Nächste Station unserer vorweihnachtlichen Reise durchs Erzgebirge soll die

Serpentinstadt Zöblitz

sein. Seit dem 15. Jahrhundert ist hier das Handwerk des Serpentinsteindrechselns nachweisbar - ja, das ist kein Tippfehler, diese Abart des Marmors kann ähnlich wie Holz bearbeitet werden und Zöblitz ist damit weit über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt geworden.

Bild Steinpantoffel

Wie wär's zum Beispiel mit diesen schönen Wärmepantoffeln, die schon zu Zeiten August des Starken am Dresdner Hof sehr beliebt waren. Dafür und für Wärmesteine wurde die besonders gute Wärmekapazität des Serpentins ausgenutzt. Außer Gebrauchsgegenständen sind heute noch wertvolle Kunstgegenstände aus den Zöblitzer Werkstätten in den Kunstsammlungen europäischer Königshäuser zu finden.
Im Zöblitzer Heimatmuseum ist u.a. eine originale Werkstatt von 1889 zu besichtigen.
Eine Kostbarkeit findet man in der barocken Stadtkirche des kleinen Ortes - eine wertvolle Silbermannorgel von 1742. Am 31. Dezember 23.00 Uhr gibt es ein Orgelkonzert zum Jahreswechsel - bestimmt ein stimmungsvoller Jahresausklang.


Und hier noch der Veranstaltungstip des Tages:

18.12. -- 15.00 Uhr -- Hörsaal 316, Uniteil 1, Str. der Nationen

"Chemie in der Weihnachtszeit"

Weihnachtsvorlesung, Referent: Dr. Klaus Rabending, TU Chemnitz-Zwickau


ANTJEs LINK des TAGES



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