Automatische Schutzfilter für E-Mails
Hier sind die Maßnahmen beschrieben, die von Mail-Benutzern der
TU Chemnitz zur automatischen Filterung von E-Mails verwendet werden
können. Sie dienen zum
Schutz vor E-Mails mit gefährlichen
Inhalten (Viren, Würmer etc.)
oder unerwünschten Inhalten
(
Werbe-Mails, Spam etc.).
Diese Schutzfilter wirken bereits am zentralen Mail-Relay, d.h. wenn die Mail die
TU Chemnitz erreicht. Sie können dazu noch
individuelle Filter auf dem zentralen Mailbox-Server einstellen.
Diese allgemeinen Filter-Regeln kann
jeder Nutzer (mit Loginkennzeichen im URZ)
individuell einstellen:
Eine
Übersicht über Ihre evtl. abgewiesene Mail erhalten Sie:
Erläuterung der automatischen Schutzfilter
| Schutzmaßnahme |
Erklärung / Auswirkungen |
Spamschutz Administrator
Aktiv individuell (22.09.2003) |
Ablehnen von unerwünschter Werbe-Mail durch Regeln unserer
Mail-Admins:
Seit 29.04.2004 haben wir Greylisting im Einsatz.
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Spamschutz RBL
Aktiv individuell (14.08.2001)
|
Ablehnen von unerwünschter Werbe-Mail mit Hilfe von DNS-basierten Blocklisten (DNSBL, auch Realtime Blackhole Lists, RBL).
Dies sind "schwarze Listen" von Rechnern, von denen selbst Spam gesendet wurde oder die das Senden von Spam begünstigen (Relays).
Wir verwenden folgende DNS-basierte Dienste:
Mit diesem Filter werden viele Werbe-Mails abgeblockt.
Es kann aber nicht sicher ausgeschlossen werden, dass damit auch "gute" Mails abgewiesen werden.
Wer diesen Schutz abstellt, bekommt weiterhin Mails von den sonst geblockten Rechnern.
Anhand des Headers X-RBL-Warning können Sie
individuell filtern.
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Spamschutz Textanalyse
Aktiv individuell (9.9.2002, 19.1.2004)
Standard: niedrig
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Bewertung der E-Mails durch
- eXpurgate Anti-Spam
- ein regelbasiertes Erkennungssystem auf der Basis von SpamAssassin (tm).
Aus dem Inhalt der Mail (bis max. 100 KBytes) wird eine "Spam-Bewertung" (Spam-Score) berechnet.
Sie können diesen Schutz in drei verschiedenen Empfindlichkeiten einstellen:
- niedrig - Nur ziemlich sicher identifizierte Spam-Mail (
Spam-Score >= 7) wird abgewiesen. Das Risiko, auch erwünschte "gute" Mail zu löschen, ist gering.
- mittel - Bereits einige Erkennungsmerkmale für Spam reichen zum Abweisen einer E-Mail (
Spam-Score >= 5). Das Risiko des Abweisens erwünschter Mail ist etwas erhöht.
- hoch - Schon einzelne Merkmale für Spam führen zur Abweisung einer E-Mail (
Spam-Score >= 3). Das Risiko, auch erwünschte "gute" Mail zu löschen, ist dabei erhöht.
Die Empfindlichkeit können Sie jederzeit anders einstellen.
Wenn Sie diesen Schutz nicht einschalten, bekommen Sie weiterhin alle Mails.
Anhand des Headers X-Spam-Score können Sie
individuell filtern.
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Inhalt-Schutz Viren
Aktiv für alle
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Ablehnen von Mails mit Viren/Würmern/Schadprogrammen.
Jede E-Mail wird durch Clam AntiVirus
auf bekannte Viren u.ä. geprüft.
Auch massiv auftretende Phishing-Mails werden hiermit geblockt.
Dies entbindet Sie jedoch nicht von Vorsichtsmaßnahmen auf Ihrem PC
(Vorsicht mit E-Mail-Anhängen, Sicherheits-Updates für Ihre Software,
Virenchecker usw.)! |
Inhalt-Schutz aktive Inhalte
Aktiv individuell (5.11.2001)
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Ablehnung aller Mails mit aktiven Inhalten, d.h. E-Mails,
die Anhänge mit ausführbaren Programmen enthalten, werden abgelehnt.
Das betrifft u.a. Datei-Anhänge mit vbs, exe, com, shs, bat, scr, pif -
vollständige Liste bei Microsoft.
Datei-Anhänge mit ausführbaren Programmen waren schon häufig Ausgangspunkt
für rasante Virenverbreitung auf Windows-Systemen.
Mit dieser Maßnahme schützen Sie sich vor dem Empfang solcher Dateien.
Möchten Sie mit E-Mail-Partnern trotzdem ausführbare Programme austauschen,
so sind diese vorher mit einem Packprogramm (z.B. ZIP) einzupacken. |
| Fehler in der Mail
Aktiv für alle
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Ablehnen von Mails, die nicht dem Standard entsprechen,
z.B. Fehler in Adressen |
| Legende: |
Standard-Schutzfilter, vom Nutzer abstellbar |
Standard-Schutz, wird immer verwendet |
Historie
- September 2012 Einsatz von eXpurgate Anti-Spam
- 29.4.2004: Als weiteren automatischen Schutzfilter setzen wir Greylisting ein.
- 19.1.2004: Der Spamschutz "Textanalyse" kann nun in drei verschiedenen Empfindlichkeiten eingestellt werden: Hoch, mittel, niedrig (Standard).
- 9.9. 2002: Spamschutz "Textanalyse" ist nun nutzbar.
- 5.11. 2001: Die unten genannten Standard-Schutzmaßnahmen wurden für alle Mailadressen wirksam, wenn von den Nutzern keine anderen Maßnahmen eingestellt wurden.