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Mailbox-Cluster mit Cyrus Murder

Im März 2007 haben wir ein verteiltes Mailbox-Cluster in Betrieb genommen. Zwei Backend-Server verwalten jetzt die E-Mails, die im TUCSAN-Speichersystem untergebracht sind. Den Zugang vermittelt ein Frontend-Server, der die Authentisierung der Benutzerzugriffe vornimmt und dann je nach abgefragter Mailbox zum jeweiligen Backend-Server durchschaltet. Die Zuordnung von Mail-Ordnern zu Backend-Server verwaltet ein sog. MUPDATE-Server. Die Annahme gesendeter E-Mails und die Mail-Zustellung erfolgt über den Frontend-Server.

Mailbox-Cluster

Das System ist skalierbar, d.h. es können jederzeit weitere Server hinzugefügt werden, wenn dies erforderlich ist. Der Zugang für die Benutzer hat sich nicht verändert - der Mailbox-Server ist weiterhin unter mailbox.hrz.tu-chemnitz.de erreichbar, im Mail-Programm muss nichts geändert werden.

Alle Server unseres "Cyrus-Murder-Clusters" werden unter dem Betriebsystem Linux mit der Cyrus-IMAPD-Software der Carnegie Mellon University betrieben. Als SMTP-Server benutzen wir Exim, was als freie Software an der University of Cambridge entwickelt wird.

Systeminformationen

Hardware:

  • 2 Backend-Server: AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 5200+, 4 GB RAM, Fiberchannel (-> SAN)
  • 1 Frontend-Server (+ 1 standby): virtueller Server, 4 GB RAM
  • 1 MUPDATE-Server: virtueller Server, 2 GB RAM

Betriebssystem: Linux 2.6.X, Scientific Linux 5

Software:

  • Cyrus 2.3.X: E-Mail zustellen: via LMTP; Nutzerzugang: imapd, pop3d (auch TLS/SSL) mit SASL, Authentisierung via PAM (Kerberos), Kerberos 5
  • Exim 4.X: E-Mail entgegennehmen und versenden (auch TLS/SSL)
  • Selbst gebaut: Admin-Tools ...
  • Siehe: Kleine Historie