Frühlicht, 2012

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Werner Holly

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Adventskalender 2013 der TU Chemnitz

Auf Pilgerspuren nach Mariaschein in Böhmen


U nsere Reise beginnt auf der sächsischen Seite des Erzgebirges in Fürstenau (Ortsteil von Altenberg). Dort fahren wir die Dorfstraße Richtung Böhmen bis linkerhand ein großer Touristenparkplatz kommt. Dort werden wir unsere motorgetriebenen Fahrzeuge los und weiter geht es zu Fuß Richtung Grenze.

An der Grenze

Nun taucht vor uns schon der Mückenberg auf. Nach dem Grenzübertritt kommen wir durch die Reste des Dorfes Voitsdorf und nach kurzer Strecke durch den Wald an der Wolfgangkapelle vorbei auf den Mückenberg, wo uns das weithin sichtbare Mückentürmchen begrüßt.

Hier kann man bei herrlicher Aussicht nach Teplitz und in das Böhmische Mittelgebirge – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – sich entweder am Buffet erfrischen oder auch im Restaurant des Berghotels speisen.

Mückenberg in den 1930er Jahren
Am Mückentürmchen

Weiter geht es den gelben Wanderweg Richtung Graupen. Wir kommen über Obergraupen, wo man sich im Restaurant zum heiligen Florian gut stärken kann. Jetzt heißt es Aufpassen, wir dürfen links in der Kurve den gelben Weg nicht verpassen. Nun geht es bergab in die romantische Bergstadt Graupen.

Graupen Anfang 20. Jahrhundert
Graupen heute

Die Stadt Graupen wurde Ende des 12. Jahrhundert gegründet und ging als Bergarbeiterstadt, in der hauptsächlich Zinn abgebaut wurde, in die Geschichte ein.

Blick in die Zinngasse um 1920
Blick in die Zinngasse in Richtung Mariaschein heute

In Graupen sollte man einen Besuch auf der Rosenburg nicht verpassen. Hier weilte schon Goethe und der Ausblick ist herrlich. Im Burgrestaurant gibt es ein sehr gutes Bier und leckere böhmische Küche.


Weg nach Mariaschein, im Hintergrund die Wallfahrtskirche

Nun gehen wir links die Zinngasse (Cínová) Richtung Mariaschein. Auf der rechten Seite sollten wir unbedingt der wunderschönen St.-Anna-Kirche einen Besuch abstatten.

St. Anna Kirche um 1910
St. Anna Kirche heute

Dann halten wir uns auf der Libušín-Gasse rechts, unterqueren die Bahnlinie und kommen dann immer geradeaus direkt zur Wallfahrtskirche Mariaschein.