2. Landesklasse C, 8. Spieltag am 18.03.2001

SC Schwarzenberg-Raschau

 - 

USG Chemnitz IV

  6,0 : 2,0

1Wötzel, T.(2055) - 1Dr. Eppler, K.(2021)½ - ½
2Bach, J.(1965) - 2Mahn, M.(1878)1 - 0
4Wesely, H.(2004) - 3Kutscha, R.(1878)½ - ½
5Burkert, S.(1859) - 6Ludwig, B.(1634)1 - 0
8Friedrich, J.(1783) - 7Korsunskij, W.(1768)1 - 0
ELang, C.(1756) - 8Stopp, D.(1699)½ - ½
ESchwaß, U.( - ) - EKlinger, K.(1023)1 - 0
EVodel, M.(1752) - EMüller, R.( 906)½ - ½

Spielbericht von Mario Mahn:

Eine Ära geht zu Ende. Nach sieben zumeist erfolgreichen Jahren in Bezirksliga und Landesklasse forderte der unaufhaltsame Aderlaß in Mannschaft bzw. Verein nun seine lange Zeit aufgeschobene, aber letztlich wohl unvermeidliche Konsequenz: den sportlichen Abstieg der IV. einerseits und damit verbunden das Ende eines überaus erfolgreichen Kapitels des Vereins andererseits. Mit der 6. Niederlage in Folge bleibt nun auch rechnerisch keine Möglichkeit mehr, den ehedem nur sehr begrenzt für möglich gehaltenen Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Wie schon im Verlaufe der gesamten Saison reichte auch in Schwarzenberg das Potential der Mannschaft in seiner Breite nicht aus, um den Anforderungen dieser Liga genügen zu können. Ließ bereits zu Beginn der Saison die Stammformation einige Schwierigkeiten erwarten, führten zahlreiche ungeplante Ausfälle und "Abgaben" zu weiteren mitunter kräftigen Leistungsverlusten, die in keinem Falle auch nur annähernd zu kompensieren waren.

Allenfalls das Spitzentrio konnte mit gewiß beachtlichen 10,5 von 18 möglichen Punkten der Gegnerschaft Paroli bieten, nach hinten jedoch ging mit 11,5 von 40 viel zu wenig, um berechtigte Ansprüche an Klassenerhalt o.ä. anzumelden. Fiel eine der etablierten Kräfte aus, war das Match auch schon verloren - am Fuße des ´Ochsenkopfes´ sollte das nicht anders sein.

Hier war es M. Mahn, der seine Partie in den Sand setzte, als er gleich zu Beginn eine Figur einbüßte - mit der Folge einer druckvollen und durchaus interessanten Stellung zwar, aber letztlich auch mit dem Verlust der Partie. Weil Dr. Eppler dann eher erleichtert und R. Kutscha eher mit Bedauern remisierten, schlug diesmal nur 1 Punkt zu Buche - genau so viel, wie der Rest vom Brett 4 bis 8 beisteuerten.

Dennoch sollte dabei Rene Müller besondere Anerkennung zuteil werden, der - erstmals überhaupt in der IV. Mannschaft eingesetzt - mit zähem Kampf sein Remis verteidigte und damit für einen der so wenigen Lichtblicke am trüben USG-Schachhimmel sorgte.

D. Stopp komplettierte mit seinem Teilerfolg die Habenseite und kann mit seinen nunmehr 5 eingespielten Remis (+ 1 Sieg) bzw. 3,5 aus 8 Punkten zumindest halbwegs zufrieden sein.

Der kurzfristig noch ins Team zurückgekehrte B. Ludwig hingegen war wie schon zuletzt nicht recht bei der Sache und bereitete im Gegensatz zu früheren Tagen seinem Kontrahenten ebenso wenig Mühe wie W. Korsunskij, der gleichfalls die inzwischen obligatorische ´0´ zu Protokoll gab und seine erschreckende Saisonbilanz damit gnadenlos fortsetzte.

Was bleibt ist der für längere Zeit wohl letzte Spieltag auf Landesebene. Passend dazu treffen in knapp 3 Wochen der sichere Absteiger und der (beinahe) sichere Aufsteiger Aue II in Chemnitz aufeinander. Noch im vergangenem Jahr hatten wir diesen Vergleich mit 5,0 : 3,0 gewonnen und waren zwischenzeitlich Tabellenführer...