2nd Seminar on Microblogging (SEMMI10)
Betreuer: Martin Böhringer
Thema
Das Gebiet der Social Software ist ein spannendes Thema für das betriebliche Informationsmanagement. In diesem Seminar konzentrieren wir uns speziell auf Activity Streaming (oder auch Ubiquitous Microblogging). Wir bewegen uns thematisch auf dem aktuellen Stand der Forschung und haben im Seminar die Chance, bisher unbearbeitete Forschungsfragen zu beantworten. Für weitere Informationen zum Forschungskontext empfiehlt sich unsere Projektseite zu Enterprise Microblogging oder die Webseite des ersten Microblogging-Seminars im WS09/10.
Ziele
Anhand der Thematik werden die Teilnehmer zunächst mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen vertraut gemacht (Wie lese und verstehe ich ein wissenschaftliches Paper? Was ist “Methodik” und was will “die” von mir?). Anschließend definieren wir auf Basis der vorhandenen Literatur Forschungsfragen und setzen diese im Seminar um. Am Ende des Semesters fasst jeder Teilnehmer die Erkenntnisse in einem kurzen Paper (landläufig unter dem Titel “Seminararbeit” bekannt) zusammen.
Fachliche Vision von SEMMI10 ist die gemeinsame Konzeption eines Softwareprototypen zum Enterprise Activity Streaming (Arbeitstitel “TUCEAS”), der Microblogging mit anderen Informationssystemen wie bspw. SAP, CRM, Sharepoint, Wikis… verbindet (siehe z.B. Salesforce Chatter, Microsoft Sharepoint 2010). Wir setzen auf den aktuell durch Facebook, MySpace, Opera u.a. erarbeiteten Standard ActivityStreams auf. Der Prototyp soll sich insbesondere auf das Funktionskonzept und die Frontend-Visualisierung konzentrieren (wir bauen also sogenannte Mockups). Eine weiterführende Umsetzung durch Programmierung ist angestrebt.
SEMMI10 wird eine Teamarbeit, in dem wir im ersten Workshop verschiedene Rollen und Teilaufgaben festlegen. Es können also sowohl theoretische als auch praktische Arbeiten in diesem Bereich angefertigt werden.
Beispiele für Themen:
- (Teil-)Konzeption von User Interface, Use Cases, Modulkonzept…
- Technische Plattform (z.B. OpenMicrobloggingProtocol, Vergleich von Basissoftware wie Drupal, WordPress…)
- Praktische Umsetzung von Teilproblemen (z.B. Anbindung von Produktionsinformationssystemen als Informationslieferanten)
Das Seminar ist offen für Themenvorschläge der Teilnehmer!
Explizites Ziel ist die Heranführung der Teilnehmer an einen aktuellen Forschungsschwerpunkt. Damit verbunden ist die Möglichkeit für weiterführende Praktika (bei Partnerunternehmen), Hiwi-Jobs und Bachelorarbeiten.
Arbeitsweise
Unser Seminar ist als Teamarbeit aller Teilnehmer konzipiert. Es wird also einige Präsenzveranstaltungen geben (Kick-Off, Zwischenpräsentationen), in denen wir unsere (Teil-)Ergebnisse diskutieren und synchronisieren wollen. Das Seminar ist auf 5 Teilnehmer begrenzt (+ eventuelle Kandidaten von der Warteliste), die Gruppengröße ermöglicht also eine partnerschaftliche Arbeitsatmosphäre. Das Engagement und damit der Zeitaufwand, mit dem die eigene Forschungsaufgabe bearbeitet wird, hängt wie immer von jedem Teilnehmer selbst ab. Erwartet wird eine hohe Einsatzbereitschaft mit Spaß an der Forschungsarbeit. Es ist im Gegenzug davon auszugehen, dass die Einführungsworkshops viel Zeit für die Erstellung der Seminararbeit einsparen (geringerer Einarbeitungsaufwand und Zeitaufwand für Literatursuche).
Für die Kommunikation während der Bearbeitung nutzen wir einen gemeinsamen Gruppenraum in unserem internen Microblogging-Werkzeug. Das Ziel ist, dass die Teilnehmer regelmäßig Zwischenstände, Fragen, Anregungen, Literaturverweise usw. posten und damit gemeinsam Wissen aufbauen und voneinander lernen.
Ablauf
Kickoff: Mittwoch, 21.04.2010, 09:15-10:45, Seminarraum 110 im Thüringer Weg 7
Zwischenpräsentation: Mittwoch, 02.06.2010, 09:15-10:45, Seminarraum 110 im Thüringer Weg 7
Abgabe und Verteidigung: Mitte Juni 2010
Anforderungen
Teilnahmevoraussetzung: Spaß an Teamarbeit, Interesse an Social Software, Programmierverständnis
Zusätzliche Voraussetzung für Studenten im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik: LV “Wissenschaftliches Arbeiten”
Optionale Qualifikationen: PHP, Screendesign, Englischkenntnisse
Basisliteratur
- brand eins über Twitter
- Wenn Unternehmen twittern (wie es NICHT laufen sollte)
- Guter Beitrag zu Twitter und seinen hausgemachten Nachteilen in der IT-Architektur
- Böhringer, M. & Gluchowski, P. (2010), Microblogging, in ‘Informatik-Spektrum, http://dx.doi.org/10.1007/s00287-009-0383-0‘
- Interessante Beispiele für Activity Streaming mit Open Source-Werkzeugen:
Allgemeine Informationen zum Seminar
Wir bieten in diesem Semester mehrere Seminarveranstaltungen mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung an. Bitte schreiben Sie sich nur in einem Seminar ein. Denken Sie bitte auch daran, nicht unnötig Seminarplätze zu blockieren. Schreiben Sie sich nur ein, wenn Sie auch wirklich teilnehmen wollen. Nicht abgegebene Arbeiten werden mit 5.0 bewertet. In Anbetracht knapper Ressourcen und hinsichtlich der Fairness gegenüber Ihren Kommilitonen gilt die Regel: Wer ohne triftige Gründe trotz Einschreibung und Antritt zum Seminar keine Arbeit abgibt, ist für die nächste Runde gesperrt. Weitere Informationen erhalten Sie hier
Semesterwochenstunden: 0/2/0
Allgemeiner Ansprechpartner für Fragen rund ums Seminar ist Dipl.-Wirt.-Inf. Jacqueline Stietzel
| Seminar |
|
Martin Böhringer |
Seminar Microblogging
Betreuer: Martin Böhringer
Thema
Das Gebiet der Social Software ist ein spannendes Thema für das betriebliche Informationsmanagement. In diesem Seminar konzentrieren wir uns auf Microblogging, den neuesten Vertreter von Social Software. Wir bewegen uns thematisch auf dem aktuellen Stand der Forschung und haben im Seminar die Chance, bisher unbearbeitete Forschungsfragen zu beantworten. Für weitere Informationen zum Forschungskontext empfiehlt sich unsere Projektseite zu Enterprise Microblogging.
Ziele
Anhand der Thematik werden die Teilnehmer zunächst mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen vertraut gemacht (Wie lese und verstehe ich ein wissenschaftliches Paper? Was ist “Methodik” und was will “die” von mir?). Anschließend definieren wir auf Basis der vorhandenen Literatur Forschungsfragen und setzen diese im Seminar um. Am Ende des Semesters fasst jeder Teilnehmer die Erkenntnisse in einem kurzen Paper (landläufig unter dem Titel “Seminararbeit” bekannt) zusammen.
Unsere Forschungsfragen stehen noch nicht fest und werden nicht prinzipiell eingegrenzt. Ein großes (Spaß-)Potenzial liegt in praktischen Problemstellungen, die mit Programmierung gelöst werden können. Es sind aber auch konzeptionelle, theoretische oder empirische Aufgabenstellungen denkbar.
Folien
Arbeitsweise
Unser Seminar ist als Teamarbeit aller Teilnehmer konzipiert. Es wird also einige Präsenzveranstaltungen geben (Kick-Off, Zwischenpräsentationen), in denen wir unsere (Teil-)Ergebnisse diskutieren wollen. Das Seminar ist auf 5 Teilnehmer begrenzt, die Gruppengröße ermöglicht also eine partnerschaftliche Arbeitsatmosphäre. Das Engagement und damit der Zeitaufwand, mit dem die eigene Forschungsaufgabe bearbeitet wird, hängt wie immer von jedem Teilnehmer selbst ab. Erwartet wird eine hohe Einsatzbereitschaft mit Spaß an der Forschungsarbeit. Es ist im Gegenzug davon auszugehen, dass die Einführungsworkshops viel Zeit für die Erstellung der Seminararbeit einsparen (geringerer Einarbeitungsaufwand und Zeitaufwand für Literatursuche).
Für die Kommunikation während der Bearbeitung nutzen wir einen gemeinsamen Gruppenraum in unserem internen Microblogging-Werkzeug. Das Ziel ist, dass die Teilnehmer regelmäßig Zwischenstände, Fragen, Anregungen, Literaturverweise usw. posten und damit gemeinsam Wissen aufbauen und voneinander lernen.
Ablauf
| KW43Do, 22.10.2009, 11:30-13:00, Thw7, | Kickoff-Veranstaltung
|
| KW44Deadline: 01.11.2009 | Abstract zur Seminararbeit
|
| KW47 | Konsultations-Termin |
| KW50 | Zwischenpräsentationen
|
| KW02 | Abgabe Finalversion |
| KW03/04 | Abschlusspräsentationen |
Anforderungen
Verbindlich: Starkes Interesse am Thema
Empfohlen: Twitter-Account, Programmiererfahrung (z.B. PHP)
Basisliteratur
- Für Anfänger (Pflicht):
- brand eins über Twitter
- Wenn Unternehmen twittern (wie es NICHT laufen sollte)
- Guter Beitrag zu Twitter und seinen hausgemachten Nachteilen in der IT-Architektur
- Böhringer, M. & Gluchowski, P. (2010), Microblogging, in ‘Informatik-Spektrum, upcoming, published online 02 October 2009: http://dx.doi.org/10.1007/s00287-009-0383-0‘.
- Für Fortgeschrittene:
- Java, A.; Song, X.; Finin, T. & Tseng, B. (2007), Why we twitter: understanding microblogging usage and communities, in ‘WebKDD/SNA-KDD ’07: Proceedings of the 9th WebKDD and 1st SNA-KDD 2007 workshop on Web mining and social network analysis’ , ACM, New York, NY, USA , pp. 56–65 .
- Krishnamurthy, B.; Gill, P. & Arlitt, M. (2008), A few chirps about twitter, in ‘WOSP ’08: Proceedings of the first workshop on Online social networks’ , ACM, New York, NY, USA , pp. 19-24 .
- Honeycutt, C. & Herring, S. C. (2009), Beyond Microblogging: Conversation and Collaboration via Twitter, in ‘Proceedings of the Forty-Second Hawai’i International Conference on System Sciences (HICSS-42). Los Alamitos, CA.’ , IEEE Computer Society, Los Alamitos, CA, USA , pp. 1-10 .
- Böhringer, M. & Barnes, S. J. (2009), Continuance Usage Intention in Microblogging Services: The Case of Twitter, in ‘Proceedings of the 17th European Conference on Information Systems (ECIS), Verona, Italy, June 08-10, 2009′ .
Allgemeine Informationen zum Seminar
Wir bieten in diesem Semester erstmals mehrere Seminarveranstaltungen mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung an. Bitte schreiben Sie sich nur in einem Seminar ein. Denken Sie bitte auch daran, nicht unnötig Seminarplätze zu blockieren. Schreiben Sie sich nur ein, wenn Sie auch wirklich teilnehmen wollen. In Anbetracht knapper Ressourcen und hinsichtlich der Fairness gegenüber Ihren Kommilitonen gilt die Regel: Wer ohne triftige Gründe trotz Einschreibung und Antritt zum Seminar keine Arbeit abgibt, ist für die nächste Runde gesperrt. Weitere Informationen erhalten Sie hier
Semesterwochenstunden: 0/2/0
Allgemeiner Ansprechpartner für Fragen rund ums Seminar ist Dipl.-Wirt.-Inf. Jacqueline Stietzel
| Seminar |
B_WI_4, D_WI_8, D_BL_6, D_BL_8 |
Martin Böhringer |















