Es gibt bestimmt mehrere hundert Grafikformate, die bekannteren sollen hier kurz klassifiziert werden.
Allgemein kann man Grafikformate unterteilen in:
Dazu kommt noch dass jedes der Formate oftmals mehrere Unterversionen kennt.Wenn eine Anwendung z.B. TIFF unterstützt, heißt das noch lange nicht, dass auch alle Versionen von TIFFkorrekt verarbeitet werden.
Hier kommt es auf eine möglichst große Kompatibilität der verwendeten Grafikformate mit den verschiedensten Browsern an. Nur so wird sicher gestellt, dass ihre Bilder überall auch in der gewünschten Form sichtbar sind. Außerdem werden in den hier empfohlenen Formaten die Bilddaten komprimiert abgelegt, was die Dateigröße und damit auch die Übertragungsdauer senkt.
Beschränken Sie sich möglichst auf PNG und JPEG.
Leider wird bis heute kein Vektorformat in gängigen Browsern von Haus aus dargestellt. Die Darstellung läuft immer über Viewer-Plug-Ins. Die verbreitetsten sind Flash und SVG.
Hier kommt es auf eine gute Eignung für den Druck und damit eine gute Wandlung in Postscript an. Postscript bis Level 2 kennt keine Transparenz, also verwenden Sie diese auch nicht in ihren Grafiken.
Bestens geeignet für den Druck sind Vektorformate, die dann erst auf dem Drucker in der Druckauflösung gerastert werden. Dadurch wird auf jedem Drucker die bestmögliche Darstellungsqualität erreicht. Deshalb sollte alle Illustrationen, Diagramme, Zeichnungen etc. in einem Vektorformat vorliegen.
Bei Rasterbildern, z.B. Fotos, ist zu beachten, dass sie etwa in Druckauflösung vorliegen sollten, also z.B. mit 300 dpi oder 600 dpi. Kleine Bilder lassen sich oft nur mit Verlusten groß skalieren, so dass sich manche Rasterbilder überhaupt nicht für den Druck eignen.
| Format | Verwendungszweck |
| PNM (PBM, PGM, PPM) |
Dies ist ein Format mit möglichst wenigen Metadaten und sehr gut zugänglichen Bilddaten. Außer einem Format-Identifikator und der Angabe der Höhe und Breite des Bildes in Pixeln sowie einer Information über die Farbtiefe der einzelnen Kanäle, sind nur die Bilddaten in einem sehr leicht verarbeitbaren, unkomprimierten Format (Hex oder ASCII) abgelegt. Es gibt drei Versionen: Für Schwarz-Weiß-Bilder PBM (Portable Bitmap), für Graustufenbilder PGM, Portable Greymap, und für Farbbilder PPM (Portable Pixelmap). Wenn Werkzeuge alle drei Formate verarbeiten können, werden diese drei Formate auch unter dem Begriff PNM zusammengefasst. Dieses Format eignet sich vor allem für den Datenaustausch (verlustlos komprimiert mit externen Methoden), sowie als Zwischenformat in Verarbeitungsketten. Dort ermöglicht es wegen seiner Einfachheit eine schnelle Fehleranalyse. Es ist besonders verbreitet im wissenschaftlichen Einsatz mit selbstgeschriebenen Bildverarbeitungs- oder Analyse-Werkzeugen. PNM ist die bessere Alternative zu RAW-Formaten ohne jegliche Metadaten. |
| TIFF, in der Version mit CMYK-Inhalten | Im Vierfarb-Druck müssen Farben im RGB-Modell ins CMYK-Modell umgerechnet werden. Diese Daten lassen sich hier direkt ablegen. Farb-Separationssoftware hat es dann besonders einfach, da die Bilder bereits separiert sind. |