AIM Web page footer.

Quellen:

Apple Computer, Inc. 1992. Macintosh human interface guidelines. Reading, MA: Addison-Wesley.

Center for Advanced Instructional Media (C/AIM), Yale University.

Horton, W. K. 1994. Designing and writing online documentation, 2nd edition. New York: Wiley.

Microsoft Corporation. 1992. The Windows interface: An application design guide. Redmond, WA: Microsoft Press.

Shneiderman, B. 1992. Designing the user interface: Effective strategies for effective human-computer interaction. 2nd ed., Reading, Mass.: Addison-Wesley.

University of Chicago Press. 1982. The Chicago manual of style. 13th ed., Chicago: University of Chicago Press.

Wilson, A. 1974. The design of books. Salt Lake City: Peregrine Smith, Inc.

Xerox Corporation. 1988. Xerox publishing standards. New York: Watson-Guptill Publications.