Yale C/AIM Web Style Guide

Überblick

Web-Grafik

Einführung

Farbbildschirme

Dateiformate für Grafiken

Interlaced GIF

Transparentes GIF

JPEG Grafiken

Zusammenfassung Formate

Illustrationen

Optimierung von Grafiken I

Optimierung von Grafiken II

Height & width Tags

Farbige Hintergründe

Imagemaps

GIF-Dateien
Das GIF oder auch Graphic Interchange Format, wurde in den achtziger Jahren bekannt. Der Compuserve Information Service propagierte es damals als effizientes Instrument zur Übertragung von Bildern über Datennetzwerke. Zu Beginn der neunziger Jahre übernahmen die Urheber des World Wide Web das GIF-Format wegen seiner Effizienz und seines hohen Bekanntheitsgrads. Heute steht die überwältigende Mehrzahl der Bilder im Web im GIF-Format. Praktisch alle Web-Browser, die Grafiken unterstützen, unterstützen auch das GIF-Format für eingesetzte Bilder. Das GIF-Format beinhaltet ein Komprimierungssystem, mit dem die Größe der Dateien auf ein Minimum beschränkt wird. Darüber hinaus beschränken sich GIF-Dateien auf Farbpaletten von 8-Bit (256 oder weniger Farben). Inzwischen wurden verschiedene geringfügige Abweichungen vom grundlegenden GIF-Dateienformat entwickelt, so daß nun auch transparente Farben unterstützt und Interlaced GIF-Grafiken verwendet werden können, die vom Webbrowser Netscape Navigator populär gemacht wurden.
Vielleicht finden Sie manchmal Hinweise auf verschiedene GIF-Formate wie GIF87a oder GIF89a. Alle Formen der GIF-Bilder können mit Web-Browsern abgerufen werden, die das grundlegende GIF-Dateienformat unterstützen. Deshalb brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, ob sich Ihre Leser Grafiken dieses Formats ansehen können. Sie können es auf jeden Fall, ganz gleich, welche Version sie verwenden. Benutzer, deren Browser transparente Farben und Interlaced GIF-Grafiken unterstützen (wie zum Beispiel Netscape Navigator und Internet Explorer), erhalten verfeinerte visuelle Effekte. Ihre einfachen GIF-Bilder bekommt allerdings jedermann zu sehen.

GIF-Dateienkomprimierung
Das GIF-Dateienformat verwendet eine relativ einfache Form der Dateienkomprimierung (Lempel Zev Welch oder LZW). Dabei werden ineffiziente Teile der Dateienspeicherung eliminiert, ohne daß dabei ein Datenverlust entsteht (verlustfreie Komprimierung) oder das Bild verzerrt wird. Das LZW-Komprimierungssystem funktioniert am besten, wenn große, homogene Farbfelder komprimiert werden sollen. Es eignet sich nicht besonders gut für das Komprimieren komplexer Bilder mit einer sehr körnigen Struktur. Alle Varianten des GIF-Formats für Grafikdateien beinhalten die LZW-Dateienkomprimierung. Bei Siegel (1996) finden Sie ausgezeichnete Informationen, wie sich Grafiken für die GIF-Komprimierung optimieren lassen.

GIF compression examples.

Referenzen

Siegel, D. 1996. Creating killer web sites. Indianapolis: Hayden Books.

www.killersites.com

Weinman, L. 1996. Designing Web graphics. Indianapolis: New Riders.

www.lynda.com
Copyright 1997 P. Lynch and S. Horton,
   all rights reserved. Yale University   Revised January 1997.