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Adventskalender der TU Chemnitz 2010

Eine Wanderung rund um Wüstenbrand


Diese Wanderung kann man im Winter ohne Bedenken vornehmen. Mit ca. 14,5 km Länge und 260 m Steigungen wird keiner überfordert.

Anfangs- und Endpunkt ist der Bahnhof in Wüstenbrand. Von Chemnitz aus fährt man am besten mit dem Zug Richtung Zwickau bis Wüstenbrand. Wer mit dem PKW fährt, findet am Bahnhof Parkmöglichkeiten.
Gegenüber dem Bahnhof mündet eine Straße ein. Dort ist das Wanderzeichen gelber Strich auf weißen Grund zu finden und ein Hinweis auf eine Übersichtskarte am Rathaus.
Dieser Markierung müssen wir nun folgen. Zunächst geht es durch den Ortskern von Wüstenbrand. Bald wird die Hauptstraße verlassen und eine Nebenstraße steigt leicht an. Am Anfang dieser Nebenstraße befindet sich ein Wanderschild mit dem Hinweis, dass es zum Heidelbergturm geht. Die Markierung ist immer noch gelber Strich auf weißen Grund. Von der Straße biegt man bald in einen Weg ein der steil bergauf führt. Oben angekommen findet man einen Festplatz, auf dem im Sommer das Heidelbergfest stattfindet. Noch einige Schritte und man befindet sich am Heidelbergturm, ein Stahlturm mit reichlich 100 Stufen.

Heidelbergturm
Wüstenbrand, oberer Ortsteil

Dieser Turm wurde 1991 erbaut. Es gab schon einen Vorgänger, den Carolaturm. Bereits im Jahre 1902 wurde der Plan eines Turmbaues gefasst und in den Jahren danach verwirklicht. der Turm musste aber später abgerissen werden, da kein Geld zur Unterhaltung aufgebracht werden konnte. Diesen Turm zu besteigen, lohnt sich.

Man kann die nähere Umgebung wie Chemnitz, Grüna, Oberlungwitz und Hohenstein-Ernstthal gut überblicken, und bei klarer Sicht hat man eine weiten Blick ins Erzgebirge.


Tannmühle

Nun geht es auf diesem Weg weiter, bis man auf den rot markierten Weg trifft. Hier wendet man sich nach links bis zur Straße und danach rechts die Straße entlang bis zur Siedlung „Kühler Morgen“. Die Markierung ist jetzt wieder gelb. Nach der Siedlung wird die Straße halb links verlassen. Der Wanderwegweiser zeigt die Richtung zur Tannmühle. Der Weg führt jetzt lange Zeit durch Wald. In der Tannmühle, einer Gaststätte mit Hotel, besteht die Möglichkeit einer Einkehr. Die Gaststätte hat täglich ab 11.30 Uhr geöffnet (Dienstag und Freitag Ruhetag).

Wer mehr über die Geschichte der Tannmühle wissen will, findet dies unter der Adresse www.waldhotel-tannmuehle.de.


Schutzhütte Langenberger Höhe

Nach der Rast geht die Wanderung weiter, immer der gelben Markierung folgend. Nach etwa 2 km wird der Weg durch eine Schranke abgesperrt. Unmittelbar nach dieser Schranke verlassen wir den gelb markierten Weg und biegen nach rechts in einen breiten Waldweg ein, um diesen zu folgen bis er auf einen Weg mit roter Markierung trifft, der uns zur Langenberger Höhe führt. Von diesen Höhenrücken, 448 m hoch, hat man einen weiten in Blick ins Chursbachtal und in Richtung Leipzig.

Vor der Schutzhütte der Langenberger Höhe befindet sich eine Schautafel mit den umliegenden Orten.


Autobahn

Der Wanderweg führt nun weiter, immer der roten Markierung folgend, bis in den Pfarrgrund. Hier stößt ein Weg mit grüner Markierung, von der Gaststätte Fichtental kommend, auf unseren Weg - die Markierung ist jetzt rot/grün. Der Weg geht den Pfarrgrund bergauf, den zweifarbig und später nur noch grün markierten Weg bis zur Windsiedlung an der Autobahn A 4. Dort treffen wir wieder auf den gelb markierten Weg, der über die Autobahn A 4 führt, dann in Richtung Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand.


Nun geht es den Weg immer bergab bis an den Rand von Hohenstein-Ernstthal und weiter zwei Straßen bis zur Hauptstraße, diese nach links, ein Stück in Richtung Wüstenbrand und rechts bis zu den Fischteichen unterhalb des Ortes. Dort nach links, dann ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Wüstenbrand.

Wer nun Hunger verspürt, kann sich in der preiswerten  Sportgastsätte „Jahnhalle“ gleich oberhalb des Bahnhofes oder noch etwas weiter oben in einem Imbiss stärken. Beide haben sonntags Ruhetag. Immer geöffnet hat das Hotel „Bürgerhof“ an der großen Ampelkreuzung.


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© Text und Fotos: Reinhard Pönisch
Reinhard Pönisch, Die TU-Wichtel

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