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Konzept zur Qualitätssicherung in Bachelorstudiengängen

Hier finden Sie alle Lehrevaluationen zum Download

Das Konzept der Qualitätssicherung für die Bachelor-Studiengänge der Fakultät "Wirtschaftswissenschaften" besteht aus folgenden Elementen:

  1. Befassung der Gremien mit Fragen der Lehrqualität
  2. (Funktion: Information und Entscheidungen über Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung)

    Regelmäßige Beschäftigung der verantwortlichen Gremien mit Fragen der Qualitätssicherung: mindestens einmal im Jahr werden Fragen der Lehrqualität (inkl. Prüfungen) in folgenden Gremien diskutiert:

    • Studienkommission Bachelor-/Master-Studiengänge (Lehrprogramm)
    • Prüfungsausschüsse Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften (Prüfungen)
    • Fakultätsrat

    Als Beratungsgrundlage werden entsprechende Qualitätsberichte von den zuständigen Studiendekanen erarbeitet, die über Stand, Probleme und einzuleitende Maßnahmen informieren.

  3. Lehrbericht - Teil Qualität
  4. (Funktion: Berichterstattung, Außen-darstellung)

    Die entsprechenden Teilberichte werden zusammen mit den durchgeführten Studiengangs- und Lehrveranstaltungsevaluationen zum Teil Qualität der Lehre im Lehrbericht der Fakultät verdichtet.

  5. Evaluierung von Studienbedingungen und Lehrveranstaltungen in den BA-Studiengängen
  6. (Funktion: Feedback von Studierenden und Lehrkräften zu den Lehrveranstaltungen und Studienbedingungen sowie Gewinnung von Informationen zum Studien- und Prüfungsaufwand)

    Im BA-Studiengang werden folgende Befragungen und Evaluierungen durchgeführt:

    • Befragung zur Entscheidung für den Studiengang, zu Erwartungen der Studierenden und zur Informationspolitik
      Diese Befragung wird mit Unterstützung der Fachschaft in den entsprechenden Einführungsveranstaltungen sowie in der Einführungsveranstaltung zu den Studiengängen realisiert.
    • Evaluierung der Lehrveranstaltungen
      Die Lehrveranstaltung des ersten Semesters werden zum Ende des Semesters mit einem Kurzfragebogen durch Studierende und Lehrkräfte hinsichtlich ausgewählter Aspekte eingeschätzt werden. Weiterhin sollen die Studierenden den Aufwand für Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltung einschätzen, um die tatsächliche Arbeitsbelastung (Work load) beurteilen zu können. In späteren Semestern und insbesondere späteren Studiengängen soll die Evaluierung auf ausgewählte Lehrveranstaltungen beschränkt werden. Das schließt auch die Erprobung und Einführung moderierter Evaluationen und Ergebnisauswertungen mit ein. Zugleich erfolgt eine Einbeziehung in die Totalerhebung im Zusammenhang mit dem großen Lehrbericht.
    • Evaluierung der Studienbedingungen und des Programms sowie der Prüfungen
      Diese Evaluierung erfolgt in der Semesterpause, ggf. online. Schwerpunkt bilden hier die Rahmenbedingungen des Studiums sowie die Prüfungen.
  7. Studiengangsversammlung
  8. (Funktion: Orientierung und Information der Studierenden, Feedback)

    Zu Beginn und am Ende jeden Semesters findet eine Studiengangsversammlung statt, bei der Informationen ausgegeben und wesentliche Probleme erfasst werden. Neben einer offenen Diskussion kann die Veranstaltung auch genutzt, um die Studiengangevaluierung des letzten Semesters auszuwerten.

  9. Sprechergruppe des Studienganges
  10. (Funktion: rasche Lösung operativer Probleme der Lehrqualität)

    Die Teilnehmer des Bachelorstudienganges bestimmen drei oder vier Studierende aus ihren Reihen als Sprechergruppe. Die Mitglieder, die zugleich Vertreter der Studierenden in der Studienkommission oder in der Prüfungskommission sind, werden durch Zustimmung der Vollversammlung und in Abstimmung mit dem FSR ernannt. In den Folgesemestern oder bei Ausscheiden eines Vertreters werden die Nachfolger gewählt. Der gewählte Vertreter zum Prüfungsausschuss ersetzt den gegenwärtig durch die Fachschaft gestellten Vertreter des Bachelorstudienganges im Ausschuss. Die Sprechergruppe trifft sich innerhalb des Semesters mindestens einmal und natürlich bei Bedarf mit dem Studiendekan zur Besprechung der wesentlichen Probleme des Studiums. Sie unterstützt die LV- und Studiengangsevaluation.

  11. Fachstudienberater
  12. (Funktion: Beratung der Studierenden bei fachlichen Problemen des Studienablaufes)

    Ein weiteres Element der Qualitätssicherung ist die Fachstudienberatung. Dazu werden die BA-Studiengänge in das System der Fachstudienberatung mit aufgenommen. Alle bisher tätigen Fachstudienberater für die auslaufenden Studiengänge BWL und VWL nehmen zugleich auch die Fachstudienberatung für den anlaufenden Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften wahr. Analog gilt dies für die Fachstudienberater Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

    • Fachstudienberater BA Wirtschaftswissenschaften:
      Prof. Dr. R. Lang
    • Fachstudienberater BA Wirtschaftsinformatik:
      Prof. Dr. B. Stöckert
    • Fachstudienberater BA Wirtschaftsingenieurwesen:
      Prof. Dr. J. Käschel
  13. Praxiskontakte - Abolventenbefragung "Alumninetzwerk" Praxisbeirat
  14. (Funktion: Feed back aus dem Beschäftigungssystem/Praxis zur Berufsfähigkeit der Absolventen ("Employability") und zum Lehrprogramm)

    Wichtige Elemente der Qualitätssicherung in diesem Zusammenhang sind zunächst die Kontakte der Lehrenden in den jeweiligen BA-Berufsfeldern zur Wirtschaftspraxis. Weiterhin sollen die Praktikumszeugnisse in bestimmten Abständen systematisch hinsichtlich der Arbeitsschwerpunkte ausgewertet werden. Die späteren Absolventen werden in die regelmäßige Absolventenbefragung der Fakultät einbezogen und separat ausgewertet. Im Rahmen der Alumniarbeit der Fakultät soll im weiteren auch ein entsprechendes Netzwerk der Studierenden im BA-Studiengang aufgebaut werden bzw. diese in existierende aufgebaut werden. Und schließlich beabsichtigt die Fakultät für die neuen Studiengänge insgesamt einen Praxisbeirat zu bilden, der die Fakultät bei der Weiterentwicklung von Studienprogrammen berät.