Lehrpraxis im Transfer
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Über das Projekt "Lehrpraxis im Transfer"

Mit dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ("Qualitätspakt Lehre") werden 186 Hochschulen aus allen 16 Ländern dabei unterstützt, die Betreuung der Studierenden und die Qualität der Lehre zu verbessern. Das Verbundprojekt "Lehrpraxis im Transfer" fokussiert dabei insbesondere fachspezifische Herausforderungen der Lehre und des Lernens sowie die didaktische Fundierung des Einsatzes Neuer Medien in der Hochschullehre. Dabei steht der Austausch und die Vernetzung zwischen Lehrenden und der hochschulübergreifende Transfer erprobter und innovativer Lehrkonzepte im Vordergrund des Projektes.

 
Zu den Verbundpartnern gehören die TU Bergakademie Freiberg, TU Dresden, Universität Leipzig, das Internationale Hochschulinstitut Zittau und die TU Chemnitz.
 
Die Projektleitung ist am Hochschuldidaktischen Zentrum in Leipzig (HDS) angesiedelt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 07/2012-12/2016 und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12064C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
 
 
 
 

Ziele und Maßnahmen

Die Technische Universität Chemnitz und ihre Verbundpartner begreifen den „Qualitätspakt Lehre“ als Chance, fachspezifische Herausforderungen in der Lehre anzugehen und zugleich den Transfer guter Lehrpraxis über Hochschulgrenzen hinweg nachhaltig zu fördern. Damit werden Innovationen in der Lehre universitätsübergreifend ermöglicht. Darüber hinaus sollen die bisher getrennt laufenden Bereiche Hochschuldidaktik und Mediendidaktik enger miteinander verzahnt werden, um so den didaktisch sinnvollen Einsatz von E-/Blended Learning in der universitären Lehre zu sichern. 

Lehrpraxis im Transfer wirkt auf zwei Säulen. Die erste Säule des Projekts befasst sich mit Maßnahmen zur Qualifizierung der Lehrenden und der damit verbundenen Verbesserung der Hochschullehre. Die zentralen Aufgaben bestehen in der Konzeption von einerseits fachspezifischen und andererseits mediendidaktischen Workshopangeboten, die sich im Verbund der fünf sächsischen Universitäten etablieren sollen. Außerdem werden individuelle hochschuldidaktische Beratungsangebote an der Technischen Universität Chemnitz eingerichtet, in denen Lehrende in der innovativen Planung, Gestaltung und Evaluation ihrer Lehr- und Lernprozesse motiviert begleitet und unterstützt werden.

In der zweiten Säule wird der Verbundcharakter des Projektes noch stärker betont. Die Installation von hochschulübergreifenden Facharbeitskreisen sowie die Förderung innovativer Lehr-Lern-Formate stehen dabei im Vordergrund. Der Transfercharakter des Projektes wird zusätzlich durch den Einsatz von Web 2.0-basierten Vernetzungsmöglichkeiten gestützt, in dem der Austauschprozess von Lehrenden verstetigt und transparent gemacht wird.