Inhalte
Bourdieu und was er uns über Organisationen sagt? Der französische Soziologe Pierre Bourdieu hat doch eigentlich nicht zu Organisationen geforscht, und, legt man sein Werk zugrunde, sich auch gar nicht besonders für Organisationen als solche interessiert. Trotzdem erhält die von ihm entwickelte Theorie in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit in der Organisationstheorie lassen sich also möglicherweise mit dieser Theorie spannende Einsichten in Organisationen, andere Blickwinkel auf Organisationsfragen entdecken? Dieser Frage wollen wir im Seminar nachgehen. Dafür sollen zunächst die Grundbegriffe der Bourdieuschen Theorie, wie Kapital, Feld und Habitus, anhand der Lektüre theoretischer Texte erarbeitet werden. Anschließend wird anhand von Studien zu ausgewählten organisationsanalytischen Fragen dargestellt, wie die Bourdieusche Theorie zur Klärung jener Fragen beitragen kann. Zu guter Letzt steht der Versuch, aus dem von Bourdieu (zu anderem Zwecke) erhobenen Material Informationen über die Organisationen herauszukitzeln, welche sich darin verbergen. Ziel der Veranstaltung ist es, das, z.B. aus der Vorlesung Organisationstheorien, vorhandene Wissen anhand der Beschäftigung mit einem einzelnen Theoretiker zu erweitern und zur selbständigen Annäherung an Theorie zu ermuntern. Achtung: Dieses Seminar ist ein theoretisches Seminar, welches die regelmäßige Lektüre theoretischer, deutscher wie englischsprachiger Texte erfordert! Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und der Übernahme eines Referats werden vorausgesetzt. Abgabetermin der Seminararbeit ist der 31. März 2012.
LVS / Leistungspunkte
2 / 6
Teilnahmevoraussetzungen
-
Beschränkungen der Teilnehmerzahl
15 (Bachelor Berufsfeld OPI, GM)
Prüfungsleistung
Seminararbeit (20 Seiten)
Downloads / Skript
Wird noch bekannt gegeben
Ansprechpartner
Kerstin Rego
Aktuelle Informationen
Termin: Fr, 07:30 – 09:00
Raum: 2/N006
Keine Einschreibung mehr möglich
Inhalte
Die Lehrveranstaltung Organisationstheorien soll in verschiedene Theorieansätze und Problemfelder einführen. Dazu zählen die Begründer der Organisationstheorie und klassische Probleme der Arbeitsorganisation. Ausgewählte Problemfelder:- Entscheidungen in Organisationen
- Organisationsstruktur und Umwelt
- Kultur
- Macht
Teilnahmevoraussetzungen
keine, regelmäßige Anwesenheit und Bereitschaft zur Lektüre von Texten wird erwartet
Prüfungsleistung
Klausur (60 Minuten)
Downloads / Skript
zu finden unter Downloads
Ansprechpartner
Kerstin Rego
Aktuelle Informationen
Termin: Fr, 13:45 – 15:15
Beginn: 21. Oktober 2011
Raum: 2/D221
Aktuelle Informationen
Termin: Mi, 11:30 – 13:00
Raum: 2/B201
Ansprechpartner
Stefan Hauptmann
Termin
Blockseminar, (Termin wird noch bekannt gegeben)
Raum: tba
Welchen von den zwei MOT-Kursen Sie besuchen können, wird demnächst bekannt gegeben.
Ansprechpartner
N.N.
Termin
Blockseminar, (Termin wird noch bekannt gegeben)
Raum: tba
Welchen von den zwei MOT-Kursen Sie besuchen können, wird demnächst bekannt gegeben.
Ansprechpartner
Tina Obermeit
Aktuelle Informationen
Termin: Mi, 09:15 – 10:45
Raum: 2/W037
Welchen von den zwei Leadership-Kursen Sie besuchen können, wird demnächst bekannt gegeben.
Ansprechpartner
N.N.
Aktuelle Informationen
Termin: Mi, 11:30 – 13:00
Raum: 2/D201
Welchen von den zwei Leadership-Kursen Sie besuchen können, wird demnächst bekannt gegeben.
Freiberufler und kollektives Handeln:
Das Projekt ist der Frage gewidmet, wie Freiberufler dem kollektiven Handeln (z.B. in Form von Gewerkschaftsmitgliedschaft) gegenüber eingestellt sind und worauf diese Einstellungen zurückzuführen sind. Das Projekt ist angelegt als ein theoretisch und empirisch fundiertes Forschungsvorhaben. In der ersten konzeptionellen Phase werden die Teilnehmer den aktuellen Forschungsstand zum Thema sichten und sich eine kritische Übersicht über bisherige konzeptionelle und empirische Erkenntnisse auf dem Gebiet erarbeiten. Darauf aufbauend werden die Teilnehmer ein konzeptionelles Forschungsmodell erstellen, welches in der zweiten empirischen Forschungsphase validiert wird. Die empirische Studie soll aus einem qualitativen (Interviews) und einem quantitativen Teil (Fragebögen) bestehen.
Partizipation und Innovationsfähigkeit von KMU:
Das Masterprojekt findet im Rahmen des BMBF geförderten Verbundprojektes MODIB statt. Gegenstand des Projektes ist die Untersuchung unterschiedlicher Einbindungsstrategien der Beschäftigten ins Unternehmensgeschehen und deren Einfluss auf die betriebliche Innovationsfähigkeit. Arbeitsschwerpunkte des Masterprojektes sind die Entwicklung von Transfermaßnahmen für die Projektergebnisse und die Entwicklung unterschiedlicher Lehrmodule. Dazu müssen sich die Studierenden zunächst mit den theoretischen Grundlagen der Innovations- und Partizipationsforschung mit Blick auf das MODIB-Projekt sowie mit den drei Verbundunternehmen durch Analyse des Projektmaterials sowie verschiedenen Betriebskontakte vertraut machen.
Unternehmen Theater - Universität:
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Theater Chemnitz durchgeführt. Es besteht aus drei abgrenzbaren Teilprojekten oder Arbeitspakten. In einem ersten Teilprojekt (Forschung) erarbeitet die Projektgruppe durch Literaturstudium und Analyse von Anwendungsfällen einen Überblick zur Praxis, der Nutzung von Theaterstücken als Methode der Organisationsentwicklung. In einem zweiten Teilprojekt (Training) soll das Konzept für ein Führungstraining mit dem Stück Die Grönholm-Methode durch das Theater Chemnitz erarbeitet und erprobt werden. Das dritte Teilprojekt, ein Beratungsprojekt schließlich, soll die Kooperationsformen und Möglichkeiten von Theater und Universität in den Blick nehmen. Im Ergebnis erarbeitet die Projektgruppe ein Konzept mit geeigneten Maßnahmen und Empfehlungen für das Theater Chemnitz und begleitet zumindest zum Teil ihre Einführung und Umsetzung.
Konzeption, Durchführung und Evaluierung von Trainingsmaßnahmen im Bereich der IKK:
Die Projektgruppe erarbeitet sich durch Literaturstudium und vergleichende Analyse von Trainingskonzepten an Universitäten und Hochschulen sowie in Unternehmen oder bei Beratungs- und Trainings-/Personalentwicklungsfirmen einen Überblick zum aktuellen Stand des Trainings von interkulturellen Kompetenzen, ihrer Durchführung, Konzeption und Evaluierung. Die Teilnehmer der Projektgruppe führen selbst Trainings im Rahmen der interkulturellen Kompetenz-Ausbildung bei Bachelorstudierenden an der TU Chemnitz durch. In diesem Kontext werden sie in die entsprechende Lehrgruppe an der Fakultät eingebunden (zwei Übungseinheiten). Zugleich erarbeiten die Teilnehmer methodische Unterlagen zur Evaluierung solcher Trainingsmaßnahmen und führen diese durch. Die erarbeiteten Ergebnisse zum Stand der Trainingsmaßnahmen an Hochschulen sowie in Unternehmen, die persönlichen Erfahrungen bei der Durchführung und Evaluierung sowie daraus erwachsende Vorschläge zur Konzepterstellung für das Training von interkulturellen Kompetenzen werden in einem entsprechenden Projektbericht niedergelegt, der dann zu verteidigen ist.

