Martin Grundmann et al., Konversion in Kooperation. Fallbeispiele und Empfehlungen für betriebliche Konversion - reviewed by Jens Aderhold
Martin Roderick et al. (eds.), Workers, Firms and Unions.
Industrial Relations in Transition; and Akihiro Ishikawa et al. (eds.),
Workers, Firms and Unions - Part 2; The Development of Dual Commitment - reviewed
by Thomas Steger
In dieser Untersuchung werden die Auswirkungen neuer Konzepte auf das Management eines ungarischen Unternehmens betrachtet, das früher ein Staatsunternehmen war. Mit Hilfe von Berger/Luckmann (1966) wird untersucht, wie die Konzepte des Marktes und der Marktwirtschaft in das Unternehmen eingeführt werden und das Management beeinflussen. Besondere Betonung liegt auf den Einflüssen, denen das Management aus alten Denkweisen einerseits und einem vollkommen neuen Alltag andererseits ausgesetzt ist. Es wird gezeigt, dass einige - insbesondere technische ? Bereiche des Managements kaum Veränderungen aufweisen, obwohl sich die Ziele vollständig gewandelt haben. Andere Managementbereiche sind hingegen recht neu. In der Untersuchung wird gezeigt, dass Veränderungen sowie neue Rationalitäten nicht unabhängig von bisherigen Denkweisen entstehen, sondern sogar teilweise mit ihnen konkurrieren.
This study examines how new concepts affect management in a Hungarian, previously government-owned company. The case-study is analysing how the concepts 'market' and 'market economy' are brought into the company and affect management. There is special focus on how management is constituted between 'cargoes-of-thoughts' and a new 'everyday life of reality'. With Berger and Luckmann (1966) as the primary frame of reference the paper will focus on practices in selected parts of management in the case company. It is shown that some parts of management (surprisingly) technically are almost unchanged in the new 'everyday life of reality' despite a new purpose, whereas other parts of management are quite new. In conclusion, the analyses will reveal that post-rationalizations and alternations have attributed to rationality - in a struggle against former 'cargoes-of-thoughts'.
Empirische Daten, besonders bei Fallstudien, zeigen, dass individuelle Personen bei der Führung von Unternehmen im Wandel oft eine zentrale Rolle einnehmen. Eine konventionelle ökonomische Analyse der Unternehmensführung allein kann diese Rolle von einzelnen Führungspersönlichkeiten nicht erklären. In dieser theoretischen Untersuchung werden Koordinationsspiele zur Analyse von Übergängen von einem Gleichgewichtszustand in einen anderen benutzt. Es wird dafür argumentiert, dass die Schaffung von gemeinsamem Wissen unter den Stakeholdern einer Unternehmung durch eine Führungspersönlichkeit den Unternehmen die Möglichkeit gibt, Koordinationsfehler zu vermeiden. Dabei handelt es sich um einen äußerst wichtigen Aspekt, da es bei der Umsetzung radikaler Veränderungen der Organisation darauf ankommt, den unterschiedlichen Koordinationsaspekten der Vielzahl von Stakeholdern Rechnung zu tragen.
Empirical evidence, especially in case studies, shows that individual leaders often have a crucial role in successful enterprise transformation in transition economies. Conventional economic analysis of corporate governance alone cannot explain this role of leadership. In this theoretical paper I use coordination games to analyse transitions from one equilibrium to another. I argue that the creation of common knowledge among stakeholders by a leader allows firms to overcome coordination failures. This is crucial for enterprise transformation because of the multiplicity of stakeholders who need to coordinate their action to implement radical organizational change.
Seit einigen Jahren haben große Industriebereiche wie Lebensmittel- und Getränkeindustrie, einst überlegene Industriezweige, große Marktanteile an fremde Konkurrenzunternehmen abgeben müssen, sowohl im eigenen Land als auch im Ausland. In unserer Arbeit untersuchen wir die Auswirkungen der Hauptfaktoren des Wettbewerbs im Rahmen der Theorie des Strategic Management in ausgewählten im Wandel begriffenen Volkswirtschaften. Unser Hauptaugenmerk liegt auf drei baltischen Staaten und deren Hauptkonkurrenten - Deutschland und die EU im ganzen. Unser Hauptziel stellt dabei die Entwicklung eines Rahmens dar, mit dessen Hilfe industrieller Wettbewerb analysiert werden kann. Dieser Rahmen wird auf die Lebensmittelindustrie und verwandte Zweige in den entsprechenden Staaten angewendet.
In recent years, some major industries in transition economies, such as food and beverage, once epitomised industrial supremacy have lost significant market shares to it's foreign competitors, both at home and abroad. Recognising the fact once pre-eminent world-wide economic position of former socialist economies has generally eroded significantly in recent years. Our study examines the competitive implications of the major determinants of competitiveness within a framework favoured by the Strategic Management theory in selected transition economies. Our research focuses on the three Baltic States and two of their major competitors within the Europe -Germany and EU in general. The main objective of our study is, therefore, to develop an analytical framework for analysing industrial competitiveness and to apply it to the food sector and it's related industries in these economies.
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