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Adventskalender der TU Chemnitz 2002

Schnitzgruppe Harthau


Vogel am Baum Waldarbeiter

Eine der typischen erzgebirgischen Künste ist das Schnitzen. Wäre es nicht wunderbar, selbst so herrliche Figuren aus dem Holz freilegen zu können? Doch allein dürfte kaum jemand die vielen Kniffe und Techniken lernen können, die ein guter Schnitzer beherrschen muß.

Zum Glück gibt es zahlreiche Vereine, die den neuen und alten Schnitzern auf ihrem Weg helfen. Einer davon ist die Schnitzgruppe Harthau, die von Manfred Pögelt - hier hinter einigen seiner Werke zu sehen - geleitet wird.

Im Harthauer Schnitzerheim treffen sich an jedem Dienstag ab 17:00 Uhr die alten und jungen Schnitzer. Zwölf Erwachsene und 20 Kinder zählt der Verein - ein Zeichen, daß die Kunst des Schnitzens in den nächsten Jahren nicht aussterben wird.

Manfred Pögelt mit seinem Werk

In der Adventszeit schnitzen die Vereinsfreunde auch mal außer Haus. Auf Weihnachtsmärkten und Einkaufszentren kann man zuschauen, wie die Figuren entstehen - und vielleicht ein neues Hobby für sich selbst entdecken.

singender Engel
schnitzende Hände

Das Werkzeug muß der angehende Schnitzer allerdings selbst mitbringen. Drei Messer kosten dabei schon mal leicht 50 Euro, doch wer Kerb-, Hohl- oder Flachschnitt beherrschen will, braucht natürlich mehrere Schnitzeisen in unterschiedlichen Breiten und Formen.

Werkzeug

Kontakt: Schnitzerheim: Mittelschule Harthau, Stöcklstr. 4, 09125 Chemnitz
Jeden Dienstag 17-21 Uhr Schnitzstunde




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© Fotos: R. Sontag
Ralph Sontag, Die TU-Wichtel im Dezember 2002

Adventskalender der TU Chemnitz 2002