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Ihre neue PC-Installation

Diese Anleitung richtet sich an Nutzer von PCs, die durch das URZ administriert werden - das sind Pool-PCs sowie PCs des Windows XP Administrationsdienstes (WXPADM).

1. Zugang zum PC

Damit Sie mit Ihrem PC arbeiten können, benötigen Sie einen sog. Account im URZ (auch Nutzerkennzeichen, Login, Benutzername oder Benutzerkonto genannt). Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/login/
Dabei handelt es sich um ein Kürzel, welches aus drei bis acht Zeichen (meist Anfangsbuchstaben vom Namen/Vornamen) gebildet wird.
Jedes Kürzel wird vom URZ nur einmal vergeben, so dass jeder URZ-Nutzer dadurch eindeutig identifiziert ist.
Sie können Ihr Nutzerkennzeichen (im Gegensatz zum Passwort) einem anderen Nutzer bekannt geben, z.B. damit dieser mit Ihnen Daten austauschen kann (siehe unten).
Der Account hat mehrere Funktionen und Bestandteile. Er gewährleistet den autorisierten Zugang zu allen DV-Diensten, die das URZ anbietet (Filesystem AFS, Login für Windows und Linux, Modemzugang zur Uni, E-Mail, Zugang zum VLAN, geschützte Web-Seiten, ...).
Der Account wird durch ein Passwort (Kennwort) geschützt, das Sie selbst bei Bedarf ändern können und das außer Ihnen niemand zu kennen hat - siehe http://www.tu-chemnitz.de/urz/login/pw-aendern.html

An Ihrem WindowsXP-PC melden Sie sich mit dem Nutzerkennzeichen und dem Passwort an:

WindowsXP-Login
Bild 1: Anmelden unter WindowsXP?

Ist die Anmeldung erfolgreich (d.h. Nutzerkennzeichen und Kennwort "passen zusammen"), passt sich der PC automatisch dem jeweiligen Benutzer an. Das betrifft:

  • die Bereitstellung der eigenen Dateien
    (alle mit Anwendungsprogrammen 'selbst' erzeugten Files, aber auch:
    • Lesezeichen
    • Adressbuch
    • Vorlagen ... )
  • die Gestaltung des Desktops
    • Desktopsymbole
    • Einstellungen der Taskleiste
    • zuletzt benutzte Programme ...
  • den Zugriff auf die "richtige" Mailbox
  • die Auswahl des Standarddruckers
  • ...
Damit wird ermöglicht, dass
  • jede Person mit gültigem Account sofort mit dem PC arbeiten kann
  • keine feste Zuordnung Mensch <--> Maschine besteht. Im Bedarfsfall (z.B. beim Defekt) kann problemlos auf jedem anderen PC, der im Rahmen des WindowsXP-Admindienstes betreut wird, ausgewichen werden. Da Daten und Einstellungen mit "wandern", bemerken Sie den Wechsel des Gerätes nicht.
  • in einer Struktureinheit nicht jeder Mitarbeiter seinen eigenen PC braucht. Es wird praktiziert, dass sich mehrere Kollegen eine geringere Anzahl von Maschinen teilen, wobei jeweils der PC benutzt wird, der im Moment frei ist.
  • spezielle Hardware (Brenner, Scanner) nur an einem PC der Struktureinheit vorhanden sein braucht. Gleiches gilt für kostenpflichtige Software, welche nur selten benutzt wird. Der Nutzer, der beispielsweise eine Vorlage scannen möchte, begibt sich an den entsprechend ausgestatteten PC. Er meldet sich dort mit seinem Loginkennzeichen an. Damit erlangt er an diesem PC den vollen Zugriff zu seinem Homeverzeichnis (Laufwerk H: - s.unten) und kann die gescannten Dokumente dort ablegen um diese später an seinem eigenen Arbeitsplatz-PC weiter bearbeiten zu können. Der Account jenes Benutzers, der hauptsächlich mit der speziell ausgestatten Maschine arbeitet, braucht dazu nicht verwendet werden! Insbesondere ist die Weitergabe von Passworten nicht nötig und daher untersagt.

2. Der Arbeitsplatz

Arbeitsplatz
Bild 2: Laufwerke des Arbeitsplatzes

Ihr Arbeitsplatz verfügt über folgende Laufwerke:

  • Laufwerk A: 3,5"-Diskette, 1,44 MB (sofern vorhanden)
    • zum Datenaustausch mit PC's, die nicht ins Campusnetz integriert sind
    • für die Datensicherung ohne Bedeutung
  • Laufwerk C: lokale Festplatte
    • enthält das Betriebssystem WindowsXP und Anwendungsprogramme
    • Nutzer haben auf dieser Festplatte keine Berechtigung, Dateien anzulegen, zu verändern oder zu löschen!
  • Laufwerke D: bis G:
    • Hierbei handelt es sich um lokale Datenträger, die von der konkreten Konfiguration des PC's abhängig sind.
    • Anhand des Symbols auf dem Arbeitsplatz ist leicht erkennbar, ob es sich um eine weitere Festplatte(partition), einen USB-Stick, ein CD/DVD-Laufwerk oder einen CD/DVD-Brenner handelt.
    • Mit dem CD-Laufwerk können Daten-CD's gelesen werden.
    • Zusätzliche Festplatten können zur individuellen Datenspeicherung genutzt werden. Dabei ist zu beachten, dass
      • von diesen Platten keine Datensicherung durch das URZ angefertigt wird. Dementsprechend sind Datenverluste, die durch einen Plattencrash oder durch unsachgemäßen Umgang entstehen, endgültig, wenn Sie selbst keine entsprechende Vorsorge treffen!
      • Ferner sind die auf diesen Datenträgern abgelegten Dateien nur an dem jeweiligen PC sichtbar.
  • Netzlaufwerk U:
    • Hierbei handelt es sich um das AFS-Filesystem.
    • Es stellt sich dem Nutzer als ein Laufwerk mit (fast) unendlicher Speicherkapazität dar.
    • Sie finden auf dem Laufwerk U: eine Verzeichnishierarchie, die analog zu der einer lokalen Festplatte aufgebaut ist.
    • Es bleibt dem Nutzer aber verborgen, auf welchem Speichermedium die Dateien tatsächlich abgelegt sind, zu welchem Rechner das Medium gehört und wo sich der Rechner befindet.
    • Mehr zum Thema AFS finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/afs/
    • Im AFS-Filesystem der TU Chemnitz befinden sich u.a. Anwendungssoftware, Dokumentationen, alle Web-Dokumente der TU, ...
    • Weiterhin stehen die Homeverzeichnisse aller Nutzer im AFS.
    • Dabei wird folgende Struktur eingehalten:
      FS-Struktur
      Bild 3: Homeverzeichnisse aller Nutzer im AFS
  • Laufwerk K:
    • ist die "Wurzel" aller Homeverzeichnisse.
    • Der Login-Name eines Nutzers ist mit dem Namen seines Homeverzeichnisses identisch.
    • Alle Homeverzeichnisse, die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben (im Beispiel c) beginnen, stehen in einem gemeinsamen Ordner (auch Verzeichnis oder Directory genannt).
      (Wir wollten nicht alle 10000 Homeverzeichnisse der TU auf einer Stufe der Verzeichnishierarchie unterbringen. Andere Strukturierungen (z.B. nach Fakultäten) erwiesen sich langfristig als unpraktikabel.)
    • Über das Laufwerk K: kann jeder Nutzer Daten mit einem anderen Nutzer austauschen.
  • Laufwerk H:
    • Bedeutung:
      • zeigt das Homeverzeichnis des aktuell angemeldeten Benutzers
      • Es ist der einzige Teil des gesamten Filesystems, für den Sie Schreibzugriff besitzen.
      • Auf diesem Laufwerk speichern Sie alle Ihre Files!
    • Speicherkapazität:
      • Der Speicherplatz im Laufwerk H: wird durch eine Quota logisch begrenzt. Das Kontingent beträgt zunächst 500 MB (bei Accounts, die vor 2007 eingerichtet wurden, auch weniger als 500 MB).
      • Sie können den aktuellen Füllstand Ihres HOME-Verzeichnisse auf drei verschiedene Arten überprüfen:
        • der aktuelle "Füllstand" Ihres HOME-Verzeichnisses wird bei jeder Anmeldung und bei jedem Start des vom URZ empfohlenen Web-Browsers angezeigt.
        • eine andere Variante finden Sie unter https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user im Register "Ressourcen".
          Dort haben Sie auch die Möglichkeit Ihre AFS-Quota zu erhöhen.
        • außerdem können Sie im Fenster Arbeitsplatz den Laufwerksbuchstabe H: mit der rechten Maustaste anklicken und so verfahren:

      Quota
      Bild 4a: Aufklappmenüs für AFS-Quota
      Quota
      Bild 4b: Anzeige AFS-Quota
    • Zugriffsbefugnisse:
      • Die AFS-Zugriffsrechte im HOME-Verzeichnis sind so gesetzt, dass nur Sie alle Befugnisse besitzen. Mehr dazu finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/kurse/unterlagen/home+afs/
      • Sie können die Zugriffsrechte zu Unterordnern aus Ihrem Homeverzeichnis selbst ändern. Dazu müssen Sie folgendes wissen:
        1. Zugriffsrechte können im AFS für Ordner (nicht für einzelne Files) vergeben werden.
        2. Neu angelegte Ordner "erben" ihre Zugriffsrechte vom übergeordneten Verzeichnis.
        3. Änderungen der Zugriffsrechte wirken nicht rekursiv.
        4. Sie können die Schaltfläche "Access Control Lists..." im Menü "AFS" des Explores (Arbeitsplatz) benutzen, um Zugriffsrechte für ausgewählte Unterordner in Ihrem Homeverzeichnis ganz differenziert einzustellen. Die Schaltfläche "AFS" erscheint im kontextabhängigen Menü, wenn Sie einen Ordner, der sich im AFS befindet, anklicken (rechte Maustaste)
          X
          Bild 5a: Aufklappmenüs für AFS-Zugriffsrechte
          X
          Bild 5b: Anzeige von AFS-Zugriffsrechten
          X
          Bild 5c: Setzen von AFS-Zugriffsrechten
        5. Wir haben Ihr HOME-Verzeichnis so angelegt, dass nur Sie den sog. Vollzugriff besitzen
        6. Andere Nutzer dürfen in Ihrem HOME-Verzeichnis ermitteln, wie die enthaltenen Files heissen. Den Inhalt der Dateien darf ein anderer Nutzer nicht einsehen. Bitte verändern Sie an dieser von uns getroffenen Einstellungen nichts.
      • Für Leute, denen das zu kompliziert ist, existieren im HOME-Verzeichnis zwei Unterverzeichnisse:
        • PUBLIC: öffentliches Verzeichnis; Legen Sie hier Ihre Dateien ab, welche Sie anderen Nutzern bereitstellen. Sie müssen sich aber darüber im klaren sein, dass alle Fremden diese Dateien lesen können. Wollen Sie nur bestimmten Nutzern Dateien bereitstellen, müssen Sie wie oben beschrieben vorgehen.
        • PRIVAT: privates Verzeichnis; Fremde haben keinen Zugriff
          Hier legen Sie Dateien ab, die "vertraulich" sind.
        • Nicht die Namen PUBLIC und PRIVAT sind ausschlaggebend. Vielmehr haben wir für Sie diese Ordner bereits angelegt und die Zugriffsbefugnisse entsprechend gesetzt. Sie sollten an dieser Konvention auch nichts verändern.
    • Weitere Unterverzeichnisse im HOME-Verzeichnis
      • Das Unterverzeichnis public_html dient zur Veröffentlichung von persönlichen Web-Seiten.
      • Das Unterverzeichnis BACKUP dient zur Datensicherung. Sie finden dort:
        • a) eine Kopie Ihres kompletten Homeverzeichnisses mit Modifikationsstand vom Vorabend. (Ordner: YESTERDAY)
        • b) eine Kopie Ihres kompletten Homeverzeichnisses vom letzten Wochenende (Ordner: LAST_WEEK)
        In den Backup-Verzeichnissen können Sie weder Ändern, Hinzufügen oder Löschen. Der hier benötigte Speicherplatz wird nicht auf Ihre Quota angerechnet. Mehr dazu steht in http://www.tu-chemnitz.de/urz/backup/
      • Der Ordner EigeneDateien wird bei der WindowsXP-Desktop-Gestaltung besonders hervorgehoben. Es handelt sich um ein Subverzeichnis in Ihrem Homeverzeichnis (aus der Anzeige im Explorer ist das nicht zweifelsfrei erkennbar!) , dass die gleichen Zugriffsbefugnisse wie das Homeverzeichnis selbst besitzt.
        Die "Sonderstellung" dieses Ordners besteht darin, dass ihn viele Anwendungsprogramme zum Abspeichern von Dateien standardmäßig benutzen, solange Sie keine andere Auswahl treffen.
        Oft wird es aber erforderlich sein, dass Sie zur Ablage Ihrer Dateien selbst eine geeignete Struktur aufbauen.
  • Auf dem Arbeitsplatz finden Sie mitunter noch dem Ordner Gemeinsame Dokumente. Unter den technologischen Bedingungen wie wir WindowsXP an der TU Chemnitz betreiben, ist dieser Ordner für den Datenaustausch mit anderen Nutzern nicht geeignet! Deshalb kann im WindowsXP-Administrationsdienst in diesem Ordner niemand Dateien anlegen.
    Das Laufwerk K: ist für den Datenaustausch zwischen Nutzern vorgesehen.

3. Anwendungsprogramme

Programme lassen sich auf verschiedenen Wegen starten:

  • Den bevorzugten Web-Browser und das empfohlene E-Mail-Programm haben wir als Desktopsymbol auf dem Bildschirmhintergrund abgelegt.
    Sie können weitere Programmsymbole für die von Ihnen oft genutzten Anwendungen auf dem Bildschirmhintergrund ablegen (siehe Abschnitt 6.).
  • Alle Anwendungsprogramme finden Sie auf diesem Weg:
    X
    Bild 6a: Startmenü (bei erster Anmeldung)
    Das Startmenü ist nach Aufgabengebieten strukturiert. Diese Struktur ist im Laufe der Zeit (abhängig von der aktuellen Softwarebereitstellung) geringfügigen Änderungen unterworfen.
  • Über der Schaltfläche "Alle Programme" werden die von Ihnen zuletzt gestartenen Programme angezeigt. Bei Ihrer ersten Anmeldung werden das einige Office-Programme sein. Sie können diese Programme direkt anklicken, ohne erst den ganzen Strukturbaum des Startmenüs aufklappen zu müssen.
    X
    Bild 6b: Startmenü (nach einigen Tagen)
  • Bei vielen Dateien ist aufgrund der Namensergänzung definiert, mit welchem Anwendungsprogramm diese Datei bearbeitet wird. Ein Doppelklick auf das entsprechende Symbol genügt und die Anwendung wird gestartet.
    Icon Dateityp 
    (Extension)
    zugehörige Anwendung Beschreibung
    X .doc OpenOffice Textverarbeitung
    X .xls OpenOffice Tabellenkalkulation
    X .cdr Corel Draw Präsentationsgrafik
    X .html Mozilla Navigator Hypertext Dokument
    X .c MS Visual Studio C++ C-Quelltext

    Tabelle 1: Zusammenhang zwischen Datennamenerweiterung und Anwendungsprogramm
    Es scheint, als ob die Datei das Programm kennt, mit dem sie erzeugt wurde (und mit dem sie zukünftig zu bearbeiten ist). Sichtbar ist dies daran, dass das Dateisymbol dem Programmsymbol sehr ähnlich sieht. Die Datei kennt aber ihren Ursprung nicht, sondern anhand der Datennamenerweiterung wird obiger Zusammenhang hergestellt.

4. Web-Browser / E-Mail

Als Web-Browser bieten wir eine aktuelle Firefox-Version an. Der Internet-Explorer von Microsoft wird nicht unterstützt.
Zum Lesen und Beantworten von elektronischen Mails benutzen Sie bitte Thunderbird. Alles zum Thema E-Mail finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/.

5. Installation zusätzlicher Anwendungssoftware

Sie können zusätzliche Programme in den Laufwerken D: bis H: ablegen.
Sorgfältig programmierte, netzwerkfähige Software erlaubt bei der Installation (Setup) die Vorgabe des Ordners, in dem alle beteiligten Dateien abgelegt werden sollen.
Leider ist es in der Praxis häufig so, dass bestimmte Komponenten der Anwendungssoftware - entgegen der Vorgabe - in einem Systemordner gespeichert werden, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Dies kann zu Konflikten mit dem Betriebssystem oder anderen Softwareprodukten führen.
Sie können deshalb nur Software einspielen, die vollständig vom Betriebssystem und anderen Programmen getrennt ist.
Durch entsprechend abgestimmte Zugriffsbefugnisse für alle Systemordner und wesentliche Teile der Registrierdatenbank wird verhindert, dass ungewollt Bestandteile des Systems modifiziert werden.
Ein Setup-Programm endet mit im allgemeinen mit einer entsprechenden Fehlermeldung, wenn bei der Installation auf schreibgeschützte Objekte zugegriffen wird.

6. Individuelle Gestaltung des Desktops

Wenn Sie die von Ihnen bevorzugten Programme als Desktopsymbol ablegen wollen, müssen Sie folgendes tun:

  1. Klicken Sie das von Ihnen bevorzugte Programm im Startmenü mit der rechten Maustaste an und ziehen Sie es auf den Bildschirmhintergrund (rechte Maustaste gedrückt lassen). DT-Verknüpfung erstellen
    Bild 7a: Gestaltung des Desktops
  2. Legen Sie das Symbol als Verknüpfung ab, indem Sie die Maustaste loslassen.
    DT-Verknüpfung erstellen
    Bild 7b: Verknüpfungssymbol auf Desktop erstellen

7. Drucken

Jeder Drucker besitzt einen Namen. Im Anwendungsprogramm werden Ihnen beim Drucken alle zur Verfügung stehenden Druckernamen zur Auswahl angezeigt - der Standarddrucker wird dabei zuerst genannt.
Zum Drucken stehen Ihnen die in Ihrer Struktureinheit vorhandenen Geräte als "lokale" Drucker zur Verfügung. Oftmals sind für einen Drucker mehrere Driver installiert. Sie sehen dann im Drucker-Window mehrere Symbole für das Gerät. Anhand der Namensergänzung (z.B. _PS oder _PCL) ist erkennbar, welcher Driver zugeordnet ist.
Wenn ein Drucker mehrere Schächte oder Fächer zur Papierzufuhr besitzt, ist dieser Driver zweimal sichtbar. Dabei verwendet Installation A das Fach A und Installation B das Fach B zur Papierzufuhr. Die Fächer können mit Papier oder Folien bestückt werden. Der Name des Druckers weist auf das Medium hin (z.B. HP4500 und HP4500_folie).
Standard-Drucker ist der in c:\Windows\local\etc\printcap an erster Stelle stehende Drucker.
Sie können zentrale Drucker von Ihrem Arbeitsplatz aus benutzen. Wir stellen Ihnen gern die entsprechenden Queues nach Anfrage auf Ihrem Arbeitsplatz bereit. Beachten Sie bitte, dass bei jedem an einen zentralen Drucker abgeschickten Druckauftrag automatisch die Kosten ermittelt und von Ihrem persönlichen Druckkonto abgebucht werden. Dieses Konto hat anfangs der Stand 0,00 Euro und kann nur geringfügig überzogen werden.
Details (Preise, Einzahlungsmodalitäten, usw.) finden Sie unter:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/ im Kapitel Abrechnung.
Ihre Kontenbewegungen sehen Sie unter:
https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user/index.php3?startfolder=Finanzen

8. Hilfe zur Selbsthilfe

Das Betriebssystem WindowsXP, aber auch die meisten Anwendungen enthalten ein integriertes Hilfesystem.
In der Menüzeile der Anwendung finden Sie oft den Eintrag "Hilfe" oder ein "?". Sinnvoll ist die Anzeige nach Schlagworten oder Index.
Wenn Sie an einer beliebigen Stelle die Taste "F1" betätigen, gelangen Sie ebenfalls zur online-Hilfe.

Antwort auf oft gestellte Frage finden Sie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/xp/faq.html

9. Abmelden

Das Abmelden erfolgt über die Schaltfläche "Start" und das entsprechende Symbol im Startmenü (siehe Bild 6a).
Nach dem Abmelden erscheint das Anmeldefenster (siehe Bild 1).

10. Ausschalten

Schalten Sie den PC nie bei laufendem Betriebssystem aus!
Melden Sie sich zunächst - wie im vorherigen Abschnitt beschrieben - vom System ab.
Im "Anmeldefenster" (siehe Bild 1) drücken Sie den Knopf "Restart".
Schalten Sie den PC erst ab, wenn das System seine Arbeit beendet hat.

11. Ihr PC im Campusnetz

Ihr PC ist ins Campusnetz der Uni integriert. Er besitzt einen sog. Internet-Namen. Obwohl Sie den Namen nur selten benötigen, sollten Sie ihn kennen (Sie könnten danach gefragt werden, wenn es mit Ihrer Maschine ein Problem gibt). Den Namen erfahren Sie, indem Sie im Kommando-Interpreter (Startmenü --> alle Programme --> Zubehör --> Eingabeaufforderung) das Kommando "ipconfig /all" eingeben.
ipconfig
Bild 8: Anzeige des Kommandos IPCONFIG
Dieses Kommando liefert auch die IP-Adresse Ihres PC's.
Soll Ihr PC in einen anderen Raum als bisher aufgestellt werden, muss sichergestellt sein, dass am neuen Standort das gleiche Subnetz wie am ursprünglichen Platz anliegt (das Subnetz ist die dritte Kompontene der IP-Adresse - im o.g. Beispiel also 200 (134.109.200.141)) (zum Schalten von Netzwerk-Dosenports dient das Web-Formular http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/tp-dosen/)
Beachten Sie auch, dass bei einigen PC's mehrere Anschlußmöglichkeiten für das Datennetzkabel vorhanden sind (sog. Onboard-Karte + zusätzliche Ethernetkarte). Vertauschen Sie bitte niemals den Steckplatz!
Im Zweifelsfall sollten Sie sich deshalb vor einem Standortwechsel des PC's mit dem URZ in Verbindung setzen.

Noch ein Hinweis: Bitte schließen Sie Ihren PC niemals an einer anderem, als der dafür vorgesehenen roten EDV-Steckdose an. Das gilt auch für alle mit dem PC verbundenen Geräte (Bildschirm, Drucker, Scanner, ...).

12. Systemwartung

Ihr PC wird regelmäßig automatisch gewartet.Beispielsweise werden auf diesem Weg aktuelle Sicherheitspatches eingespielt, der Virenscanner aktualisiert und neue Softwareversionen bereitgestellt.
Dafür ist es erforderlich, dass der PC eingeschaltet ist! Der Wartungslauf wird normalerweise nachts ausgeführt- Sie sollten Ihren PC deshalb gelegentlich 'über Nacht' nicht abschalten (ca. einmal pro Woche). Der Bildschirm und evtl. vorhandene externe Geräte (Drucker, Scanner, ...) können immer ausgeschaltet werden.

Ihre MyURZ-Seite, auf der Sie viele wichtige personenbezogene Informationen zu den URZ-Diensten finden, stellt Ihnen auf der Registerkarte "AdminDienste" aber auch die Möglichkeit zu Verfügung, den Zeitpunkt des täglichen Systemwartungslaufes selbst festzulegen.

13. Ansprechpartner

Wenden Sie sich bitte an den: Helpdesk.
Sollte kein E-Mail-Zugang (mehr) möglich sein, wenden Sie sich bitte an: