Mass Customization als Innovationspotential im Kontext des Web 2.0 am Beispiel eines mittelständischen Handwerksbetriebs
Mass Customization (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Mass_Customization) ist eine wichtige Perspektive für personalintensive Dienstleistungen in Hochlohnländern wie Deutschland. Ein leuchtendes Beispiel ist der T-Shirt-Anbieter Spreadshirt (http://www.spreadshirt.com/), der individualisierbare Textilprodukte fertigt. Durch die möglichst schnelle kundenindividuelle Anfertigung kommt aufgrund langer Transportwege die Fertigung in Billiglohnländern nicht in Frage, was die Produktion am Standort Leipzig erlaubt.
Ermöglicht wird Mass Customization meist durch Online-Konfiguratoren, durch die der Kunde sein individuelles Produkt entwirft und bestellt. Neben dem Konzept des Mass Customization spielen hier bei der Gestaltung dieser Konfiguratoren Konzepte wie Open Innovation und Web 2.0 eine wichtige Rolle.
Unter der URL http://www.generationspyramide.de/ testet aktuell ein mittelständischer Handwerksbetrieb aus dem Erzgebirge die kundenindividuelle Zusammenstellung von Weihnachtsprodukten. Nach den ersten erfolgreichen Tests soll das Projekt in eine zweite Entwicklungsphase eintreten. Aufgabe der Bachlorarbeit ist es, das Projekt in einen theoretischen (Mass Customization, Open Innovation, Web 2.0) und praktischen (Beispiele aus anderen Branchen analysieren) Kontext zu stellen und hieraus Vorschläge für die Weiterentwicklung des Konfigurators abzuleiten.















