Glauchauer SC | - |
USG Chemnitz IV | 5,0 : 3,0 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Becher, J. | (2045) | - | 3 | Kutscha, R. | (1878) | ½ - ½ |
| 2 | Köhler, L. | (2010) | - | 4 | Kroll, U. | (1772) | 1 - 0 |
| 3 | Weigand, S. | (1975) | - | 5 | Korsunskij, W. | (1768) | 1 - 0 |
| 4 | Nagorny, P. | (1954) | - | 7 | Stopp, D. | (1699) | 0 - 1 |
| 5 | Wegner, R. | (1918) | - | E | Prof. Dresig, H. | (1636) | 0 - 1 |
| 6 | Pumpa, L. | (1786) | - | E | Pflugradt, G. | (1584) | ½ - ½ |
| 7 | Pumpa, J. | (1670) | - | E | Kutscha, M. | (1449) | 1 - 0 |
| 8 | Barth, J. | (1878) | - | E | Klinger, K. | (1023) | 1 - 0 |
Spielbericht von Mario Mahn:
Zwar hatte der massive Wintereinbruch zum Punktspielwochenende zu einigen Problemen bei der Anreise nach Glauchau (IV. Mannschaft) bzw. Dresden (III. Mannschaft) geführt, doch das Schneechaos auf Straßen und Autobahn nahm sich eher bescheiden aus im Vergleich zu dem, was zuvor die Zusammenstellung der Mannschaften betraf.
Da erfuhr so mancher erst um Mitternacht, wohin denn seine Reise geht; R.Ketzscher rollte noch bis 3 Uhr unwissend durch die Landen, und schließlich stand den auserkorenen Akteuren für die III. Mannschaft allen Planungen zum Trotz nur ein Fahrzeug zur Verfügung, weshalb Fußgänger R. Kutscha noch kurzerhand gegen Autobesitzer Dr. Eppler ausgetauscht wurde. Unterdessen versuchte S. Christiansmeier bereits vergeblich, das Spiellokal in Elbflorenz ausfindig zu machen. Ob er dasselbe zu früh oder zu spät oder am falschen oder richtigen Ort oder überhaupt nicht fand, wird sich wohl nie klären lassen, jedenfalls blieb das 3. Brett beim so wichtigen Abstiegsduell unbesetzt.
Die IV. indes reiste wie so oft mit einem Rumpfteam an die Mulde, konnte aber den befürchteten Schaden mit einer 3,0:5,0-Niederlage beachtlich in Grenzen halten. Und das, obwohl die vermeintlich etablierten Kräfte nur einen halben Punkt durch R. Kutscha beisteuerten. Während die einstigen Garanten hart umkämpfter und oftmals auch erfolgreicher Partien U. Kroll und W. Korsunskij nach wie vor nur noch ein Schatten ihrer selbst sind, überzeugten Prof. H. Dresig und D. Stopp mit beherzten Partien gegen klar besser eingestufte Kontrahenten um so eindrucksvoller. G. Pflugradt bot anfangs schnell Remis und rettete im Gegensatz zu den wohl etwas überforderten M. Kutscha und K. Klinger den halben Punkt.
Was die übrige IV. namens Dr. Eppler und M. Mahn anbelangt, so hatten beide mit erneut 100%-iger Punktausbeute nicht unwesentlichen Anteil am Gelingen des ´Unternehmens Dresden-Leuben´. Beherrschte Karsten seinen Gegenüber nahezu von Beginn an souverän, konnte Mario seine bis dato eher mäßige Stellung erst unter gegnerischer Mithilfe im Zeitnotduell korrigieren, wobei ihm diesmal jenes Quentchen Glück (des Tüchtigen) zur Seite stand, was die IV. Mannschaft im Laufe dieser Saison so schmerzlich vermißte.
Weil auch B. Wetzel siegte und alle anderen zumindest nicht verloren, sprang trotz Unterzahl der zweite Saisonsieg für die III. Mannschaft heraus, mit dem die Chancen auf Klassenerhalt beträchtlich gestiegen sind.
Gewiß nur ein schwacher Trost für das in Glauchau zum 5. Mal in Folge unterlegene Team der USG IV. Doch mit unerschütterlichem Optimismus läßt sich nach den jüngsten Ergebnissen durchaus auch positiv konstatieren: Noch ist man nicht abgestiegen...