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Das IWRT

Das IWRT stellt sich vor

Das Institut für Wirtschaft, Recht und Technik (IWRT) wurde unter Verantwortung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Chemnitz als wissenschaftliche Einrichtung gemäß § 109 Sächsisches Hochschulgesetz zur Förderung der interdisziplinären Arbeit in Lehre und Forschung Anfang 1996 gegründet und in einem Akademischen Festakt am 25.06.1996 durch den Rektor der TU Chemnitz und den Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften feierlich eröffnet. Nach der Ordnung des Institutes sind ständige Mitglieder die Inhaber der Professuren:

  • Jura I - Öffentliches Recht und Öffentliches Wirtschaftsrecht
    Univ.-Prof. Dr. iur Ludwig Gramlich
  • Jura II - Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht
    Univ.-Prof. Dr. iur Claus Scholl
Darüber hinaus steht der Beitritt zum Institut jedem Hochschullehrer der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und jedem weiteren Hochschullehrer an der TU Chemnitz offen, dessen Tätigkeit auf die Erfüllung der Aufgaben des Instituts, nämlich Lehre und Forschung an den Schnittstellen von Wirtschaft, Recht und Technik, gerichtet ist. Beigetreten sind bisher:
  • Prof. Dr. Erhard Leidich, Inhaber der Professur Konstruktionslehre in der Fakultät für Maschinenbau
  • Prof. Dr. Christian Radehaus, Inhaber der Professur Opto- und Festkörperelekronik in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Prof. Dr. Joachim Käschel, Inhaber der Professur BWL VII- Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre und gegenwärtig Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  • Prof. Dr. Uwe Götze, Inhaber der Professur BWL III - Unternehmensrechnung und Controlling.
Weitere Hochschullehrer haben ihr Interesse an einem Beitritt bekundet.

Das Institut verfügt damit bereits jetzt über eine hohe fachliche Kompetenz auf den zentralen Gebieten der Wirtschafts-, Rechts und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik. Diese Kompetenz kann durch Rückgriff auf die weiteren Ressourcen der im Jahre 1993 neu gegründeten Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (u. a. BWL II - Marketing und Handelsbetriebslehre, BWL IV - Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre, BWL V - Organisation und Arbeitswissenschaft, BWL VI - Personalwesen und Führungslehre, die Stiftungsprofessur für Management des technischen Wandels und Personalentwicklung sowie vier volkswirtschaftliche Lehrstühle) und auch der Institute und Professuren der anderen Fakultäten (Fakultät für Naturwissenschaften, Fakultät für Mathematik, Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Fakultät für Informatik, Philosophische Fakultät mit einer Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeographie) bei Bedarf verbreitert werden. Darüber hinaus wird das Potential der beteiligten Lehrstühle bereits jetzt durch zahlreiche Praktiker außergewöhnlich hoher fachlicher Kompetenz verstärkt. So ist es dem Lehrstuhl Jura II gelungen, einen Lehrauftrag "Patentrecht und gewerblicher Rechtsschutz" einzurichten und dafür zunächst den Präsidenten des Deutschen Patentamtes a.D. Prof. Dr. Häußer und nach dessen Tod Herrn Patentanwalt Dipl.-Ing. Klaus Schieschke aus München zu gewinnen.

Die interdisziplinäre Kompetenz wird auch in der Lehre durch die Vorlesung "Recht und Technik" und ein Seminar zur gleichen Thematik mit Beteiligung teilweise bereits promovierter Ingenieure umgesetzt.

Der Interfakultäre Service der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (Leiter: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. Dr. rer. pol. H. Leitzinger) ist dem IWRT zugeordnet.

Von der EU konnten Drittmittel im Rahmen des Projekts "Jean Monnet" eingeworben werden.

Mit der LURGI Life Science GmbH Chemnitz konnte ein Drittmittelprojekt bereits erfolgreich abgewickelt werden.

Nach außen ist das IWRT mit mehreren Veranstaltungen hervorgetreten. In der Eröffnungsveranstaltung hat der damalige Präsident des Bundeskartellamtes, Herr Dieter Wolf, zum Verhältnis des deutschen Wettbewerbsschutzes zum Wettbewerbsschutz in der EU referiert. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Rouvé von der RWTH Aachen hat zu seinen Erfahrungen als Sachverständiger vorgetragen. Univ.-Prof. Dr. Claus Scholl hat die Produkthaftung als Herausforderung für Innovation und Management behandelt.

Zusammen mit der Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. (CWG) fand im Renaissance Hotel eine Podiumsdiskussion zum Thema "Marktorientierte Unternehmensstrategie als Erfolgsfaktor für den Mittelstand" statt. Unter der Moderation von Frau Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger (Professur BWL II - Marketing und Handelsbetriebslehre) diskutierten Dipl.-Ing. Helmut Müller vom Rationalisierungskuratorium der Wirtschaft Sachsen, Herr Klaus Jungnickel von der bruno banani underwear GmbH in Mittelbach, Herr Jürgen Ackermann von der Einsiedler Brauhaus GmbH in Chemnitz und Herr Franz Temmen von Oli Lacke GmbH & Co KG in Oberlichtenau mit folgenden Schwerpunkten:
  • Chancen und Risiken für den Mittelstand in unserer Region,
  • Marktstrategien als Erfolgsfaktor,
  • Ergebnisse einer empirischen Studie zum strategischen Marketing in sächsischen Mittelstand,
  • Erfahrungen von Unternehmen aus der Chemnitzer Region und
  • Fördermöglichkeiten für den Marktaufbau Ost und West.
Der geschäftsführende Direktor Univ.-Prof. Dr. Scholl ist in Deutschland als Wirtschaftsprüfer, im Vereinigten Königreich als registered auditor und in Belgien als conseil fiscal zugelassen.

Damit stellt das IWRT die Kernzelle für die in der Realität unabdingbare interdisziplinäre Kompetenz zur Analyse und Bearbeitung auch praktischer Probleme hohen Schwierigkeitsgrades dar. Bei Ausstattung mit entsprechenden finanziellen und sachlichen Mitteln bietet das Institut eine in der Region Südwestsachsen einmalige Problemlösungskompetenz.